Journalistin & Moderatorin

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„Du hast Style! Du bist Deutschland!“ – Tagebuchbloggen im Mai

  • 1. Mai in Hamburg. Und alle so: 😳.
  • 2. Mai: ins Alte Land gefahren (und heftiges Bodensee-Déjà-vu gehabt. Hach.)
  • Einen neuen Hügl gefunden. Doppelhach.
  • Sehr früh morgens aufgestanden, um mit DRadio Wissen über Israel und Palästina zu reden.
  • Zum allerersten Mal auf der Re:publica gewesen. Am ersten Tag gleich Bauchschmerzen bekommen, weil die Medienbranche immer noch so vertrackt ist wie vor einem Jahr. In den folgenden zwei Tagen deshalb nur noch maximal irritierende – und inspirierende – Panels besucht, über EU-Spam-Gesetze und mobiles Internet in Kenia und FOOD. Auch: tolle neue Freunde gefunden. Nächstes Jahr wieder!
  • (Insgeheim war ich vielleicht die einzige, die dieses Jahr eine Re:publica mit Sascha Lobo hatte? Das auch gerne wieder!)
  • Auf der MS Wissenschaft in die Zukunftsstadt getuckert.
  • Bahnstreik.
  • Nachts wach gelegen wegen Projekten und Zahlen und Dingen, die ich noch lernen muss. Coolness zum Beispiel.
  • Zum ersten Mal den Babybauch einer Freundin angefasst.
  • Überhaupt sind auf einmal alle schwanger. Das geht mir zu schnell!
  • Angequatscht werden in der Schanze: „Ey findisch voll geil wie deine Schuhe zu dein’m Pulli passen. Du hast Style! Du bist Deutschland!“
  • Zum ersten Mal in meinem Leben in einer Sneak Preview gewesen. Mir daraufhin Gedanken gemacht, ob ich zu sehr Kontrollfreak bin. (Der Film war übrigens total absurd, spielte aber – in Finnland. Ausgerechnet!)
  • Den allersonntäglichsten Sonntag am Elbufer verbracht. Mit Rhabarberkuchen und prächtigen alten Segelschiffen und einem sehr schönen langen Gespräch über Fahrrad Fahren und Bücher Machen und Amsterdam.
  • Über Christi Himmelfahrt den ungewohnten Drang gehabt, nach Hause zu meinen Eltern zu fahren. Vielleicht einfach, weil ich neuerdings kann?
  • Den Vocer Innovation Day am 20. Juni vorbereitet. (Wir remixen Journalismus. Mit Power-Pitches, Wahnsinns-Workshops und (fast) keinen von den üblichen Panel-Pappnasen. Und ich moderiere! Ihr müsst also bitte alle kommen.)
  • Dieser Text.
  • Dieses Lied.
  • Meine Reportage über South Tel Aviv bei einem Barcamp vorgetragen.
  • Ex- und neue Freundinnen von Ex- und Ex-Ex-Freunden getroffen. Spannend irgendwie, und zum Glück auch größtenteils entspannt.
  • Ehrfurcht vor Caspar David Friedrichs Nebelmeer.
  • Barkassenfahrt gemacht.
  • Zum ersten Mal richtig Kaffee getrunken und dabei korrektes Schlürfen und viele neue Vokabeln gelernt.
  • Konzertkarten geschenkt bekommen. Einfach so. Ziemlich nett. (Ziemlich gute Band auch.)
  • Von der World Press Photo Award Ausstellung heftig zurück nach Israel/Palästina geschmissen worden. Das Gefühl gehabt, keine der wirklich wichtigen Fragen für mich geklärt zu haben. Wieder hin müssen, aber noch nicht wollen.
  • Überhaupt: schlechtes Gewissen wegen all der Geschichten von dort, die ich doch eigentlich noch hier aufschreiben wollte.
  • Ich hätte nie gedacht, dass eine Hortensie mich so glücklich machen könnte.