Das Weblog von Eva Schulz

Menü Schließen

Anonyme Perfektionisten – Tagebuchbloggen im Januar

Die Hässlichkeit der belgischen Küste – Tagebuchbloggen im Dezember

  • Bonsoir, Molenbeek.
  • Einen Text über das Leben mit dem Terror geschrieben: Angst.
  • Was passiert, wenn mir im Flughafen langweilig wird.
  • Kurzer Hand zum „Young Media Summit:Reloaded“ nach Tunis geflogen, zum ersten Mal seit vier Jahren. Schwer zu fassen, wie viel seitdem passiert ist – mit diesem Land, aber auch mit mir.
  • Auf eine Apfellimo vor der Sperrstunde.
  • Semesterende und so viel zu tun, dass ich sogar mit dem Adventskalender hinterher war.
  • Weiterlesen

Über Häfen

„To multiply the harbors does not reduce the Sea.“
Emily Dickinson

Ich habe ein Boot gekauft. Das war ein wertvoller Moment in einem billigen Souvenirgeschäft im Hamburger Hafen.

Dieses Boot wird mein Andenken an Hamburg werden. Seit zwei Monaten bin ich hier, und in ein paar Wochen schon wieder weg.

Das geht nun seit zwei Jahren so. Seit dem Umzug aus Friedrichshafen, wo ich studiert habe, war ich nie länger als drei, vier Monate an einem Ort. Das letzte Jahr allein hat mich auf drei verschiedene Kontinente gebracht: Ich habe in Hogwarts geforscht und ein Roadtrip-Abenteuer durch die amerikanischen Südstaaten unternommen, einen traumhaften Berliner Sommer verbracht und bin dann in ein Land gezogen, das eigentlich zwei ist, und das mir eine Zeit beschert hat, die oft mehr intensiv als schön war.

Weiterlesen

Hurra, die Welt geht unter – Tagebuchbloggen im November

  • Mir fehlt ein starker Mann im Leben. (#marmeladenglas)
  • Bei einem Sonntagsausflug in die Ardennen verliebe ich mich in eine belgische Großfamilie, die uns vor ihren Kamin einlädt, Comics vorliest und anschließend auch noch üppig bekocht. Ich muss ganz viele Kinder kriegen, um sowas auch irgendwann zu haben.
  • Schluss machen ohne je angefangen zu haben.
  • How to Get Away with Murder.
  • „Because it’s 2015.“
  • Sieben Stunden von Hand Kartografieren für einen mickrigen Credit Point.
  • Weiterlesen

Angst

Seit Paris kann ich nachts schlecht schlafen.

Dabei ist Terror nichts Neues für mich. Bis vor wenigen Monaten habe ich in Jerusalem gelebt, wo es eine Zeit lang jede Woche neue Attacken gab, Messerstechereien, Amokfahrer. Aber dieser Terror richtete sich nie gegen mich. Es war politischer Terror der Palästinenser gegen die Israelis.

Paris hingegen war eine Attacke auf mich und darauf, wie ich lebe.

Vier Wochen zuvor hatte ich im Bataclan getanzt. Wenn ich jetzt eines der ungeheuerlichen Fotos sehe, auf denen die verpixelten Leichen liegen, kann ich genau sagen, neben welcher ich gestanden hätte. Oder gelegen, wer weiß das schon. Vielleicht gehen mir die Nachrichten deshalb nun so viel näher.

Nach wie vor habe ich keine Angst um mein Leben im Sinne von: es zu verlieren. Aber ich habe Angst um mein Leben – davor, wie es sich verändern wird.

Weiterlesen