Das Weblog von Eva Schulz

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8 Podcast-Empfehlungen (und ein Pro-Tipp)

Planet Money

ist ein Spin-off des Kult-Podcasts „This American Life“ des amerikanischen National Public Radio. Die Redaktion gründete sich 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise mit dem Ziel, Wirtschaft einfach und unterhaltsam zu erklären. Bis heute gelingt das in jeder einzelnen Folge. Die Geschichten sind oft herrlich skurril und stehen doch exemplarisch für die ganz großen Zusammenhänge. Zuletzt habe ich zum Beispiel gelernt, wann Fitnessstudios sich rechnen (für die Betreiber, nicht die Kunden…), wie Frank Sinatra das Recht am eigenen Gesicht einführte und warum der Preis für eine Flasche Coca Cola 70 Jahre lang gleich blieb.

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Flüssiger Stahl – Tagebuchbloggen im März

  • Endlich unter einem Dachfenster schlafen dürfen.
  • 🍌 sind die neuen 🍍.
  • Wiener Phänomen: Erwachsene auf Tretrollern. Warum nur?!
  • „Ich ess die Pennymarkt-Kirschen ungewaschen. Es ist wie inneres Ritzen.“ Stefanie Sargnagel, meine Damen und Herren.
  • Weinprobe mit dem Prof, morgens halb zehn im Nußberg. Das ist Leben in Wien.
  • Viele Gedanken über Schubladen. In welche ich rein will, rein muss, und warum mir das eigentlich so wichtig ist.
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Ist das noch Frieden oder schon Krieg?

Am Dienstag platzte der Terror in meine Timeline. Ein Freund meldet per Facebook, er sei „in Sicherheit“, dann zwei weitere, dann zehn.

Ich habe viele Freunde in Brüssel, weil ich dort bis vor wenigen Wochen studiert habe. Ich hatte mir die Stadt nicht ausgesucht, sie war mir vielmehr passiert, als vorgegebene Station im Rahmen meines Masterprogramms. Deshalb hatte ich als ich dort ankam auch keine Ahnung, wie schön, wie widersprüchlich, wie trotzig diese Stadt ist. Und wie europäisch.

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Beach like a Bondgirl – Tagebuchbloggen im Februar

  • Endlich die Eindrücke aus Tunis verarbeitet, unter anderem zu diesem Text.
  • „Have you visited Rotterdam yet?“ – „Yes!! BEAUTIFUL highyways!“ Shit urbanists say.
  • Die Bibliothek von Umberto Eco. Beziehungsweise: das Labyrinth von Umberto Eco.
  • Deutscher Kulturschock.
  • Karneval. So viele Federn, Pailletten, Glitter waren noch nie.
  • Die schönste Hochzeit, auf der ich nie war.
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Tunis, fünf Jahre später: Der jungen Demokratie fehlen die jungen Stimmen

Im Dezember war ich noch einmal in Tunis. Das war fast genau fünf Jahre nach dem Beginn der Arabischen Revolution, und exakt die Woche, in der das „Quartett für den nationalen Dialog“ den Friedensnobelpreis entgegennahm.

Es war aber auch eine Woche Woche im Ausnahmezustand. Kurz zuvor waren bei einem Anschlag auf die Präsidentengarde 13 Menschen gestorben. Deshalb war über Tunis eine Ausgangssperre verhängt worden. Nach Mitternacht durfte niemand mehr auf die Straße.

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