#5: Hipster II

2. September 2010 · 19 Kommentare

Noch einmal aus Berlin: In dieser Folge bin ich auf Hipster-Safari in Neukölln und betreibe hippen Sport in luftigen Höhen!
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Küchenstolz: Ravioli mit Schinken-Tomaten-Mozarella-Basilikum-Füllung

25. August 2010 · 4 Kommentare

Ravioli mit Schinken-Tomaten-Mozarella-Basilikum-Füllung

Der Nudelwahnsinn geht fröhlich weiter, mit dem Unterschied, dass wir unsere Nudeln jetzt SELBST machen. Bei einem Besuch in der ganz wunderbaren Friedrichshafener Bibliothek hat Roman das Rezept in einem Kochbuch von Jamie Oliver entdeckt und ich muss sagen – der Hype um diesen Typen scheint gerechtfertigt! Die Ravioli (gefüllt mit Mozarella, getrockneten Tomaten, Schinken und selbst gezogenem Basilikum) schmeckten vorzüglich. Die Rieseneiersauerei hat sich gelohnt, und ach, sowieso soll man doch am besten ALLES selbst machen. Ich geh dann mal Tomaten trocknen.

Blasomat

23. August 2010 · 7 Kommentare

Was ich nicht mag: Kunst, die mir förmlich ins Gesicht schreit, dass sie Kunst ist (oder sein will). Das finde ich anstrengend. Wenn mir die Kunst allerdings ins Gesicht bläst, finde ich das ganz wunderbar.
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Küchenstolz: Nudeln mit Oliven und Cabanossi

25. Juli 2010 · 4 Kommentare

Nudeln mit Oliven und Cabanossi

Von seinem Trip in den tiefsten Süden Italiens hat Roman mir ein herrliches Delikatessenpaket mitgebracht. Mit einer Riesenflasche Olivenöl, einem halben Kilo Parmesan, dickem Nudelsalz und original italienischen Orichette kann man mich wirklich sehhhr glücklich machen. Jetzt kochen wir seit Tagen auf der immer gleichen Basis… Zuletzt gab es also Pasta mit Oliven und Cabanossi. In Öl und mit Parmesan, versteht sich.

Jane, Julie und Andrea

24. Juli 2010 · 3 Kommentare

Leider hatte Jane Austen nicht die Möglichkeit zu bloggen. Mit Sicherheit wäre ihr über kurz oder lang das gleiche passiert wie Julie Powell, deren Buch „Julie & Julia‟ ich gerade gelesen habe. Ja genau, das ist das Buch, das eigentlich ein Blog war und am Ende dann sogar ein Film wurde. Das Dumme ist nur: Ich habs auf Deutsch gelesen.

„Julie & Julia‟ wurde von Andrea Ott übersetzt. Sie hat sich mit Übersetzungen englischer Klassiker wie Austen, Bronte und Trollope einen Namen gemacht. Hätte Jane Austen gebloggt, wäre dieser Auftrag vielleicht naheliegend gewesen. So verstehe ich einfach nicht, wie man darauf kommen kann, die Frau, die sonst „Pride and Prejudice‟ übersetzt, auf ein (200 Jahre jüngeres) Buch über Blogs loszulassen.

Original: Anyway, it seemed I had been missed, out in the virtual world. Someone named Chris posted a comment on the Poulet Poêlé à l’Estragon post, my first in most of a week: „Oh thank GOD you’re back!‟

Übersetzung: Inzwischen wurde ich draußen in der virtuellen Welt anscheinend vermisst. Jemand namens Chris schrieb einen Kommentar zum Poêle à l’Estragon, meine erste Post seit fast einer Woche: „GOTT sei Dank bist du wieder da!‟

Okay, das ist jetzt noch nicht ganz so schlimm. Irgendwie ist Kommentare kriegen ja auch ein bisschen wie Post kriegen. Aber es geht noch weiter:

Original: After reading my post about this, Eric’s father called me and cleared up the trouble: the gizzard is the thing like two hearts stuck together, the heart is the thing like half a gizzard.

Übersetzung: Nachdem ich meine Post zu diesem Thema gelesen hatte, rief mich Erics Vater an und klärte das Problem: Der Muskelmagen sei das Ding, das aussehe wie zwei zusammenhängende Herzen, und das Herz sei das Ding, das aussehe wie ein halber Muskelmagen.

Das ist einfach nur noch schlampig übersetzt. Oder? Bin ich vielleicht zu pingelig?

Dieses Leseerlebnis hat eine Lektion jedenfalls endgültig in mein Hirn gehämmert: Wann immer meine Sprachkenntnisse es zulassen, werde ich Bücher im Original lesen. Auch, wenn das manchmal ein bisschen anstrengender ist – das Wort gizzard hätte ich nämlich ganz bestimmt nachschlagen müssen.