Das Weblog von Eva Schulz

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#sternüberbethlehem


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Kerzen an der Klagemauer – eine Begegnung mit den „Women of the Wall“

Zum Entzünden der dritten Chanukkah-Kerze am Donnerstag gingen wir zur Klagemauer. Die Kotel, wie sie im Hebräischen heißt, ist der heiligste Ort des Judentums. Entsprechend groß ist die Chanukkia, der neunarmige Leuchter, der direkt vor der Mauer errichtet worden ist. Richtig nah ran konnten wir aber nicht – denn der Leuchter steht auf der Seite der Männer.

Bis zu dem Tag, an dem ich zum ersten Mal selbst vor der Klagemauer stand, hatte ich keine Ahnung, dass an diesem Ort Geschlechtertrennung herrscht. Tatsächlich ist die Trennung nicht nur eine physische (durch Aufstellwände wird den Frauen ein auffallend kleinerer Bereich der Mauer zugewiesen). Sie manifestiert sich auch in unterschiedlichen Regeln für Männer und Frauen. So war es Jüdinnen hier lange verboten, Gebetsschals zu tragen oder laut aus der Thora zu lesen.

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In der Weihnukkahbäckerei

     Eva (04.12.2014 18:05)
    Gilad! My friend Angela and I are having a little “German Christmas Bakery” on Saturday afternoon with some friends – would you like to join?

      Gilad (04.12.2014 18:06)
    I would love to! I’ve never celebrated Christmas

      Eva (04.12.2014 18:07)
    Well it’s not the celebration (yet), but the cookies are the best part of it anyways. I’ll let you know when we have set an exact time. Looking forward to it!

      Gilad (04.12.2014 18:10)
    Me too!

      Gilad (04.12.2014 18:23)
    Btw what are Christmas cookies? 

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Nashville, Tennessee: Hipster sind super

„Ein Mathematiker hat herausgefunden, warum alle Hipster gleich aussehen“, titelte neulich die Wired. Dass das heutzutage überhaupt noch eine Nachricht wert ist, wundert mich.

Laut Wired definieren sich Hipster durch ihr Ziel, „das individuellste aller Individuen zu sein.“ Was für ein Quatsch! Schon vor Jahren war klar, dass Hipster eine Subkultur sind wie Emos oder Skateboarder, die sich durch gemeinsame Interessen, Vorlieben und nicht zuletzt einen bestimmten Kleidungsstil auszeichnet. Sonst hätte Klein Eva vom westfälischen Dorf sich doch niemals so leicht als einer verkleiden können (siehe – wahh, Flashback! – unsere Hipster-Videoblogs #1 und #2).

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Küchenstolz: Radicchio-Risotto mit Walnüssen

Ich bin mir gar nicht sicher, woran das liegt, aber Risotto macht eigentlich immer was her. Es ist ein Gericht, mit dem Gäste sehr leicht zu beeindrucken sind – dabei besteht seine Zubereitung zu einem Großteil aus simplem Rühren. Dafür ein Rezept zu schreiben ist schwierig. Risotto ist ein Gefühlsgericht, zumindest bei mir: Ich rühre, gieße und würze nach Gefühl, brauche manchmal mehr, manchmal weniger Brühe, Käse, Zeit.

Die folgende Variante ist – neben der klassischen Kürbis-Weißwein-Kombi – mein liebstes Herbstrisotto. Während des Rührens lässt es sich übrigens vortrefflich darüber streiten, wie man das Wort „Radicchio“ nun richtig ausspricht. Sobald der auf dem Teller ist, ist das aber auch schon wieder egal.

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