Das Weblog von Eva Schulz

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Im Bunker meiner Uni

„Ich kann gerade nicht, ich gehe jetzt mit Eva in den Bunker!“, rief Ole einer Kommilitonin zu, die uns in der Bibliothek entgegenkam. Weil ich mich allein nicht recht traute, hatte ich Ole überredet, mit mir herunterzusteigen in den Keller unserer Uni. In den Bunker.

Im Bunker der Hebräischen Universität Jerusalem

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Foodblogs 2.0 – Blick über den Tellerrand

„Essen ist mehr als ein schöner Filter auf Instagram“, sagte Hendrik Haase a.k.a. Wurstsack am vergangenen Mittwoch auf dem Re:publica-Panel zum Thema „Foodblogs 2.0 – Blick über den Tellerrand“, das ich moderiert habe. Neben Hendrik waren auch noch die hochschwangere Malin Elmlid (Bread Exchange) sowie Carmen Hillebrand, die Social Media für die Metro macht, mit dabei.

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Küchenstolz: Shakshuka

An anderer Stelle hatte ich schon beschrieben, dass es „die israelische Küche“ im Grunde nicht gibt. Es gibt aber Gerichte, die hier so beliebt sind, dass die Israelis sie sich einfach zu eigen gemacht haben. Shakshuka ist eines davon.

Je nachdem, wen man fragt, kommt dieses Pfannengericht ursprünglich aus Tunesien, Libyen oder der Türkei. Im Heiligen Land wird es besonders gern zum Frühstück serviert. Ich habe noch kein Café besucht, das nicht auch Shakshuka auf der Karte gehabt hätte. Und ich habe noch nie eine Shakshuka gegessen, die wie die andere schmeckte. Der kleinste gemeinsame Nenner lautet: Eier in Gemüsesauce in einer Pfanne. Ansonsten herrscht Narrenfreiheit, was Gewürze, weitere Zutaten und Interpretationen anbelangt (ich bin schon sehr gespannt auf eure!).

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Auf Supermarktsafari in Jerusalem

Als ich vor gut sechs Monaten in Israel ankam, schwamm ich damit sozusagen gegen den Strom. Denn seit ein paar Jahren bewegen sich die jungen Leute hier genau in die andere Richtung: raus aus Israel, ab nach Deutschland. Und das alles wegen eines Puddings.

Milky Schokopudding - Auf Supermarktsafari in Israel

Zumindest war „Milky“ Anfang Oktober das neueste Symbol dieser Bewegung, die gegen die steigenden Lebenshaltungskosten in Israel protestiert. Der 25-jährige Naor Narkis, der aus Ramat Gan bei Tel Aviv stammt, hatte ein Bild seines Berliner Kassenzettels in einer Facebook-Gruppe gepostet. Darauf war der in Israel so beliebte Schokopudding mit gerade einmal 19 Cent verzeichnet – ein Viertel des israelischen Preises. Die „Milky-Proteste“ waren Wochen lang Aufreger-Thema in nationalen wie internationalen Medien.

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Wahltag in Israel: die arabische Chance

„Wenn du schon mal in der Gegend dort bist, kannst du ja auch mal was über die Palästinenser schreiben“, forderte hier neulich ein Kommentator. Wenn das bloß so einfach wäre! „Die Palästinenser“ gibt es nämlich nicht. Da sind christliche und muslimische, Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge, Palästinenser in Gaza, der West Bank – und nicht zuletzt jene, die innerhalb Israels wohnen.

Die sogenannten „arabischen Israelis“ stecken irgendwie immer dazwischen: „Die Juden diskriminieren uns, die Palästinenser halten uns für Verräter“, fasst Lin zusammen. „Das macht es wirklich hart.“ Die 37jährige ist ausgebildete Juristin und zweifache Mutter. Sie leitet ein Café in Nazareth, einer der arabisch geprägten Städte im Norden Israels. Heute geht sie zum ersten Mal seit vielen Jahren wählen.

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