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	<title>Kommentare zu: &#8220;Das Internet ist f&#252;r euch wie die Luft zum Atmen&#8221;</title>
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	<description>Das Weblog von Eva Schulz</description>
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		<title>Von: kubra</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/10/26/das-internet-ist-fuer-euch-wie-die-luft-zum-atmen/comment-page-1/#comment-17166</link>
		<dc:creator>kubra</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 11:29:11 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Digital Natives sind auch keine Multitasker, sie k&#246;nnen aber schneller zwischen T&#228;tigkeiten hin und her schalten.&quot; 
Sollte man nicht gerade dies kritisch sehen? Kaum mehr lesen &quot;Native Digitals&quot; Artikel bis zum Ende, leiden unter Konzentrationsmangel, lassen sich staendig ablenken und sind unruhig, sprunghaft. Ich finde nicht, dass ich ein Digital Native bin, obwohl ich seit meinem 13. Lebensjahr selbststaendig im Internet unterwegs bin. Denn ich - so wie viele meiner Generation auch - bin nicht nur mit dem Internet sondern ueberwiegend mit Buechern, Zeitung und TV aufgewachsen - Internet war zwar praesent, aber nicht unser Hauptmedium. Da wir auch als Rezipienten trainiert sind, sind wir konzentrierter und koennen besser selektieren, welche Informationen im Internet fuer uns (und die Welt) von Relevanz sind. Wir koennen die Vorteile des Internets nutzen, weil wir auch das Rezipient-Sein kennen. Die nachkommenden Jahrgaenge, die heutigen 16- und 17-Jaehrigen, nutzen jedoch kaum mehr andere Medien als das Internet - vor allem dann nicht, wenn das Kind aus einer sozial schwaecheren (einkommens-schwachen) Familie kommt. 

Ich sage nicht, dass absolut neue Probleme entstanden sind, sondern bestehende Probleme nun mehr verstaerkt werden. Die soziale Spaltung wird beschleunigt. Das Hocharbeiten wird noch schwieriger. Die &quot;gebildetere&quot; und einkommens-staerkere Schicht wird dieses Problem, das ich eben schilderte, wohl eher kaum betreffen. Dies schreibe ich deshalb, um jenen Menschen vorzubeugen, die mit Eigenverantwortung und Erziehung und reflektierter Nutzung argumentieren wollen. Nicht alle Menschen in Deutschland (und in der Welt) geniessen oder haben eine bildungsorientierte Erziehung genossen.

Man muss wissen, wie man ein Medium nutzt, es kritisch betrachten. Und die Frage ist: Wer kann das, wer nicht? Und wozu fuehrt das gesamtgesellschaftlich?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Digital Natives sind auch keine Multitasker, sie k&#246;nnen aber schneller zwischen T&#228;tigkeiten hin und her schalten.&#8221;<br />
Sollte man nicht gerade dies kritisch sehen? Kaum mehr lesen &#8220;Native Digitals&#8221; Artikel bis zum Ende, leiden unter Konzentrationsmangel, lassen sich staendig ablenken und sind unruhig, sprunghaft. Ich finde nicht, dass ich ein Digital Native bin, obwohl ich seit meinem 13. Lebensjahr selbststaendig im Internet unterwegs bin. Denn ich &#8211; so wie viele meiner Generation auch &#8211; bin nicht nur mit dem Internet sondern ueberwiegend mit Buechern, Zeitung und TV aufgewachsen &#8211; Internet war zwar praesent, aber nicht unser Hauptmedium. Da wir auch als Rezipienten trainiert sind, sind wir konzentrierter und koennen besser selektieren, welche Informationen im Internet fuer uns (und die Welt) von Relevanz sind. Wir koennen die Vorteile des Internets nutzen, weil wir auch das Rezipient-Sein kennen. Die nachkommenden Jahrgaenge, die heutigen 16- und 17-Jaehrigen, nutzen jedoch kaum mehr andere Medien als das Internet &#8211; vor allem dann nicht, wenn das Kind aus einer sozial schwaecheren (einkommens-schwachen) Familie kommt. </p>
<p>Ich sage nicht, dass absolut neue Probleme entstanden sind, sondern bestehende Probleme nun mehr verstaerkt werden. Die soziale Spaltung wird beschleunigt. Das Hocharbeiten wird noch schwieriger. Die &#8220;gebildetere&#8221; und einkommens-staerkere Schicht wird dieses Problem, das ich eben schilderte, wohl eher kaum betreffen. Dies schreibe ich deshalb, um jenen Menschen vorzubeugen, die mit Eigenverantwortung und Erziehung und reflektierter Nutzung argumentieren wollen. Nicht alle Menschen in Deutschland (und in der Welt) geniessen oder haben eine bildungsorientierte Erziehung genossen.</p>
<p>Man muss wissen, wie man ein Medium nutzt, es kritisch betrachten. Und die Frage ist: Wer kann das, wer nicht? Und wozu fuehrt das gesamtgesellschaftlich?</p>
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