Jahreszeitliche Wortwechselei

Noch wehrt sich die Welt gegen den Winter, mit aller Kraft

sammeln wir die Blätter ein, die schon fielen, die die Welt bunter machen, aber das traurige Ende eines Sommers einleiten.

Und bald werden wir morgens die Nase in die kalte Novemberluft strecken. Wir werden mutig der Zeit ins Gesicht blicken, während die Sonne sich kaum traut uns wenigstens einmal für ein paar Sekunden entgegenzublinzeln.

Dann blinzeln wir, entdecken in den Atemwolken die Wintergesichter unserer Menschen, die jetzt so viel ernster und ehrlicher sind. Die jetzt glauben und zuhören,

und jeder Minute eine fast verhöhnende Wichtigkeit beimessen. Und in unserem Gegenüber entdecken wir seltsamer Weise nur,

was man früher oder später im jedem erkennt: Eine Art und Weise von Freundlichkeit, die dann doch sympathisch ist. Aber dieses Gefühl verfliegt so schnell wie unser Atem, mit dem nächsten Moment, dem nächsten Tag, dem nächsten Sommer. Dann

ist er wieder da: der Winter zwischen uns.

Im Wechsel mit Kathi, die wunderbar begann und noch toller endete.

5 Kommentare

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  1. Wiebke sagt:

    Hey!
    Schöner Text aber deswegen schreib ich garnicht.
    Ich hab deine Podcasts mal angehört die mir wirklich sehr gut gefallen. Ich habe in einem davon gehört, dass du im Sendebereich der WMW wohnst. Wo wohnst du denn?
    Ich dachte nämlich alle Podcaster wohnen gaaaanz weit weg.
    lg Wiebke

  2. roman sagt:

    (Der Sektor des WMW ist doch ziemlich groß. Da kann man gaaaaanz weit weg wohnen.)

    Schau mal ins Impressum!

  3. Wiebke sagt:

    Ha! Borken. Ich komm aus Reken. Cool. :P

  4. Eva sagt:

    Hej! Wo gehst du denn zur Schule in Reken?

  5. Wiebke sagt:

    Ich hab dieses Jahr Abi gemacht. Geh also nichtmehr zur Schule. Aber vorher wars das Gymnasium der Mariannhiller Missionare in Maria Veen. (Bombenname)

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