“Und, Thorsten, freust du dich schon wie wahnsinnig auf nächste Woche Donnerstag?”
“Öhm. … Donnerstag? Was ist denn da?”
“Na, unser bahnbrechendes Referat über Tschaikowsky, das alles vorher Dagewesene in den Schatten stellen wird! Du wirst eine Stunde lang wie gebannt zuhören, zusehen und danach denken, es seien nur fünf Minuten vergangen! Du wirst ein Fan sein von diesem fantastischen Komponisten, diese mysteriöse Lebensgeschichte wird dich fesseln und so schnell nicht mehr loslassen! Du wirst..”
“- ich werde mich langweilen.”
“Nein, nein! Du wirst dich viel zu sehr darauf konzentrieren müssen, den Mund zuzuhalten, weil er dir vor lauter Staunen dauernd auffällt! Das wird unglaublich gut!! Wahh!”
“Okay. … Aber es wird nicht so gut wie Julias und mein Bach-Referat.”
“THORSTEN!!”


Das hört sich spannend an. Auf Tschaikowsky stehe ich ohnehin. Würd ich gerne hören, das Referat. Das der gute Peter Ilitsch tolle Musik geschrieben hat, haben übrigens auch moderne Musiker gemerkt. Ich nenne da nur die Schwanensee-Version von Frau Biedermann (hier schauen), die ich hier nicht weiter werten will, und natürlich – für mich viel interessanter und auch viel besser gemacht – Duke Ellington (nach dem, nebenbei bemerkt, die aktuelle WordPress-Version benannt ist), der die Nussknacker-Suite bearbeitet hat. Und was dabei herausgekommen ist, ist absolut hörenswert.
Viel Glück für das Referendariat!