“Tja, heutzutage ziehen sie wirklich jeden ein.”
Captain Sherman
Endlich habe ich mal wieder einen Film gesehen, der älter ist als sechs, sieben Jahre. Und noch dazu einen ziemlich guten: “Unternehmen Petticoat”, erschienen 1959, handelt von einem amerikanischen U-Boot, das im zweiten Weltkrieg von den Japanern getroffen und schwer beschädigt wird. Als sie Ersatzteile besorgen will, gabelt die Besatzung auch fünf Krankenschwestern auf, die fortan mit an Bord genommen werden müssen. Da geht natürlich alles drunter und drüber…
Mit von der Partie sind Cary Grant (einer seiner letzten Filme) und Toni Curtis (einer seiner ersten Filme) sowie ein paar Babys (zumindest auf der Audiospur) und ein Schwein, das für einige der besten Szenen sorgt. Vor vierzig Jahren schien alles noch so umgedreht zu sein, damals machten die Deutschen Klamaukfilme und die Amerikaner die tiefsinnigeren oder zumindest die mit der gehobeneren Humor.
Doch all die Komödien mit Heinz Rühmann, Peter Alexander und Heinz Erhardt sind inzwischen verjährt und, vergleichbar mit den Beatles, unantastbar und ohne Frage zu akzeptieren und, doch, auch zu mögen. Wer hat keine Freude an der “Feuerzangenbowle”, frage ich euch, und wer kann nicht einmal seinen kindlichen Humor auspacken für den dreifachen Erhardt in “Drillinge an Bord”?
Also ruhig mal wieder ein bisschen retro sein. Und ruhig auch mal ein bisschen mehr.



Das Problem mit diesen helden von damals ist, daß sie heutzutage im Sonntagnachmittagsprogramm totgenudelt werden. Auch der lustigste Film ist irgendwann nurnoch fad, wenn man ihn zum zehnten Mal sieht.
Deswegen übe ich grade bei FIlmen, die mir sehr gut gefallen Moderation. Film anschauen soll was besonderes bleiben (in diesen Fällen).
Unternehmen Petticoat ist allerdings wirklich ein Klassiker :)