In dieser Folge KNALLTS! Ich besuche meinen Opa und gehe mit ihm auf die Jagd.
Und für alle, die sich in Sachen Jägerkauderwelsch fortbilden wollen, gibt es als besonderes Schmankerl unser kleines Jagdwörterbuch.
In dieser Folge KNALLTS! Ich besuche meinen Opa und gehe mit ihm auf die Jagd.
Und für alle, die sich in Sachen Jägerkauderwelsch fortbilden wollen, gibt es als besonderes Schmankerl unser kleines Jagdwörterbuch.

Der Nudelwahnsinn geht fröhlich weiter, mit dem Unterschied, dass wir unsere Nudeln jetzt SELBST machen. Bei einem Besuch in der ganz wunderbaren Friedrichshafener Bibliothek hat Roman das Rezept in einem Kochbuch von Jamie Oliver entdeckt und ich muss sagen – der Hype um diesen Typen scheint gerechtfertigt! Die Ravioli (gefüllt mit Mozarella, getrockneten Tomaten, Schinken und selbst gezogenem Basilikum) schmeckten vorzüglich. Die Rieseneiersauerei hat sich gelohnt, und ach, sowieso soll man doch am besten ALLES selbst machen. Ich geh dann mal Tomaten trocknen.

Von seinem Trip in den tiefsten Süden Italiens hat Roman mir ein herrliches Delikatessenpaket mitgebracht. Mit einer Riesenflasche Olivenöl, einem halben Kilo Parmesan, dickem Nudelsalz und original italienischen Orichette kann man mich wirklich sehhhr glücklich machen. Jetzt kochen wir seit Tagen auf der immer gleichen Basis… Zuletzt gab es also Pasta mit Oliven und Cabanossi. In Öl und mit Parmesan, versteht sich.
Eigentlich sollte heute ein guter Tag sein. Schließlich bin ich bei Roman, und in Berlin, gleichzeitig! Aber dann habe ich herausgefunden, dass meine neue Waage zuhause eine elende Lügnerin ist. Tagelang hatte ich mir eingeredet, dass man durchaus zwei Kilo abnehmen kann, indem man in der Uni einfach sehr angestrengt mitdenkt. Heute dann hat mir Romans WG-Waage das grausame Gegenteil bewiesen. Das war nicht gerade ein guter Start in den Tag.
Anschließend habe ich den Fehler gemacht in die Stadt zu gehen und mich unter das grandios aufgehübschte Fashion Week-Volk zu mischen. Das sind solche Leute, bei denen würde meine Waage daheim gar nicht erst angehen, wenn die da draufsteigen! Genau diese Leute benutzen bestimmt auch alle Handcremes in der S-Bahn, wie Christoph es in seinem Blog beschreibt.
Mit seinem Eintrag hat er mir ein ganz schlechtes Gewissen gemacht, weil ich doch seit diesem Winter auch zu den Eincremerinnen gehöre. (Allerdings nicht in der Bahn! (Und grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit, Christoph, versprochen!)) Ich hab mir damals eine ganz kleine Tube Handcreme „mit Sheabutter“ gekauft, nicht ahnend, dass Sheabutter sozusagen das Aloe Vera der Nullerjahre ist. Nun habe ich die Befürchtung, dass Handcremes den gleichen Effekt haben wie Lippenpflegestifte: Sie sorgen dafür, dass die Hände (oder Lippen) nach einer gewissen Glättezeit wieder rau werden und man die Produkte so immer und immer wieder benutzen muss. Meine früher so wunderbar weichen Hände haben auf einmal eine konstante leichte Rauheit, die einfach nicht mehr verschwindet. Ich bin in den Handcreme-Teufelskreis geraten! Was soll ich tun?
*sagt Roman. Er findet, ich sei kein Digital Native, sondern ein Digital Naive**, zu meinen, sowas bloggen zu müssen.
** Sein Buch „Digital Naives – wie unsere Generation den Planeten virtuell vor die Wand fährt“ erscheint in Kürze.
Kommentiert
anna*: tolle reihe, echt spannend!
anna*: berührend. und das meine ich nicht pathetisch, aber ich weiß mich gerade nicht besser auszudrücken als “das berührt meine seele”.
Auceza: Huhu!!! Habe vor Kurzem Deine Website im Netz entdeckt und finde sie sehr gut. :) Ich hoffe, dass Du noch viele Interviews machst und fleißig...
Nathalie: Ich drücke mich immer vom lernen mit lesen.. I love lesen Und ich liebe einen jungen aus der 6. Klasse