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	<title>hurra! &#187; Praktikum</title>
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	<description>Das Weblog von Eva Schulz</description>
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		<title>„Die Leute sollen lieber jobben“</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 10:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder mal k&#228;mpfen Praktikanten f&#252;r bessere Bedingungen – von einer „Generation Praktikum“ kann aber keine Rede mehr sein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wieder mal k&#228;mpfen Praktikanten f&#252;r bessere Bedingungen – von einer „Generation Praktikum“ kann aber keine Rede mehr sein</strong></p>
<p>Kaffeekochen und Kopieren – dieses Praktikantenklischee ist veraltet. Heute machen Praktikanten richtige Arbeit und eigentlich ist das ja gut. Nur hat sich der Lohn f&#252;r diese Arbeit nicht ge&#228;ndert. Noch immer bekommen viele Praktikanten eher „Aufwandsentsch&#228;digungen“ oder &#252;berhaupt kein Geld. Im Rahmen eines Schulpraktikums oder eines Praktikums w&#228;hrend des Studiums sei das noch in Ordnung, findet Robin Thiesmeyer, schlie&#223;lich komme da der Weiterbildungsaspekt zum Tragen. „Aber als Uniabsolvent ist man bereits voll ausgebildet. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase ist da das Lernen meist vorbei und es wird nur noch gearbeitet.“ Deshalb lud der 30j&#228;hrige, der selbst gerade ein halbes Jahr Praktikant war, zusammen mit sieben Gleichgesinnten zum „Praktikantenstreik“. Am vergangenen Freitag war es soweit. Die Streikenden trafen sich auf dem Potsdamer Platz in Berlin, um f&#252;r eine faire Entlohnung und gegen Ausbeutung zu k&#228;mpfen.</p>
<p>Karl-Heinz Minks ist Hochschulforscher bei HIS, der Hochschul-Informations-System GmbH. Er sieht in solchen Streiks keinen rechten Sinn mehr. „Es ist nat&#252;rlich richtig, sich gegen den Missbrauch von Praktikanten als billige Arbeitskr&#228;fte zu wehren“, sagt er. Tats&#228;chlich komme das aber nur noch selten vor.</p>
<p>Er ist der Autor einer Studie, die zeigt, dass es die „Generation Praktikum“ in Deutschland nie wirklich gegeben hat. Der Begriff, der f&#252;r Kettenpraktika und Unterbezahlung steht, ist laut Minks „v&#246;llig &#252;berzogen“.</p>
<p>„Es gibt zwar bestimmte Bereiche, in denen Praktika sich h&#228;ufen“, sagt Karl-Heinz Minks. „Aber es kommt &#228;u&#223;erst selten vor, dass jemand nach dem Studium mehr als eines absolviert. Sp&#228;testens nach einem Jahr haben fast alle einen festen Job.“ Vor allem Studenten aus den Kultur- und Medienwissenschaften sowie aus den Wirtschaftswissenschaften kennen sich mit Praktika aus, sagt Minks. „Das ist aber nur auf den ersten Blick &#252;berraschend. Wirtschaftswissenschaftler sind Pragmatiker. Wenn die vorne nicht reinkommen, gehen sie eben durch die Hintert&#252;r und hoffen, im Anschluss an ein Praktikum eine Stelle zu bekommen.“</p>
<p>Jetzt, da in den Stellenb&#246;rsen weniger Jobs als vor zwei Jahren stehen, umgehen viele Absolventen die drohende Joblosigkeit mit einem Praktikum. Ein Wagnis, sagt Robin Thiesmeyer: „Mit nur 400 Euro im Monat kommt man nicht aus. Wir bezahlen daf&#252;r, arbeiten zu d&#252;rfen – das ist doch eine verkehrte Welt!“ Mindestens 800 Euro m&#252;ssten drin sein, wenn man nicht unter dem Existenzminimum leben wolle. Karl-Heinz Minks macht einen anderen Vorschlag. „Die Leute sollen lieber jobben, als ihre Arbeitskraft f&#252;r lau anzubieten“, empfiehlt der HIS-Forscher. „In der Masse produzieren all die bereitwilligen Praktikanten doch genau den Billiglohnsektor, &#252;ber den sie sich beschweren und der unserem Wirtschaftsstandort nicht gut tut.“ Es spricht sich herum, welche Unternehmen besonders gern billige Praktikanten nehmen. Minks glaubt, dass Schulabg&#228;nger daraus Schl&#252;sse ziehen: Wenn in der Wunschbranche zu wenig bezahlt wird, wird die Zukunft eben anders geplant. Jahre sp&#228;ter mangelt es den Betrieben dann an qualifizierten Leuten.</p>
<p>Robin und seine Kollegen wollen jetzt etwas tun. Sie wollen, dass sich die Politik einmischt, dass Gehalt und Arbeitszeiten geregelt werden. „Au&#223;erdem sollte man die Dauer von Praktika auf h&#246;chstens sechs Monate beschr&#228;nken und sicherstellen, dass damit keine regul&#228;ren Arbeitspl&#228;tze ersetzt werden“, so Robin.</p>
<p>Zum Streik am Freitag kamen &#252;ber 100 Leute. Das ist zwar keine ganze Generation, aber mindestens eine Randgruppe – eine, die ein Problem hat. Manche Demonstranten tragen wei&#223;e Masken, wie man sie von fr&#252;heren Protesten aus Frankreich und Deutschland kennt. „Sie sollen ein Symbol f&#252;r unsere Austauschbarkeit und Anonymit&#228;t sein“, erkl&#228;rt Robin. Dann spielen sie „Reise nach Jerusalem“: Sie benutzen gro&#223;e B&#252;rost&#252;hle und nennen es „Reise in die Festanstellung“. Am Ende bekommt nur einer den Job, es ist ein Ellenbogenspiel. Die anderen St&#252;hle, die, die zur Seite ger&#228;umt wurden, sind wieder frei – f&#252;r die n&#228;chsten Praktikanten.</p>
<p class="code"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/487693">S&#252;ddeutsche Zeitung</a>, 12. Oktober 2009</p>


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		<title>Praktikumsvergleich</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 14:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2007/10/15/praktikumsvergleich/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/praktikumsvergleich-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>]]></description>
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		<title>Jetzt aber!</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 15:42:21 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es eigentlich wirklich so, dass die Lebenslinie in der Hand der L&#228;nge des eigenen Lebens entspricht und bis zu dem Punkt, den man gerade erlebt, schon ganz kr&#252;sselig und abzweigend ist, und was dahinter kommt, ist noch glatt und gerade? Dann habe ich schon knapp die H&#228;lfte meines Lebens hinter mir. Sch&#246;n, dass ich die Erfahrungen eines Praktikums bei jetzt.de noch zu diesem Leben z&#228;hlen kann! Und vielleicht schaffe ich es in der zweiten H&#228;lfte ja nochmal dorthin. Hier jedenfalls kommt, genau zwei Monate sp&#228;ter, mein Praktikumsbericht. F&#252;r alle, die es interessiert, und die Zeit zu lesen haben. Viel Vergn&#252;gen!</p>
<p><a href="http://www.hurra-blog.de/kram/jetztheft.pdf" target="_blank">Jetztheft.pdf (1,37 MB)</a> </p>


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		<title>Everything you always wanted to know about jetzt.de, but were afraid to ask</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 11:12:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2007/01/31/everything-you-always-wanted-to-know-about-jetztde-but-were-afraid-to-ask/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/kuechentippkick-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Kathi fragt: Welche Kaffeesorte gibt es in der Redaktion? Also der Max Scharnigg br&#252;ht sich gerade komische Senseo-Kaffeepads auf. Und ansonsten: Dallmayr Prodomo nat&#252;rlich. Robert fragt: L&#228;uft bei euch Musik, oder ist es still, und man h&#246;rt nur Telefon klingeln? Heute lief ausnahmsweise Musik! Es gab ein kleines Fest wegen neuer Besucherzahlenrekorde, und der Pop-Redakteur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/kuechentippkick.jpg" alt="Ahh, 7 zu 2! Ich hatte 2 zu 1 Vorsprung!!!" /></center><center> </center><strong><a href="http://www.gegenfrage.de" target="_blank">Kathi</a> fragt: Welche Kaffeesorte gibt es in der Redaktion?</strong><br />
Also der Max Scharnigg br&#252;ht sich gerade komische Senseo-Kaffeepads auf. Und ansonsten: Dallmayr Prodomo nat&#252;rlich.</p>
<p><strong><a href="http://www.monster-strike.de" target="_blank">Robert</a> fragt: L&#228;uft bei euch Musik, oder ist es still, und man h&#246;rt nur Telefon klingeln?</strong><br />
Heute lief ausnahmsweise Musik! Es gab ein kleines Fest wegen neuer Besucherzahlenrekorde, und der Pop-Redakteur spielte &#8220;Kinderch&#246;re singen Radio-Hits&#8221; (oder so &#228;hnlich): Von Wir sind Helden &#252;ber Tokio Hotel bis Fanta 4 war alles dabei. Ansonsten sind alle mit Kopfh&#246;rern ausgestattet &#8211; Roland Schulz zum Beispiel rockt dauernd vor seinem Bildschirm. Aber das sehe ich nur in Stummfilmoptik. Sonst h&#246;rt man tats&#228;chlich nur das Klappern von Tastaturen und das Klingeln von Telefonen. Und gelegentliche Triumphschreie aus der Teek&#252;che, wo das Tipp-Kick-Feld aufgebaut ist.</p>
<p>Du willst auch noch was wissen? <a href="mailto:post@hurra-blog.de">Jetzt</a> fragen!</p>


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		<title>Ein Gest&#228;ndnis: Warum ich in Ralph Caspers verliebt bin</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 18:19:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2007/01/30/das-gestandnis-warum-ich-in-ralph-caspers-verliebt-bin/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/ralphcaspers-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Name: Ralph Caspers Familienstand: Hat zwei Kinder mit den tollen Namen Bo und Cosmo. Der Name ihrer Mutter ist allerdings nicht bekannt. Moderiert was: Ab und zu die „Sendung mit der Maus“ und immer „Wissen macht Ah!“ Bin verliebt seit &#8230; &#8230; ich die erste Folge von „Wissen macht Ah!“ vor ungef&#228;hr vier Jahren im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/ralphcaspers.jpg" align="right" hspace="8" /><b>Name:</b><br />
Ralph Caspers</p>
<p><b>Familienstand:</b><br />
Hat zwei Kinder mit den tollen Namen Bo und Cosmo. Der Name ihrer Mutter ist allerdings nicht bekannt.</p>
<p><b>Moderiert was:</b><br />
Ab und zu die „Sendung mit der Maus“ und immer „Wissen macht Ah!“</p>
<p><b>Bin verliebt seit &#8230;</b><br />
&#8230; ich die erste Folge von „Wissen macht Ah!“ vor ungef&#228;hr vier Jahren im WDR sah. Diese Brille warf mich um und zog mich zugleich derma&#223;en an, dass ich die folgende halbe Stunde vor dem Fernseher und noch mehr an Ralphs Lippen hing.</p>
<p><b>Begr&#252;ndung:</b><br />
Neben den charmant drein blickenden Augen hinter besagter Brille faszinierte mich vor allem Ralphs unfassbare Eloquenz. Dass all der trockene Humor seiner Spr&#252;che und die verr&#252;ckten Ideen ihm nicht in den Mund gelegt werden, sondern von ihm selbst stammen, beweist seine T&#228;tigkeit als Drehbuchautor f&#252;r „Wissen macht Ah!“. Bevor er da anfing, hat Ralph auch noch die erste Late Night Show entwickelt, die vormittags gezeigt wurde. Rumkriegen werde ich ihn mit einer Reise nach Borneo. Dort ist er n&#228;mlich geboren, irgendwann zwischen 1972 und 1974, als seine Hippie-Eltern Affen gro&#223;zogen statt sich Daten zu notieren. Weil er seinen Geburtstag nicht wei&#223;, feiert er ihn immer dann, „wenn das Wetter sch&#246;n ist“. Ich schmei&#223;e eine Riesenfete f&#252;r dich, Ralph! Sobald die Sonne wieder scheint.</p>
<p><b>Tollster Moment:</b><br />
Ralph dick. Selbst mit <a href="http://www.wdr.de/cgi-bin/mkram?rtsp://ras01.wdr.de/wissen-macht-ah/wissen_out_torte.rm" target="_blank">verdreifachtem Gewicht</a> sieht er noch soooo gut aus!</p>
<p><b>Chance f&#252;r unsere Liebe:</b><br />
Angesichts der Kinder wohl eher gering. Bedenkt man aber die Tatsache, dass ich zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit w&#228;re, seinen klugen Ausf&#252;hrungen &#252;ber optische T&#228;uschungen oder den Unterschied zwischen Zucker und S&#252;&#223;stoff zu lauschen, sollte unsere Chance um mindestens 10 Prozent steigen.</p>
<p><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/358695" target="_blank">Bei jetzt.de haben noch mehr Leute geschrieben, in welchen Moderator sie verliebt sind</a></p>


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		<title>Tag Vier &#8211; Flutsch</title>
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		<description><![CDATA[Heute ist es ziemlich ruhig, in den heiligen Hallen von jetzt.de. Die H&#228;lfte der Redaktion ist nach Hamburg ausgeflogen f&#252;r eine gro&#223;e Interviewoffensive. Eine Stunde nach der Konferenz versagen die Server oder die Datenbanken oder irgendetwas dazwischen, und das Magazin verschwindet von der Oberfl&#228;che des Web. Flutsch. Es f&#252;hlt sich an wie drau&#223;en im Schnee, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es ziemlich ruhig, in den heiligen Hallen von jetzt.de. Die H&#228;lfte der Redaktion ist nach Hamburg ausgeflogen f&#252;r eine gro&#223;e Interviewoffensive. Eine Stunde nach der Konferenz versagen die Server oder die Datenbanken oder irgendetwas dazwischen, und das Magazin verschwindet von der Oberfl&#228;che des Web. </p>
<p>Flutsch.</p>
<p>Es f&#252;hlt sich an wie drau&#223;en im Schnee, wo selbst die viel befahrenen Stra&#223;en inzwischen wie gebacken aussehen, mit dicken, festgeklopften, wei&#223;-grauen Schichten bedeckt. Da ist alles auf eine plumpe Art leise und noch dazu unbewegt, weil keine Flocken mehr fallen. </p>


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		<title>Tag Zwei &#8211; Seife und Senkel</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jan 2007 13:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dem (sonst sehr tollen) Hostel, das ich bewohne, gibt es keine Seife und nat&#252;rlich bekomme ich Sonntag Abend nirgendwo welche. Auch am Montag muss ich noch darauf verzichten, weil ich mich an jeder Ecke neu verlaufe und der einzige Drogeriemarkt, den ich schlie&#223;lich finde, dann schon zu hat. Stattdessen ziehe ich an diesem Abend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem (sonst sehr tollen) Hostel, das ich bewohne, gibt es keine Seife und nat&#252;rlich bekomme ich Sonntag Abend nirgendwo welche. Auch am Montag muss ich noch darauf verzichten, weil ich mich an jeder Ecke neu verlaufe und der einzige Drogeriemarkt, den ich schlie&#223;lich finde, dann schon zu hat. Stattdessen ziehe ich an diesem Abend die Schn&#252;rsenkel aus meinen Schuhen und bekomme sie wegen ihrer ausgefransten Enden nicht mehr wieder hinein. Also schreibe ich f&#252;r Dienstag auf meine Liste: Seife und Schn&#252;rsenkel.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck habe ich ein zweites Paar Schuhe dabei, mit dem ich am folgenden Morgen durch den FRISCHEN SCHNEE stapfe. In der Mittagspause will ich einem gro&#223;en Sportgesch&#228;ft <s>die Seife</s> die Senkel kaufen, aber sie sind aus. Stattdessen begegne ich dort einer Schauspielerin, die meines Wissens gerade eine Comedyserie f&#252;r einen Privatsender macht. Ich kenne sie noch auf einem &#246;ffentlich-rechtlichen Jugendprogramm. Im n&#228;chsten Laden finde ich endlich, was ich suche.</p>
<p>Abends, nach dem Verlassen der Redaktion, stellt sich der erste Durchh&#228;nger ein. Nicht wissend, was ich essen soll, aber wohl wissend, dass ich etwas essen muss, um nicht sp&#228;ter hungrig im Bett zu liegen, laufe ich zwischen den noch immer r&#228;tselhaften Ecken der Stadt entlang. Ich bin so wenig euphorisch, dass ich nicht mal ein Foto von der Eislauffl&#228;che am Stachus mache. Diese komischen vier, f&#252;nf Stunden Einsamkeit am Abend, sie sind ein Genuss, sie sind eine Qual. Eine so gro&#223;e Stadt f&#252;r sich allein zu haben und alles mit ihr machen zu k&#246;nnen, bedeut f&#252;r mich ein Hochgef&#252;hl. Und auch um halb zehn mit einem Buch im Bett zu sitzen, ist sch&#246;n. Dabei aber daran zu denken, was man alles tun k&#246;nnte, w&#228;re man in diesem Moment Zuhause und mit den Lieben, das kann einem dieses Gef&#252;hl durchaus vermiesen.</p>
<p>Irgendwo esse ich ein paar Nudeln, zum zweiten Mal an diesem Tag, und dann g&#246;nne ich mir den Luxus einer Bahnfahrt zur&#252;ck zum Hostel – es hat l&#228;ngst aufgeh&#246;rt zu schneien, ist aber wirklich bitterkalt. Am Hostel h&#228;ngen kleine Eiszapfen. Auf der Treppe hoch in den f&#252;nften Stock beginne ich mich ein bisschen zu freuen. Auf die bunten W&#228;nde meines Zimmers, das Tomte-Buch und meine neu zu installierenden Schn&#252;rsenkel. Beim Auspacken meines Rucksacks merke ich, dass ich die in der Redaktion habe liegen lassen.  </p>


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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2007 09:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bringen meine Eltern mich nach K&#246;ln. Das ist ziemlich weit, wenn man bedenkt, von wo ich eigentlich schon mit dem Zug losfahren wollte, aber der erste Zug f&#228;llt aus, wegen des gro&#223;en Sturms. In der Schule hatten wir &#252;brigens sturmfrei, tats&#228;chlich, und dort gibt es jetzt bald ein neues Dach. Wenn man nach St&#252;rmen zur&#252;ck in die Schule kommt, ist stets ein Gro&#223;teil des Hofes abgesperrt – dort, wo Ziegel runtergefallen sind oder noch fallen k&#246;nnten – und man muss seinen Weg durch das rot-wei&#223;e Absperrbandwirrwarr finden. Ich stellte mir vor, wie der Wind abends unter die alten Pfannen f&#228;hrt und sie klappern l&#228;sst. „Das sieht dann aus wie ein winkendes Dach“, sagte jemand.</p>
<p>Jedenfalls, von K&#246;ln fahre ich nach M&#252;nchen. F&#252;r zwei Wochen, und wehe, dieser Zug f&#228;hrt auch nicht. Die zwei Wochen werde ich sehr t&#228;glich in der Redaktion von jetzt.de sitzen und springen, und hoffentlich wird es noch besser als <a href="http://www.hurra-blog.de/2006/07/02/handelsblattcom/">letzten Sommer</a>. Auf dem Zettel mit den Vorgaben f&#252;r die Praktikumsmappe steht ein optionaler Punkt, in dem man seine Erwartungen, vorher und nachher, vergleichen soll. Ich hatte &#252;berlegt, Vorher-Erwartungen aufzuschreiben, aber ehrlich gesagt habe ich keine, nur dass es gut sein muss.</p>
<p>Abends ist Zeit, der Stadt eine zweite Chance zu geben. Ich werde das <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/353875/2/1#texttitel" target="_blank">lustige M&#228;dchen mit den roten Haaren</a> sein, Apfelschorle trinken, ein bisschen Bayerisch lernen und hoffentlich viele tolle Dinge entdecken. Wohnt jemand in M&#252;nchen? Sag: was soll ich tun?</p>


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		<pubDate>Sun, 02 Jul 2006 21:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die zweite Woche beim Handelsblatt verbringe ich im achten Stock. Mit einem Panoramablick &#252;ber D&#252;sseldorf, darf ich Panorama-Artikel schreiben. &#220;ber Raucher-Airlines und S&#228;ure-Spritzer, ich binde den Lesern einen B&#228;ren auf und sogar Wale, berichte &#252;ber zaubernde und knutschende Harrys. Politisch wird es mit fehlenden Kindern und Dreck – und mit Gesetzes&#228;nderungen. Die laufen immer so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Woche beim Handelsblatt verbringe ich im achten Stock. Mit einem Panoramablick &#252;ber D&#252;sseldorf, darf ich Panorama-Artikel schreiben. &#220;ber <a href="http://www.handelsblatt.com/Panorama/Business-Travel-Wetter/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204455,202790,1099324/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank">Raucher-Airlines</a> und <a href="http://www.handelsblatt.com/Panorama/Kultur/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204455,204491,1099363/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank">S&#228;ure-Spritzer</a>, ich binde den Lesern einen <a href="http://www.handelsblatt.com/Panorama/Vermischtes/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204455,204493,1098746/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank">B&#228;ren</a> auf und sogar <a href="http://www.handelsblatt.com/Technologie/Forschung-Innovation/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200104,203116,1099880/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank">Wale</a>, berichte &#252;ber <a href="http://www.handelsblatt.com/Panorama/Kultur/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204455,204491,1099217/SH/0/depot/0/stirbt-harry-potter.html" target="_blank">zaubernde</a> und <a href="http://www.handelsblatt.com/Panorama/Vermischtes/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204455,204493,1101239/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank">knutschende</a> Harrys. Politisch wird es mit <a href="http://www.handelsblatt.com/Politik/Deutschland/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200050,1100103/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank">fehlenden Kindern</a> und <a href="http://www.handelsblatt.com/Politik/Deutschland/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200050,1100148/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank">Dreck</a> – und mit <a href="http://www.handelsblatt.com/Recht-Steuern/Meldungen/pshb/fn/relhbi/SH/0/depot/0/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204867,204886,1099386/was-sich-zum-1.-juli-aendert.html" target="_blank">Gesetzes&#228;nderungen</a>. Die laufen immer so gut. Am meisten Spa&#223; macht das <a href="http://www.handelsblatt.com/pshb?FN=RELHBI&#038;SFN=BUILDHBI&#038;bmc=cn_hnavi&#038;bmc=cn_mctest!duden-quiz.xml&#038;GoPage=204455,301924" target="_blank">Duden-Quiz</a>. Der ganzen Redaktion. </p>
<p>Die ist auch ganz toll. Christina gegen&#252;ber trug einen Brasilienhut und vermeidet Trauerkleidung f&#252;r Deutschland, Sebastian s&#228;chselt und hilft und l&#228;stert mit Tanja &#252;ber das Kantinenessen. Letztere hat ihre Gothic- und die Tattoo-Phase erfolgreich und ohne R&#252;ckst&#228;nde &#252;berlebt und lacht jetzt stattdessen. Daniel mag noch DOS und empfiehlt Aktien, Patrick macht Fernsehen und kommt mit in die B&#246;rse. Der Chef sieht immer noch ein bisschen so aus wie der Abiturient, der mit der Ledertasche unterm Arm &#252;ber den Schulhof schlackst &#8211; nimmt er mir das jetzt &#252;bel? Es ist nett gemeint – und Podcasts sind sein Steckenpferd. </p>
<p>Er verteilt „was zum Rauchen“ an seine erfolgreiche Redaktion und schmilzendes Eis, von dem Mann hinter der Glast&#252;r gibt es Neoprentaschen. In Pink. Manchmal komme ich vorbei, an diesen T&#252;ren, rollend auf dem Stuhl. Ab Morgen nicht mehr, jetzt sind Sommerferien. Aber irgendwann vielleicht wieder, wenn ich mehr Zeit habe. Und auch nur, wenn diese Fahrstuhlsache bis dahin gekl&#228;rt ist&#8230;</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e an alle von euch, die hier noch mitlesen. Und danke!</p>
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		<title>Doch noch WM-Content</title>
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		<pubDate>Mon, 22 May 2006 19:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2006/05/22/doch-noch-wm-content/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/neondeutschegeschichten.JPG class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Ich bin jetzt gedruckt in der Neon. Meine Karriere geht steil bergauf. - Vonwegen. Vom 22. Januar bis 2. Februar 2007 werde ich ein Praktikum machen. Die Schule schreibt das vor. Es darf nicht im v&#228;terlichen oder m&#252;tterlichen Betrieb sein, Fahrtkosten f&#252;r einen Platz im Umkreis von 25 km werden &#252;bernommen. F&#252;r einen Nahrungsmittelbetrieb muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/neondeutschegeschichten.JPG" alt="Deutsche Geschichte" /></center><br />
Ich bin jetzt gedruckt in der Neon. Meine Karriere geht steil bergauf.<br />
- Vonwegen. </p>
<p>Vom 22. Januar bis 2. Februar 2007 werde ich ein Praktikum machen. Die Schule schreibt das vor. Es darf nicht im v&#228;terlichen oder m&#252;tterlichen Betrieb sein, Fahrtkosten f&#252;r einen Platz im Umkreis von 25 km werden &#252;bernommen. F&#252;r einen Nahrungsmittelbetrieb muss man sich zuvor einer gesundheits&#228;rztlichen Belehrung unterziehen. Ein Auslandspraktikum ist im Einzelfall m&#246;glich.</p>
<p>Ich gehe nicht zu Papa, ich gehe weit weg. Aber nicht ins Ausland, denn ich brauche meine Sprache. Und mit Essen werde ich h&#246;chstens in einer Kantine in Ber&#252;hrung kommen, oder aber an einer Kaffeemaschine (ich bete, dass nicht). Ich will in eine Redaktion. Darum muss man sich sehr fr&#252;h k&#252;mmern, weil: Alle wollen in eine Redaktion. Alle beschweren sich &#252;ber die b&#246;sen Journalisten, trotzdem glauben alle, was in der Zeitung steht. (Das ist, nebenbei, eines der gr&#246;&#223;ten R&#228;tsel des Journalismus. Sagt Jan-Martin Wiarda.) Und trotzdem str&#246;men alle in diesen Beruf. </p>
<p>F&#252;r die Anrufe &#246;ffne ich ein Word-Dokument und schreibe die tollsten Redaktionen auf. Dann sammle ich die Telefonnummern. Neon steht ganz oben in der Praktikumswunschliste. Aber Neon sagt, das ist doch langweilig hier, so langsam. Man w&#252;rde in zwei Wochen ja nicht einmal eine ganze Produktion mitbekommen. Praktika nur ab drei Monaten. Jan-Martin Wiarda sagt, alles, was l&#228;nger ist als zwei Monate, hat gleich diesen Ausbeutungs-Geruch. Den Kaffee-Geruch. In der Medienbranche dauern Praktika fast durchschnittlich drei Monate. Die Medienbranche hat den Begriff „Generation Praktikum“ gepr&#228;gt. Weil sie die Studenten herumreicht. Aber auch nur die.</p>
<p>Als Sch&#252;ler bei einer gro&#223;en Zeitung oder Zeitschrift unterzukommen, scheint fast unm&#246;glich. Aus Glauben an die gute Sache rufe ich trotzdem bei allen an. Welt, FAZ, S&#252;ddeutsche, Bild. Man macht das grunds&#228;tzlich nicht mehr. Spiegel, Focus, Stern. Das Gleiche. „Bei Sch&#246;ner Wohnen kann man allerdings eins machen.“ Da habe ich schon l&#228;ngst bei Frau Kuttner in der Redaktion angerufen. Sie sind sehr nett dort. Wissen nicht genau bescheid, rufen aber noch am gleichen Abend zur&#252;ck: Nein, sorry. Ich dr&#252;cke Strg+A und f&#228;rbe alles rot.</p>
<p>Dann: Die V.i.s.d.P., da geht was. „Was, so fr&#252;h meldest du dich?“ Und die Musikmagazine sind grunds&#228;tzlich offen. <a href="http://myblog.de/suchtbeginn/art/3284548" target="_blank">Céline</a> war bei der Spex, unclesally*s empf&#228;ngt auch mit offenen Armen, und der Visions sollte man einfach mal eine Mail schreiben. Morgen noch ein Anruf beim WDR. Da wird grunds&#228;tzlich nur f&#252;r Eins Live oder die Sendung mit der Maus vergeben. Mit Sonderw&#252;nschen wie „Zimmer frei!“ oder „Wissen macht Ah!“ soll man sich ab Dienstag an Frau K. wenden. Ich habe ihre Nummer und f&#228;rbe sie blau. Die Online-Redaktionen, jetzt.de und zuender, die sagen &#252;brigens erst „hmm, dann versuch es einfach mal“, wenn man erw&#228;hnt, dass man schon ein Praktikum in der Online-Redaktion des Handelsblattes gemacht haben wird. Das wirkt bei Neon aber auch nicht, beim zweiten Versuch. </p>
<p>Irgendwann schaue ich da trotzdem mal vorbei. Das habe ich mir fest vorgenommen.</p>
<p><font size="1">P.S.: Sollte jetzt tats&#228;chlich jemand unter meinen gesch&#228;tzt-geliebten Lesern einen &#220;berschuss an Vitamin B haben &#8211; meine E-Mailadresse lautet <a href="mailto:post@hurra-blog.de">post@hurra-blog.de</a>. Ich verschenke Buttons und Schokokekse. (Und Paniniaufkleber!)</font></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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