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	<title>hurra! &#187; New York</title>
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	<description>Das Weblog von Eva Schulz</description>
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		<title>Wie siehts aus in Hamburg</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 09:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/11/16/wie-siehts-aus-in-hamburg/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/hamburg08-496x330-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Und dann waren wir ja auch noch in Hamburg. Wie lang ist das jetzt schon wieder her? Zwei Wochen? Drei? Urspr&#252;nglich war es als eine Pilgerreise geplant, zum dort gerade neuer&#246;ffneten Urban Outfitters &#8211; der lang erwarteten ersten deutschen Filiale! Ich hatte die Kette in New York f&#252;r mich entdeckt, und die Sachen, die ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann waren wir ja auch noch in Hamburg. Wie lang ist das jetzt schon wieder her? Zwei Wochen? Drei?</p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/hamburg08-496x330.jpg" alt="" title="Barkassenfahrt in Hamburg" width="496" height="330" class="aligncenter size-medium wp-image-975" /></p>
<p>Urspr&#252;nglich war es als eine Pilgerreise geplant, zum dort gerade neuer&#246;ffneten Urban Outfitters &#8211; der lang erwarteten ersten deutschen Filiale! Ich hatte die Kette in <a href="http://www.hurra-blog.de/tag/new-york/">New York</a> f&#252;r mich entdeckt, und die Sachen, die ich damals gekauft habe, trage ich nocht immer. Andere Erfahrungen habe ich, zumindest teilweise, mit den UO-Klamotten aus <a href="http://www.hurra-blog.de/tag/stockholm">Stockholm</a> und <a href="http://www.hurra-blog.de/tag/antwerpen/">Antwerpen</a> gemacht. Die deutsche Filiale war dann auch eher entt&#228;uschend. Oskar, den wir am n&#228;chsten Morgen trafen, hat schon recht, wenn er sagt, dass sie irgendwann alle gleich aussehen. Au&#223;erdem muss man bei den Euro-Preisen dann doch manchmal schlucken.</p>
<p>Das ganze Shopping wollten wir abends mit ein bisschen Kultur ausgleichen. Als Nicht-Hamburger war f&#252;r uns sofort klar, dass man da ins Thalia Theater muss. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das halbe St&#252;ck verpasst habe &#8211; ich war einfach viel zu m&#252;de. Und das, obwohl sich die Schauspieler alle M&#252;he gaben, mich wach zu halten: Sie machten L&#228;rm, zogen sich komplett aus und beschmierten sich noch dazu mit Blut! Hat alles nichts geholfen.</p>
<p>Daf&#252;r war ich dann aber am n&#228;chsten Morgen hellwach. Da hat Insider <a href="http://www.achtmilliarden.com">Oskar</a> uns ein herrliches Luxus-Fr&#252;hst&#252;ck beschert, in einem Cafe, dessen Namen ich vergessen habe. Es gab Schokok&#252;sse, Fisch, Salat und fettiges amerikanisches Zeug (warm!) in gem&#252;tlicher Atmosph&#228;re und f&#252;r 6 Euro 90, und deshalb empfehle ich euch das Ganze auch trotz der wirklich miesen Kellnerinnen. Also, sobald mir der Name wieder einf&#228;llt.</p>
<p>Zu guter letzt haben wir eine wunderbar touristische Barkassenfahrt unternommen, mit einem jungen Kapit&#228;n, der zwar noch nicht richtig einparken, daf&#252;r aber sehr gut jede Menge Hafen-Gossip erz&#228;hlen konnte. Und dann kamen wir raus, und das Wetter wurde intensiv, es war wirklich sch&#246;n.</p>


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		<title>New York Hodgepodge</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Nov 2006 16:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Stadt schl&#228;ft nicht. Sie lebt, Tag und Nacht, 24 Hours 7 Days a Week immer 100% ohne Pause. Und ich? Habe mein Deo vergessen. Das Schild an der Wooster Street Ecke Spring Street, sagt unser Guide, kann man einfach nicht ernst nehmen in New York. Auch nicht, wenn unter dem „Don’t Honk“ eine Geldstrafe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Stadt schl&#228;ft nicht. Sie lebt, Tag und Nacht, 24 Hours 7 Days a Week immer 100% ohne Pause. Und ich? Habe mein Deo vergessen.</p>
<p>Das Schild an der Wooster Street Ecke Spring Street, sagt unser Guide, kann man einfach nicht ernst nehmen in New York. Auch nicht, wenn unter dem „Don’t Honk“ eine Geldstrafe von $350 angedroht wird.</p>
<p>Die Telefonnummer von Polizei und Feuerwehr ist 911. Leute!</p>
<p>Tanzende Menschen sind doch immer wieder unbeschreiblich. Aber einer von ihnen sieht aus, als rufe er sich die einzelnen Schritte beim Kugelsto&#223;en aus seinem 16. Lebensjahr ins Ged&#228;chtnis.</p>
<p>Die besten drei Lieder &#252;ber die Stadt (ich kenne nicht alle):<br />
1. Tomte – New York<br />
2. Harry Nilsson – I Guess the Lord Must Be in New York City<br />
3. Frank Sinatra – New York, New York</p>
<p>Ohrst&#246;psel sieht man im &#220;brigen nur wenige. Den New Yorkern h&#228;ngen Freisprechanlagen am Ohr.</p>
<p>Die <s>Amerikaner</s> New Yorker halten sich beim G&#228;hnen / die Hand nicht vor den Mund. Sie kennen keine Apfelschorle / und m&#246;gen tats&#228;chlich Jessica Simpson. </p>
<p>Auf dem Rockefeller Center stehend liegt die ganze Stadt vor dir, so klein auf einmal und doch von so riesigem Ausma&#223;, das keine Grenzen festzustellen sind. Du siehst nur den Horizont und musst dir klar machen, was da kommt: auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Amerika. </p>
<p><a href="http://www.myblog.de/relax" target="_blank">Roman</a> hat aus meinen New York-Fotos die herausgesucht, die er h&#228;tte sehen wollen, w&#228;re er ihr (und neugierig auf die Stadt):</p>

<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/08-2/' title='08'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/08-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="08" title="08" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/09-2/' title='09'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/09-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="09" title="09" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/10-2/' title='10'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/10-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="10" title="10" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/011-2/' title='Times Square am Morgen, von oben'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/011-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Times Square am Morgen, von oben" title="Times Square am Morgen, von oben" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/11-2/' title='11'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/11-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="11" title="11" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/12-2/' title='12'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/12-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="12" title="12" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/13-2/' title='13'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/13-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="13" title="13" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/14-2/' title='14'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/14-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="14" title="14" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/15-2/' title='15'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/15-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="15" title="15" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/16-2/' title='16'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/16-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="16" title="16" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/17-2/' title='17'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/17-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="17" title="17" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/18-2/' title='18'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/18-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="18" title="18" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/19-2/' title='19'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/19-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="19" title="19" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/20-2/' title='20'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/20-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="20" title="20" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/021-2/' title='Times Square bei Nacht, von unten'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/021-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Times Square bei Nacht, von unten" title="Times Square bei Nacht, von unten" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/21-2/' title='21'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/21-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="21" title="21" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/22-2/' title='22'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/22-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="22" title="22" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/23-2/' title='23'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/23-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="23" title="23" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/24-2/' title='24'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/24-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="24" title="24" /></a>
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<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/27-2/' title='27'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/27-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="27" title="27" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/28-2/' title='28'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/28-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="28" title="28" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/031-2/' title='031'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/031-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="031" title="031" /></a>
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<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/051-2/' title='051'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/051-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="051" title="051" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/061-2/' title='061'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/061-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="061" title="061" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2006/11/02/new-york-hodgepodge/071-2/' title='071'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/071-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="071" title="071" /></a>



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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2006/10/24/harlem/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Harlem'>Harlem</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Lunge der Stadt</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Oct 2006 11:29:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2006/10/28/die-lunge-der-stadt/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/newyork1-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#8220;Und wir standen am Reservoir Das glei&#223;ende Licht verwandelte alles in einen perfekten Tag&#8221; Tomte &#8211; New York, New York Die Lunge New Yorks ist gr&#252;n und weltber&#252;hmt. Aber nicht nur wegen ihrer Gr&#246;&#223;e und ungew&#246;hnlichen Lage, sondern auch wegen der vielen Jogger. Als wir uns an einem Vormittag mit Fahrr&#228;dern aufmachen, den Central Park [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/newyork1.jpg" alt="Dies ist nicht das Reservoir" /></p>
<p>&#8220;Und wir standen am Reservoir<br />
Das glei&#223;ende Licht verwandelte alles in einen perfekten Tag&#8221;<br />
<font size="1">Tomte &#8211; New York, New York</font></p></blockquote>
<p>Die Lunge New Yorks ist gr&#252;n und weltber&#252;hmt. Aber nicht nur wegen ihrer Gr&#246;&#223;e und ungew&#246;hnlichen Lage, sondern auch wegen der vielen Jogger. Als wir uns an einem Vormittag mit Fahrr&#228;dern aufmachen, den Central Park zu erkunden, begegnen uns unz&#228;hlige. Joggende Frauen mit iPod am Oberarm, joggende M&#228;nner mit nacktem Oberk&#246;rper, joggende M&#252;tter mit Kinderwagen, joggende Senioren, joggende Herrchen mit Hunden in allen Gr&#246;&#223;en. Auf jeden Jogger kommen au&#223;erdem ungef&#228;hr 1,2 von den zutraulichen amerikanischen Eichh&#246;rnchen, diese grauen, die man bei uns nur auf Cornflakes-Packungen sieht. Mehr schreibe ich nicht zum Central Park. Er geh&#246;rt den New Yorkern.</p>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2006/10/26/%e2%80%9eobjects-in-mirror-are-closer-than-they-appear%e2%80%9c/' rel='bookmark' title='Permanent Link: „OBJECTS IN MIRROR ARE CLOSER THAN THEY APPEAR“'>„OBJECTS IN MIRROR ARE CLOSER THAN THEY APPEAR“</a></li>
<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2006/10/24/harlem/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Harlem'>Harlem</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>„OBJECTS IN MIRROR ARE CLOSER THAN THEY APPEAR“</title>
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		<description><![CDATA[In New York ruft man ein Taxi nicht per Telefon. Die Stadt hat 12 000 davon, und mindestens eines ist immer im eigenen Blickfeld. Um es zu kriegen, stellt man sich mit in den Himmel gestreckter Hand an den Stra&#223;enrand und setzt einen grimmigen Gesichtsausdruck auf. Mein erster New Yorker Taxifahrer ist schwarz, Mitte drei&#223;ig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In New York ruft man ein Taxi nicht per Telefon. Die Stadt hat 12 000 davon, und mindestens eines ist immer im eigenen Blickfeld. Um es zu kriegen, stellt man sich mit in den Himmel gestreckter Hand an den Stra&#223;enrand und setzt einen grimmigen Gesichtsausdruck auf.</p>
<p>Mein erster New Yorker Taxifahrer ist schwarz, Mitte drei&#223;ig und tr&#228;gt eine Sonnenbrille. Kaum sitze ich neben ihm, erschrecke ich, weil er mit mir zu sprechen scheint, und ich ihn nicht verstehe. Aber dann merke ich, dass er telefoniert, &#252;ber einen Knopf in seinem linken Ohr. Er telefoniert st&#228;ndig und mit langen, schweigenden Pausen, sodass ich erst nie wei&#223;, ob &#252;berhaupt noch ein Gespr&#228;chspartner da ist, und mich nicht traue, etwas zu fragen. Ob es in den USA erlaubt ist, mit dem Handy am Ohr Auto zu fahren zum Beispiel. Aber vielleicht ist das ja auch ganz anders in New York, und man unterh&#228;lt sich nie mit dem Taxifahrer. </p>
<p>Irgendwann fragt er mich dann, wo wir herkommen. „Oh, Germany! Munich?“ Alle Amerikaner denken sofort an Munich. Wir reden &#252;ber gro&#223;e deutsche St&#228;dte, das Wetter hier und dort, die Zeitverschiebung, und er lacht, als ich sage, dass ich noch nie in Frankfurt war. Dann klingelt das Telefon. Er lauscht kurz und beginnt dann einen langen fremdsprachigen Dialog. Klingt wie Spanisch. Nach dem Gespr&#228;ch entschuldigt er sich daf&#252;r. Er streite mit seiner Familie, weil er eigentlich schon seine Schicht im Restaurant begonnen haben m&#252;sste. Aber wir sind noch lange nicht in Manhattan. </p>
<p>Ich frage, welche Sprache das war. Bangladesh, antwortet er und erz&#228;hlt, dass er sechs Sprachen spricht, sogar Chinesisch. Er liebt fremde Sprachen und war schon in 22 L&#228;ndern auf der ganzen Welt. Seit sechs Jahren ist er in New York. Ich sage, Fremde finden Deutsch immer sehr schwer. Er sagt, nichts ist so schwer wie Chinesisch. Als er damals nach China kam, hatte er Hunger, aber konnte das niemandem verst&#228;ndlich machen. Das erste, was er deshalb lernte, was „Ich will Reis“ (er spricht es mir vor). Wochenlang ern&#228;hrte er sich daraufhin blo&#223; von Reis. Ich bringe ihm „Ich habe Hunger“ auf Deutsch bei.</p>
<p>Taxifahren in New York kostet grunds&#228;tzlich $2,50. Dazu dann 40 ct f&#252;r jede zur&#252;ckgelegte F&#252;nftelmeile beziehungsweise f&#252;r zwei Minuten im stockenden Verkehr. Zwischen Vorder- und R&#252;cksitzen ist immer eine Trennscheibe aus durchsichtigem Plastik angebracht, die man auf und zu ziehen kann. Ich sitze bei jeder Fahrt vorn, weil ich es mag, mit den Fahrern zu sprechen. Sie sind fast alle aus dem Ausland und garantiert alle m&#228;nnlich.</p>
<p>Einmal liest einer w&#228;hrend der Fahrt einen Groschenroman in hebr&#228;ischer Schrift. Das Heft liegt in seinem Lenkrad und an jeder roten Ampel wirft er einen Blick hinein, solange bis er angehupt wird, weil l&#228;ngst wieder gr&#252;n ist. Dann hupt er reflexartig und mit m&#252;rrischer Miene zur&#252;ck. Ein anderer will, dass ich mehr Sport mache. Er redet auf mich ein und sagt, er ist gonna call my boyfriend, damit der mit mir Schluss macht und ich dann am Wochenende mehr Zeit f&#252;r Sport habe. Jede Frau in New York geht ins Fitnessstudio, sagt er. Und einmal vergisst ein Fahrer doch tats&#228;chlich, seine Uhr anzustellen.</p>


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		<title>Harlem</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Oct 2006 19:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2006/10/24/harlem/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/newyork3-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#8220;Is silence the answer? - It never was.&#8221; Elie Wiesel Es regnet an dem Sonntag Morgen, an dem uns der alte schwarze Mann nach und durch Harlem f&#252;hrt. Ein schrecklicher Klischee-Regen, ausgerechnet hier. Der auf der Insel Manhattan gelegene Stadtteil ist bekannt f&#252;r seine schwarze Pr&#228;gung und eine hohe Kriminalit&#228;tsrate. F&#252;r Armut und Verlassenheit. Aber, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/newyork3.jpg" alt="Harlem" /></p>
<p>&#8220;Is silence the answer?<br />
- It never was.&#8221;<br />
<font size="1">Elie Wiesel</font></p></blockquote>
<p>Es regnet an dem Sonntag Morgen, an dem uns der alte schwarze Mann nach und durch Harlem f&#252;hrt. Ein schrecklicher Klischee-Regen, ausgerechnet hier. Der auf der Insel Manhattan gelegene Stadtteil ist bekannt f&#252;r seine schwarze Pr&#228;gung und eine hohe Kriminalit&#228;tsrate. F&#252;r Armut und Verlassenheit. Aber, so versichert uns der Mann: Diese Zeiten sind l&#228;ngst vorbei! Er erinnert lieber an Harlem als kleines Jazzmekka, an Ella Fitzgerald, die im gerade renovierten Apollo Club ihre ersten B&#252;hnenerfahrungen sammelte, und an den Basketballspieler Magic Johnson, der ein gro&#223;es Einkaufszentrum bauen lie&#223; und so zum Wiederaufbl&#252;hen Harlems beitr&#228;gt. Aber im Regen sieht dieses Einkaufszentrum blass aus neben all den kleinen Gesch&#228;ften mit heruntergelassenen Rolll&#228;den. Nur ein paar Hip Hopper schlagen sich mit hochgezogenen Schultern &#252;ber die Stra&#223;en.Nach &#252;ber einer Stunde kommen wir vor der Kirche an, und mit Kirchen ist das so eine Sache in New York. Es gibt sie, und zwar &#252;berall und mittendrin. Kleine gotische Kapellen zwischen Wolkenkratzern mit 40 Stockwerken, die sich scheinbar nicht klein kriegen lassen wollen von ihrem Umfeld. In der Stadt sind alle denkbaren christlich, muslimisch, sonst wie orientierten Glaubensgemeinschaften vertreten, aber solche Kapellen haben sie selten. Oft sind ihre Kirchen H&#228;user, die man von au&#223;en h&#246;chstens an ein paar Symbolen erkennt. Oder an aufdringlichen Gemeindemitgliedern, die Einladungen zu einer Filmvorf&#252;hrung verteilen, jede Viertelstunde und umsonst, wie die Leute von Scientology.</p>
<p>Die Harlemer Kirche wird die einzige in New York, die ich von innen sehe, und sie ist eine ganz normale. Ein Haus mit einem gro&#223;en Kreuz auf der Frontseite und einem relativ pomp&#246;sen Eingang. Von innen allerdings, ist sie eine richtige Kirche, fast wie Zuhause, nur mit einer kreisrunden Empore und viel blauem Teppich. Wir erleben einen protestantischen Gottesdienst.</p>
<p>Es ist wie im Fernsehen: Ein schwarzer Priester, den man sich ruhig so vorstellen darf wie Martin Luther King – er redet ganz &#228;hnlich -, und ein durchweg schwarzer Chor in weiten Gew&#228;ndern hinter ihm. Auch die Gemeinde ist zu gro&#223;en Teilen schwarz, aber das ist nicht, was sie so sehr unterscheidet von deutschen Gemeinden. Ihr Verhalten ist anders. Erst einmal ist es nicht so wichtig, wann man kommt. Man scheint einen Spielraum von anderthalb Stunden zu haben, denn so lange trudeln immer noch Leute ein und suchen sich ihre Pl&#228;tze. Sie sind sehr schick angezogen, die Frauen oft komplett in wei&#223; und gern mit Hut, die M&#228;nner in Hemd, Krawatte und manchmal Anzug.</p>
<p>Am Eingang bekommen sie ein Heftchen in die Hand gedr&#252;ckt, mit Terminen, Bekanntmachungen, Bibelversen und – R&#228;tseln. W&#246;rterr&#228;tsel, Suchbilder, alle irgendwie religi&#246;s. Sp&#228;ter, w&#228;hrend der Messe, beobachte ich die Kinder und Jugendlichen dabei, wie sie diese Spiele spielen, das ist ganz normal. W&#228;re ja auch langweilig sonst. Vielleicht. Vielleicht, wenn man das Woche f&#252;r Woche sieht, oder noch &#246;fter, und vielleicht auch, weil es nun mal ziemlich lange dauert. Drei Stunden, mindestens, und nachher noch Lunch. Aber wer das zum ersten Mal sieht, langweilt sich nicht.</p>
<p>Da ist dieser gro&#223;e, laute Chor, der singt und singt, st&#228;ndig gibt es Musik, die unter die Haut geht und mitrei&#223;t. Laute Frauen mit unglaublichem Volumen, die diesen Gott preisen und anbeten in ihrem Gospelgesang. Selbst der Priester vorn am Pult singt laut, mal mit, mal ohne Text. Die Menschen stehen auf, heben die H&#228;nde zum Himmel und wiegen sich hin und her im Takt der Musik. Pl&#246;tzlich gesellen sich zu Schlagzeug und elektrischer Orgel Rasseln und Schellenkr&#228;nze. Man bringt hier seine eigenen Instrumente mit. Dann beginnt das Fest. Die Gemeinde rasselt und schellt, jubelt und tanzt, ruft und schreit. Manche geraten in Ekstase. Sie stampfen und m&#252;ssen zwischen den B&#228;nken hin und her rennen, um diese &#252;berw&#228;ltigenden Gef&#252;hle herauszulassen. Sie weinen, sie lachen, sie krampfen, sie fliegen. Sie glauben.</p>


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		<title>The Naked Cowboy</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Oct 2006 09:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine kleine Lokalber&#252;hmtheit New Yorks ist der „Naked Cowboy“, ein junger Mann, der nur mit Unterhose, Stiefeln und Hut bekleidet auf dem Times Square steht und Gitarre spielt. Wir sehen ihn an einem Samstag Nachmittag. Er ist ziemlich trainiert und hat halblange blonde Haare. Seine Gitarre ist mit „The Naked Cowboy“-Schriftz&#252;gen in blau-wei&#223;-rot beklebt, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine Lokalber&#252;hmtheit New Yorks ist der „Naked Cowboy“, ein junger Mann, der nur mit Unterhose, Stiefeln und Hut bekleidet auf dem Times Square steht und Gitarre spielt. Wir sehen ihn an einem Samstag Nachmittag. Er ist ziemlich trainiert und hat halblange blonde Haare. Seine Gitarre ist mit „The Naked Cowboy“-Schriftz&#252;gen in blau-wei&#223;-rot beklebt, auf der R&#252;ckseite seiner Hose steht irgendetwas. Aber er spielt nur selten einen seiner Songs, und erst recht nie bis zum Schluss, denn die ganze Zeit wollen sich Frauen mit ihm fotografieren lassen. Dann post er herum, l&#228;sst Muskeln &#8211; und H&#228;nde &#8211; spielen. </p>
<p>Einige Zeit sp&#228;ter hat sich ein M&#228;dchen in ganz &#228;hnlichem Aufzug genau gegen&#252;ber auf der anderen Stra&#223;enseite postiert. Sie tr&#228;gt einen kurz-kurz-kurzen rosa Rock und rosa Sterne auf der Brust. An ihrem Unterschenkel weisen ein Pfeil und das Wort TIPS in ihre Stiefel. Stundenlang steht „The Naked Cowgirl“, mit dem Joss-Stone-Kopf, da, in den drei Nummern zu gro&#223;en Stiefeln, und muss viel &#246;fter Gitarre spielen, immer mal wieder ein paar Akkorde. F&#252;r einen kurzen Moment sehe ich ihr wahres Gesicht. Dann fragt jemand nach einem Foto.   </p>


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		<title>Chinatown</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 19:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2006/10/19/chinatown/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/newyork2-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#8220;LIFE IS A GREAT BIG CANVAS, AND YOU SHOULD THROW ALL THE PAINT ON IT YOU CAN.” Der erste New Yorker Gl&#252;ckskeks Chinatown ist gro&#223;, unruhig, voller Farben und Ger&#252;che. Sogar die Stra&#223;enschilder sind hier zweisprachig, es gibt chinesische Banken, Superm&#228;rkte, Souvenirgesch&#228;fte &#8211; und nat&#252;rlich Restaurants. Wir essen Sweet and Sour Chicken und ich sitze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/newyork2.jpg" alt="Chinatown" /></p>
<p>&#8220;LIFE IS A GREAT BIG CANVAS,<br />
AND YOU SHOULD THROW ALL THE PAINT ON IT YOU CAN.”<br />
<font size="1">Der erste New Yorker Gl&#252;ckskeks</font></p></blockquote>
<p>Chinatown ist gro&#223;, unruhig, voller Farben und Ger&#252;che. Sogar die Stra&#223;enschilder sind hier zweisprachig, es gibt chinesische Banken, Superm&#228;rkte, Souvenirgesch&#228;fte &#8211; und nat&#252;rlich Restaurants. Wir essen Sweet and Sour Chicken und ich sitze genau im Blickfeld von einigen gro&#223;en, kranken Fischen, die traurig am Boden mehrerer Aquarien h&#228;ngen. Ihre M&#252;nder klappen immer auf und zu, ich glaube, sie haben sie nicht mehr unter Kontrolle. Aber wenn man da nicht hinschaut, schmeckt das H&#252;hnchen sehr s&#252;&#223; und sauer und gut. Ich nehme einen Karton und St&#228;bchen mit f&#252;r Zuhause, weil es dort nirgendwo chinesisches Essen in Kartons gibt, wie in all den Fernsehserien, und wir aber immer schonmal daraus essen wollten. Nach so etwas zu fragen ist ganz normal, weil man sich in New York jederzeit sein Essen einpacken lassen und als &#8220;Doggy Bag&#8221; mit nach Hause nehmen kann. Irgendwann beginnt der alte Chinese auf einmal, in den Aquarien herumzufischen, da gehen wir lieber ganz schnell.</p>
<p>Wieder vor der T&#252;r erschlagen mich die Ger&#252;che und vielen kleinen Menschen und das fremde Stimmengewirr. Ich glaube, in Hong Kong geht es sehr, sehr &#228;hnlich zu. Aber das, was das New Yorker Chinatown nunmal ausmacht, ist, zwei Stra&#223;en weiterzugehen und pl&#246;tzlich in Italien zu stehen. Little Italy ist von den Asiaten im Laufe der Jahre verdr&#228;ngt worden und erstreckt sich inzwischen nur noch &#252;ber einer Stra&#223;e. Sie ist geschm&#252;ckt mit Girlanden und Fahnen, als w&#228;re gerade ein Fest, und ein Haus ist sogar komplett rot-wei&#223;-gr&#252;n gestrichen. Diese Stra&#223;e ist eine der wenigen in Manhattan mit Restaurants, die drau&#223;en Tische aufstellen. Aber kaum ist einem das aufgefallen, endet sie auch schon und man befindet sich wieder mitten in China &#8211; denn das ist allm&#228;hlich &#252;berall.</p>


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		<title>Hey! Ha! Amerika!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 15:38:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Mann von der amerikanischen Sicherheitsabteilung in Deutschland schaut in meinen Reisepass mit dem Drogenfoto und sagt „Eva ist sehr h&#252;bsch.“ „Vielleicht werde ich ja entdeckt, in New York“, entgegne ich. Was f&#252;r Sicherheitskontrollen! In D&#252;sseldorf musste ich schon meine Schuhe ausziehen und wegen einer kleiner Dose Nasenspray geriet jemand in ein Riesenget&#246;se, aber am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann von der amerikanischen Sicherheitsabteilung in Deutschland schaut in meinen Reisepass mit dem Drogenfoto und sagt „Eva ist sehr h&#252;bsch.“ „Vielleicht werde ich ja entdeckt, in New York“, entgegne ich.</p>
<p>Was f&#252;r Sicherheitskontrollen! In D&#252;sseldorf musste ich schon meine Schuhe ausziehen und wegen einer kleiner Dose Nasenspray geriet jemand in ein Riesenget&#246;se, aber am JFK muss man in langen Schlagen darauf warten, statt dem freundlichen Mann, der sehr an den Polizisten aus „Terminal“ erinnert, einem unwirschen Pakistani zugewiesen zu werden. Der nimmt Fingerabdr&#252;cke, macht Fotos und stellt Fragen, die wir l&#228;ngst schon alle beantwortet haben, mit lauter Kreuzen hinter NO, in den Einreiseformularen. W&#228;hrend der Wartezeit schaue ich amerikanische Werbespots auf einem der Flachbildschirme an und erschrecke, als die Botschaft eines Spots am Ende lautet: 40% aller US-Haushalte mit Kindern sind in Waffenbesitz. Ich bin dankbar f&#252;r ein Problem weniger, dass wir in Deutschland haben. </p>


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		<pubDate>Sun, 15 Oct 2006 11:06:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier oben sitze ich schwebend Und hatte keine Nacht Der Mond steht neben mir. Pl&#246;tzlich sechs Stunden j&#252;nger! Und unter mir, in vielen kleinen St&#252;cken, Amerika Ich bin Christoph Columbus Macht doch die Lichter aus Saugt doch die Kl&#228;nge raus Ich will alleine sein Mit der K&#246;niglichkeit der Wolken. &#196;hnliche Beitr&#228;ge:New York Hodgepodge „OBJECTS IN [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier oben sitze ich schwebend<br />
Und hatte keine Nacht<br />
Der Mond steht neben mir.</p>
<p>Pl&#246;tzlich sechs Stunden j&#252;nger!<br />
Und unter mir, in vielen kleinen St&#252;cken, Amerika</p>
<p>Ich bin Christoph Columbus</p>
<p>Macht doch die Lichter aus<br />
Saugt doch die Kl&#228;nge raus<br />
Ich will alleine sein<br />
Mit der K&#246;niglichkeit der Wolken.</p>


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