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	<title>hurra! &#187; Musik</title>
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	<description>Das Weblog von Eva Schulz</description>
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		<title>Tomte im Konzerthaus Dortmund am 25.9.</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 19:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Thees Uhlmann ist eine harte Sau. Das denke ich jedes Mal, wenn ich ihn so auf die B&#252;hne kommen sehe, und jedes Mal wei&#223; ich sp&#228;testens zwei Lieder sp&#228;ter: Er ist auch ein gro&#223;er Poet. Einer, der sich wie ein Kind dar&#252;ber freut, unplugged in einem Konzerthaus zu spielen, das noch dazu mitten in Dortmunds [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thees Uhlmann ist eine harte Sau. Das denke ich jedes Mal, wenn ich ihn so auf die B&#252;hne kommen sehe, und jedes Mal wei&#223; ich sp&#228;testens zwei Lieder sp&#228;ter: Er ist auch ein gro&#223;er Poet. Einer, der sich wie ein Kind dar&#252;ber freut, unplugged in einem Konzerthaus zu spielen, das noch dazu mitten in Dortmunds „subkultureller Fu&#223;g&#228;ngerzone“ liegt, wie er es nennt.</p>
<p>Auf der B&#252;hne trinkt Uhlmann Wasser, Bier und vor allem Wein quer durcheinander, mokiert sich dar&#252;ber, dass er der einzige Rockstar sei, der eben daf&#252;r ausgelacht werde. Von den ganzen „Schlauis“ im Tomte-Publikum, die gegen die Band denken statt mit ihr. W&#228;re er ein Rapper, sagt er, er w&#228;re der einzige auf der Welt, der sich selber disst.</p>
<p>Wenn man Thees Uhlmann so erz&#228;hlen h&#246;rt, zwischen den gro&#223;artigen musikalischen Darbietungen seiner immer bunteren Band, dann w&#252;nscht man sich, dass er eine Kolumne schreiben w&#252;rde, ein &#246;ffentliches Tagebuch, oder warum nicht gleich einen Roman. Ich w&#252;rde ihn auf der Stelle kaufen.</p>
<p>Und doch ist es ein anderes Bandmitglied, in das ich mich aufs Neue verliebt habe, das aus dem Schatten Uhlmanns charmante Pfeile ins Publikum schie&#223;t und es so f&#252;r sich gewinnt: Simon Frontzeck. Als wir ihn vor gut einem Jahr zum ersten Mal mit Tomte sahen, war er noch aushilfsweise dabei, wenn ich mich recht erinnere. Sein breites Grinsen legte er das ganze Konzert &#252;ber nicht ab. Der Typ war genau da angekommen, wo das Gl&#252;ck war, und schien es immer noch nicht fassen zu k&#246;nnen. Das habe ich jemandem noch nie so deutlich angesehen.</p>
<p>Das Wunderbare ist: Dieses Grinsen hat er nicht verloren. Und das, obwohl er inzwischen als Mann f&#252;r die Tasten festes Bandmitglied ist. Wobei man am „Mann“ jedes Mal wieder zweifeln m&#246;chte &#8211; weil er immer noch so aussieht, als h&#228;tte er gerade das Abi bestanden und w&#228;re jetzt der Praktikant der Band. Kein Wunder also, dass Thees Uhlmann ihn „eine Mischung aus Harry Potter und Keanu Reeves“ nennt &#8211; und daf&#252;r einen Mittelfinger erntet.</p>
<p>Aber selbst das sieht noch s&#252;&#223; aus von dem Jungen, der binnen eines Konzertes – und gern auch mal innerhalb eines Liedes – Fl&#252;gel, Orgel, Melodica und Xylophon bedient. Wenn er die spielt, ist das so leidenschaftlich und so gut. Und dann dreht er sich um, legt die F&#252;&#223;e auf die Monitorbox und schirmt mit der Hand die Augen ab, um das Publikum erkennen zu k&#246;nnen. Da ist es um mich geschehen.</p>
<p>Trotzdem darf man und m&#246;chte ich nicht vergessen, dass Frontzeck nur einer von sechs Leuten ist, die diese Band so besonders machen. Alle zusammen fabrizieren sie eine Musik, die die inspirierendste und ehrlichste ist, die man in Deutschland h&#246;rt. Warum also sollte man nicht ewig grinsen, wenn man bei so etwas mitmachen kann?</p>
<p>Und &#252;berhaupt: „Harry Potter kann zaubern, und Keanu Reeves ist in der MATRIX“ – was will man mehr?!</p>


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		<title>Trip to Asia</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 17:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berliner Philharmoniker]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/06/02/trip-to-asia/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/triptoasia-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#8220;Die Leute sagen immer, Musiker w&#228;ren so egozentrisch. Aber was sollen wir auch sonst sein?&#8221; Vor dem Betreten des Kinos bekommen wir dieses Mal ein Geschenk: Einen Gl&#252;ckskeks, dessen Botschaft wir im Dunkel des Vorf&#252;hrraums kaum lesen k&#246;nnen. Erst Zuhause sehen wir, dass es sich bei dem Text nicht um ein beliebiges Konfuzius-Zitat handelt, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/triptoasia.jpg" alt="Trip to Asia" title="Trip to Asia" width="420" height="237" /></p>
<p>&#8220;Die Leute sagen immer, Musiker w&#228;ren so egozentrisch. Aber was sollen wir auch sonst sein?&#8221;</p></blockquote>
<p>Vor dem Betreten des Kinos bekommen wir dieses Mal ein Geschenk: Einen Gl&#252;ckskeks, dessen Botschaft wir im Dunkel des Vorf&#252;hrraums kaum lesen k&#246;nnen. Erst Zuhause sehen wir, dass es sich bei dem Text nicht um ein beliebiges Konfuzius-Zitat handelt, sondern um eines aus „Trip to Asia“, der neuen Dokumentation von Thomas Grube. Er hat schon mit „Rhythm is it!“ gro&#223;e Erfolge gefeiert und nimmt sich nun der Berliner Philharmoniker an, die bei seiner vorangegangenen Produktion noch eine Art Nebenrolle spielten.</p>
<p>Nun hat er sie auf ihrer Asientournee begleitet. Grube und sein Team waren w&#228;hrend der Konzerte dabei – vor und hinter der B&#252;hne -, bei den Proben, den Vorbereitungen, sogar, wenn die Musiker einen freien Tag hatten. Die gro&#223;artigen Bilder, die sie dabei sammelten, wechseln sich ab mit buchst&#228;blichen Nahaufnahmen der Musiker.</p>
<p>In tiefgehenden Interviews erzeugt der Film bruchst&#252;ckhafte Charakterisierungen von der Violinistin bis zum Trompeter, von der Piccolofl&#246;tistin, die mitten in der Probezeit steckt, bis hin zum Cellisten, der kurz vor seiner Pensionierung steht. Sie alle sprechen sehr pers&#246;nlich, sehr ehrlich &#252;ber den Druck und das Gl&#252;ck, in dem weltber&#252;hmten Orchester zu spielen. Dabei wird klar, dass diese T&#228;tigkeit auch eine st&#228;ndige Reflexion bedeutet, ein Nachsinnen &#252;ber die Essenz dieses Berufs und dieses gro&#223;en Kollektivs.</p>
<p>Viele der Aussagen lassen sich aus dem musikalisch-k&#252;nstlerischen Zusammenhang in das eigene Leben &#252;bertragen. Sie regen so sehr zum Nachdenken an, dass ich mir nach zwei Dritteln leise w&#252;nschte, ich k&#246;nnte eine kleine Pause haben, um alles zu verarbeiten. Auf der anderen Seite aber hielt es mich in meinem Sitz, da der Film neben der gro&#223;artigen Wortebene noch andere Qualit&#228;ten hat. </p>
<p>Man mag an Dokumentationen grunds&#228;tzlich viele Anspr&#252;che stellen d&#252;rfen. Bei einem solchen Film ist der Ton allerdings so wichtig wie bei keinem sonst. Dennoch beschr&#228;nkt man sich im Vorfeld auf hohe Erwartungen an den Ton der dargebotenen St&#252;cke. Dabei handelt es sich in „Trip to Asia“ &#252;brigens um Werke von Beethoven, Strau&#223; und des zeitgen&#246;ssischen Komponisten Thomas Adés. Deren Qualit&#228;t ist makellos, ganz wunderbar – was aber die Arbeit der Tonleute und Sounddesigner so hervorstechen l&#228;sst, sind die Klangcollagen, die auf einmalige Weise den Gegensatz zwischen dem gesitteten, ruhigen, westlichen Orchester und der hektischen asiatischen Welt einfangen. Dazu kommen wunderbare Schnipsel, die w&#228;hrend der Proben aufgenommen wurden. Hier hatte man jeden Musiker mit einem Mikrofon ausgestattet, die es im Nachhinein erm&#246;glichten, einzelne hervorzuheben. Dieses „Belauschen“ ist eine herrliche Innovation („Dieser Stuhl ist viel zu klein&#8230; Das ist doch wirklich ein Schei&#223;stuhl!“).</p>
<p>Nicht zu vergessen nat&#252;rlich die Bilder, die stets entweder das asiatische Treiben neutral beobachten oder als symbolische Schnittbilder verwendet werden, welche die tolle Dramaturgie des Films unterst&#252;tzen. Alle &#220;berg&#228;nge und &#252;berhaupt die Gliederung sind sehr gelungen und lassen den Zuschauer und –h&#246;rer nur so durch die 112 Minuten gleiten.</p>
<p>Am Schluss steht dabei weniger ein Reisebericht als ein Versuch, die Faszination Orchester in ein kleines St&#252;ck Kinogeschichte zu fassen. „Trip to Asia“ ist eine Dokumentation, die ohne Kommentator auskommt, ohne Einf&#252;hrung oder Beipackzettel – weil jeder einzelne Ausspruch darin einen Zettel in einem Gl&#252;ckskeks wert ist.</p>


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		<title>Mund zu, Ohren gespitzt</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 20:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<title>Mit geschlossenen Augen zu singen ist sehr ehrlich</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 11:27:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2007/09/22/mit-geschlossenen-augen-zu-singen-ist-sehr-ehrlich/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/teganandsara-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Ein wunderbares Indie-Rock-Konzert fand am Samstag, dem 25. August, im K&#246;lner Stadtgarten statt. Das sahen mehrere hundert Fans der kanadischen Band Tegan and Sara voraus, die so eifrig Karten kauften, dass die Veranstaltung wenige Wochen vorher sogar in gr&#246;&#223;ere R&#228;umlichkeiten verlegt werden musste. Und sicher ist: Damit hat man nichts falsch gemacht. Tegan and Sara, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/teganandsara.jpg" alt="I just want back in Your Head!" /></center><center> </center>Ein wunderbares Indie-Rock-Konzert fand am Samstag, dem 25. August, im K&#246;lner Stadtgarten statt. Das sahen mehrere hundert Fans der kanadischen Band Tegan and Sara voraus, die so eifrig Karten kauften, dass die Veranstaltung wenige Wochen vorher sogar in gr&#246;&#223;ere R&#228;umlichkeiten verlegt werden musste. Und sicher ist: Damit hat man nichts falsch gemacht.</p>
<p>Tegan and Sara, das sind eineiige (!) Zwillingsschwestern aus Kanada, 1980 geboren, die sich als Kinder nach eigener Aussage &#252;berhaupt nicht verstanden. Erst als sie sp&#228;ter in ganz unterschiedliche Teile ihres Heimatlandes zogen, wandelte sich ihre Beziehung. Jetzt sind die zwei eine Band, die mit vielen Gitarren und stets zweistimmig bald ihre f&#252;nfte Platte pr&#228;sentiert.</p>
<p>Erste St&#252;cke aus „The Con“ gab es im Stadtgarten bereits zu h&#246;ren. „Obwohl es hier noch nicht erschienen ist“, vermutete Tegan, „werdet ihr wohl schon einige Lieder kennen. Unsere Plattenfirma m&#246;chte davon nichts wissen, aber WIR wissen sehr wohl, dass es dieses magische Ding namens Internet gibt.“ Und tats&#228;chlich: Schon bei den ersten Takten ihrer neuen Single beginnt das Publikum zu jubeln.</p>
<p>Die beiden jungen Frauen, die mit ihren schr&#228;gen Frisuren und t&#228;towierten Armen so wild scheinen, stellen sich schnell als sehr charmant heraus. Gern erz&#228;hlen sie zwischendurch lustige Geschichten – und auch mal weniger lustige. So beschreibt Sara, wie depressiv sie war, als sie den Song „Monday Monday Monday“ schrieb. Davon ist an diesem Abend aber rein gar nichts mehr zu sp&#252;ren. Mit drei M&#228;nnern an Bass, Gitarre und Schlagzeug im R&#252;cken am&#252;sieren die zwei ihr Publikum mit Liedern &#252;ber komplizierte Beziehungen, mit ihrem herrlich feinen Humor und tollen Stimmen.</p>
<p>Tegan and Sara m&#246;gen Deutschland, weil hier „jeder so guckt, als w&#252;rde er dich verstehen, auch, wenn er es gar nicht tut“, und obwohl alles so teuer ist. Deshalb kommen sie wieder: Im Februar schon. Und wer das sehen will, sollte es im Kalender festhalten und rechtzeitig Karten kaufen – sonst ist bestimmt wieder ganz schnell ausverkauft.</p>
<p class="code">Borkener Zeitung</p>


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		<title>Die jungen Wilden</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2007 18:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kommt mir vor, als verfolgten sie mich pl&#246;tzlich, die unglaublich jungen, unglaublich talentierten Musiker. Dann f&#228;llt mir auf: Es sind nur zwei. Aber die sind so wuchtig, wie zehn Ladungen Arctic Monkeys auf einmal. Das muss ich teilen! Es begann mit einem 19-J&#228;hrigen Traunsteiner. Christina Kretschmer schreibt &#252;ber ihn, „Bayern hat jetzt auch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt mir vor, als verfolgten sie mich pl&#246;tzlich, die unglaublich jungen, unglaublich talentierten Musiker. Dann f&#228;llt mir auf: Es sind nur zwei. Aber die sind so wuchtig, wie zehn Ladungen Arctic Monkeys auf einmal. Das muss ich teilen!</p>
<p>Es begann mit einem 19-J&#228;hrigen Traunsteiner. <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/375411" target="_blank">Christina Kretschmer</a> schreibt &#252;ber ihn, „Bayern hat jetzt auch einen Conor Oberst“, und spricht damit so wahr. Er hei&#223;t Josef Wirnshofer, aber in ein, zwei Jahren werden ihn alle nur noch als The Marble Man kennen. „Marble“ ist er allerdings auf keinen Fall: Seine Musik ist wunderbar gef&#252;hlvoll gesungen und f&#228;llt ganz sanft. Sie schafft Atmosph&#228;ren, und das ist eine unsch&#228;tzbar wertvolle F&#228;higkeit wirklich guter Musik. So ist „Sugar Rails“ ein Track f&#252;r den lauen Sommerregen – f&#252;r jetzt! „The Boy With His Hat“ oder „A Liar At Best“ klingen nach wiegender Fr&#246;hlichkeit, nach H&#228;ngematte oder nach Radfahren und einem Picknick mit Freunden. Und „Slowly Dying Star“ macht G&#228;nsehaut. G&#228;nsehaut, mit 19, denke ich, und alle Instrumente, Gitarren, Bass, Schlagzeug, Luftorgel, selbstgespielt, mit 19, und diese grandiosen Texte, Mensch, mit 19! Bis vor kurzem hat er all das noch bei seinen Eltern auf dem Dachboden aufgenommen. Aber dann kam ein schlaues Label. Und was kommt am 22. Juni? Eine ganze tolle Platte. Ich kann es kaum erwarten.</p>
<p>Weniger Gitarren und auch weniger Gl&#252;cksmomente hat die Musik Anja Plaschg. Sie hat zudem noch weniger Lebensjahre hinter sich: Erst 16. Ich wei&#223; nicht, ob man nur mit 16 so gro&#223;e Traurigkeit empfinden kann, wie der <a href="http://zuender.zeit.de/2007/18/soap-and-skin" target="_blank">Zuender</a> schreibt. Ich bin schlie&#223;lich selbst erst so alt! Und das ist, was diese Musik f&#252;r mich so aufregend macht. Anja Plaschg, die ihre Musik unter dem Namen Soap &#038; Skin ver&#246;ffentlicht, hat die Schule abgebrochen und studiert jetzt an der Akademie f&#252;r bildende K&#252;nste in Wien. Alles an diesem M&#228;dchen wirkt, als geh&#246;rte sie nicht in diese Welt. Ihr Gesicht sieht so jung aus und zugleich, als verberge sich eine furchtbar weise alte Frau dahinter. Sie spricht &#252;ber den Tod und dar&#252;ber, dass sie so viel von sich preisgibt, wenn sie musiziert, und dass sie deshalb nicht gerne in kleinen Clubs spielt, weil dann das Publikum so nah ist. Es klingt nach Sartre: Anna Plaschg ist dazu verurteilt, Musik zu machen. Besonders angetan hat es mir ihr Lied „Our Secret Fate (My Last Reqiuem)“. Vielleicht, weil es genau danach klingt. </p>
<p><b>Nachtrag:</b> Der H&#246;hepunkt aber ist die San Diegoer Band The Wrong Trousers. Zwei Jungs uns ein M&#228;dchen im Alter zwischen 16 und 18, die mit Mandoline, Kontrabass und Harfe &#8211; nie habe ich eine verr&#252;cktere Kombination geh&#246;rt, die noch dazu so gut klingt &#8211; nicht nur Regina Spektor oder den alten Buggles-Hit &#8220;Video Killed the Radio Star&#8221; covern, sondern auch noch herrlich beschwingte eigene Lieder komponieren. In Deutschland macht <a href="http://www.spreeblick.com/2007/06/04/die-falschen-hosen/" target="_blank">Spreeblick</a> als erstes auf die Sch&#252;lerband aufmerksam, die gerade richtig loslegt. Sie nimmt eine EP auf, die noch dieses Jahr erscheinen soll, und bekommt wahrscheinlich t&#228;glich neue Fans dazu. Kein Wunder bei dieser besonderen Musik und diesen verschwurbelten Leutchen, dem nerdigen Frontmann zum Beispiel, der auf den ersten Blick aussieht wie Michael Moore, und der immerzu Kleider tragenden Harfinisten Kelsea. Wie k&#246;nnen diese so jungen Leute so neue, so wunderbare Musik machen? Ich will die CD! Jetzt sofort!!</p>
<p>Es ist ein Kreuz mit der Jugend, die diese Talente unweigerlich noch besonderer macht. Anna Plaschg sagt: „In einem Monat werde ich siebzehn. Das ist schon arg, denn ich muss mit dem Alter besser werden.“ Mich erinnert das daran, wie ich fr&#252;her immer dachte: All die Begabten, die Ber&#252;hmten, die Schauspieler, die Musiker, die Sportler, werden irgendwann in deinem Alter sein. Wie sich das wohl anf&#252;hlt. Dass das jetzt schon losgehen w&#252;rde, damit hatte ich nicht gerechnet. Es ist ein merkw&#252;rdiges Gef&#252;hl.</p>
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		<title>Fang einfach an</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2006/12/23/fang-einfach-an/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Dec 2006 16:13:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Last Christmas. 2,3 MB Seit wir so gro&#223; sind ist eigentlich alles besser. Bis auf die Tatsache, dass sich nach der Weihnachtsfeier keiner mehr richtig verabschiedet. Aber vielleicht war das ja ein Einzelfall. Eigentlich ist alles besser, es wird wieder geredet, es wird sogar Musik gemacht. Wir werden laut ohne laut zu werden, geil, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hurra.podspot.de/files/lastchristmas.mp3">Last Christmas. 2,3 MB</a></p>
<p>Seit wir so gro&#223; sind ist eigentlich alles besser. Bis auf die Tatsache, dass sich nach der Weihnachtsfeier keiner mehr richtig verabschiedet. Aber vielleicht war das ja ein Einzelfall. Eigentlich ist alles besser, es wird wieder geredet, es wird sogar Musik gemacht. Wir werden laut ohne laut zu werden, geil, ich will das alles zur&#252;ck, ich will das, was jetzt ist, aber so wie es fr&#252;her war. Ich bin zu feige. Das ist wie fr&#252;her die „Willst du mit mir gehen?“-Frage, da wusste man auch schon, eigentlich ist nichts dabei. Jetzt will ich mit dir gehen diesen einen, den weiteren Weg, ich w&#252;sste niemand Besseres daf&#252;r, aber ich traue mich nicht zu fragen. Soll ich vertrauen, darauf, das alles schon wird. Wir irgendwann einfach springen? Ich traue mich nicht zu vertrauen. Trotzdem lasse ich es laufen und warte. Bis der Moment kommt, der richtige.</p>
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		<title>Musik machen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 22:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
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		<description><![CDATA[Z&#252;ckst deinen Akkuschrauber, bohrst mitten in mein Herz Bist du noch bei Sinnen? Aber danke f&#252;r dieses Gef&#252;hl, den Schmerz Jetzt kann ich endlich singen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&#252;ckst deinen Akkuschrauber, bohrst mitten in mein Herz<br />
Bist du noch bei Sinnen?<br />
Aber danke f&#252;r dieses Gef&#252;hl, den Schmerz<br />
Jetzt kann ich endlich singen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#220;brigens: Latest belichtete Plattenkritiken</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 16:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[*lichter]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Kweller]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ungew&#246;hnlich, die vierte Soloplatte nach tollen Vorg&#228;ngertiteln wie „Freak Out, It&#8217;s Ben Kweller!“ oder „Sha Sha“ pl&#246;tzlich nach sich selbst zu benennen. Aber daf&#252;r gab es einen guten Grund, denn zum ersten Mal spielte Kweller alle Instrumente – von der Akustikgitarre bis zum Xylophon – selbst ein. „Ich hatte gro&#223;en Respekt davor“, gibt er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ungew&#246;hnlich, die vierte Soloplatte nach tollen Vorg&#228;ngertiteln wie „Freak Out, It&#8217;s Ben Kweller!“ oder „Sha Sha“ pl&#246;tzlich nach sich selbst zu benennen. Aber daf&#252;r gab es einen guten Grund, denn zum ersten Mal spielte Kweller alle Instrumente – von der Akustikgitarre bis zum Xylophon – selbst ein. „Ich hatte gro&#223;en Respekt davor“, gibt er zu, „und einige Leute sagten, dass das verr&#252;ckt sei, aber die besten Sachen entstehen ja immer aus verr&#252;ckten Ideen.“ Ob die neue Platte nun wirklich die beste ist, die wir je von Ben Kweller geh&#246;rt haben, sei mal dahingestellt. Sicher ist aber, dass sie ganz anders ist als das, was schon im Schrank steht und vielleicht auch als das, was man erwartet hatte. Dieses Album klingt nicht mehr so rau, rockig und urspr&#252;nglich, sondern weich, runder und nach Studio. „Mir hat es immer gefallen, rohe St&#252;cke zu nehmen und m&#246;glichst unbearbeitet zu lassen. Aber auch das Gegenteil davon kann wirklich sch&#246;n sein“, erkl&#228;rt der Wahl-New Yorker.<br />
<a href="http://www.lichter-magazin.de/musik/platten/benkweller-dto.htm" target="_blank">Weiterlesen</a> &#252;ber <em>Ben Kweller &#8211; Ben Kweller</em></p>
<p>Ihre lieblich-s&#252;&#223;e Stimme ist sicher einer der Punkte, die die Musik dieser Band ausmachen. Ein weiterer mag der ewig nahe liegende Vergleich zu The Velvet Underground sein, aber wen juckt das schon? Schlie&#223;lich bekommt &#8220;every generation the Velvet Underground it deserves&#8221;. Die schottischen Kritiker f&#252;hlen sich au&#223;erdem an Blondie und den fr&#252;hen Jonathan Richman erinnert, oder auch an The Jesus and Mary Chain. Dunkel klingt diese Musik auf jeden Fall, auch, wenn sie durchaus den beschwingteren Takt kennt. Das allerdings ausgerechnet in Remember Dresden, einem Lied, welches an den zweiten Weltkrieg erinnern soll und an &#8220;all die kleinen Dresdens&#8221; jeden Tag. Hier h&#228;tten wir &#252;brigens den zweiten Wink in Richtung Deutschland.<br />
<a href="http://www.lichter-magazin.de/musik/platten/satintjude-happy.htm" target="_blank">Weiterlesen</a> &#252;ber <em>Saint Jude&#8217;s Infirmary &#8211; Happy Healthy Lucky Month</em></p>
<p>Beim H&#246;ren sollte man sich bewegen wie die Musik selbst, man sollte bewegt werden, in einem Zug oder Auto oder Flugzeug. Denn schon vor dem geistigen Auge ziehen Landschaften und Lichter vorbei, wenn der Opener The Light erklingt, er ist wie eine Reise in der Dunkelheit, sei es ganz fr&#252;h morgens oder sp&#228;t in der Nacht. Im Verlauf der Platte scheint manchmal geradezu die Sonne aufzugehen, irgendwo weit weg am Horizont. Jimmy LaValle muss mit sich im Reinen gewesen sein, als er das schuf, und gleichzeitig gewusst haben, dass alles weitergeht, gut weitergeht, ohne jedoch zu wissen, wo er am Schluss landet. Eine Reise nun mal, ins Gl&#252;ck vielleicht und auf alle F&#228;lle durch viele kleine Gl&#252;cksmomente. Er muss sehr zufrieden gewesen sein.<br />
<a href="http://www.lichter-magazin.de/musik/platten/albumleaf-into.htm" target="_blank">Weiterlesen</a> &#252;ber <em>The Album Leaf &#8211; Into the Blue Again</em></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Die Schwerkraft ist &#252;berbewertet.&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Nov 2006 14:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[PeterLicht]]></category>
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		<description><![CDATA[PeterLicht gilt als „Phantom der Popkultur“: lange Zeit war nirgendwo ein Blick auf den deutschen Ausnahmek&#252;nstler zu erhaschen. Jetzt ist er erstmalig auf Tour. Und der guten Gr&#252;nde daf&#252;r gibt es gleich zwei: die wunderbare neue Platte „Lieder vom Ende des Kapitalismus“ sowie das Buch „Wir werden siegen!“ &#8211; Erleuchtung garantiert! Das „Vorprogramm“ von PeterLicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PeterLicht gilt als „Phantom der Popkultur“: lange Zeit war nirgendwo ein Blick auf den deutschen Ausnahmek&#252;nstler zu erhaschen. Jetzt ist er erstmalig auf Tour. Und der guten Gr&#252;nde daf&#252;r gibt es gleich zwei: die wunderbare neue Platte „Lieder vom Ende des Kapitalismus“ sowie das Buch „Wir werden siegen!“ &#8211; Erleuchtung garantiert!  </strong></p>
<p>Das „Vorprogramm“ von PeterLicht kann man sich eigentlich sparen: Im Rahmen des Dortmunder LesArt Festivals las er am vergangenen Freitag nach Oliver Maria Schmitt. Letzterer kann lediglich mit einem guten Buchtitel aufwarten: „Anarchoschnitzel schrieen sie“ lautet der, aber schon der Untertitel holt wieder auf den Boden zur&#252;ck. „Der Punkroman f&#252;r die besseren Kreise“? F&#252;r schlafende Kreise vielleicht. Was Schmitt da liest – so furchtbar klischeehaft im 70er-Jahre-Tapeten-Hemd und mit dem Glas Rotwein immer griffbereit – ist langweilig und eigentlich schon l&#228;ngst wieder out. Das ist der sp&#228;te Sprung auf das „Fleisch ist mein Gem&#252;se“-Trittbrett, Geschichten &#252;ber eine verlottert-punkige Dorfjugend, irgendwo zwischen unserer Generation und der unserer Eltern. Aber zum Gl&#252;ck entsch&#228;digt der K&#246;lner Musiker („Sonnendeck“) und frische Buchautor PeterLicht danach f&#252;r alles! </p>
<p>Gro&#223; angek&#252;ndigt wurde er zuvor als Deutschlands „aussagekr&#228;ftigster Welterkl&#228;rer“, und das ist vielleicht etwas hoch gegriffen, wo man ihn doch noch immer ungestraft als Geheimtipp bezeichnen d&#252;rfte. Sp&#228;testens an diesem Abend hat er aber bewiesen, dass er das nicht mehr lange bleiben wird. Darf. Kann. Tats&#228;chlich wird mit seinem Erscheinen auf der B&#252;hne auch gleich das erste, vielleicht gr&#246;&#223;te R&#228;tsel des Abends gel&#246;st. Denn PeterLicht ist – trotz Reim – der Mann ohne Gesicht. Auf den raren Pressefotos zeigte er sich bisher nur mit einem Haufen Kissen vor dem Gesicht oder dem R&#252;cken zur Kamera. W&#228;hrend eines Auftritts in der Show seines bekennenden Fans Harald Schmidt wurde lediglich sein K&#246;rper, nicht aber sein Gesicht gefilmt. Und auch der eigenen Tour zu seiner zweiten Platte „Stratosph&#228;renlieder“ blieb er fern. Die Besucher mussten Kartoffelm&#228;nnchen basteln, w&#228;hrend sie an ungew&#246;hnlichen Orten den neuen Songs &#252;ber Kopfh&#246;rer lauschten. </p>
<p>Gemeinsam mit einem Pianisten, einem Schlagzeuger (dessen Drumkit zu 80% aus Pappe und Sand besteht) und seiner Gitarre betritt PeterLicht dann aber tats&#228;chlich die B&#252;hne. Nette Leute. Neeeette Leute! PeterLicht sieht aus wie ein studierter Vater, der normalerweise nachmittags mit einer kleinen Tochter spielt. Und sich die Abende mit „seinen eigenen Tupperparties“ vertreibt. Wie sich herausstellt, ist dieser Mann sehr freundlich, auf eine zur&#252;ckhaltende Art und lustig, und trotz des hohen Zauns um seine Intimsph&#228;re irgendwie offen.</p>
<p>Das Trio beginnt mit dem „Lied vom Ende des Kapitalismus“, dem aktuellen Gassenhauer und Titeltrack des neuen Albums, und zieht damit gleich das Publikum in seinen Bann. Es folgen weitere neue Songs, ziemlich politische Lieder, wie man sie von PeterLicht gewohnt ist &#8211; aber ausnahmsweise mal auf eine tanzbare Art und Weise. Ob es nun um die „alte Tante Wohlfahrtsstaat“ geht oder um Amerika, wo „zwei Flugzeuge mal in zwei ziemlich hohe H&#228;user gerast sind“. Wundersch&#246;ne Melodien vereinen sich hier mit Texten, die mit der deutschen Sprache spielen, wie es lange keiner zustande brachte. </p>
<p>Deshalb hat PeterLicht gleich auch noch ein Buch ver&#246;ffentlicht: „Wir werden siegen!“ ist eine Sammlung von Geschichten, Gedichten und anders gearteten Texten, die parallel zum Album entstand und jetzt im Blumenbar Verlag erschienen ist. Dieses Buch spr&#252;ht vor Charme, Ideen, versteckten Botschaften (Leseproben <a href="http://peterlicht.motor.de/specials_win/123/PeterLicht/alles_was_ist_dauert_drei_sekunden.html" target="_blank">hier</a>). Der gr&#246;&#223;te Lacher sind wohl die ganz speziellen Berufsdefinitionen: „Schauspieler. Schauspieler sind keine Menschen. Sie tun nur so.“ Toll ist auch, wenn PeterLicht dann einfach eine Seite aus seinem Buch verteilt, kopiert, einen Liedtext, und das sitzende (gute Wahl!) Publikum kurzerhand zum Chor macht. Und w&#228;hrend die Zettel herumgehen und „jeder sich bitte mal einliest“ hat dieser Mann pl&#246;tzlich eine stilechte Sitar im Scho&#223;! Das folgende Lied „Wir sind jung und machen uns eben Sorgen &#252;ber unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ wird zu einem der H&#246;hepunkte des Abends. </p>
<p>PeterLicht schafft es, sein Publikum zu bet&#246;ren auf die gleiche nat&#252;rlich-naive Art, wie seine Texte sind, und genau wie dort hat er auch in seinem Treiben auf der B&#252;hne bestimmt einen heimlichen Zauber versteckt. So eine PeterLicht-Konzert-Lesung, denkt man bei sich, ist derart romantisch, dass sie wohl perfekt f&#252;r ein erstes Date w&#228;re. Und so inspirierend, erhebend – gem&#252;tlich! Wer sein Publikum nicht nur zum Lachen und vielleich Weinen, sondern gar zum Kichern bringt, der muss wahrlich gro&#223; sein. Also, liebe lichterleser: Kauft lieber das Buch, „wir werden siegen!“, und nicht die Platte. Denn PeterLichts Musik sollte man am besten live erleben – einen so gro&#223;en deutschen Welterkl&#228;rer hat man lange nicht geh&#246;rt.</p>


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		<title>The Subways</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 13:08:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2006/09/26/the-subways/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/subways.JPG class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#8220;You are so Rock and Roll!&#8221; Wenn diese Band die B&#252;hne betritt, ist der allererste Eindruck: “Mensch, sind die jung!” Und gleich darauf der zweite: „Mensch, ist die wild!“ Denn die S&#228;ngerin, Freundin, Fast-Schw&#228;gerin der Band, Charlotte, wirbelt &#252;ber die B&#252;hne in gro&#223;en Spr&#252;ngen und zu schnell f&#252;r meine Augen. Sie schmei&#223;t ihre Haare durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/subways.JPG" alt="You are so Rock and Roll!" /></p>
<p>&#8220;You are so Rock and Roll!&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn diese Band die B&#252;hne betritt, ist der allererste Eindruck: “Mensch, sind die jung!” Und gleich darauf der zweite: „Mensch, ist die wild!“ Denn die S&#228;ngerin, Freundin, Fast-Schw&#228;gerin der Band, Charlotte, wirbelt &#252;ber die B&#252;hne in gro&#223;en Spr&#252;ngen und zu schnell f&#252;r meine Augen. Sie schmei&#223;t ihre Haare durch die Luft und ihre F&#252;&#223;e hinterher, und irgendwie schafft sie es zwischendurch, den gr&#246;&#223;ten Rock in ihren Bass zu h&#228;mmern – w&#228;hrend ihr eigener ziemlich kurz ist.</p>
<p>Wenn sie da herst&#252;rmt, bekommt man kaum noch mit, dass der Schlagzeuger, Bruder, Fast-Schwager der Band, Josh, sich auszieht. Oder dass Gitarrist, Freund und Bruder der Band, Billy, eine andere, neuere, bessere Stimme hat und seine Instrumente gern mal blind nach hinten in die Arme seines Roadies wirft. Was den Raum beherrscht sind laute, raue Kl&#228;nge, zu denen man unbedingt und hoch springen wollte, w&#228;ren sie nur langsamer. So wird der Fu&#223; nach einigem Wippen m&#252;de, Augen und Ohren aber bleiben hellwach und verfolgen, genie&#223;en, erfreuen sich.</p>
<p>Der sch&#246;nste Moment ist der des S&#228;ngers, wenn er seine Freundin wenige Sekunden in den Schatten stellt und an der Spitze der B&#252;hne eine Ekstase, eine Passion zu sp&#252;ren scheint, die ihn dazu bestimmt, das ewig weiterzumachen. Im n&#228;chsten Moment springt er.</p>


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		<title>Der will doch nur spielen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jun 2006 19:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Winson hat ein neues Album gemacht. „Frag die richtigen Leute“ hei&#223;t seine zweite Platte und rockt mindestens genau so wie das Deb&#252;t von 2004 – aber doch irgendwie ganz anders. Und obwohl der Herr stets behauptet, keiner von den richtigen Leuten zu sein, habe ich ihn gefragt. Winson spielt. Mit seiner Wasserflasche, die ganze Zeit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Winson hat ein neues Album gemacht. „Frag die richtigen Leute“ hei&#223;t seine zweite Platte und rockt mindestens genau so wie das Deb&#252;t von 2004 – aber doch irgendwie ganz anders. Und obwohl der Herr stets behauptet, keiner von den richtigen Leuten zu sein, habe ich ihn gefragt.</strong></p>
<p>Winson spielt. Mit seiner Wasserflasche, die ganze Zeit. Aufdrehen, trinken, zudrehen, auf dem Tisch drehen. Fingert an einem St&#252;ck Papier rum, klappert mit einem Stift. Und immer wieder diese Flasche. Der Psychologe sagt, das sei Spannungsabbau. Stimmt! Winson steckt voller Energie. Er lacht viel und springt pl&#246;tzlich auf, um Luftgitarre zu spielen oder laut eine Liedzeile zu singen. Er ist verspielt, und wild. </p>
<p>So wild klingt auch die erste Singleauskoppelung seines neuen Albums. „45 mal/Minute“ ist eine von diesen Abrechnungen mit dem Musikbusiness, wie au&#223;erdem der Titeltrack „Frag die richtigen“. Denn Winson mag noch so sehr Spielkind sein &#8211; er wei&#223; sehr wohl, auf welch glattem Eis er sich in seiner Branche bewegt. „Wenn man mit der Musikindustrie zu tun hat, muss man jeden Tag einmal jeden angucken und sich fragen, wer ist richtig, wer ist falsch. Aber ob man dann am Abend richtig steht, wenn das Licht angeht, ist die andere Frage.“ F&#252;r seine neue Platte hat Winson auf jeden Fall die richtigen Leute gefunden: Im Gegensatz zum ersten Album „So sah die Zukunft aus“ nahm er diesmal seine Liveband mit ins Studio, zusammen mit der Berliner S&#228;ngerin Barbara Cuesta. Mit ihnen entstanden auch erstmals Balladen wie „Anders“ oder das gro&#223;artige „Liebesspielsalon“ &#252;ber den trostlosen Alltag eines Ecstasydealers. Dass es immer noch dieser abgedrehte Typ aus Berlin ist, der da singt, mag manch einer nicht glauben wollen. </p>
<p>Winson hat sich ver&#228;ndert. „Die einzige M&#246;glichkeit war zu sagen, ich lasse es zu oder ich lasse es nicht zu.“ Er lie&#223; es zu und riskiert damit, dass alte Anh&#228;nger vom Winsonzug abspringen und es eine Single mal nicht in die Charts schafft. „Aber der Plan, den ich verfolge, ist eigentlich chartsfeindlich. Ich bin meist eher ein bisschen f&#252;r mich, mit der Musik.“ Weiterhin gilt jedoch: Winson macht verr&#252;ckte, neue Popmusik. Kommt ihm etwas bekannt vor, wird es abge&#228;ndert oder gleich rausgeschmissen. Und wann immer er kann, packt er kleine Informationen in seine Texte, versteckte Botschaften. Diese M&#246;glichkeit war &#252;berhaupt ein Grund f&#252;r ihn, statt auf englisch vorwiegend auf Deutsch zu texten. „Man macht diese Musik, hat gewisse Ideen, und wenn die Musik gut gemacht ist, dann k&#246;nnen andere Leute da noch ganz andere Ideen drin finden und h&#246;ren.“ Das gef&#228;llt Winson. So dreht sich die Kamera im aktuellen Video st&#228;ndig um die Musiker, passend zur Textzeile „Ich dreh mich 45 mal pro Minute und ich will keine Single sein“. </p>
<p>Geschrieben, ohne Musik dazu zu machen, hat Winson trotz seines Lieb&#228;ugelns mit der deutschen Sprache aber fast nie. „Ich habe mal versucht ein Drehbuch zu schreiben. Das k&#246;nnte sogar noch fertig werden. Einem Freund von mir gefiel es und der macht das vielleicht weiter.“ Die allgemeine Deutschlandfrage umgeht er trotzdem gerne. Da ist nun mal doch noch das bisschen Kind im Winson, das nicht die Verantwortung &#252;bernehmen will und deshalb vielleicht bald nach &#214;sterreich zieht. „Ich zieh ein halbes Jahr nach Wien und nehme da Demos auf und nenne die n&#228;chste Platte &#8216;Wienson&#8217;! Ist doch eine Superidee! Oder?“</p>
<p><strong>Winson macht Radio</strong><br />
Anfang des Jahres hat der Berliner Radiosender Motor FM sein Moderatorenteam auf vier Leute aufgestockt. Seitdem ist Winson mit dabei. Jeden Tag sitzt er von 14 bis 16 Uhr am Mikro – und dreht sich da gerne ein bisschen mehr Bass in die Stimme. „Wenn ich selber Radio h&#246;re, finde ich immer tiefe Stimmen so gut. Deshalb mache ich meine auch tiefer. Tiefer, Winson, das geht noch tiefer..!“ Motor FM ist in Berlin auf 100,6 MHz und in Stuttgart auf 97,2 MHz zu h&#246;ren. Ansonsten im Netz: <a href="http://www.motorfm.de" target="_blank">motorfm.de</a>.</p>
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		<title>Lichterkette</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jun 2006 19:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2006/06/02/lichterkette/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/lichterkette-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Alexi Murdoch &#8211; Orange Sky Bitnan Spring &#8211; Invasion Dios Malos &#8211; You Got Me All Wrong Dorfdisko &#8211; Junge Dame Emiliana Torrini &#8211; I Hope that I Don&#8217;t Fall in Love with You Eskobar &#8211; She&#8217;s Not There Frankie Goes To Hollywood &#8211; The Power of Love Hansen Band &#8211; Kreisen James Blunt &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/lichterkette.jpg" alt="Lichterkette, ein Mixtape" /></p>
<ol>
<li>Alexi Murdoch &#8211; Orange Sky</li>
<li>Bitnan Spring &#8211; Invasion</li>
<li>Dios Malos &#8211; You Got Me All Wrong</li>
<li>Dorfdisko &#8211; Junge Dame</li>
<li>Emiliana Torrini &#8211; I Hope that I Don&#8217;t Fall in Love with You</li>
<li>Eskobar &#8211; She&#8217;s Not There</li>
<li>Frankie Goes To Hollywood &#8211; The Power of Love</li>
<li>Hansen Band &#8211; Kreisen</li>
<li>James Blunt &#8211; Goodbye My Lover</li>
<li>Jem &#8211; Maybe I&#8217;m Amazed</li>
<li>Jesus And Mary Chain &#8211; Just Like Honey</li>
<li>José González &#8211; Crosses</li>
<li>Nada Surf &#8211; If You Leave</li>
<li>Norah Jones &#8211; Come Away with Me</li>
<li>Scala &#8211; Hungriges Herz</li>
<li>The Church &#8211; Under the Milky Way</li>
<li>The Lost Patrol &#8211; The Way Things Are</li>
<li>The Mamas and the Papas &#8211; Dream a Little Dream of Me</li>
<li>The Reindeer Section &#8211; Cartwheels</li>
<li>Thomas D &#8211; Liebesbrief</li>
<li>Turin Brakes &#8211; Rain City</li>
</ol>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Should I laugh or should I cry? I laugh.&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 14 May 2006 08:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>
		<category><![CDATA[*lichter]]></category>
		<category><![CDATA[Absentee]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[(&#8230;) Die Band hat, nicht nur wegen ihres brummenden S&#228;ngers, etwas Verschrobenes an sich. W&#228;re sie eine einzige Person, w&#252;rde man sie wohl einen komischen Kauz nennen. Trotzdem ist sie gleich sympathisch, vielleicht, weil hier nichts so aussieht, als sei man auf den gro&#223;en Erfolg, auf allseitige Beachtung und gro&#223;es Geld aus. In den Texten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(&#8230;) Die Band hat, nicht nur wegen ihres brummenden S&#228;ngers, etwas Verschrobenes an sich. W&#228;re sie eine einzige Person, w&#252;rde man sie wohl einen komischen Kauz nennen. Trotzdem ist sie gleich sympathisch, vielleicht, weil hier nichts so aussieht, als sei man auf den gro&#223;en Erfolg, auf allseitige Beachtung und gro&#223;es Geld aus. In den Texten wird nicht jemand Fremdes angesprochen, sondern sich meistens &#252;ber sich selbst lustig gemacht. Zuhause sind Absentee bei dem kleinen Label Memphis Industries (The Go! Team, Field Music). Die Platte erscheint hier zulande allerdings bei Cooperative Music, einem Zusammenschluss mehrerer amerikanischer Labels f&#252;r den Vertrieb in Deutschland. Alles scheint, als w&#252;rde diese Gruppe nicht f&#252;r andere, sondern allein f&#252;r sich Musik machen, einfach ein bisschen die Zeit festhalten wollen, weil die gerade so gut ist. </p>
<p>Jeder Track von &#8220;Schmotime&#8221; erz&#228;hlt Geschichten zu verschiedensten Themen, und selbst wenn ein Text melancholisch ausf&#228;llt, bleiben die Instrumente fast immer beschwingt, lustig, fr&#246;hlich. Das macht das Album zu einem au&#223;erordentlich gut geeigneten Sommer-Soundtrack, obschon es zwischendurch abdriftet und beliebiger, allgemeiner wird. Denn bei einem sonnigen Picknick will man schlie&#223;lich nicht knappe vierzig Minuten lang blo&#223; zuh&#246;ren, sondern lieber mitten in der Unterhaltung aufspringen und lostanzen m&#252;ssen, weil gerade diese Melodie jetzt im Moment so unglaublich rockt. Gr&#252;nde daf&#252;r gibt es &#252;berall: Mal sind es die Gitarren, die besonders auffallen, im n&#228;chsten Moment tun sich die Tasten hervor, zum Beispiel durch die Orgelkl&#228;nge im Opener More Troubles. Es finden sich Ohrw&#252;rmer wie Weasel, ein Countryexperiment (Truth is Stranger than Fishin’) und die obligatorische Ballade am Schluss (Treacle). Und nat&#252;rlich gibt es auch herrliche Bl&#228;serarrangements. (&#8230;)</p>
<p class="code">Der <a href="http://www.lichter-magazin.de/musik/platten/absentee-schmo.htm" target="_blank">ganze Artikel</a> bei *lichter</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Es ist mir schei&#223;egal, ob wir zusammen sind!!&#8221; &#8211; &#8220;Gut, dann sind wir&#8217;s.&#8221;</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2006/03/30/es-ist-mir-scheisegal-ob-wir-zusammen-sind-gut-dann-sind-wirs/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Mar 2006 20:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[1. Tiefschwarz &#038; Chikinki – Wait &#038; See &#196;hh, ja, super. Also, das Lied habe ich geschenkt bekommen von der NEON. Die hatte in ihrer letzten Ausgabe die wunderbare Idee eines „Soundtracks f&#252;r den Fr&#252;hling“ umgesetzt, indem sie nicht nur eine komplette Tracklist mit Songbeschreibungen druckte, sondern gleich auch ein vorgedrucktes Cover sowie CD-Aufkleber beilegte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>1. Tiefschwarz &#038; Chikinki – Wait &#038; See</u><br />
&#196;hh, ja, super. Also, das Lied habe ich geschenkt bekommen von der NEON.  Die hatte in ihrer letzten Ausgabe die wunderbare Idee eines „Soundtracks f&#252;r den Fr&#252;hling“ umgesetzt, indem sie nicht nur eine komplette Tracklist mit Songbeschreibungen druckte, sondern gleich auch ein vorgedrucktes Cover sowie CD-Aufkleber beilegte. Und: Die ersten vier Songs als Geschenkdownload bei iTunes. Habe ich mir nat&#252;rlich schenken lassen. Am meisten erfreut war ich dabei &#252;ber „I Need Some Fine Wine And You, You Need to Be Nicer“ von den Cardigans, ich meine – allein der Titel! Mit Wait &#038; See kann ich allerdings nicht so viel anfangen. Beginnt mit gutem Schlagzeug, aber der Rest ist Elektronik, klingt nach Sirene und einoktavigem Kinderkeyboard. Verstaubt ab jetzt in der neuen „Eink&#228;ufe“-Wiedergabeliste.</p>
<p><u>2. Die &#196;rzte – Schrei nach Liebe (unplugged)</u><br />
Hatte ich nicht schon mal ein Lied vom Unpluggedalbum in der Randomaktion? Hatte ich nicht schon mal gesagt, wie wunderbar die Idee f&#252;r dieses Konzert war, wie grandios es selbst im Fernsehen her&#252;berkam und wie toll es auf der Platte abgemischt ist? So, als spielten sie nur einen Meter vor einem. Aber so breit. Und wusstet ihr, dass das Konzert sechs Stunden gedauert hat? Sie haben wohl ihr halbes Repertoire gespielt. Die &#196;rzte. Ich erinnere mich an wilde Zeiten.</p>
<p><u>3. Pinback &#8211; Fortress</u><br />
Eing&#228;ngiges, typisches Fernsehserienlied. „Die Kamera begleitet ihren jugendlichen Protagonisten eine bestimmte Strecke lang, ohne sonstige Ger&#228;usche. Vielleicht knallt er zwischendurch noch mit irgendwem zusammen, geht aber weiter, oder muss etwas umrunden.“ Ihr wisst schon. Aber streicht das jugendlich, mir kommt, wenn ich das durchlese, nur Hugh Grant in „Notting Hill“ in den Sinn, auf dem Weg zu seiner blauen T&#252;r. Tzz. Verwendet wurde Fortress n&#228;mlich in O.C. California, glaube ich.</p>
<p><u>4. Emiliana Torrini &#8211; Heartstopper</u><br />
Ganz wunderbares Lied, die Dame gefunden bei <a href=http://www.gegenfrage.de target=“_blank“>Kathi</a>. Deshalb muss ich mir wohl auch immer das von ihr so ger&#252;hmte Café Chaos vorstellen, wenn ich es h&#246;re. Dieses Lied ist f&#252;r mich braun und gold und ocker und beige und komisch terrakottafarben. (Noch toller ist aber „I Hope That I Don’t Fall in Love with You“.)</p>
<p><u>5. Dean Martin &#8211; Volare</u><br />
Hach. Wir bleiben gleich bei der Kaffeehausatmosph&#228;re. (Kaffeehaus ist ein tolles Wort.) Bei Dean Martin muss man an die alten, schlecht synchronisierten Filme denken, mit Frauen in schwingenden R&#246;cken, die immer an irgendwelchen Seen spielten und in denen oft irgendjemand auf Autod&#228;chern tanzte. Singt Mr. Martin die italienischen Teile, kommt noch dazu die wunderbare Stadt Bozen in den Sinn. Hier sind zwischendurch immer diese Feen-T&#246;ne drin, wer nicht wei&#223;, was ich meine, vergleicht mit „Singing in The Rain“. &#220;brigens: Volare hei&#223;t Fliegen.</p>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2005/09/23/ich-hab-ein-loch-in-der-hose-geil/' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;Ich hab ein Loch in der Hose! Geil.&#8221;'>&#8220;Ich hab ein Loch in der Hose! Geil.&#8221;</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedankenspr&#252;nge</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2006 17:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gedankensprung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man abends noch mp3-Player h&#246;rt im Dunkeln und dabei einschl&#228;ft und sich dann im Schlaf mit den Kabeln stranguliert, dann kann man wenigstens sagen: &#8220;Ich bin an Musik gestorben.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man abends noch mp3-Player h&#246;rt im Dunkeln und dabei einschl&#228;ft und sich dann im Schlaf mit den Kabeln stranguliert, dann kann man wenigstens sagen: &#8220;Ich bin an Musik gestorben.&#8221; </p>
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		<title>Video killed the Radio Star?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 13:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu Anfang dieser Woche entdeckte ich bei Lena ein paar Musikvideos, die sie von einer Website verlinkt hatte, die einfach nur Musikclips sammelt. Leider sind s&#228;mtliche Videos und Links inzwischen verschwunden, ich sah aber sofort nach der ein oder anderen Band. So wurde ich bei Tegan and Sarah sofort f&#252;ndig (!!) &#8211; Fehlermeldung jedoch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Anfang dieser Woche entdeckte ich bei <a href="http://www.myblog.de/lener" target="_blank">Lena</a> ein paar Musikvideos, die sie von einer Website verlinkt hatte, die einfach nur Musikclips sammelt. Leider sind s&#228;mtliche Videos und Links inzwischen verschwunden, ich sah aber sofort nach der ein oder anderen Band. So wurde ich bei Tegan and Sarah sofort f&#252;ndig (!!) &#8211; Fehlermeldung jedoch bei New Order. Pl&#246;tzlich kam mir n&#228;mlich dieses eine Video wieder in den Sinn, das ich irgendwann im Fr&#252;hjahr gesehen habe &#8211; ein einziges Mal. Der Clip zu New Orders &#8220;Krafty&#8221;, der mir sehr, sehr gefallen hat. Damals lief so etwas noch, auf onyx. Kennt jemand onyx? Inzwischen gibt es den Sender nicht mehr und ich sehe kein Musikfernsehen mehr. Aber ich suchte nach dem Video. F&#252;ndig geworden bin ich auch. Es ist das beste Video. Mindestens des Jahres.</p>
<p>Ihr findet es <a href="http://mfile.akamai.com/9139/asf/stream.wmg.com/wmi/uk/new_order/Krafty_Hi.asx">hier</a> (f&#252;r Windows Media-Menschen) und <a href="http://mfile.akamai.com/9139/rm/stream.wmg.com/wmi/uk/new_order/Krafty_Hi.ram">hier</a> (f&#252;r Real Player-Menschen) zum Herunterladen. </p>
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		<title>„Ist mir eigentlich auch egal, solange sie nur endlich das bl&#246;de Nashorn abholen!“</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2005 19:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Once more (..) with feeling: Randomfunktion hoch f&#252;nf. Ariba. 1. Pernice Brothers – Clear Spot Oh, sch&#246;nes Nebenbeist&#252;ck aus dem wirklich nicht zu verachtenden Soundtrack zu Gilmore Girls. Nebenbei, weil es nicht sonderlich herausragt. Hintergrunddingens. Wir lassen es langsam angehen heute. Aber Gilmore Girls, juhu, bald kommen sie wieder. Ich muss wohl noch mal ausf&#252;hrlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Once more (<a href=”?p=54”>..</a>) with feeling: Randomfunktion hoch f&#252;nf. Ariba.</p>
<p><u>1. Pernice Brothers – Clear Spot</u><br />
Oh, sch&#246;nes Nebenbeist&#252;ck aus dem wirklich nicht zu verachtenden Soundtrack zu Gilmore Girls. Nebenbei, weil es nicht sonderlich herausragt. Hintergrunddingens. Wir lassen es langsam angehen heute. Aber Gilmore Girls, juhu, bald kommen sie wieder. Ich muss wohl noch mal ausf&#252;hrlicher dazu schreiben, nur so viel: Schon jetzt freudige Erwartung auf die dienst&#228;glichen Radfahrten durch die eisige K&#228;lte des Winters, hoch zu Steffi, um mit ihr gleich zwei Folgen zu schauen. Und dazu Minifr&#252;hlingsrollen zu essen. „Roryroryrory&#8230;“</p>
<p><u>2. Juliette &#038; the Licks – Comin’ around</u><br />
Oooohoho. Aufwachen! Hi Juliette. Auch aus einem Soundtrack, wenn ich mich recht erinnere. O.C. California. Dazu taugen diese Ami-Sendungen n&#228;mlich – die Musik ist meist super. O.C. bekommt weitere Pluspunkte daf&#252;r, dass in jeder zweiten Folge ganz tolle Bands wie die Thrills oder die Killers oder die Walkmen recht ausf&#252;hrliche Gastauftritte haben. Comin’ around ist Rock, purer, mit ganz typischem Ende.</p>
<p><u>3. Annett Louisan – Das Liebeslied</u><br />
Ja, immer noch habe ich einige Tracks von Fr&#228;ulein Louisan gespeicher. Und bitte jetzt keine Diskussionen mehr hier, ich wei&#223;, le hochgesch&#228;tzte Leserschaft mag sie nicht sonderlich. Aber das Liebeslied ist toll, vor allem zum selbst singen und spielen. „Schei&#223;e, bin ich verliebt.“ (Sie h&#228;ngt sich eigentlich auch viel zu wenig in den Refrain rein. Das ginge so toll sehns&#252;chtig mit dem A-Dur da. Mensch.)</p>
<p><u>4. Virginia Jetzt! – Weihnachten in Berlin</u><br />
Ohhh, ganz tolles Ding, scheint ungef&#228;hr so aufgenommen wie der Bahnhofkultcast neulich, nach dem Motto, komm, wir setzen uns mal mit einer Rassel und einer Gitarre um den mp3-Player herum und nehmen ein Weihnachtslied auf, das man eigentlich das ganze Jahr &#252;ber h&#246;ren kann. Ist gut gelungen, und der Text kommt nur so auch richtig zur Geltung.</p>
<p><u>5. PJ Harvey – One line</u><br />
Winamp hat’s wohl heute mit den Gilmore Girls. Tolles Lied, allerdings nicht f&#252;r jede Stimmung. Es war das Lied zu Silvester 2004/05. Und der Text ist der Beste der ganzen Randomaktion heute, also ein geb&#252;hrender Abschluss. </p>


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		<title>&#8220;Ich hab ein Loch in der Hose! Geil.&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2005 16:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Random]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay. Zufallsblogging. Weil ich unbedingt bloggen will, aber das bahnbrechende Thema fehlt. Vielleicht spielt Winamp mit und gibt mir eins. Das ganze hei&#223;t: Randomfunktion hoch f&#252;nf. Ab dem n&#228;chsten Lied. Aaachtung – jetzt. 1. The BossHoss – Sabotage Uh, das f&#228;ngt ja gut an. Ausgerechnet eins von den Liedern, die ich nicht so gut kenne. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay. Zufallsblogging. Weil ich unbedingt bloggen will, aber das bahnbrechende Thema fehlt. Vielleicht spielt Winamp mit und gibt mir eins. Das ganze hei&#223;t: Randomfunktion hoch f&#252;nf. Ab dem n&#228;chsten Lied. Aaachtung – jetzt.</p>
<p><u>1. The BossHoss – Sabotage</u><br />
Uh, das f&#228;ngt ja gut an. Ausgerechnet eins von den Liedern, die ich nicht so gut kenne. Das f&#228;ngt ja gut an. BossHoss werden ja so ziemlich alles von gro&#223;er Genialit&#228;t bis hin zum ausschlie&#223;lichen Konsum vorgeworfen. Mir eigentlich egal, was es ist. Aber ab und zu muss es auch mal Countrymusik sein. Und diese hier ist nicht nur sehr tanzbar, sondern hat dank der gecoverten Songs auch noch den positiven Mitsing-Nebeneffekt. (Obwohl, den Text von Sabotage kenn ich jetzt nicht. Trotzdem: Hej, BossHoss. Ihr seid eingeladen auf meine Party.)</p>
<p><u>2. Babyshambles – He will fall</u><br />
Es geht sehr gut weiter mit meinem Lieblingslied von Babyshambelsalbum acousticalullaby. DER Ohrwurmtrack, weil der Refrain so wunderbar ist. Nur leider so kurz, dass jetzt, nach dem abrupten Ende schon das n&#228;chste kommt.</p>
<p><u>3. Joy Denalane &#8211; Bantwana Skit</u><br />
Hej, das ist fies! Das ist nur ein Skit! Eines von den wunderbaren Kurzh&#246;rspielen, den OhT&#246;nen, die Joy Denalanes tolles Album Mamani enth&#228;lt. Leider alle viel zu kurz um jetzt ausgiebig davon zu schw&#228;rmen und hopps-</p>
<p><u>4. The Beatles – All my loving</u><br />
Oha. Roman, siehst du. Schon wieder! Das ist mein Einsatz. Roman hat n&#228;mlich heute Geburtstag. ACHTZEHN. Geht <a href="http://blog.rent-a-roman.de" target="_blank">hin</a> und huldigt ihn, er hat es nun wirklich verdient. Eines der wenigen Lieder, dass selbst die Akustiklagerfeuerband neulich nicht untanzbar spielen konnte, sodass wir ganz wunderbar springen konnten. So, komm jetzt, Finale. Los. Los!</p>
<p><u>5. Kaiser Chiefs – Oh my god</u><br />
Yeah! Das Lieblingslied vom Kaiser Chiefs-Album Employment. Auch ein absoluter Ohrwurm, wahrscheinlich werde ich das jetzt mindestens eine stundelang vor mich hinsummen. Auch ein absolutes Golfplatzlied. Beim Training ist es immer im Kopf. Man kann gut all seine Energie sammeln und raushauen zu so einem Kracher. Winamp, das hast du ziemlich gut gemacht, f&#252;rs erste Mal. Sehr sch&#246;n. K&#246;nnen wir ruhig &#246;fter machen. „Oh my god I can’t believe it, I’ve never been this far away from home!“</p>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2005/10/21/%e2%80%9eist-mir-eigentlich-auch-egal-solange-sie-nur-endlich-das-blode-nashorn-abholen%e2%80%9c/' rel='bookmark' title='Permanent Link: „Ist mir eigentlich auch egal, solange sie nur endlich das bl&#246;de Nashorn abholen!“'>„Ist mir eigentlich auch egal, solange sie nur endlich das bl&#246;de Nashorn abholen!“</a></li>
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		<title>Musikschule</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 17:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein neues Lied liegt vor dir wie ein schwieriges Gedicht im Deutschunterricht, das analysiert werden soll. Oft kommt es dir dann vor, als w&#228;ren die Noten in einer ganz fremden Sprache geschrieben, oder zumindest in einer, die du keinesfalls flie&#223;end sprichst. Hilfreich ist es dann, jemand zu haben, der alles einfach einmal vorliest. Oder spielt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Lied liegt vor dir wie ein schwieriges Gedicht im Deutschunterricht, das analysiert werden soll. Oft kommt es dir dann vor, als w&#228;ren die Noten in einer ganz fremden Sprache geschrieben, oder zumindest in einer, die du keinesfalls flie&#223;end sprichst. Hilfreich ist es dann, jemand zu haben, der alles einfach einmal vorliest. Oder spielt. Denn wenn man sich nicht mehr mit den Augen, sondern einfach mal nur mit den Ohren darauf konzentriert, nimmt alles ganz andere Dimensionen an. Aus Widerwillen und Ablehnung wegen der anstehenden Entschl&#252;sselungsarbeit wird ein K&#246;nnenwollen. Du h&#246;rst es und willst es auch so darbieten k&#246;nnen. Du willst dich und andere selbst auch so verzaubern k&#246;nnen, wie man es gerade mit dir macht. Das Lied begleitet dich von nun an eine gewisse Zeit lang. Sie kann Tage dauern oder Wochen, Stunden oder Monate. In was f&#252;r einem Abstand auch immer, du setzt dich wieder hin und spielst es, wieder und wieder. Jedes Mal entdeckst du neue Feinheiten, triffst du einen anderen Ton besser oder weckt die Melodie ein neues Bild in dir. Das Lied wird zu deinem Lied und es entwickelt sich mit dir zusammen. Erst kannst du die T&#246;ne fehlerfrei spielen und h&#228;ltst auch die Pausen genau ein. Dann machst du dich an die Fein- und gleichzeitig Schwerstarbeit: Du hast diese bunte Palette von Klangfarben zur Hand, die ganz individuell ist f&#252;r jedes Instrument, und bedienst dich ihrer ganz nach Gef&#252;hl, nach Geh&#246;r, nach deinem Sinn. Am Ende entsteht ein Gem&#228;lde aus T&#246;nen und Kl&#228;ngen, das ganz anders aussieht als das, das du vor einiger Zeit geh&#246;rt hast, und in dem jeder deiner Zuh&#246;rer etwas anderes erkennt. Du machst Kunst.</p>
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		<title>kultkinder02</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2005 11:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2005/08/15/kultkinder02/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/thumb-Kultkinder02-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>KT Tunstall &#8211; Black horse and the cherry tree Phantom Planet &#8211; California Scissor Sisters &#8211; Take your Mama Kings of Leon &#8211; The bucket Johnny Depp &#8211; Minor Swing Turin Brakes &#8211; Mind over money Nova International &#8211; The summer we had Nada Surf &#8211; If you leave Frankie goes to Hollywood &#8211; The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/thumb-Kultkinder02.jpg" alt="kultkinder02" /></p>
<ol>
<li>KT Tunstall &#8211; Black horse and the cherry tree</li>
<li>Phantom Planet &#8211; California</li>
<li>Scissor Sisters &#8211; Take your Mama</li>
<li>Kings of Leon &#8211; The bucket</li>
<li>Johnny Depp &#8211; Minor Swing</li>
<li>Turin Brakes &#8211; Mind over money</li>
<li>Nova International &#8211; The summer we had</li>
<li>Nada Surf &#8211; If you leave</li>
<li>Frankie goes to Hollywood &#8211; The power of love</li>
<li>Jem &#8211; Maybe I&#8217;m amazed</li>
<li>Interpol &#8211; Specialist</li>
<li>Tegan and Sara &#8211; In your room</li>
<li>Mando Diao &#8211; Mr. Moon</li>
<li>Marlon &#8211; Fliegen</li>
<li>Jack Johnson &#8211; Sitting, waiting, wishing</li>
<li>Beck &#8211; Black tambourine</li>
<li>The Walkmen &#8211; Little house of savages</li>
<li>The Hives &#8211; Walk idiot walk</li>
<li>Crackpot Idea &#8211; Dance with me</li>
<li>Tegan and Sara &#8211; Not tonight</li>
<li>La&#8217;s &#8211; There she goes</li>
</ol>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2007/02/12/kultkinder04/' rel='bookmark' title='Permanent Link: kultkinder04'>kultkinder04</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kleine Popweisheit</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2005 08:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind nicht lauter neue beste Bands, die auf einmal ans Licht kommen, es ist einfach ein pl&#246;tzlicher Aufschwung der guten Musik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind nicht lauter neue beste Bands, die auf einmal ans Licht kommen, es ist einfach ein pl&#246;tzlicher Aufschwung der guten Musik.</p>
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		<title>Auf der guten Seite</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2005 10:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Gelsenkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2005/08/08/auf-der-guten-seite/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/festivalcollage-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#8220;Komm schon! Komm schon!Nimm dir davon eine extra Portion!Abgemacht &#8211; sowas geht in so &#8216;ner Sommernacht&#8221; Ich kam, als Die Sterne gerade gingen. &#220;ber dem Amphitheater hingen drohend die Regenwolken, auf den Balken, die im Zelt hingen, sa&#223;en pfeifend die V&#246;gel. Tanzende Menschen, betrunkene Menschen, einsame Menschen, zweisame Menschen standen rum und hinter der B&#252;hne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/festivalcollage.jpg" width="362" height="496" alt="&quot;Sagt einfach mal &quot;Ey!&quot;&quot;" /></p>
<p>&#8220;Komm schon! Komm schon!<br />Nimm dir davon eine extra Portion!<br />Abgemacht &#8211; sowas geht in so &#8216;ner Sommernacht&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich kam, als Die Sterne gerade gingen. &#220;ber dem Amphitheater hingen drohend die Regenwolken, auf den Balken, die im Zelt hingen, sa&#223;en pfeifend die V&#246;gel. Tanzende Menschen, betrunkene Menschen, einsame Menschen, zweisame Menschen standen rum und hinter der B&#252;hne fuhren Schiffe. </p>
<p>Dann spielten Nada Surf und ich fand Frauke. Ja, genau <a href="http://windwechsel.blogsome.com/2005/08/07/sport-freunde-festival-in-gelsenkirchen/" target="_blank">die</a> Frauke. Mit den sch&#246;nen Schuhen, dem netten Papa und der gleichen Haarfarbe. Ein ganz kleines Bloggertreffen mit Live-Musik wurde das, und das war sehr sch&#246;n. Nicht lange, und wir waren halb taub, denn der Sicherheitsabstand zu den Boxen sollte vielleicht doch ein wenig mehr als nur einen halben Meter betragen. Nicht zuletzt deshalb begaben wir uns nach Abschluss des Nada Surf-Sets durch den Bassisten, der zu meinem gro&#223;en Entsetzen sein Instrument einfach auf den Verst&#228;rker schmiss, „mitten ins Geschehen“. Auf die so genannte Peter-Seite.</p>
<p>Schade eigentlich, so habe ich Herrn R&#252;de von den Herren Sportfreunden kein einziges Mal in Str&#252;mpfen zu Gesicht bekommen k&#246;nnen. Und doch hatten wir wohl genau den richtigen Platz erwischt. In der zweiten Reihe traf man auf nette Menschen wie Luisa und Christiane, die genau aussieht wie die &#246;sterreichische MTV-Moderatorin, und auf ein paar Dortmunder Jungs, die nach chinesischem Essen rochen. Wir h&#252;pften und sangen, H&#228;nde in der Luft, schubsten und hoben – Frauke. Hoch. &#220;ber alle H&#228;nde. Und es ging viel zu schnell. </p>
<p>Wir genossen au&#223;ergew&#246;hnliche Schlagzeugsoli, sympathische Anmoderationen und eine toll ausgew&#228;hlte Coverversion von Udo J&#252;rgens’ New York-Lied. K&#246;nnte man Energie aus reinen Endorphinen gewinnen, wir h&#228;tten wohl ganz Gelsenkirchen mit Strom versorgen k&#246;nnen. Mittendrin wurde es sp&#228;t und dunkel und meine Eltern kamen das Kind einzusammeln. Mit warmen Socken im pl&#246;tzlich ungew&#246;hnlich ruhigen Auto. Und so ging ich, als die Sterne gerade kamen.</p>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2007/09/22/mit-geschlossenen-augen-zu-singen-ist-sehr-ehrlich/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Mit geschlossenen Augen zu singen ist sehr ehrlich'>Mit geschlossenen Augen zu singen ist sehr ehrlich</a></li>
<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2008/09/26/tomte-im-konzerthaus-dortmund-am-259/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tomte im Konzerthaus Dortmund am 25.9.'>Tomte im Konzerthaus Dortmund am 25.9.</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frank Sinatra</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2005 10:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Conni hat mir Frank Sinatra geschenkt. 24 Lieder auf CD, ein Greatest Hits Album mit dem Titel „New York, New York“. Die Platte f&#228;ngt mit eben diesem Lied an und f&#252;hrt so perfekt ein in die glamour&#246;s taktvolle Welt des Swing und Jazz, des Frank Sinatra. „New York, New York“ ist ein Freudenlied, das seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Conni hat mir Frank Sinatra geschenkt. 24 Lieder auf CD, ein Greatest Hits Album mit dem Titel „New York, New York“. Die Platte f&#228;ngt mit eben diesem Lied an und f&#252;hrt so perfekt ein in die glamour&#246;s taktvolle Welt des Swing und Jazz, des Frank Sinatra. „New York, New York“ ist ein Freudenlied, das seinen H&#246;rer begeistert mitwippen und –singen l&#228;sst. Wenn kurz drauf die Stimmungskurve durch „Strangers in the night“ in eine arg andere Richtung gezogen wird, mag das im ersten Moment verwirren. Aber sp&#228;testens bei „My way“ ist alles wieder verziehen, denn dieser Song ist einfach ein St&#252;ck Musikgeschichte, eines, gegen das man nichts sagen darf. Sinatra schrieb fr&#246;hliche Lieder, die Geschichten erz&#228;hlen, sowie langsamere Liebeslieder und auch einige, die irgendwie dazwischen sind. So oder so ist diese riesengro&#223;e Klangkulisse aus Bl&#228;sern, Streichern sehr beeindruckend. Trotzdem bleibt es heutzutage nur noch eine Musik f&#252;r den Alltag, vielleicht sogar f&#252;r den Hintergrund, leider. Denn bei gro&#223;en Gef&#252;hlen, ob nun Trauer, Wut oder unglaublicher Freude, legt man wohl doch eher etwas anderes auf. Zu seiner Zeit war es jedoch Frank Sinatra, der dann auf den Plattentellern landete, da bin ich mir sicher. Deswegen sollten wir ihn auf alle F&#228;lle in Ehren halten. Eine Musik von ihm geh&#246;rt in den Schrank, also: Vielen Dank, Conni.</p>
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		<title>Lauschsucht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2005 15:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit der Bandgr&#252;ndung vor inzwischen wohl einem knappen halben Jahr steht mein hei&#223; geliebter Verst&#228;rker im Probenraum in der Schule. Seit der Aufl&#246;sung der Band, die uns heimlichstillundleise vor sp&#228;testens drei, vier Monaten alle eingefangen hatte, wird er quasi nicht mehr genutzt – nur vermisst. Von mir. Wenn ich mittwochs von der Musikschule komme und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Bandgr&#252;ndung vor inzwischen wohl einem knappen halben Jahr steht mein hei&#223; geliebter Verst&#228;rker im Probenraum in der Schule. Seit der Aufl&#246;sung der Band, die uns heimlichstillundleise vor sp&#228;testens drei, vier Monaten alle eingefangen hatte, wird er quasi nicht mehr genutzt – nur vermisst. Von mir. Wenn ich mittwochs von der Musikschule komme und all die neuen Riffs, Tonleitern und Powerchords ausprobieren m&#246;chte, die Thomas mir gezeigt hat. Wenn die E-Gitarre wieder eine ganze Woche lang nur in der Tasche verbracht hat. Wenn mir meine Akustikgitarre zu leise wird. Wenn Monster unten Klavier spielt und man unbedingt mal besonders laut antworten m&#246;chte, so laut, dass unten die Notenleuchte wackelt. Heute Abend finden Mama und ich endlich Zeit, mit dem Auto hinzufahren. Dann wird der Verst&#228;rker feierlich aus dem Probenraum geholt, so wie all die Pflanzen, „Unicum Abi“-Ausgaben, Tetes Sticks und die alte Flasche Wasser, die irgendwie zu dieser Band geh&#246;rten.  Diese Band f&#252;r eine Nacht, die sie ja letztendlich nur war, wird dann komplett aufgel&#246;st. Denn Musik Machen mit Tete, das klappt einfach nicht, vielleicht, weil wir es beide zu sehr lieben. Und zu Hause kann ich endlich wieder &#252;ben. Die Gitarre wird endlich wieder richtig beansprucht. Und Monster wird endlich Santanas „Love is you“ zu sp&#252;ren bekommen.</p>
<p>Achja, und m&#246;glicherweise kommt dann auch irgendwann eine neue Band.</p>
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		<title>kultkinder01</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2005 18:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2005/05/17/kultkinder01/><img src=/wp-content/uploads/frueher/thumb-kultkinder01-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Jack Radics &#8211; No matter Presidents of the USA &#8211; Video killed the radio star Ray Charles &#8211; Hit the road Jack Chemical Brothers &#8211; Galvanize Status Quo &#8211; Whatever you want Patsy Cline &#8211; Happy birthday, baby Tenacious D &#8211; I&#8217;m the only gay eskimo Aqualung &#8211; Brighter than sunshine Moneybrother &#8211; It&#8217;s been [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/frueher/thumb-kultkinder01.jpg" width="300" height="253" alt="kultkinder01" /></p>
<ol>
<li>Jack Radics &#8211; No matter</li>
<li>Presidents of the USA &#8211; Video killed the radio star</li>
<li>Ray Charles &#8211; Hit the road Jack</li>
<li>Chemical Brothers &#8211; Galvanize</li>
<li>Status Quo &#8211; Whatever you want</li>
<li>Patsy Cline &#8211; Happy birthday, baby</li>
<li>Tenacious D &#8211; I&#8217;m the only gay eskimo</li>
<li>Aqualung &#8211; Brighter than sunshine</li>
<li>Moneybrother &#8211; It&#8217;s been hurting all the time with you Joanna</li>
<li>My Robot Friend &#8211; Why won&#8217;t you call me back?</li>
<li>Hot Hot Heat &#8211; Goodnight goodnight</li>
<li>Tegan and Sara &#8211; Walking with a ghost</li>
<li>Farin Urlaub &#8211; Sumisu</li>
<li>Belle and Sebastian &#8211; A summer wasting</li>
<li>Norah Jones &#8211; Come away with me</li>
<li>Baden Powell &#8211; Valsa sem nome</li>
<li>The Church &#8211; Under the Milky Way</li>
<li>Lampshade &#8211; Because trees can fly</li>
<li>Radiohead &#8211; Creep</li>
<li>The Frames &#8211; Finally</li>
<li>Alice in chains &#8211; Got me wrong</li>
<li>Mando Diao &#8211; Ringing Bells</li>
<li>Fiddler&#8217;s Green &#8211; Stay by my side</li>
</ol>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2005/08/15/kultkinder02/' rel='bookmark' title='Permanent Link: kultkinder02'>kultkinder02</a></li>
<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2006/08/17/kultkinder03/' rel='bookmark' title='Permanent Link: kultkinder03'>kultkinder03</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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