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	<description>Das Weblog von Eva Schulz</description>
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		<title>#4: Hipster</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 14:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich eine neue Folge, dieses Mal aus gleich zwei gro&#223;en St&#228;dten. Mit Hipster-Parties, Hipster-Speisen und Hipster-Brille!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13419011&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13419011&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="281"></embed></object></p>
<p>Endlich eine <a href="http://vimeo.com/13419011">neue Folge</a>, dieses Mal aus gleich zwei gro&#223;en St&#228;dten. Mit Hipster-Parties, Hipster-Speisen und Hipster-Brille!<br />
<span id="more-4123"></span><br />
Herzlicher Dank gilt den folgenden Partyg&#228;sten: <a href="http://twitter.com/DiscoKevin">Kevin Brumme</a>, <a href="http://twitter.com/kopfbunt">Malte Christensen</a>, <a href="http://twitter.com/njum">Janosch Gebauer</a>, <a href="http://www.twitter.com/derKarawane">Florian Letsch</a>, <a href="http://twitter.com/lueesy">Sabine Luise Maren Sieg</a>, <a href="http://twitter.com/visualthoughts">schnuckeliger Martin Wolf</a>. Und nat&#252;rlich den Gastgebern! <a href="http://twitter.com/janoelze">Jan Oelze</a> und <a href="http://www.twitter.com/uarrr">Marcel Wichmann</a>.</p>
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		<title>Liebe Brillentr&#228;ger,</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 13:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ihr m&#252;sst mir da was erkl&#228;ren. Ich finde Brillen seit jeher toll. Die allermeisten Menschen sehen mit Brillen klug aus und h&#252;bsch und interessant. Sie sind ein wunderbares Accessoire und mehr noch, eine M&#246;glichkeit, die eigene Pers&#246;nlichkeit oder gar Stimmung auszudr&#252;cken. Meine Schwester hat sich vor Jahren mal ein Lineal ins Auge gestochen und musste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ihr m&#252;sst mir da was erkl&#228;ren. Ich finde Brillen seit jeher toll. Die allermeisten Menschen sehen mit Brillen klug aus und h&#252;bsch und interessant. Sie sind ein wunderbares Accessoire und mehr noch, eine M&#246;glichkeit, die eigene Pers&#246;nlichkeit oder gar Stimmung auszudr&#252;cken. Meine Schwester hat sich vor Jahren mal ein Lineal ins Auge gestochen und musste daraufhin sechs Wochen lang eine Fensterglasbrille tragen. Ich war sehr neidisch. Noch heute sinniere ich manchmal dar&#252;ber nach, wie es w&#228;re, mir selbst so eine Fensterglasbrille anzuschaffen. Dann w&#252;rde ich auch klug und h&#252;bsch und interessant aussehen. Das w&#228;re mal was anderes.</p>
<p>Aber jedes Mal, wenn ich diesen Wunschtraum laut ausspreche, brandet mir von allen anwesenden Brillentr&#228;gern eine Welle der Emp&#246;rung entgegen. Wie ich blo&#223; auf die Idee k&#228;me. Das w&#228;re ein himmelschreiender Unfug, und sowieso, ich k&#246;nnte ja gern ihre Brillen gegen meine Augen tauschen. Es ist, als w&#228;ren sie behindert und ich w&#252;rde mich &#252;ber sie lustig machen.</p>
<p>Liebe Brillentr&#228;ger, empfindet ihr eure Sehschw&#228;che und das damit verbundene Brillenprivileg wirklich als eine Behinderung? So habe ich das n&#228;mlich noch nie gesehen. Ich wusste zwar, dass manche von euch ungern zum Friseur gehen, weil sie da die Brille abnehmen m&#252;ssen und dann nicht mehr erkennen k&#246;nnen, was der Friseur mit ihnen macht. Oder dass es nervt, wenn jemand auf die Gl&#228;ser patscht und ihr dann fleckig seht. Aber ich dachte, das w&#228;re f&#252;r euch in etwa so schlimm wie f&#252;r mich Knoten in den Haaren – die sind ein bl&#246;der Nebeneffekt, aber deshalb bin ich doch nicht gleich beleidigt, wenn sich jemand glattes, d&#252;nnes Haar w&#252;nscht?</p>
<p>Also: Wie schlimm sind Brillen wirklich? Und warum seid ihr b&#246;se, wenn noch jemand in euren Club will? Das m&#252;sst ihr mir erkl&#228;ren.</p>
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		<title>Schweden, ach Schweden</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 19:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles, was man &#252;ber Schweden sagt, stimmt: Die Jugend ist stylisch, das Land ist sch&#246;n, das Essen supergut. Damit du dich auch verliebst, sind hier ein paar Dinge, die du bei deinem Besuch auf keinen Fall verpassen solltest. Die beste Jahreszeit, um das erste Mal nach Schweden zu reisen, ist der Fr&#252;hling. Wenn im Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alles, was man &#252;ber Schweden sagt, stimmt: Die Jugend ist stylisch, das Land ist sch&#246;n, das Essen supergut. Damit du dich auch verliebst, sind hier ein paar Dinge, die du bei deinem Besuch auf keinen Fall verpassen solltest.</strong></p>
<p>Die beste Jahreszeit, um das erste Mal nach Schweden zu reisen, ist der Fr&#252;hling. Wenn im Mai das ganze Land aufbl&#252;ht und noch um elf Uhr abends die Sonne am Horizont gl&#252;ht, kann man gar nicht anders als diesem Land und seiner Hauptstadt zu verfallen.</p>
<p>Bei Tageslicht wird sich dieser Eindruck noch verst&#228;rken. In Stockholm, das aus mehreren Inseln und viel, viel Wasser besteht, ist einfach alles so gem&#252;tlich: die Sprache, die vielen Kinder, die statt Schaukelpferden auf <a href="http://www.hurra-blog.de/2008/06/13/was-uns-an-stockholm-aufgefallen-ist/">Schaukelelchen</a> reiten, die zahlreichen kleinen Restaurants. Dort kann man auch bei einstelligen Temperaturen in kuscheligen Decken drau&#223;en sitzen – und die Schweden nehmen diese M&#246;glichkeit gerne wahr!</p>
<p>Unbedingt ausprobieren sollte man deshalb – ganz egal, wie kalt es ist – das Nationalgericht K&#246;ttbullar. Eine gute und f&#252;r Stockholmer Verh&#228;ltnisse preiswerte Variante gibt es zum Beispiel in Djurgårdsbrons Sj&#246;cafe in der Gal&#228;rvarsv&#228;gen 12. Dort sitzt man auf einem Steg im Wasser und hat einen sch&#246;nen Blick auf Schwedens ber&#252;hmtestes Museum, das Vasamuseet, in dem es ein altes Kriegsschiff zu bestaunen gibt.</p>
<p>Wer noch mehr schwedisches Essen probieren will, kommt in der Saluhall in &#214;stermalm voll auf seine Kosten. Da gibt es frische Delikatessen aus aller Welt – die haben allerdings auch ihren Preis. Nur mal angucken ist aber auch schon sch&#246;n.</p>

<a href='http://www.hurra-blog.de/2010/06/03/schweden-ach-schweden/img_0750/' title='Jag älskar Tyresö'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0750-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jag älskar Tyresö" title="Jag älskar Tyresö" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2010/06/03/schweden-ach-schweden/img_0753/' title='Jag älskar Tyresö'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0753-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jag älskar Tyresö" title="Jag älskar Tyresö" /></a>
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<a href='http://www.hurra-blog.de/2010/06/03/schweden-ach-schweden/img_0772/' title='Jag älskar Tyresö'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0772-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jag älskar Tyresö" title="Jag älskar Tyresö" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2010/06/03/schweden-ach-schweden/img_1026/' title='Jag älskar Tyresö'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1026-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jag älskar Tyresö" title="Jag älskar Tyresö" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2010/06/03/schweden-ach-schweden/img_1056/' title='Jag älskar Tyresö'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1056-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jag älskar Tyresö" title="Jag älskar Tyresö" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2010/06/03/schweden-ach-schweden/img_1061/' title='Jag älskar Tyresö'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1061-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jag älskar Tyresö" title="Jag älskar Tyresö" /></a>
<a href='http://www.hurra-blog.de/2010/06/03/schweden-ach-schweden/img_1076/' title='Jag älskar Tyresö'><img width="85" height="85" src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1076-85x85.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jag älskar Tyresö" title="Jag älskar Tyresö" /></a>

<p>Wer sein Geld lieber f&#252;r hippe Mode ausgeben m&#246;chte, sollte sich nach S&#246;dermalm begeben. In der G&#246;tgatan sind vor allem samstags jede Menge <a href="http://www.hurra-blog.de/2008/06/09/das-klamottenpaar-der-woche-isabelle-und-fredrik-in-stockholm/">modische junge Schweden</a> anzutreffen. Dort kann man so manchen Trend entdecken, noch lange, bevor er bei uns ankommt. Wer danach noch nicht genug hat, macht in Norrmalm weiter: Der Stadtteil beherbergt einige internationale Ketten, die es bei uns noch kaum oder gar nicht gibt (zum Beispiel Topshop oder eine Urban Outfitters-Filiale in einem ehemaligen Kino), und Kaufh&#228;user wie PUB, die verschiedene schwedische Marken verkaufen.</p>
<p>Und Schweden hat noch mehr Dinge, die Deutschland nicht hat – ein K&#246;nigshaus zum Beispiel. Um royale Luft zu schnuppern lohnt sich ein Ausflug nach Drottningholm. Das k&#246;nigliche Schloss selbst ist nicht so spektakul&#228;r, aber in dem gro&#223;en Park drumrum finden sich unter anderem ein chinesischer Garten und ein lustiges h&#246;lzernes Wachzelt.</p>
<p><strong>Hinkommen</strong> Mit dem dem n&#228;chsten Billigflieger nach Stockholm Arlanda. Von da aus gehts am billigsten – daf&#252;r aber auch am l&#228;ngsten – mit dem &#246;ffentlichen Nahverkehr direkt in die Stadt.</p>
<p><strong>Rumkommen</strong> F&#252;r Kurztrips empfiehlt sich eine Travelcard, die gilt in Bussen und Bahnen auch noch weit au&#223;erhalb Stockholms. Drei Tage f&#252;r 20 Euro, sieben Tage f&#252;r 25.</p>
<p><strong>Unterkommen</strong> Wer direkt in der Stadt wohnen will, schl&#228;ft kultig und f&#252;r wenig Geld auf dem Red Boat. Vor allem die Fr&#252;hst&#252;cks- und Aufenthaltsr&#228;ume sind herrlich gem&#252;tlich, die Zimmer jedoch ziemlich eng. <a href="http://www.theredboat.com">www.theredboat.com</a>, DZ ab 65 Euro.<br />
Noch besser: Stadt- und Landleben kombinieren! Die Jugendherberge Lilla Tyres&#246; liegt eine halbe Stunde Busfahrt von Stockholm entfernt. Hat man den h&#228;sslichen Hochhausg&#252;rtel, der sich um die Stadt windet, &#252;berwunden, steckt man sogleich mitten in einer Astrid-Lindgren-Welt. Die Jugendherberge besteht aus mehreren kleinen H&#228;usern und sieht tats&#228;chlich aus wie in den Michel-Filmen! Zu empfehlen ist Zimmer 1 in Prinsvillan – mit Blick aufs Schloss. <a href="www.lillatyreso.se">www.lillatyreso.se</a>, DZ ab 45 Euro.</p>
<p><strong>Mitbringen</strong> Das typische Souvenir sind die roten Darlarna-Pferde – aber bitte handgeschnitzt! F&#252;r sich selbst nimmt man am besten noch ein paar Kanelbullar mit. Die s&#252;&#223;en Zimtschnecken sind f&#252;r die Schweden das, was f&#252;r uns Berliner sind.</p>
<p><strong>Blo&#223; nicht</strong> Ger&#252;chte sagen, in Schweden sei H&#038;M noch viel schwedischer als bei uns. Stimmt nicht! Ein Besuch dort ist also reine Zeitverschwendung.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>A Single Man</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 09:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2010/04/10/a-single-man/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/a_single_man_news-420x255-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#8220;If the minority is somehow invisible, the fear is just greater.&#8221; Das Besondere an Tom Fords „A Single Man‟ ist, dass dieser Film wahre Kunst ist, und wahre Kunst ist selten geworden im Kino. Und auch wenn Kunst nicht immer sch&#246;n anzusehen sein muss – diese ist es. Die Musik ist sch&#246;n, die Settings sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/a_single_man_news-420x255.jpg" alt="" title="A Single Man" width="420" height="255" class="aligncenter size-medium wp-image-3420" /><br />
&#8220;If the minority is somehow invisible, the fear is just greater.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Besondere an Tom Fords „A Single Man‟ ist, dass dieser Film wahre Kunst ist, und wahre Kunst ist selten geworden im Kino. Und auch wenn Kunst nicht immer sch&#246;n anzusehen sein muss – diese ist es. Die Musik ist sch&#246;n, die Settings sind sch&#246;n, die Kost&#252;me sind sch&#246;n, die Darsteller sind wundersch&#246;n, die Bilder sind kaum zu beschreiben.</p>
<p>Tats&#228;chlich k&#246;nnte man „A Single Man‟ in jeder einzelnen Sekunde anhalten, das Standbild auf eine Leinwand ziehen und direkt als Tom-Ford-Anzeigenmotiv verwenden. Der war schlie&#223;lich schon Chefdesigner bei Gucci und YSL, ehe er 2003 sein eigenes Label gr&#252;ndete. Keine Frage also, dass Colin Firth in der bisher au&#223;ergew&#246;hnlichsten Rolle seiner Karriere ausschlie&#223;lich Ford-Anz&#252;ge tr&#228;gt. Viel spannender ist aber, was der Regisseur au&#223;erdem aus seinem Hauptdarsteller gemacht hat. Denn Firth war nach Filmen wie „Stolz und Vorurteil‟, „Ernst sein ist alles‟ oder auch „Bridget Jones‟ in erster Linie auf den steifen Briten abonniert, der seine tadellosen Manieren und Moralvorstellungen kaum auch nur f&#252;r einen Moment vernachl&#228;ssigt.</p>
<p>Jetzt sehen wir ihn auf einmal trinkend und rauchend und mit einer unbeachtet in die Stirn fallenden Schmalzlocke, wie er am Tod seines langj&#228;hrigen Lebensgef&#228;hrten zu Grunde geht. Ford blickt hinter die Fassade von Colin alias George, den nichts mehr im Leben h&#228;lt – nicht sein Beruf als Professor, der l&#228;ngst nur noch Routine ist, nicht die Studenten, die ihn verehren, nicht die alte Freundin (eine wunderbar fatale Julianne Moore!), die ihn liebt.</p>
<p>Und das alles in dieser nie zuvor gesehenen, unheimlich dichten &#196;sthetik, die den filmischen Stil der 60er Jahre hervorragend imitiert und durch besondere Perspektiven und eine mutige Lichtgestaltung erg&#228;nzt. So sieht der Zuschauer manches von oben, was jeder andere Kameramann frontal oder seitlich gefilmt h&#228;tte, und durchlebt gemeinsam mit dem Protagonisten den fortw&#228;hrenden Wechsel zwischen – buchst&#228;blich &#8211; grauen und goldenen Zeiten.</p>
<p>Die hervorragende Musik tr&#228;gt dazu bei, dass man diesen Film wohl auch ganz ohne Worte verstehen k&#246;nnte. Die vergleichsweise wenigen, die da gesprochen werden, sind allerdings so pr&#228;zise formuliert, dass man sie auf keinen Fall missen will.</p>
<p>Ach, sowieso: Den ganzen Film will man nicht mehr missen, wenn man ihn einmal gesehen hat. Man erwischt sich dann kurz bei dem dummen Gedanken, dass alle Filme so sein sollten  wie dieser, um sich im n&#228;chsten Moment zu w&#252;nschen, dass es blo&#223; nie einer schaffen m&#246;ge. Deswegen habe ich auch ein bisschen Angst davor, was passiert, wenn Tom Ford nach diesem Riesenerfolg statt neuer Anz&#252;ge einen weiteren Film macht.</p>
<p>Solange warte ich darauf, dass endlich die DVD erscheint, und h&#228;nge sie mir dann vielleicht in einem Rahmen an die Wand. Wie es sich f&#252;r wahre Kunst eben geh&#246;rt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>The September Issue</title>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2010/01/26/the-september-issue/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/september-issue-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#8220;Many people said that you&#8217;re an Ice Woman.&#8221; &#8211; &#8220;Well this week is pretty cold, that&#8217;s all I can say.&#8221; &#8220;The September Issue&#8221; wollte ich schon lange sehen, aber irgendwie war immer etwas dazwischen gekommen. Jetzt ergab sich ausgerechnet auf der Berlin Fashion Week endlich die M&#246;glichkeit. Eine kleine Bar in Berlin Mitte zeigte vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/september-issue.jpg" alt="" title="september-issue" width="420" height="272" class="aligncenter size-full wp-image-3220" /><br />
&#8220;Many people said that you&#8217;re an Ice Woman.&#8221; &#8211; &#8220;Well this week is pretty cold, that&#8217;s all I can say.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;The September Issue&#8221; wollte ich schon lange sehen, aber irgendwie war immer etwas dazwischen gekommen. Jetzt ergab sich ausgerechnet auf der Berlin Fashion Week endlich die M&#246;glichkeit. Eine kleine Bar in Berlin Mitte zeigte vier Tage lang Modefilme von &#8220;Fr&#252;hst&#252;ck bei Tiffany&#8221; &#252;ber &#8220;Br&#252;no&#8221; bis hin zu &#8220;Der Teufel tr&#228;gt Prada&#8221;. Letzterer war die Steilvorlage f&#252;r die Dokumentation von R.J. Cutler. Schlie&#223;lich wollte nach dem Erfolg des Spielfilms alle Welt wissen, ob Anna Wintour wirklich so kalt und biestig ist, wie Meryl Streep sie darstellt.</p>
<p>Tats&#228;chlich ist &#8220;The September Issue&#8221;, der die &#8220;Vogue&#8221;-Chefin bei der Produktion der dicksten und wichtigsten Ausgabe des Jahres 2007 begleitet, auch ganz &#228;hnlich aufgebaut wie der &#8220;Teufel&#8221;. Am Anfang wird zun&#228;chst klargestellt, wie m&#228;chtig diese Frau ist. Wer glaubt, innerhalb einer Moderedaktion herrsche Anarchie oder zumindest eine kreativ-chaotische Demokratie, der irrt. Die &#8220;Vogue&#8221; wird absolutistisch regiert, von einer Frau, der alle h&#246;rig sind: Ihre Redakteure ducken sich und nicken nur, den Designern sagt sie, welche Stoffe sie verwenden sollen, und den H&#228;ndlern schreibt sie die Einkaufszettel. &#8220;Can we say that Anna is the high priest of all of us?&#8221;, fragt der Regisseur einmal eine Redakteurin und bekommt zur Antwort: &#8220;I would say pope.&#8221;</p>
<p>Nachdem die Machtverh&#228;ltnisse ein f&#252;r alle Mal gekl&#228;rt sind, zeigt der Film, wie es den Untertanen damit geht. Als Musterbeispiel muss Grace Coddington herhalten, die Art Directorin, die sich eigentlich nie hatte filmen lassen wollen. Was f&#252;r eine &#220;berraschung, dass ausgerechnet diese schrullige Frau, die mit ihrer roten M&#228;hne und dem humpelnden Gang an eine Hexe erinnert, einmal als Model bei der &#8220;Vogue&#8221; angefangen hat! Nun wird sie einhellig als kreatives Genie beschrieben – und von der Chefin doch immer wieder gepiesakt und &#252;berstimmt. Trotzdem ist sie die einzige, die sich auch mal traut zu widersprechen. (Dumm nur, dass die Wintour niemals auf einen Widerspruch eingeht.)</p>
<p>Gerade, als der Zuschauer sich endg&#252;ltig auf Graces Seite schlagen will, zeigt Anna Wintour doch noch Schw&#228;che, ganz wie in &#8220;Der Teufel tr&#228;gt Prada&#8221;. Es ist ein ungewohnt wackliger Moment. Wintour erz&#228;hlt von ihren Geschwistern, die allesamt so ehrenwerten Berufen nachgehen. Sie berichten &#252;ber Politik, suchen Wohnungen f&#252;r Arme oder helfen Bauern in S&#252;damerika. &#220;ber das, was Anna mache, seien sie, nun ja, &#8220;amused&#8221;. Und dann ist da auch noch ihre Tochter Bree, die lieber Anw&#228;ltin werden will als Redakteurin und die Branche sowieso ziemlich merkw&#252;rdig findet. Dass Anna Wintour ihren Beruf ausgerechnet im engsten, privatesten Kreis verteidigen muss, das &#252;berrascht.</p>
<p>Was dem Film leider fehlt, sind tiefere Einblicke in den Arbeitsalltag der &#8220;Vogue&#8221;-Redaktion. Daf&#252;r war angesichts der beiden Hauptdarstellerinnen wohl einfach kein Platz mehr. Der Zuschauer bekommt ein ziemlich ausf&#252;hrliches Psychogramm von Anna Wintour und kann sich doch keine rechte Meinung bilden. Das allein ist eigentlich schon ein Kunstst&#252;ck.</p>


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		<title>„Diesen Text sollte keiner lesen. Vollkommen unn&#252;tz.“*</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 22:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte heute ein guter Tag sein. Schlie&#223;lich bin ich bei Roman, und in Berlin, gleichzeitig! Aber dann habe ich herausgefunden, dass meine neue Waage zuhause eine elende L&#252;gnerin ist. Tagelang hatte ich mir eingeredet, dass man durchaus zwei Kilo abnehmen kann, indem man in der Uni einfach sehr angestrengt mitdenkt. Heute dann hat mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte heute ein guter Tag sein. Schlie&#223;lich bin ich bei Roman, und in Berlin, gleichzeitig! Aber dann habe ich herausgefunden, dass meine neue Waage zuhause eine elende L&#252;gnerin ist. Tagelang hatte ich mir eingeredet, dass man <i>durchaus</i> zwei Kilo abnehmen kann, indem man in der Uni einfach sehr angestrengt mitdenkt. Heute dann hat mir Romans WG-Waage das grausame Gegenteil bewiesen. Das war nicht gerade ein guter Start in den Tag.</p>
<p>Anschlie&#223;end habe ich den Fehler gemacht in die Stadt zu gehen und mich unter das grandios aufgeh&#252;bschte Fashion Week-Volk zu mischen. Das sind solche Leute, bei denen w&#252;rde meine Waage daheim gar nicht erst angehen, wenn die da draufsteigen! Genau diese Leute benutzen bestimmt auch alle Handcremes in der S-Bahn, wie Christoph es in seinem Blog <a href="http://www.christowski.de/blog/?p=1395">beschreibt</a>.</p>
<p>Mit seinem Eintrag hat er mir ein ganz schlechtes Gewissen gemacht, weil ich doch seit <a href="http://www.hurra-blog.de/2009/11/11/meine-wunderbaren-jobaussichten/">diesem Winter</a> auch zu den Eincremerinnen geh&#246;re. (Allerdings nicht in der Bahn! (Und grunds&#228;tzlich nicht in der &#214;ffentlichkeit, Christoph, versprochen!)) Ich hab mir damals eine ganz kleine Tube Handcreme „mit Sheabutter“ gekauft, nicht ahnend, dass Sheabutter sozusagen das Aloe Vera der Nullerjahre ist. Nun habe ich die Bef&#252;rchtung, dass Handcremes den gleichen Effekt haben wie Lippenpflegestifte: Sie sorgen daf&#252;r, dass die H&#228;nde (oder Lippen) nach einer gewissen Gl&#228;ttezeit wieder rau werden und man die Produkte so immer und immer wieder benutzen muss. Meine fr&#252;her so wunderbar weichen H&#228;nde haben auf einmal eine konstante leichte Rauheit, die einfach nicht mehr verschwindet. Ich bin in den Handcreme-Teufelskreis geraten! Was soll ich tun?</p>
<p>*sagt Roman. Er findet, ich sei kein Digital Native, sondern ein Digital Naive**, zu meinen, sowas bloggen zu m&#252;ssen.<br />
** Sein Buch „Digital Naives – wie unsere Generation den Planeten virtuell vor die Wand f&#228;hrt“ erscheint in K&#252;rze.</p>


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		<title>Was ich nach weiteren 9 Wochen &#252;ber M&#252;nchen gelernt habe</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 08:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2009/12/20/was-ich-nach-weiteren-9-wochen-ueber-muenchen-gelernt-habe/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/meyerbeer.JPG class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Die verstehen hier wirklich was von Weihnachten. Im Ludwig Beck gibt es die tollste Papeterie und bei Dallmayr die tollste &#8220;Food Hall&#8221;. Die allerbesten, allergr&#246;&#223;ten, allerschokoladigsten Schokomuffins gibt es immer noch bei Meyerbeer Coffee am Rindermarkt. Die M&#252;nchner sind ein unheimlich stylisches Volk. Sie sind die besten, wenn es darum geht, die Moderegeln zu befolgen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Die verstehen hier wirklich was von Weihnachten.</li>
<li>Im Ludwig Beck gibt es die tollste Papeterie und bei Dallmayr die tollste &#8220;Food Hall&#8221;.</li>
<p></p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/meyerbeer.JPG" alt="Meyerbeer Coffee am Rindermarkt" title="Meyerbeer Coffee am Rindermarkt" width="496" height="458" class="aligncenter size-full wp-image-3161" /></p>
<li>Die allerbesten, allergr&#246;&#223;ten, allerschokoladigsten Schokomuffins gibt es immer noch bei Meyerbeer Coffee am Rindermarkt.</li>
<li>Die M&#252;nchner sind ein unheimlich stylisches Volk. Sie sind die besten, wenn es darum geht, die Moderegeln zu befolgen, aber richtigen Modemut haben sie keinen.</li>
<li>Bahnfahren macht hier, selbst wenn es Probleme gibt, viel mehr Spa&#223;. Oder zumindest viel weniger keinen Spa&#223;. Wenn man mal minutenlang im d&#252;steren Untergrund stehen bleibt, bekommt man zum Beispiel min&#252;tlich Infos &#252;ber den aktuellen Stand: &#8220;Entschuldigung, in ein paar Minuten gehts weiter&#8230; Der Kollege vor uns hat ein Problem mit den T&#252;ren&#8230; Der Kollege muss jetzt den Zug r&#228;umen&#8230; Jetzt sinds nur noch ein paar Sekunden!&#8221;</li>
<li>Es gibt hier keine Schokobr&#246;tchen, nur anders geformte Schokocroissants, die Schokobr&#246;tchen genannt werden, zus&#228;tzlich zu den normal geformten Schokocroissants. Wenn &#252;berhaupt.</li>
<li>M&#252;nchen ist vermutlich die einzige Stadt Deutschlands, in der sich die &#8220;Stillen Verk&#228;ufer&#8221; f&#252;r Zeitungen rentieren.</li>
<li>Es! hei&#223;t! nicht! Brezel!</li>
</ol>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>#3: Wiesn</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Folge Drei gehe ich dem Mythos Wiesn auf den Grund und probiere mein erstes Dirndl an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6934284&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6934284&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="281"></embed></object></p>


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		<title>Ich bin ja doch ein kleines fashion victim</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 10:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2009/04/29/ich-bin-ja-doch-ein-kleines-fashion-victim/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2009/04/modelfeed-210x155-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Wie schon angedeutet, wollte ich ja noch ein paar Blogs aufz&#228;hlen, die nicht von Deutschen kommen und die ich aber trotzdem lese. Weil im Moment Australian Fashion Week ist (wie man zum Beispiel bei Les Mads verfolgen kann) und ich ja doch ein kleines fashion victim bin, fange ich mit einem noch ganz jungen Netzprojekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2009/04/modelfeed-210x155.jpg" alt="modelfeed.com" title="modelfeed.com" width="210" height="155" class="alignright size-medium wp-image-1653" /> Wie schon angedeutet, wollte ich ja noch ein paar Blogs aufz&#228;hlen, die nicht von Deutschen kommen und die ich aber trotzdem lese. Weil im Moment Australian Fashion Week ist (wie man zum Beispiel bei <a href="http://www.lesmads.de/tag/australian%20fashion%20week">Les Mads</a> verfolgen kann) und ich ja doch ein kleines fashion victim bin, fange ich mit einem noch ganz jungen Netzprojekt an.</p>
<p>F&#252;r <a href="http://www.modelfeed.com" target="_blank">modelfeed.com</a> haben sich, wenn ich das richtig verstanden habe, eine australische und eine New Yorker Modelagentur zusammengeschlossen, deren Models uns auf dieser herrlich bunten Website erlauben, einen Blick hinter die schillernden Kulissen der Modewelt zu werfen. Da wird gebloggt, fotografiert, gefilmt und getwittert aus allen m&#246;glichen Erdteilen und zu den verr&#252;cktesten Gelegenheiten. So zeigt Alyssa, wie sie bei einem Fotoshoot im hohen afrikanischen Gras ihre Pyjamahose anbehielt &#8211; aus Angst vor den Schlangen. Und Sarah erkl&#228;rt j&#252;ngst in einem Filmchen, wie es in einer Model WG mit der Badbenutzung l&#228;uft.</p>
<p>Das Ganze ist kurzweilig, ungew&#246;hnlich und f&#252;r mich besonders wegen dieses &#8220;Livefeed&#8221;-Aspekts interessant. Ich finde es cool, wenn die verschiedenen Kan&#228;le, die man im Internet so mit seinem Kram besp&#252;len kann, derart gekonnt zusammengef&#252;hrt werden wie auf dieser Seite. Was meint ihr?</p>
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		<title>#2: Schuhtick</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 12:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Besuch in der Ausstellung "Schuhtick" - wir &#252;ben Laufsteglaufen und beneiden Sisi um ihre Einl&#228;ufer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3561620&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3561620&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="281"></embed></object></p>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2009/01/01/1-medientage-mit-matussek/' rel='bookmark' title='Permanent Link: #1: Medientage mit Matussek'>#1: Medientage mit Matussek</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sieg!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 14:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/12/29/sieg/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/evaliestzeitung-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Teil Drei der alten Blogger-Nachmache: Ich wollte immer schon mal k&#246;nnen, was Marcel Wichmann kann. Das Dumme ist nur, dass ich den Artikel zu diesem Foto nicht mehr finde. Damit haben meine Eltern einen Fotowettbewerb vom Stadtanzeiger gewonnen, und als ich 18 wurde, haben sie es mir nochmal geschenkt &#8211; frei nach dem Motto: Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/evaliestzeitung.jpg" alt="Eva liest Zeitung" title="Eva liest Zeitung" width="489" height="381" class="aligncenter size-full wp-image-1125" /></p>
<p>Teil Drei der alten <a href="http://www.hurra-blog.de/2005/12/02/writing-utensils/">Blogger</a>-<a href="http://www.hurra-blog.de/2006/03/21/ich-wollte-immer-schon-mal-konnen-was-anke-groner-kann/">Nachmache</a>: Ich wollte immer schon mal k&#246;nnen, was <a href="http://uarrr.org/blog/27-12-2008/sieg/">Marcel Wichmann</a> kann. Das Dumme ist nur, dass ich den Artikel zu diesem Foto nicht mehr finde. Damit haben meine Eltern einen Fotowettbewerb vom Stadtanzeiger gewonnen, und als ich 18 wurde, haben sie es mir nochmal geschenkt &#8211; frei nach dem Motto: Das hat bei dir schon ganz fr&#252;h angefangen mit dem Journalismus.</p>
<p>Mental befinde ich mich gerade in dieser typischen Ferienlangeweile: Es g&#228;be so viel zu tun (E-Mails schreiben, aufr&#228;umen, Londonfilm schneiden, Matheaufgaben machen, Fotos entwickeln lassen), aber nichts davon ist gut oder spannend genug, um Ferienzeit daran zu verschwenden.</p>
<p>Stattdessen l&#252;mmele ich ein bisschen rum und denke &#252;ber Ugg Boots nach. Ihr wisst schon, diese ziemlich unansehnlichen, aber sehr gem&#252;tlichen Fellstiefel aus Australien. Ich w&#252;rde damit nie auf die Stra&#223;e gehen, aber Isi erz&#228;hlte gestern, dass sie sich ein Paar zugelegt hat, um es blo&#223; Zuhause zu tragen. Das ist doch mal ein Ansatz, oder?</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das war ja so klar</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2008/12/17/das-war-ja-so-klar/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 18:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/12/17/das-war-ja-so-klar/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/schapka-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Ab einem gewissen Alter sollte man vielleicht nicht mehr auf die Modemeinungen seiner Eltern h&#246;ren. Oder einfach seinem Instinkt trauen. Eva, die Konjunktiv-Trendsetterin. &#196;hnliche Beitr&#228;ge:So klein mit Hut]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/schapka.jpg" alt="InStyle 01/09" title="InStyle 01/09" width="496" height="372" class="aligncenter size-full wp-image-1087" /></p>
<p>Ab einem gewissen Alter sollte man vielleicht nicht mehr auf die Modemeinungen seiner Eltern h&#246;ren. Oder einfach seinem <a href="http://www.hurra-blog.de/2008/12/15/so-klein-mit-hut/">Instinkt</a> trauen. Eva, die Konjunktiv-Trendsetterin.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>So klein mit Hut</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 18:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Antwerpen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleine Schwester]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/12/15/so-klein-mit-hut/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/img-018-496x372-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Die kleine Schwester hat ihre M&#252;tze bekommen. Meine sah von hinten angeblich &#8220;total bescheuert&#8221; aus &#8211; muss ich weitersuchen. &#196;hnliche Beitr&#228;ge:Klamottenpaar der Woche: Younes und Natalia in Antwerpen So ist Antwerpen Was uns an Stockholm aufgefallen ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/img-018-496x372.jpg" alt="M&#252;tzenshopping" title="M&#252;tzenshopping" width="496" height="372" class="aligncenter size-medium wp-image-1081" /></p>
<p>Die kleine Schwester hat ihre M&#252;tze bekommen. Meine sah von hinten angeblich &#8220;total bescheuert&#8221; aus &#8211; muss ich weitersuchen.</p>


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		<title>By Eve &#8211; das Modelabel aus dem Kinderzimmer</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2008/10/04/by-eve-das-modelabel-aus-dem-kinderzimmer/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 10:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/10/04/by-eve-das-modelabel-aus-dem-kinderzimmer/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/img_9057-210x228-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Eva Wickerath ist 17 Jahre alt und hat schon ihr eigenes Modelabel. "By Eve" war nie geplant und ist heute erfolgreicher, als sie es sich je ertr&#228;umt h&#228;tte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eva Wickerath ist 17 Jahre alt und hat schon ihr eigenes Modelabel. &#8220;By Eve&#8221; war nie geplant und ist heute erfolgreicher, als sie es sich je ertr&#228;umt h&#228;tte</strong></p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/img_9057-210x228.jpg" alt="" title="ByEve1" width="210" height="228" class="alignleft size-medium wp-image-846" />Was darf es denn sein: Samt oder Pelz, blaue Perlen oder braune, Spitze oder Bl&#252;mchen? Eva Wickerath hat alles im Angebot. Seit einem Jahr verkauft sie selbst gestaltete Sweatshirts – und geht nebenbei zur Schule. Denn die Jungdesignerin aus M&#246;nchengladbach ist erst 17 und macht in eineinhalb Jahren ihr Abitur.</p>
<p>Angefangen hat alles damit, dass ihr gekaufte Pullover und Jacken oft zu langweilig aussahen. Sie besorgte sich Borten und Perlen, um sie zu verzieren, und ungew&#246;hnliche Stoffe, mit denen sie die Kapuzen f&#252;tterte. „Dabei kann ich selbst gar nicht n&#228;hen“, gesteht sie. „Das musste immer meine Mutter f&#252;r mich machen.“</p>
<p>Ihre einzigartigen Kleidungsst&#252;cke kamen gut an bei Evas Bekannten. Sie h&#246;rte so viele Komplimente, dass sie vor etwa einem Jahr beschloss, ein Gesch&#228;ft daraus zu machen. Seitdem tragen auch andere ihre Modelle, die „Elegance“ oder „Reverence“ hei&#223;en.</p>
<p>„Ohne meine Mutter h&#228;tte ich das nie geschafft“, sagt Eva. „Sie ist Modejournalistin und kennt sich damit aus, wie man so eine Firma aufziehen und vermarkten muss.“ Gemeinsam suchten die beiden nach professionellen Schneiderinnen, die Evas Ideen so umsetzten, wie sie es sich vorstellte.</p>
<p><a href="http://www.byeve.de">By Eve</a> ist inzwischen eine gesch&#252;tzte Marke – und kommt viel besser an, als die Chefin gedacht h&#228;tte. „Ich hatte meine Zielgruppe klar vor Augen: Junge Frauen wie ich, die nach individueller Mode suchen. Dann stellte sich heraus, dass auch &#228;ltere Frauen meine Sachen kaufen und sogar M&#228;nner, die sie ihren Freundinnen schenken“, sagt Eva. „Im Grunde habe ich also gar keine Zielgruppe.“</p>
<p>Einen Gro&#223;teil ihrer Ware verkauft sie &#252;ber ihre Internetseite. „Wer m&#246;chte schon in die ganzen L&#228;den rennen, wenn er im Netz auf einen Blick eine viel gr&#246;&#223;ere Auswahl haben kann?“, sagt Eva. Sie ist in mehreren Mode-Communities angemeldet und liest Weblogs, in denen „ganz normale Menschen“ regelm&#228;&#223;ig Fotos von ihren Outfits pr&#228;sentieren. „Das ist nicht so affektiert wie in den Hochglanzzeitschriften“, findet Eva. „Dort bekomme ich die meisten Ideen.“<br />
<span id="more-838"></span></p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/img_9846-210x149.jpg" alt="" title="ByEve2" width="210" height="149" class="alignright size-medium wp-image-845" />Die Authentizit&#228;t der Fashionblogs versucht sie zu &#252;bernehmen, indem sie f&#252;r ihre Werbefotos auf professionelle Models verzichtet. Stattdessen lichtet sie lieber sich selbst ab. Die Bilder von ihrer Sweatshirtlinie entstanden zuhause im Schlafzimmer, mithilfe von „Trittleiter, Selbstausl&#246;ser und einem Scheinwerfer aus dem Keller, mit dem man eigentlich unter Autos leuchtet.“</p>
<p>Das alles steht f&#252;r Evas klares Verst&#228;ndnis von Mode. „Sie soll nicht verkleiden oder irgendeinem Trend hinterher hecheln“, sagt sie. „Es ist vielmehr wichtig, seinen eigenen Trend zu finden.“</p>
<p>Daf&#252;r reist Eva zu Stoffmessen in Deutschland, nach Paris und Mailand, um ihre „Zutaten“ zu besorgen. „Wenn man das alles sieht, kombinieren die sich ganz von allein“, sagt sie.</p>
<p>Nat&#252;rlich seien nicht all ihre Einf&#228;lle umsetzbar. „Manchmal entwickelt man super extravagante Ideen. Ich wollte zum Beispiel schon mal eine Jacke komplett von au&#223;en f&#252;ttern – da muss man sich dann selbst stoppen.“</p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/img_9101-210x201.jpg" alt="" title="ByEve3" width="210" height="201" class="alignleft size-medium wp-image-847" />Inzwischen hat sie ihr Label sogar schon auf zwei Modemessen vorgestellt. „Ich war fr&#252;her mit meiner Mutter auf solchen Messen und habe immer davon getr&#228;umt, einmal meine eigenen Entw&#252;rfe dort auszustellen. Dass das so schnell geht, h&#228;tte ich aber nicht mal im Traum gedacht“, erinnert sich Eva.</p>
<p>Sie musste jedoch auch erkennen, dass nicht alles traumhaft ist, was mit Mode zu tun hat. „Das Business ist knallhart. Auf den Messen laufen Trendscouts herum, die heimlich fotografieren. Da kann man leicht auf die Nase fallen.“</p>
<p>Trotzdem ist ihr Ziel, eines Tages eine professionelle Designerin zu werden. Nach dem Abitur w&#252;rde Eva am liebsten am renommierten Saint Martin’s College of Art and Design in London studieren.</p>
<p>Vorher sind aber noch ein paar neue Klamotten f&#252;r ihr Label geplant: „Als n&#228;chstes wird es T-Shirts geben. Ich experimentiere gerade mit Graffiti und die Farben halten viel besser als ich dachte.“ Auch eine eigene Kinderkollektion w&#252;rde Eva gern irgendwann herausbringen, weil man da „noch verspielter sein kann“, wie sie sagt.</p>
<p>Nur vor einer Herrenlinie dr&#252;cke sie sich noch. „Als M&#228;dchen wei&#223; ich, was man bei weiblicher Mode riskieren kann“, erkl&#228;rt sie. „Aber Spitze und Bl&#252;mchenmuster w&#252;rden bei Jungs bestimmt nicht so gut ankommen.“ </p>
<p class="code"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/449644">jetzt.de</a>, 2. Oktober 2008</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Haare auf den Z&#228;hnen</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2008/08/29/haare-auf-den-zaehnen/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 17:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frisur]]></category>
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		<category><![CDATA[InStyle]]></category>
		<category><![CDATA[Liste]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies mit einem herzlichen Gru&#223; an Kathrin, der ich meine Haare inzwischen seit einer halben Ewigkeit anvertrauen kann: Warum ich so gern zum Friseur gehe. Man wird sch&#246;n gemacht. Mit Pony darf man ganz oft umsonst zum Friseur. Instyle lesen! Das ist die optimale Friseurzeitschrift: wenig Text, viele Bilder. Das bedeutet, dass man sie schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies mit einem herzlichen Gru&#223; an Kathrin, der ich meine Haare inzwischen seit einer halben Ewigkeit anvertrauen kann: Warum ich so gern zum Friseur gehe.</p>
<ol>
<li>Man wird sch&#246;n gemacht.</li>
<li>Mit Pony darf man ganz oft umsonst zum Friseur.</li>
<li>Instyle lesen! Das ist die optimale Friseurzeitschrift: wenig Text, viele Bilder. Das bedeutet, dass man sie schon nach einer Runde Spitzenschneiden durchgelesen hat und ohne Unterbrechung des Leseflusses das Heft und/oder den Kopf h&#246;her und tiefer halten kann, wenn die Friseurin das will. Gemeinsam mit ihr kann man dann aufwendige Roter-Teppich-Frisuren analysieren und auf jeder Seite das sch&#246;nste Kleid aussuchen.</li>
<li>Kathrin best&#228;tigt mir, dass meine Haarfarbe nicht &#8220;orange&#8221; hei&#223;t und auch nicht &#8220;rot&#8221;, sondern &#8220;rotgold&#8221;.
	</li>
<li>Wir planen meine Frisur f&#252;r den Abiball.</li>
<li>Man kriegt Haarspangen geschenkt.</li>
<li>Und Proben von Volumenspray, das nach Weintrauben duftet.</li>
<li>Die Dauerwellenomis erz&#228;hlen immer so lustige Sachen, wenn sie unter der Trockenhaube sitzen.</li>
<li>Wenn ich nur zum Ponyschneiden da bin, darf ich nachher noch dableiben, bis ich InStyle durchgelesen habe.</li>
<li>Ponyschneiden ist auch die einzige M&#246;glichkeit, bei der man sich &#252;ber Haare auf den Z&#228;hnen beschweren kann, ohne schief angeschaut zu werden.</li>
<li>Anschlie&#223;end f&#252;hlt man sich meistens toll &#8211; au&#223;er man hat eine ganz neue Frisur bekommen, dann setzt dieses Gef&#252;hl hoffentlich nach ein paar Stunden ein.</li>
</ol>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Klamottenpaar der Woche: Younes und Natalia in Antwerpen</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2008/08/04/klamottenpaar-der-woche-younes-und-natalia-in-antwerpen/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 12:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/08/04/klamottenpaar-der-woche-younes-und-natalia-in-antwerpen/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/natalia1-350x525-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Natalia, 30, Modedesignerin, hat in Antwerpen studiert und lebt jetzt in Madrid Brille aus Spanien f&#252;r 250 Euro, die Kette hat die Schwester aus der T&#252;rkei mitgebracht. Top aus Paris f&#252;r 9 Euro, Kleid von der belgischen Designerin Ann Demeulemeester f&#252;r 50 Euro (aus dem Schlussverkauf), Hose von Zara f&#252;r 10 Euro, Tasche von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Natalia, 30, Modedesignerin, hat in Antwerpen studiert und lebt jetzt in Madrid</b></p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/natalia1-350x525.jpg" alt="" title="Klamottenpaar Antwerpen - Natalia" width="350" height="525" class="aligncenter size-medium wp-image-636" /></p>
<p><em>Brille aus Spanien f&#252;r 250 Euro, die Kette hat die Schwester aus der T&#252;rkei mitgebracht. Top aus Paris f&#252;r 9 Euro, Kleid von der belgischen Designerin Ann Demeulemeester f&#252;r 50 Euro (aus dem Schlussverkauf), Hose von Zara f&#252;r 10 Euro, Tasche von einem Pariser Flohmarkt f&#252;r 20 Euro, Sandalen aus Paris f&#252;r 20 Euro</em></p>
<p><b>Welches ist das wichtigste St&#252;ck in deinem Schrank?</b><br />
Ein bestimmtes Tanktop besitze ich etwa zehn Mal, in schwarz und wei&#223;. Dazu kann man alles kombinieren.</p>
<p><b>Wie viel Geld gibst du f&#252;r Klamotten aus?</b><br />
Das schwankt stark: Normalerweise sind es zwischen 300 und 400 Euro monatlich. Aber zweimal im Jahr ist &#252;berall Sale. Dann kann ich mir auch Designermode leisten, die ich sehr mag. Da k&#246;nnen es dann schon mal 1.000 Euro sein.</p>
<p><b>Und wo kaufst du ein, wenn nicht gerade Schlussverkauf ist?</b><br />
Ich liebe Second-Hand-Kleidung, einfach, weil sie so einzigartig ist. Ein Second-Hand-Teil tr&#228;gt niemand au&#223;er dir – das ist doch ein tolles Gef&#252;hl!</p>
<p><b>Kannst du einen Second-Hand-Laden in Antwerpen besonders empfehlen?</b><br />
Der <i>Vrijdagmarkt</i> liegt ganz in der N&#228;he der ber&#252;hmten Fashion School, an der ich studiert habe. Dort gibt es jeden Freitag tolle Second-Hand-Klamotten und sch&#246;ne M&#246;bel.</p>
<p><b>Du als Expertin wei&#223;t doch sicher auch, wie die Mode in diesem Herbst aussehen wird.</b><br />
Ich glaube, die Mode bleibt sportlich, wird aber raffinierter. <i>Sophisticated</i> lautet das Zauberwort! Au&#223;erdem werden viele plastikartige Stoffe vertreten sein, Nylon und so. Und Leder ist nat&#252;rlich auch nicht wegzudenken.</p>
<p><span id="more-628"></span></p>
<p><b>Younes, 28, Musiker aus Antwerpen</b></p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/younes1-350x525.jpg" alt="" title="Klamottenpaar Antwerpen - Younes" width="350" height="525" class="aligncenter size-medium wp-image-637" /></p>
<p><em>Hose: Second Hand f&#252;r 20 Euro, Jacke und Hemd vom Bruder geliehen, Sonnenbrille von Topshop in Spanien f&#252;r 20 Euro, Matrosenm&#252;tze (mehr dazu im Text), Kette hat Younes’ Freundin f&#252;r ihn gemacht, Schuhe vom Vater geliehen (im Gegensatz zum Bruder wei&#223; der aber davon), Uhr: 15 Euro</em></p>
<p><b>Younes, hast du ein Lieblingskleidungsst&#252;ck?</b><br />
Ja, meine Matrosenm&#252;tze! Die habe ich von einem echten Griechen, aber aus dem Internet.</p>
<p><b>Und eines, das du &#252;berhaupt nicht magst?</b><br />
Um ehrlich zu sein: auch diese M&#252;tze. Wegen der vielen Sonne bleicht die Farbe langsam aus, das ist wirklich bl&#246;d.</p>
<p><b>Wie viel Geld gibst du f&#252;r Anziehsachen aus?</b><br />
Im Monat vielleicht 10 Euro. Das meiste davon f&#252;r Socken, ich brauche st&#228;ndig neue Socken.</p>
<p><b>Hast du ein Stilvorbild?</b><br />
Ich mag den Stil von Tom Cruise. Aber eigentlich ist mir Mode v&#246;llig unwichtig. Klamotten sind da, um mich warm zu halten – oder bei diesem Wetter eben k&#252;hl. Eigentlich laufe ich sowieso die meiste Zeit nackt rum.</p>
<p class="code"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/442576">jetzt.de</a>, 4. August 2008<br />
Fotos von <a href="http://www.elephantwalks.com" target="_blank">Roman</a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>So ist Antwerpen</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 18:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/08/02/so-ist-antwerpen/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/img_1411-420x280-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>In Antwerpen spricht man Niederl&#228;ndisch. 85 Prozent des gesamten Diamanthandels der Welt spielen sich in Antwerpen ab. Und wo Diamanten sind, da sind auch Juden. Insbesondere die orthodoxen Juden mit ihren Schl&#228;fenlocken, den breiten H&#252;ten und langen M&#228;nteln pr&#228;gen das Bild der Stadt. Das spornt an, mehr &#252;ber das Judentum zu lernen, &#252;ber ihre Braucht&#252;mer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Antwerpen spricht man Niederl&#228;ndisch.</p>
<p>85 Prozent des gesamten Diamanthandels der Welt spielen sich in Antwerpen ab. Und wo Diamanten sind, da sind auch Juden. Insbesondere die orthodoxen Juden mit ihren Schl&#228;fenlocken, den breiten H&#252;ten und langen M&#228;nteln pr&#228;gen das Bild der Stadt. Das spornt an, mehr &#252;ber das Judentum zu lernen, &#252;ber ihre Braucht&#252;mer und die Bedeutung der verschiedenen Zeichen und Kleidungsst&#252;cke.</p>
<p>Ein j&#252;disches Museum haben wir so schnell nicht gefunden, daf&#252;r aber das Diamantmuseum. Dort ist es etwas durcheinander und sicher nicht ganz objektiv – unter den Sponsoren finden sich zahlreiche Diamantverb&#228;nde und –firmen. Trotzdem ist es interessant und lehrreich und deshalb einen Besuch wert.</p>
<p><a href="http://elephantwalks.com/?p=343"><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/img_1411-420x280.jpg" alt="" title="Antwerpen01" width="420" height="280" class="aligncenter size-medium wp-image-593" /></a></p>
<p>Ein weiteres Museum ist das Modemuseum gleich neben der weltber&#252;hmten Antwerpener Fashion School. Ich bin mit den falschen Erwartungen dort angekommen, denn als Besucher erf&#228;hrt man keineswegs etwas &#252;ber Geschichte, Funktion oder Intention von Mode. Nein, ausgestellt werden jeweils die Kollektionen eines bestimmten Designers, aus verschiedenen Jahren und Jahreszeiten. Trotzdem macht das Spa&#223;, weil die Ausstellungen abwechslungsreich gestaltet sind und man sich die ganze Zeit dar&#252;ber austauschen kann, welches Outfit das sch&#246;nste ist – wie beim Bl&#228;ttern in der InStyle.</p>
<p>&#220;brigens kommen in den vielen Museen alle, die j&#252;nger als 26 sind, in den Genuss der landesweiten Aktion „1 Euro Museum“ und m&#252;ssen nur einen Euro Eintritt zahlen.</p>
<p>Ein kulinarischer Top-Tipp ist das, nein, sind die Restaurants „Da Giovanni“ am Grote Markt. Man erkennt es an den rot-wei&#223; karierten Tischdecken auf den unz&#228;hligen Tischen auf der Stra&#223;e. Es gibt dort grandiose Kr&#228;uterbutter und leckere Pizza. Das Beste: Sch&#252;ler und Studenten bekommen 20 Prozent Rabatt – also Ausweis nicht vergessen! Ich habe dort seit langem zum ersten Mal eine Olive probiert.</p>
<p><center><a href="http://elephantwalks.com/?p=343"><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/img_1265-205x307.jpg" alt="" title="Antwerpen03" width="205" height="307" class="alignnone size-medium wp-image-605" />&nbsp;&nbsp;<img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/img_1282-205x307.jpg" alt="" title="Antwerpen02" width="205" height="307" class="alignnone size-medium wp-image-604" /></a></center></p>
<p>Modefans sollten sich nach dem Essen mal im Quartier Latin rund um die Huidevetterstraat umsehen: Dort laufen alle stylischen Antwerpener herum und es gibt einige gute Gesch&#228;fte.</p>
<p>Bei gutem Wetter kann man den Tag im Stadtpark ausklingen lassen. Am Sabbat haben wir dort viele fr&#246;hliche, schick angezogene j&#252;dische Familien gesehen – und zahme Kaninchen, die &#252;berraschend hoch springen k&#246;nnen. Was klingt wie bei den Teletubbies macht gro&#223;en Spa&#223; und die Atmosph&#228;re dieser Stadt vollkommen. </p>
<p>Vorsatz f&#252;r den n&#228;chsten Besuch: einmal koscher essen gehen.</p>


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		<title>Was uns an Stockholm aufgefallen ist</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 18:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/06/13/was-uns-an-stockholm-aufgefallen-ist/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/elch1-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>&#160;&#160;&#160;&#160; Statt auf Pferden reiten die Kinder auf Elchen Es gibt M&#252;lleimer extra f&#252;r Zeitungen Da sind ganz viele schwangere Frauen In Cafes und Restaurants gibt es immer Decken, wenn man drau&#223;en sitzt (alle sitzen drau&#223;en) Es ist ziemlich teuer Es ist ziemlich dreckig (aber trotzdem sch&#246;n) Fast alle Stockholmer Radfahrer tragen Helme Die Top [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/elch1.jpg" width="220" height="147" />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/elch2.jpg" width="220" height="147" />
<ol>
<li>Statt auf Pferden reiten die Kinder auf Elchen</li>
<li>Es gibt M&#252;lleimer extra f&#252;r Zeitungen</li>
<li>Da sind ganz viele schwangere Frauen</li>
<li>In Cafes und Restaurants gibt es immer Decken, wenn man drau&#223;en sitzt (alle sitzen drau&#223;en)</li>
<li>Es ist ziemlich teuer</li>
<li>Es ist ziemlich dreckig (aber trotzdem sch&#246;n)</li>
<li>Fast alle Stockholmer Radfahrer tragen Helme</li>
<li>Die Top 3 Stockholmer Modetrends</li>
<ul>hochgekrempelte Hosen<br />
geflochtene Str&#228;hnen im Haar<br />
besonders volumin&#246;se Schals</ul>
<li><a href="http://www.hurra-blog.de/?p=392">Assignments</a> zu erf&#252;llen ist doch ziemlich schwierig</li>
</ol>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Klamottenpaar der Woche: Isabelle und Fredrik in Stockholm</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 19:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/06/09/das-klamottenpaar-der-woche-isabelle-und-fredrik-in-stockholm/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/klamottenpaar1a-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Isabelle, 26, Illustratorin T-Shirt von Mango: 200 Kronen, Hose von Cheap Monday: 100 Kronen, Schuhe: 140 Kronen, Tasche von Ayayo: 1600 Kronen, Jacke von Burfitt: 1500 Kronen, Kette von H&#038;M: Preis vergessen. Was hast du zuletzt gekauft? Gerade eben habe ich ein gestreiftes Leinentop bei H&#038;M gekauft, ein Geschenk f&#252;r meine Mutter. Wie w&#252;rdest du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Isabelle, 26, Illustratorin</strong></p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/klamottenpaar1a.jpg" alt="Isabelle" title="Klamottenpaar Stockholm - Isabelle" width="350" height="525" class="aligncenter size-full wp-image-523" /></p>
<p><em>T-Shirt von Mango: 200 Kronen, Hose von Cheap Monday: 100 Kronen, Schuhe: 140 Kronen, Tasche von Ayayo: 1600 Kronen, Jacke von Burfitt: 1500 Kronen, Kette von H&#038;M: Preis vergessen.</em></p>
<p><strong>Was hast du zuletzt gekauft?</strong><br />
Gerade eben habe ich ein gestreiftes Leinentop bei H&#038;M gekauft, ein Geschenk f&#252;r meine Mutter.</p>
<p><strong>Wie w&#252;rdest du deinen Stil beschreiben?</strong><br />
Heute? Besonders durcheinander und &#252;berhaupt nicht ausgew&#228;hlt – ich habe n&#228;mlich nur drei Stunden geschlafen und bin unheimlich m&#252;de.</p>
<p><strong>Ist Mode wichtig f&#252;r dich?</strong><br />
Ja! Ich lese zwar nicht diese ganzen Magazine, aber ich liebe es, mir die Menschen auf der Stra&#223;e und in den L&#228;den anzuschauen. Dabei achte ich vor allem auf sch&#246;ne Kleider. Ich liebe Kleider!</p>
<p><strong>Welche Mode gef&#228;llt dir an anderen?</strong><br />
Mir gef&#228;llt der klassische Stil der 40er Jahre. Die Kleidung von damals ist sehr streng und feminin, superschick!</p>
<p><strong>Gibt es einen typisch schwedischen Stil?</strong><br />
Nein, nicht wirklich. Mit den Schweden, oder zumindest mit den Stockholmern, ist das n&#228;mlich so: Sie wollen durch ihre Kleidung auffallen und sind deshalb sehr schnell, was das Befolgen von Trends angeht. Und so sehen dann doch wieder alle gleich aus.</p>
<p><span id="more-521"></span></p>
<p><strong>Fredrik, 22, Redakteur</strong></p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/klamottenpaar1b.jpg" alt="Fredrik" title="Klamottenpaar Stockholm - Fredrik" width="350" height="525" class="aligncenter size-full wp-image-522" /></p>
<p><em>Hose von Cheap Monday: 400 Kronen, Second Hand-Brille: 120 Kronen, Schuhe: 500 Kronen, Tasche von Fred Perry: 600 Kronen, Mantel: 1300 Kronen, vom d&#228;nischen Label „Minimum“, das es in Stockholm nirgendwo gibt und deshalb im Internet bestellt werden muss.</em></p>
<p><strong>Hast du ein Kleidungsst&#252;ck, das du nicht mehr sehen kannst?</strong><br />
Nein, aber eins, dass ich nie tragen kann: Einen wundersch&#246;nen grauen Trenchcoat, der an die 50er Jahre erinnert. Er war ziemlich teuer, aber ich wei&#223; einfach nicht, wann ich ihn anziehen soll. Er passt weder in den Alltag noch auf eine Party. Sehr schade!</p>
<p><strong>Welchen Trend bist du leid?</strong><br />
In Stockholms In-Stadtteil S&#246;dermalm tragen im Moment alle Palischals. Das ist eigentlich ein sch&#246;ner Trend, aber nicht, wenn so viele mitmachen.</p>
<p><strong>Und umgekehrt: Was wird der gro&#223;e Trend diesen Sommer?</strong><br />
Ich glaube, das simple wei&#223;e Hemd ist voll im Kommen, kombiniert mit Shorts. &#220;berhaupt dieses ganze Matrosending.</p>
<p><strong>Welches Stockholmer Klamottengesch&#228;ft kannst du empfehlen?</strong><br />
Ich mag „Aplace“ gerne. F&#252;r mich ist es immer ein Erlebnis, durch diese Boutique im Stockholmer Kaufhaus PUB zu st&#246;bern, weil die vielen Marken dort nicht einfach rumh&#228;ngen, sondern geradezu ausgestellt werden – wie in einem Museum.</p>
<p><strong>Gibt es einen typisch schwedischen Stil?</strong><br />
Typisch schwedisch sind sicherlich die Hosen von Cheap Monday. Weil sie so billig sind, tr&#228;gt sie jeder, und international gibt es sie, soweit ich wei&#223;, nur in limitierten Auflagen. Eine Cheap Monday-Jeans sollte man sich also unbedingt zulegen, wenn man nach Stockholm kommt!</p>
<p class="code"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/434255" target="_blank">jetzt.de</a>, 9. Juni 2008<br />
Fotos von <a href="http://www.elephantwalks.com" target="_blank">Roman</a></p>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2008/06/13/was-uns-an-stockholm-aufgefallen-ist/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was uns an Stockholm aufgefallen ist'>Was uns an Stockholm aufgefallen ist</a></li>
<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2008/03/12/wir-fahren-nach-schweden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wir fahren nach Schweden!'>Wir fahren nach Schweden!</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sommerschmuck (ein Versuch)</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2008/05/10/sommerschmuck-ein-versuch/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 17:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Schmuck]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/05/10/sommerschmuck-ein-versuch/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/halskette-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/halskette.jpg" alt="" title="Halskette Sommer08" width="350" height="467" class="aligncenter size-full wp-image-410" /></p>
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		<title>Ponyreiten</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2008/03/20/ponyreiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 16:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frisur]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf jetzt.de diskutiert man gerade die Vor- und Nachteile eines Ponys. Also, ohne Sattel und M&#246;hre, der, der nur aus Haaren besteht. Als – im Verh&#228;ltnis zu Heidi Klum – altes Ponym&#228;dchen mische ich mich hiermit ein und sage: Super, so ein Pony. Es f&#228;llt nur schwer, sich dazu zu &#252;berwinden. Es gibt diese M&#228;dchen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/424651" target="_blank">jetzt.de</a> diskutiert man gerade die Vor- und Nachteile eines Ponys. Also, ohne Sattel und M&#246;hre, der, der nur aus Haaren besteht. Als – im Verh&#228;ltnis zu Heidi Klum – altes Ponym&#228;dchen mische ich mich hiermit ein und sage: Super, so ein Pony. Es f&#228;llt nur schwer, sich dazu zu &#252;berwinden.</p>
<p>Es gibt diese M&#228;dchen, denen steht jede Frisur, und das wissen sie auch irgendwann und dann haben sie nie mehr Angst vorm Friseur. (Effi Briest war bestimmt so eins.) Es ist unn&#252;tz, sie zu beneiden, vielmehr sollte man fragen: Und, wie wars? In Bezug auf Ponys sagen sie dann n&#228;mlich tolle Sachen mit einem gl&#252;cklichen Glanz in den Augen und ermutigen so die Fragende selbst, sich doch auch endlich zu trauen. </p>
<p>Denjenigen, die sich f&#252;r einen Pony entscheiden, werden schon bald folgende Vorteile auffallen:</p>
<p>1) Die Haare offen zu lassen, ist jetzt &#252;berhaupt nicht mehr schlimm. Man hat eine Frisur! Und kann sogar sehen, ohne dass einem lange Str&#228;hnen in die Sicht fallen.</p>
<p>2) Pony-Nachschneiden ist meistens umsonst und schon im Abstand von zwei, drei Wochen wieder n&#246;tig. So kann man alle 14 Tage mit dem tollen „frisch herausgeputzt“-Gef&#252;hl durch die Welt laufen und sich sehr apart f&#252;hlen, wie Effi sagen w&#252;rde.</p>
<p>3) Abstehende Ohren kaschiert er auch ganz gut, der Pony. Finde ich.</p>
<p>Nat&#252;rlich sollen auch die Nachteile nicht unerw&#228;hnt bleiben, die jedoch im Gewicht verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig gering ausfallen: Wer einen Haarwirbel in Stirnn&#228;he hat, sollte seine Entscheidung &#252;berdenken. Wer morgens aus dem Bett steigt, sollte zuerst einen Blick in den Spiegel werfen („Haare zu Berge steh“-Gefahr!). Und man sollte darum bem&#252;ht sein, sich ein Wackeldackelartiges Kopfsch&#252;tteln anzugew&#246;hnen, blo&#223;, damit die Haare wieder sch&#246;n gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber die Brauen fallen. Lieber die Hand nehmen, das sieht nicht so merkw&#252;rdig aus..</p>
<p>Nat&#252;rlich ist der Pony nur ein weiterer harmloser Trend, und nat&#252;rlich gibt es eine Unmenge anderer in Erw&#228;gung zu ziehender Frisuren. Aber, wie man bei Briests sagen w&#252;rde, das ist ein <i>zu</i> weites Feld.</p>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2008/06/09/das-klamottenpaar-der-woche-isabelle-und-fredrik-in-stockholm/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Klamottenpaar der Woche: Isabelle und Fredrik in Stockholm'>Das Klamottenpaar der Woche: Isabelle und Fredrik in Stockholm</a></li>
<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2008/08/04/klamottenpaar-der-woche-younes-und-natalia-in-antwerpen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Klamottenpaar der Woche: Younes und Natalia in Antwerpen'>Klamottenpaar der Woche: Younes und Natalia in Antwerpen</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hurra-blog.de/2008/03/20/ponyreiten/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Bananas in Pyjamas</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2008/01/12/bananas-in-pyjamas/</link>
		<comments>http://www.hurra-blog.de/2008/01/12/bananas-in-pyjamas/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 12:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben wollte ich etwas &#252;ber Schlafanz&#252;ge schreiben, da hat Roman gesagt, Eva, du kannst doch nicht schreiben, was du abends im Bett anhast. Ich finde eigentlich gar nicht schlimm was ich anhabe, aber darum sollte es auch gar nicht gehen. Es sollte um den Satz „Das kannst du zum Schlafen anziehen“ gehen. Er degradiert Kleidungsst&#252;cke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben wollte ich etwas &#252;ber Schlafanz&#252;ge schreiben, da hat Roman gesagt, Eva, du kannst doch nicht schreiben, was du abends im Bett anhast. Ich finde eigentlich gar nicht schlimm was ich anhabe, aber darum sollte es auch gar nicht gehen.</p>
<p>Es sollte um den Satz „Das kannst du zum Schlafen anziehen“ gehen. Er degradiert Kleidungsst&#252;cke zu l&#228;cherlichen Fetzen, mit denen man sich lieber nicht mehr in der &#214;ffentlichkeit zeigen sollte. Ehrlich gesagt: Sowas trage ich zum Sport. Aber doch nicht im Bett! Wenn man so grauenvolle Sachen tr&#228;gt, kann man schlie&#223;lich gar nicht mehr einschlafen.</p>
<p>Dann wollte ich noch erz&#228;hlen, dass die Gilmore Girls, insbesondere die mittlere Generation, ja gerne mal in Jacken schlafen geht. Es geht auch ungem&#252;tlich, dachte ich immer, bis ich das vor kurzem mal selbst ausprobiert habe. Gem&#252;tlich! Und: Die besten Schlafhosen gibt es bei einem gewissen schwedischen Modehaus in der Jungsabteilung.</p>
<p>Wer verr&#228;t jetzt hier, was er zum Schlafen tr&#228;gt? Fotos geben Extrapunkte!</p>


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		<title>&#220;brigens!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 14:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2007/10/07/uebrigens/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/tshirt-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>  Ich habe es jetzt wahrgemacht. &#196;hnliche Beitr&#228;ge:The September Issue A Single Man Von rosa U-Booten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/tshirt.jpg" alt="Fanshirt, selbstgemacht!" /></center><center> </center></p>
<p align="center">Ich habe <a href="http://www.hurra-blog.de/2007/04/25/moviemovie/">es</a> jetzt wahrgemacht.</p>


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		<title>Umzug! Auf der Stelle!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2007 17:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[blödes Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal muss man sich einfach UNBEDINGT und absolut JETZT sofort UMZIEHEN. Dabei ist egal, wie das Wetter drau&#223;en ist und ob man gut aussieht. Man ist schlie&#223;lich allein, frei und will sich an seiner Stimmung laben! Drei Beispielsituationen. 1. Alles f&#252;hlt sich schon so nach Bett an Es kann an einem freien Tag sein, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal muss man sich einfach UNBEDINGT und absolut JETZT sofort UMZIEHEN. Dabei ist egal, wie das Wetter drau&#223;en ist und ob man gut aussieht. Man ist schlie&#223;lich allein, frei und will sich an seiner Stimmung laben! Drei Beispielsituationen.</p>
<p><b>1. Alles f&#252;hlt sich schon so nach Bett an</b><br />
Es kann an einem freien Tag sein, an dem das lange Zuhauserumh&#228;ngen irgendwie unerwartet kommt. Oder an einem Tag, der einfach mies l&#228;uft und nichts Gutes mehr verspricht. Oder, wenn der Traum von gestern noch nichts ausgetr&#228;umt ist. Es ist auf jeden Fall vor 22 Uhr. Dann bekommt man pl&#246;tzlich gro&#223;e Lust darauf, einfach wieder ins Bett zu gehen, egal, ob man das erst vor zehn, f&#252;nf oder zwei Stunden verlassen hat. Man schl&#252;pft in den Schlafanzug, der so herrlich gem&#252;tlich ist, und kann aber doch noch nicht richtig schlafen. Und au&#223;erdem hat man noch gar nicht zu Abend gegessen (ist ja auch noch nicht Zeit dazu). Also zieht man sich ein zweites Paar Socken und einen zu gro&#223;en Pullover &#252;ber alles andere dr&#252;ber und lungert ein wenig herum. Schaut einen Film, isst ein M&#252;sli, bl&#228;ttert in Magazinen. Alles ganz nebenbei. (Man lebt ein paar Stunden lang nur nebenbei.) Bis man wirklich so aussieht, als geh&#246;re man ins Bett. Dann ist es auch endlich Zeit.<br />
<i>Die CD dazu</i>: José González &#8211; Veneer</p>
<p><b>2. Alles f&#252;hlt sich gerade so ausgesprochen gut an</b><br />
Das kann nach ganz gro&#223;en Ereignissen sein. Oder nach Kleinigkeiten, die einem so passieren: ein toller Brief oder erfolgreicher Tag im Job, ein fr&#246;hliches Gespr&#228;ch, eine Blume. An jedem anderen Tag w&#252;rde man dann l&#228;cheln. Aber manchmal muss man nicht nur l&#228;cheln, sondern lachen und springen. Dann passen die Sachen, die man noch vor <i>dem</i> Ereignis anhatte, einfach nicht mehr. Festkleidung ist angesagt! Festkleidung k&#246;nnen das Lieblings-T-Shirt und die Winterstiefel ebenso sein wie der formelle Hosenanzug. Hauptsache, sie unterstreichen die Stimmung noch. Dann tanzt man eine Runde darin. Und wenn man abends alles wieder auszieht, kommt noch einmal das dicke Gef&#252;hl und vielleicht hat man sogar ein neues <a href="http://wechselhaft.myblog.de/wechselhaft/art/103046276/" target=“blank“>significant</a> <a href="http://www.hurra-blog.de/2007/01/10/55-photograph-a-significant-outfit/">outfit</a>.<br />
<i>Die CD dazu:</i> I’m From Barcelona – Let Me Introduce My Friends</p>
<p><b>3. Alles f&#252;hlt sich jetzt nach dieser Hose an</b><br />
Ganz pl&#246;tzlich kommt dieses Gef&#252;hl. Vielleicht steht man vor dem Spiegel und findet irgendetwas bl&#246;d. Oder man entdeckt diese eine Hose (es kann nat&#252;rlich auch ein Shirt, Kleid, G&#252;rtel sein) im Schrank wieder, versteckt unter einem Haufen anderer Klamotten. Vielleicht kommt sie auch einfach auf einmal in den Kopf. Auf jeden Fall muss man das Ding unbedingt gleich anziehen, nur, um mal wieder zu sp&#252;ren, wie sich das so anf&#252;hlt. Um mal wieder zu sehen, wie sch&#246;n die Beine darin ausschauen. Um noch mal diese h&#252;bschen Kn&#246;pfe zu kn&#246;pfen. Mir ist gerade die trendy enge Jeans eingefallen, die ich mir in M&#252;nchen gekauft haben. Tats&#228;chlich, weil da alle eine trugen und sie in diesen Tagen so M&#252;nchen war. Nachher habe ich sie, ehrlich gesagt, nur noch ein, zwei Mal getragen. Sieht nicht so schick aus, finde ich. Und ist auch irgendwie nicht mein Ding. Aber jetzt im Moment h&#228;tte ich sie gerne mal wieder an. Doch. Wo ist die eigentlich. Schrank? Gib mir meine M&#252;nchenhose!<br />
<i>Die CD dazu:</i> Tomte – Buchstaben &#252;ber der Stadt</p>
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