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Meine wunderbaren Jobaussichten

Prima Aussicht aus dem Büro

Der Herbst ist hier so bunt wie der Central Park und so kalt, dass meine sonst auf so magische Weise immerweichen Hände zum ersten Mal in ihrem Leben nach einer Handcreme verlangten.

Ein Land aus Schnipseln

Wer heute Anfang 20 ist, lag noch im Kinderwagen, als die DDR verschwand – vier Erinnerungsversuche aus dem Westen

Das Coolste, was ich mit der DDR verbinde, ist der Tanz aus dem Film “Sonnenallee”: Bei einer merkwürdigen Diskoveranstaltung in Ost-Berlin stehen Micha und seine Freunde plötzlich alle in einer Reihe, gehen in die Knie und wippen betont lässig von einem Fuß auf den anderen. Dazu läuft “Get It On” von T-Rex. Das Ganze sieht so bescheuert aus, dass es schon wieder cool ist.

Sonnenallee ist 1999 erschienen, zehn Jahre nach dem Mauerfall, neun Jahre nach meiner Geburt. Auf einem Kindergeburtstag versuchte ich damals, allen diesen Tanz beizubringen. Ich hatte keinen Schimmer davon, was die DDR war. Bis heute verbinde ich mit diesem Land vor allem das, was Filme mir erzählt haben: dass man in der Schule Russisch statt Englisch lernte und Klamotten in komischen Farben trug; dass man Spreewaldgurken aß, aber nur selten Bananen; dass man die gute Musik nur heimlich hören durfte und alle Jugendlichen Pfadfinder waren. Oder sowas in der Art.

Ich habe “Goodbye, Lenin!” gesehen, “Der Rote Kakadu” und lauter Fernsehkrimis, in denen jemand von seiner Stasi-Vergangenheit eingeholt wird. Empört bemerkte ich irgendwann, dass deutsche Filme vor allem dann Chancen auf einen Oscar und andere Preise haben, wenn es um Nazis oder die DDR geht. Bald hatte ich genug von diesen Geschichten, sie waren einfach so wenig greifbar, so unwirklich.

Die DDR ist für mich etwa so weit weg wie das Römische Reich: Über beide habe ich ein bisschen etwas in der Schule gelernt. An beiden Orten war ich inzwischen schon mal, aber es sah dort nicht besonders aus. Ich kenne auch niemanden, der dort gelebt hat, außer meinem früheren Mathelehrer, der immer lustige Geschichten aus seiner Armeezeit erzählt hat.

Grundsätzlich hatte ich also ein sehr lustiges Bild von der DDR. Bis ich neulich endlich mal “Das Leben der Anderen” gesehen habe. Ich hatte das vor mir hergeschoben, schon wieder so ein preisgekrönter DDR-Film, das musste nicht sein.

Inzwischen weiß ich, dass nicht alles so lustig war. Dass viele Menschen in ständiger Unsicherheit lebten, ihren Nachbarn nicht vertrauen konnten und unter vielen Einschränkungen und Verboten litten. Trotzdem glaube ich, dass zwischen dieser dunklen und jener hellen, lustigen Facette der DDR ein riesengroßer, verschwommen-grauer Bereich liegt. Die eigentliche DDR sozusagen. Und vielleicht war die einfach nicht spannend, nicht anders genug, um sie zu verfilmen.

Süddeutsche Zeitung, 9. November 2009

Mitten im Schwarm

Am Mittwoch brachte der “Improv Everywhere”-Meister Charlie Todd den Münchnern bei, wie ein Flashmob funktioniert. Und die Zivilpolizei war auch dabei.

BUBBLEMOB!

Die erste von 34 Kurzmitteilungen kommt um 17 Uhr 22: „Liebe Mitspieler, T minus 80 Minuten. Um 17.41 Uhr wird der geheime Treffpunkt des Schwarms im öffentlichen Raum kommuniziert.“ Da bin ich dann doch ein bisschen aufgeregt.

Eine Stunde später weiß ich: Der geheime Treffpunkt ist das Neue Haus der Münchner Kammerspiele. Mindestens 300 Leute haben sich hier im abgedunkelten Foyer versammelt und beobachten einen Vogelschwarm, der an die Wand projiziert wird. Der Schwarm saust durch die Luft, auf die Erde zu, geht kurz auseinander, um sich dann wieder zu einem großen Pulk zusammenzuschließen. Genau das sollen wir gleich auch machen, einen Schwarm bilden, der durch die Münchner Innenstadt zieht und die Passanten mit kleinen Aktionen überrascht

Organisiert haben diesen Menschenschwarm Benjamin David, 33, und seine Kollegen von den „Urbanauten“. Sie setzen sich in verschiedenen Projekten mit dem öffentlichen Raum in München auseinander. Dabei ist jetzt „Moments of Starlings“ herausgekommen, eine Reihe von vier SMS-Flashmobs, die alle nach dem Schwarmprinzip funktionieren sollen: „Per SMS und Twitter teilen wir den Leuten mit, wohin sie als nächstes schwärmen und was sie dort tun sollen“, erklärt David. Sein Team ist fasziniert von der Ästhetik der Vogelschwärme, vor allem von Staren. „Die schwärmen am schönsten“, sagt er. Um mitzumachen, muss man einem Twitterfeed folgen oder eine 4,99 Euro teure Anmelde-SMS verschicken. Eigentlich ist es nicht üblich, für die Teilnahme an einem Flashmob zu bezahlen. „Aber wir müssen irgendwie die vielen SMS finanzieren“, sagt David. „Noch hat leider nicht jeder ein internetfähiges Handy. In ein, zwei Jahren lässt sich so etwas vielleicht komplett über Twitter organisieren.“

Gestern Abend fand nun der erste Schwarm statt, und das war gleich ein ganz besonderer, denn Charlie Todd war da. Todd ist der Gründer von „Improv Everywhere“, einer New Yorker Bewegung, die verschiedene Flashmobs veranstaltet und anschließend Videos und Bilder davon im Internet verbreitet. Zu seinen bekanntesten Aktionen zählen das „MP3-Experiment“, bei dem hunderte Menschen im Central Park die gleichen Gymnastikübungen machten, oder „Frozen Grand Central“, wo eine ebenso große Menschenmenge in dem New Yorker Bahnhof minutenlang erstarrte.

FREEZEMOB!

Todd hat inzwischen Fans und Nachahmer in aller Welt. Viele, die gerade dem Vogelschwarm an der Wand zuschauen, sind auch wegen ihm hier. Und dann kommt er und gibt uns durch ein Megafon letzte Instruktionen. „Bitte versucht, nicht so viele Fotos zu machen“, sagt er. „Sonst geht die Magie verloren.“

Da klingelt auf einmal mein Handy. Und das meiner Nachbarin. Und das von dem alten Mann neben ihr. Hunderte verschiedene Klingeltöne gleichzeitig, und überall dieselbe Nachricht: „Raus auf die Straße! Die Maximilianstraße entlang SCHWÄRMEN und bis in die Fußgängerzone/Theatinerstraße folgen!“

Die Masse drängt durch die Türen. „Schaut in die Zeitungskästen!“, ruft uns Todd noch hinterher, dann geht es los. Manche schlendern gemütlich, andere laufen in Schlangenlinien oder auch mal in die falsche Richtung. Einige breiten sogar die Arme aus, wie richtige Vögel. Tatsächlich entsteht so etwas wie ein Schwarm.

An einem der Zeitungskästen treffe ich Andreas, 25. Er drückt mir eine Flasche Seifenblasen in die Hand, die in dem Kasten versteckt war. Was das soll, weiß er nicht. „Ich bin mit einer Freundin hier, die habe ich schon verloren“, sagt er, „aber das gehört wohl dazu.“ Wie die meisten hier hat er vorher noch nie bei einem Flashmob mitgemacht. „Mich fasziniert die Idee dahinter, das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen.“ Er hofft auf ein paar magische Momente und lustige Situationen.

Die erste gibt es an der Haltestelle Theatinerstraße, wo sich ein Auto im Schwarm festfährt. Als es laut hupt, lacht die Menge bloß und schwärmt noch wilder. Das Auto stellt den Motor ab. Dann kommt eine Trambahn, und ihre schrille Glocke mischt sich mit dem Handyklingeln, das wieder aufbrandet: „Einzeln und unauffällig die Fünf Höfe betreten! Unauffällig unter den Hängepflanzen in der Mitte umher flanieren!“

Zugegeben, ganz so unauffällig sind wir nicht, als wir uns alle unter den hängenden Gärten in dem Münchner Einkaufszentrum versammelt haben. Neben mir macht ein Mann erste Seifenblasen. „Noch nicht pusten!“, ruft eine junge Frau empört. „Dann ist doch die Überraschung weg!“ Das ist Jana, 27. Sie erfüllt sich heute einen lang gehegten Traum. „Ich wollte immer schon bei einem Flashmob mitmachen“, sagt sie. „Aber in München findet sowas ja sonst nie statt!“ Da piepst ihr Handy: „BUBBLEMOB!“
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“Injektive Abbildung ist, wenn kein Kind zwei Geschenke bekommt”

Der Mathestudent Florian Modler, 22, hat gemeinsam mit seinem Kommilitonen Martin Kreh, 23, ein neues Lehrbuch geschrieben. Damit sollen wir Analysis und Lineare Algebra endlich verstehen.

Florian und Martin

Florian, könnte man nicht mal ein Mathebuch ohne die ganzen nervigen Zahlen schreiben?
Na, so viele Zahlen kommen bei uns ja gar nicht vor. Schließlich geht es in der Mathematik nicht so sehr ums Rechnen, sondern darum, Probleme mit logischem, abstraktem Denken zu lösen. Trotzdem werden wir die vielen Formeln wohl auf Dauer nicht los.

Gibt es nicht schon genug Mathebücher? Vor allem zu den Themen, die ihr behandelt – Lineare Algebra und Analysis -, kann man doch eigentlich nichts Neues mehr schreiben.

Natürlich ist der Stoff nicht neu, aber unser Buch ist anders als die übrigen Fachbücher. Ein Buch, das von Studenten für Studenten geschrieben ist, gibt es auf dem Markt überhaupt noch nicht. Außerdem ist unser Buch ist zweigeteilt: Im ersten Abschnitt findet man all die Definitionen, die man zum Beispiel für eine mündliche Prüfung auswendig lernen muss. Im zweiten Teil wird alles ausführlich erklärt, mit vielen Beispielen und in Umgangssprache – und Schritt für Schritt! In anderen Büchern werden manche Beweisschritte nämlich einfach ausgelassen und der Leser ist dann auf sich gestellt.

Wie lange habt ihr fürs Schreiben gebraucht?
Das Schreiben selbst hat gar nicht so lang gedauert – obwohl ich anfangs überrascht war, dass etwas, das man so leicht mündlich erklären kann, doch sehr schwer aufzuschreiben ist! Allerdings war auch das Drumrum viel aufwendiger, als wir gedacht hätten. Wir hatten uns das so vorgestellt, dass wir alles aufschreiben, abgeben und der Verlag druckt es dann. Aber da sind noch so viele Dinge, um die man sich kümmern muss! Zum Beispiel Cover, Vorwort, Literaturverzeichnis… Auch das Korrekturlesen hat überraschend viel Zeit in Anspruch genommen. Insgesamt haben wir etwa ein Jahr gebraucht.

Wird das fertige Werk jetzt euer einziges bleiben, oder plant ihr eine Fortsetzung?
Der Verkauf läuft sehr gut – so gut, dass das Buch bei Amazon zeitweise nicht lieferbar war. Wenn das so weitergeht, werden wir auf jeden Fall einen zweiten Teil schreiben. Der Verlag hat auch schon angedeutet, dass er wieder mitmacht.

Was sagen denn überhaupt eure Professoren zu dem Projekt? Schließlich schreiben die auch selbst Bücher.
Am Anfang waren sie schon skeptisch, aber nachher haben sogar zwei von ihnen Korrektur gelesen. Wir haben das Buch auch einigen Erstsemestern zum Probelesen gegeben, für die ist es schließlich gedacht. Die Reaktionen waren durchweg positiv.

Diesen Mittwoch veranstaltet ihr sogar eine Lesung in Hannover. Lest ihr da dann Formeln vor?

Ehrlich gesagt wissen wir selbst noch nicht so genau, wie das aussehen wird. Erstmal wollen wir ein bisschen erzählen, wie es dazu kam und wie das Konzept des Buchs aussieht. Und dann gibt es ja schon die ein oder andere Stelle, die man gut vorlesen kann. Zum Beispiel unser Beispiel für injektive Abbildungen. Da muss man sich nur den Weihnachtsmann und die Kinder vorstellen. Der Weihnachtsmann ist die Funktion, die die Geschenke auf die Kinder verteilt. Und wenn kein Kind zwei Geschenke bekommt – dann ist das injektiv.

“Tutorium Analysis 1 und Lineare Algebra 1″ von Florian Modler und Martin Kreh, erschienen im Spektrum-Verlag, 363 Seiten, 19,95 Euro, mathestudium-tutor.de

jetzt.de, 2. November 2009

Voll von der Rolle

Gemeinsam mit Studenten der Uni Karlsruhe entwickelte Hochschulassistent Matthias Michel eine Rolle, in der man wohnen kann. Im Interview erklärt er, wie das funktioniert – und warum darin manchmal alles Kopf steht.

Matthias, wie kommt man darauf, eine „Wohnrolle“ zu bauen?
Die Idee entstand im Rahmen eines Workshops der Fakultät für Architektur. Das Architekturstudium ist meistens sehr virtuell, da wird viel geplant, aber wenig realisiert. Außerdem sind mit diesen Plänen immer unheimlich viele Vorschriften und Regeln verbunden. Wir wollten uns davon mal freimachen. Unter dem Motto „Guerilla Housing“ haben wir die Studenten deshalb vor die Aufgabe gestellt, ein Wohnobjekt zu konzipieren, das ohne Grundstück auskommt. Man sollte damit binnen einer Nacht auf einer Grünfläche oder auch nur einem Parkplatz auftauchen und genauso schnell wieder verschwinden können. Das Besondere an „Rollit“ ist, dass diese liegende Tonne schon durch ihre Form anzeigt, dass sie nicht zum jeweiligen Ort gehört und jederzeit entfernbar ist.

So rum

„In mir kannst du wohnen!“ zeigt sie allerdings weniger an. Die Rolle hat einen Durchmesser von nur 2,5 Metern und ist gerade mal 3 Meter lang.
Stimmt! Das funktioniert nur mit dem richtigen Innenleben. In der äußeren Rolle sind noch einmal drei Räder drin, die gleichzeitig die Möbel sind. Es gibt ein Bett- und Schreibtischmöbel und eins mit Küche und WC, die man sich immer so zurecht drehen kann, wie man sie gerade braucht. Wenn ich die Küche benutzen will, drehe ich das Rad so, dass das Klo über mir hängt. Das dritte Möbel, in der Mitte, ist ganz frei, damit man sich auch mal bewegen kann. Sozusagen ein Laufrad.

Es gibt auch Schränke, zum Beispiel für Geschirr. Aber gehen die Teller nicht alle kaputt, sobald ich an der Küche drehe?
Das haben wir mit Containern gelöst, die auch rund sind und an denen ein Gewicht angebracht ist. So schauen sie immer nach oben, egal, wohin man das Rad dreht. Die eingebaute Toilette funktioniert genauso.

Und was ist, wenn ich mir abends mein Bett zurechtdrehe, einschlafe – und wegrolle?
Es gibt Holzblöcke, mit denen man die Rolle von außen befestigen kann. Wenn die natürlich ein gemeiner Jemand wegnimmt, könnte man schon wegrollen… Aber dadurch, dass das Bettmöbel ja auch drehbar ist, würde man es womöglich gar nicht merken! Im Idealfall zumindest.

Habt ihr denn schon in „Rollit“ geschlafen?

Nein, wir haben sie ja erst letzte Woche vorgestellt. Noch steht sie zur Besichtigung auf dem Campus. Aber demnächst werden Christian Zwick und Konstantin Jerabek, die das Ganze entworfen haben, dort auf jeden Fall mal probewohnen. Danach würden die Studenten gern ein paar Nächte darin versteigern. Wir möchten nämlich auch erforschen, wie man generell in dieser Enge leben kann. Zuerst müssen allerdings noch ein paar Details ausgebessert werden.

Anders rum

Wie lange hat es überhaupt gedauert, den Prototyp zu bauen?
Die zehn beteiligten Studenten haben im August angefangen. Insgesamt waren es wohl um die 1500 Arbeitsstunden.

War euch dabei nicht furchtbar schwindelig?
Oh ja, bei den Bauarbeiten hatten wir schon hin und wieder so eine Weltraumübelkeit, weil alles sich gleich drehte, sobald man sich bewegte. Inzwischen lassen sich aber alle Möbel fest verriegeln.

Aber jetzt mal ehrlich: Hat „Rollit“ eine ernstzunehmende Zukunft, oder wird der Prototyp ein Einzelstück bleiben?
„Rollit“ richtet sich vor allem an Studenten oder Praktikanten, Leute, die von hier auf gleich den Wohnort wechseln und dort eine Bleibe suchen müssen – aber sie oft nicht sofort finden. Natürlich können die es sich nicht leisten, eine „Rollit“ zu kaufen. Man könnte sie aber zum Beispiel vermieten. Das einzige Problem ist momentan noch, dass sie so schwer ist – die Tonne wiegt auch eine Tonne. Wir brauchen allein sechs Leute, um sie vom Anhänger zu wuchten. Da müsste man noch mal über andere Materialien nachdenken.

Wenn man „Rollit“ mal ausrollen würde, hätte man eine Fläche von 24 Quadratmetern, auf der alles untergebracht ist: Schlaf- und Arbeitsplatz, Kochstelle, Bad. Warum müssen Studentenbuden immer so klein und praktisch sein?
Die Faszination, mit Raum extrem ökonomisch umzugehen, ist etwas, das Bauen und Architektur seit Urzeiten begleitet. Was die Studenten betrifft, wird es gesellschaftlich einfach erwartet, dass sie eine gewisse Verzichtsbereitschaft während ihrer Ausbildung haben – dafür sind sie ja dann nachher mal besser gestellt. Darauf basiert auch das Bild des grundsätzlich armen Studenten. Trotzdem kann man sich in Deutschland eigentlich nicht beklagen. In osteuropäischen Studentenwohnheimen sieht es noch viel schlimmer aus.

Der Entstehungsprozess von “Rollit” haben die Studenten unter rollit-09.de dokumentiert.

jetzt.de, 29. Oktober 2009