Alle Einträge mit dem Tag G10

Man braucht auch ein Leben außerhalb des Internet!

… sagt meine Mama. Sie wäre wahrscheinlich stolz auf mich, wenn sie wüsste, dass ich schon vier Wochen lang nicht mehr gebloggt habe. Aber ob sie auch gut fände, was ich stattdessen gemacht habe?

  • Von drinnen nach draußen
  • Eine Teeparty gefeiert
  • Eine Dorfparty gefeiert
  • Eine Baustellenparty gefeiert (dabei die schlechteste Luft meines ganzen 19jährigen Lebens geatmet)
  • … und wieder zurück (blöde Klausuren)
  • Vorm Lernen gedrückt
  • In ur-studentischer Manier Haushaltsgeräte durch die Gegend gefahren
  • Versucht, in Berlin zu lernen (MUHAHAHA)
  • Endlich wieder Fahrrad gefahren
  • Das sehr spannende Blog eines amerikanischen Soldaten in Afghanistan verfolgt
  • Level 13 in Tetris erreicht
  • In schweizerischem Thermalwasser eingedöst
  • Einen tollen Job nicht bekommen
  • Gutes und richtig gutes Theater gesehen: In einem finsteren Haus (Theater Konstanz), Die Heilige Johanna der Schlachthöfe (Deutsches Theater Berlin)
  • Orchideen gegessen

Blümchen und John Locke

Londons Parks

Erfrischend in den Royal Botanic Gardens (Kew)

Wir picknickten uns durch Londons Parks. Immer dabei: Eine gut gefüllte Einkaufstasche von Marks & Spencer. Bagels, Tomaten, Salat, eine gute Chorizo und zum Nachtisch saftige Erdbeeren – ich habe selten besser gegessen. Aber das lag sicher auch an dem strahlenden Sonnenschein, in dem wir uns auf den Wiesen räkelten.

Schöne Aussicht im Hyde Park
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London

Sloane Square

Wenn es dieser Tage vor meinem Fenster immer so stürmisch und verschneit vorgeht, denke ich an den letzten Sommer in London, als an Schnee gar nicht zu denken war. Wir nahmen dort freiwillig die langsamen Doppeldeckerbusse, weil es in der Tube so stickig war, und Roman überredete mich nach ein paar Tagen, Sandalen zu kaufen.

Wir ließen uns durch die Stadt treiben, bestaunten die Food Hall von Harrods und die kurzen Freiluft-Vorstellungen vorm National Theatre. Wir entdeckten Pubs mit verwunschenen Gärten (“Windsor Castle” in Notting Hill) und standen uns im Globe Theatre – bei einer sehr guten Aufführung übrigens – die Beine in den Bauch. Wir bestaunten die Kunst in der Modern Tate, dem V&A Museum und der Saatchi Gallery und berieten eine Ecke weiter mit den Gürtel-Designern von Elliot Rhodes, wo sie am besten ihren ersten deutschen Shop eröffnen sollten (Hamburg!). Wir shoppten die Oxford Street rauf und runter, denn es war Ausverkauf, überall.

Im Postman’s Park, mitten im Bankenviertel, wurden wir still und andächtig angesichts der Gedenktafeln, die, ganz viktorianisch-morbide, an die Menschen erinnern sollten, die ihr Leben für andere gaben: “Mary Rogers, Stewardess of the Stella, March 30 1899, self sacrificed by giving up her life belt and voluntarily going down in the sinking ship.”

Und früher oder später landeten wir immer wieder in einem der vielen, vielen Londoner Parks. Das waren die besten Momente. Aber dazu bald mehr.
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Meine wunderbaren Jobaussichten

Prima Aussicht aus dem Büro

Der Herbst ist hier so bunt wie der Central Park und so kalt, dass meine sonst auf so magische Weise immerweichen Hände zum ersten Mal in ihrem Leben nach einer Handcreme verlangten.