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	<title>hurra! &#187; Buch</title>
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	<description>Das Weblog von Eva Schulz</description>
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		<title>Jane, Julie und Andrea</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider hatte Jane Austen nicht die M&#246;glichkeit zu bloggen. Mit Sicherheit w&#228;re ihr &#252;ber kurz oder lang das gleiche passiert wie Julie Powell, deren Buch „Julie &#038; Julia‟ ich gerade gelesen habe. Ja genau, das ist das Buch, das eigentlich ein Blog war und am Ende dann sogar ein Film wurde. Das Dumme ist nur: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hatte Jane Austen nicht die M&#246;glichkeit zu bloggen. Mit Sicherheit w&#228;re ihr &#252;ber kurz oder lang das gleiche passiert wie Julie Powell, deren Buch „Julie &#038; Julia‟ ich gerade gelesen habe. Ja genau, das ist das Buch, das eigentlich ein Blog war und am Ende dann sogar ein <a href="http://www.hurra-blog.de/2009/11/26/die-besten-kochfilme-in-alphabetischer-reihenfolge">Film</a> wurde. Das Dumme ist nur: Ich habs auf Deutsch gelesen.</p>
<p>„Julie &#038; Julia‟ wurde von Andrea Ott &#252;bersetzt. Sie hat sich mit &#220;bersetzungen englischer Klassiker wie Austen, Bronte und Trollope einen Namen gemacht. H&#228;tte Jane Austen gebloggt, w&#228;re dieser Auftrag vielleicht naheliegend gewesen. So verstehe ich einfach nicht, wie man darauf kommen kann, die Frau, die sonst „Pride and Prejudice‟ &#252;bersetzt, auf ein (200 Jahre j&#252;ngeres) Buch &#252;ber Blogs loszulassen.</p>
<p><strong>Original:</strong> <em>Anyway, it seemed I had been missed, out in the virtual world. Someone named Chris posted a comment on the Poulet Poêlé à l&#8217;Estragon post, my first in most of a week: „Oh thank GOD you&#8217;re back!‟</em></p>
<p><strong>&#220;bersetzung:</strong> <em>Inzwischen wurde ich drau&#223;en in der virtuellen Welt anscheinend vermisst. Jemand namens Chris schrieb einen Kommentar zum Poêle à l&#8217;Estragon, meine erste Post seit fast einer Woche: „GOTT sei Dank bist du wieder da!‟</em></p>
<p>Okay, das ist jetzt noch nicht ganz so schlimm. Irgendwie ist Kommentare kriegen ja auch ein bisschen wie Post kriegen. Aber es geht noch weiter:</p>
<p><strong>Original:</strong> <em>After reading my post about this, Eric&#8217;s father called me and cleared up the trouble: the gizzard is the thing like two hearts stuck together, the heart is the thing like half a gizzard.</em></p>
<p><strong>&#220;bersetzung:</strong> <em>Nachdem ich meine Post zu diesem Thema gelesen hatte, rief mich Erics Vater an und kl&#228;rte das Problem: Der Muskelmagen sei das Ding, das aussehe wie zwei zusammenh&#228;ngende Herzen, und das Herz sei das Ding, das aussehe wie ein halber Muskelmagen.</em></p>
<p>Das ist einfach nur noch schlampig &#252;bersetzt. Oder? Bin ich vielleicht zu pingelig?</p>
<p>Dieses Leseerlebnis hat eine Lektion jedenfalls endg&#252;ltig in mein Hirn geh&#228;mmert: Wann immer meine Sprachkenntnisse es zulassen, werde ich B&#252;cher im Original lesen. Auch, wenn das manchmal ein bisschen anstrengender ist &#8211; das Wort <em>gizzard</em> h&#228;tte ich n&#228;mlich ganz bestimmt nachschlagen m&#252;ssen.</p>
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		<title>Die Eleganz der Madame Michel</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 09:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Wichmann]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2010/07/02/die-eleganz-der-madame-michel/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/dieeleganzdermadamemichel-e1278061965261-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>„Nie die Katze heraus lassen. Nie die Concierge hineinlassen.‟ „Die Eleganz des Igels‟ ist ein wunderbares Buch von der franz&#246;sischen Autorin Muriel Barbery, das 2007 in Frankreich erschien und kurz drauf auch bei uns zum Bestseller wurde. Und wie das so ist mit international erfolgreichen franz&#246;sischen B&#252;chern: Eine Verfilmung l&#228;sst nicht lange auf sich warten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/dieeleganzdermadamemichel-e1278061965261.jpg" alt="Die Eleganz der Madame Michel" title="Die Eleganz der Madame Michel" width="420" height="280" class="aligncenter size-full wp-image-4076" /><br />
„Nie die Katze heraus lassen. Nie die Concierge hineinlassen.‟</p></blockquote>
<p>„Die Eleganz des Igels‟ ist ein wunderbares Buch von der franz&#246;sischen Autorin Muriel Barbery, das 2007 in Frankreich erschien und kurz drauf auch bei uns zum Bestseller wurde. Und wie das so ist mit international erfolgreichen franz&#246;sischen B&#252;chern: Eine Verfilmung l&#228;sst nicht lange auf sich warten. Im Kino ist es also statt des Igels „Die Eleganz der Madame Michel‟.</p>
<p>René Michel arbeitet als Concierge in einem schicken Pariser Wohnhaus und entspricht – nach eigenen Worten – voll und ganz dem Klischee: „Ich bin Witwe, ziemlich klein, h&#228;sslich und mollig.‟ Tats&#228;chlich verbirgt sich hinter dieser Fassade aber noch eine ganze andere, elegante und belesene Madame Michel. </p>
<p>Das entdeckt zu allererst Paloma, eine junge Bewohnerin des Hauses, die das Leben der Reichen schon mit elf Jahren satt hat und deshalb beschlie&#223;t, sich an ihrem n&#228;chsten Geburtstag umzubringen. Bis dahin bleibt allerdings noch ein bisschen Zeit, die sie sich mit einem pers&#246;nlichen Videotagebuch vertreibt. Sie dokumentiert die Depression ihrer Mutter, die Zickereien ihrer Schwester und den Einzug des neuen Hausbewohners, Monsieur Ozu. Der Japaner sp&#252;rt ebenfalls, dass Madame Michel mehr ist als blo&#223; die „verwilderte‟ Concierge und stellt ihr Leben mit einer Einladung zum Essen auf den Kopf.</p>
<p>Schon bei der Buchvorlage habe ich bedauert, dass Monsieur Ozu im Gegensatz zu Paloma und Madame Michel eine eindimensionale Figur bleibt. Im Film wird diese Nebenrolle, die eigentlich eine Hauptrolle sein sollte, von Togo Igawa allerdings hervorragend ausgef&#252;llt. Genauso gut hat mir  Garance Le Guillermic gefallen, die als Paloma aussieht wie eine Zeichnung von Cornelia Funke: schlaksig, mit riesigen Wuschelhaaren, Brille und immerzu in Ringelpullis.</p>
<p>Der Film braucht einen ziemlich langen Anlauf, ehe er seine typisch franz&#246;sische Poesie entfaltet. Darin erinnert „Die Eleganz der Madame Michel‟ &#252;brigens sehr an eine andere Bestseller-Verfilmung &#8211; „Zusammen ist man weniger allein‟. Genau wie damals gilt auch hier wieder: Der Film ist zwar ganz nett, aber das Buch ist um L&#228;ngen besser. Lesen! (Zum Beispiel im Rahmen des virtuellen Lesezirkels von <a href="http://uarrr.org/2010/07/02/lesezirkel-2-die-eleganz-des-igels">Marcel</a>&#8230;)</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>An Awesome Book</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/09/30/an-awesome-book/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 08:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[jetzt.de]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2009/09/30/an-awesome-book/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/awesomebook-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Eigentlich hatte er das Buch nur f&#252;r seinen Sohn geschrieben. Dann verkaufte Dallas Clayton fast 20.000 St&#252;ck davon. Jetzt hat er angefangen, es zu verschenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich hatte er das Buch nur f&#252;r seinen Sohn geschrieben. Dann verkaufte Dallas Clayton fast 20.000 St&#252;ck davon. Jetzt hat er angefangen, es zu verschenken.</strong></p>
<p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/awesomebook.jpg" alt="Dallas auf Lesetour" title="Dallas auf Lesetour" width="496" height="240" class="aligncenter size-full wp-image-2707" /></p>
<p>&#8220;Es gibt zwei Arten von Tr&#228;umen: Die, die du hast, wenn du schl&#228;fst, und die, die du hast, wenn du wach bist.&#8221; Mit diesen Worten beginnt ein kurzes Video, das Dallas Clayton ins Netz gestellt hat. Darin beschreibt Dallas Clayton die unglaubliche Geschichte von dem Buch, das eigentlich nur f&#252;r seinen Sohn gedacht war &#8211; und von dem er inzwischen fast 20 000 St&#252;ck verkauft hat.</p>
<p>Dallas ist 29 Jahre alt und lebt in Los Angeles. Er verdient sein Geld mit dem Schreiben. Das h&#228;tte schon angefangen, als er 13 war, sagt er. &#8220;Damals schrieb ich kleine Hefte, voll mit kindischen Ideen, und verkaufte sie f&#252;r einen Dollar pro St&#252;ck an Menschen auf der Stra&#223;e.&#8221; Jetzt macht er die Sachen, die ihm Spa&#223; machen, und dann noch die, die Geld bringen.</p>
<p>Er konnte nicht ahnen, dass er mit seinem Buch &#8220;An Awesome Book&#8221; beides vereinen w&#252;rde. Es ist ein d&#252;nnes, kunterbuntes Buch, das ohne viele Worte auskommt. Darin beschreibt Dallas, dass die Leute heute von zueinander passenden Silberl&#246;ffeln oder einem neuen Hut tr&#228;umten, anstatt von magischen Wassermelonenbooten oder von Autos, die man mit Bonbons antreiben kann. Manchmal, steht da zwischen lauter flatternden Dollarscheinen, tr&#228;umten sie sogar Tr&#228;ume, die nicht mal ihre eigenen seien. &#8220;Das Buch soll die Leute daran erinnern, dass die fantastischen Tr&#228;ume, die wir im Schlaf haben, nicht enden m&#252;ssen, nur, weil wir aufwachen.&#8221;</p>
<p>Als &#8220;An Awesome Book&#8221; fertig war, lie&#223; Dallas eine kleine Auflage drucken und bot es f&#252;r 15 Dollar im Internet an. Er nahm ein Video auf, nicht mal eine Minute lang, in dem er erkl&#228;rt, dass dieses Buch wirklich das gro&#223;artigste auf der ganzen Welt sei („nach der Bibel“), und baute es in seine <a href="http://www.dallasclayton.com">Website</a> ein. Sonst tat er eigentlich nicht viel. Trotzdem war die erste Auflage schon nach einer Woche vergriffen. Auf einmal gingen Bestellungen aus aller Welt ein, in Amerika, in Asien, Europa, &#252;berall wollte man sein Buch lesen.<br />
<span id="more-2705"></span><br />
Bis heute kann er sich nicht recht erkl&#228;ren, wie es dazu kam. &#8220;Ich versuche, aus einer universellen Perspektive &#252;ber grundlegende Themen zu schreiben, Dinge, die jeder verstehen kann: Kinder und Erwachsene, Reiche und Arme, egal welcher Herkunft. Etwas, von dem man gleichzeitig seinem besten Freund und seiner Gro&#223;mutter erz&#228;hlen will.&#8221; Und das habe wohl gut geklappt.</p>
<p>So gut, dass Dallas inzwischen sogar auf Lesetour gehen konnte. &#8220;Das zu organisieren war das Einfachste, was ich je gemacht habe&#8221;, sagt er. &#8220;Ich schrieb eine E-Mail an alle, die das Buch gekauft hatten, ging Mittagessen und als ich zur&#252;ck kam, war die Tour gebucht.&#8221; Zwei Wochen lang reiste er durch den S&#252;den der USA, las in Schulen, Krankenh&#228;usern, Gesch&#228;ften und Parks. &#8220;Es war gro&#223;artig!&#8221;</p>
<p>Dallas und sein Sohn bekommen jetzt Post aus der ganzen Welt. Jemand hat das Buch ins T&#252;rkische &#252;bersetzt, um es seiner dreij&#228;hrigen Nichte vorlesen zu k&#246;nnen. Eine junge Frau hat es als Puppentheater inszeniert. Die amerikanische Modekette &#8220;Urban Outfitters&#8221; verkauft &#8220;An Awesome Book&#8221; in ihren Filialen. Und dann meldete sich auch noch der Regisseur Spike Jonze und bat Dallas, ihm bei der Gestaltung eines Weblogs zu seinem neuen Film &#8220;Where The Wild Things Are&#8221; zu helfen.</p>
<p>L&#228;ngst haben auch die Verlage Wind bekommen vom Erfolg des Indie-Kinderbuchs. Aber Dallas hat all ihre Angebote ausgeschlagen. &#8220;Ich habe anfangs zwar dar&#252;ber nachgedacht, einen Verleger zu suchen, aber da gibt es so viele Regeln, und es dauert einfach zu lange&#8221;, sagt er. &#8220;Ich wollte das Buch sofort mit allen teilen, als ich es fertig hatte. Ich konnte es nicht abwarten.&#8221;</p>
<p>Jetzt verdient er so gut, dass er seine B&#252;cher sogar verschenken kann. &#8220;Weil ich so ein kleines Unternehmen bin, habe ich weniger Kosten. So muss ich 1000 B&#252;cher verkaufen, um das Geld zu verdienen, das ich von einem gro&#223;en Verlag f&#252;r 100 000 bekommen h&#228;tte.&#8221;</p>
<p>Im Sommer gr&#252;ndete er eine Stiftung, die &#8220;Awesome World Foundation&#8221;. In ihrem Namen verschenkt er pro verkauftem Buch ein Exemplar an junge Leser. &#8220;Die Idee ist, es ganz direkt zu spenden, jemandem in die H&#228;nde zu geben – in Schulen, Kirchen, Heimen und &#252;berall auf der Welt, wo Kinder sind, und sie so zum Lesen und Tr&#228;umen zu bringen&#8221;, sagt Dallas.</p>
<p>Gleichzeitig schreibt er an zwei neuen B&#252;chern. Wovon die handeln, verr&#228;t er noch nicht. Nur, dass sie Ende des Jahres fertig sein sollen. Dann will er auch noch einmal auf Lesetour gehen, und nach H&#228;ndlern und Hilfsorganisationen in Europa und Asien suchen, mit denen er zusammenarbeiten kann. Ein bisschen scheint das alles wie ein gro&#223;er, unwirklicher Traum – nur, dass er darauf nicht mal im Schlaf gekommen w&#228;re.</p>
<p><strong>Im Video berichtet Dallas von der Lesetour und seiner Stiftung:</strong><br />
<object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6079144&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6079144&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="281"></embed></object></p>
<p class="code"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/486875">jetzt.de</a>, 28. September 2009</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Leben ist kein Ponyhof</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon wieder erscheint ein Buch &#252;ber die Jugend von heute. Schon wieder steht nichts Neues drin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon wieder erscheint ein Buch &#252;ber die Jugend von heute. Schon wieder steht nichts Neues drin.</strong></p>
<p><strong>Angestrichen:</strong><br />
<span style="background-color: yellow;">&#8220;Dani dankt Jan f&#252;r seine Liebe, Jan dankt Dani f&#252;r ihre Liebe, Jana und Rike danken Nanette daf&#252;r, dass sie zum selben Mobilfunkanbieter gewechselt ist, um immer stundenlang kostenlos mit ihnen telefonieren zu k&#246;nnen, Atina dankt Stephanie f&#252;r ihre tiefe und enge Freundschaft, und Michael dankt seinen Eltern f&#252;r deren Unterst&#252;tzung und Vertrauen in all den Schuljahren.&#8221;</span></p>
<p><strong>Wo steht das denn?</strong><br />
Auf Seite 115 von Lara Fritzsches Buch &#8220;Das Leben ist kein Ponyhof&#8221; &#252;ber &#8220;die unbekannte Welt der Abiturienten&#8221;. Die Autorin, deren Abi selbst erst sechs Jahre zur&#252;ckliegt, begleitet mehrere K&#246;lner Gymnasiasten durch ihr letztes Schulhalbjahr und das, was danach kommt.</p>
<p>Dabei wird die Jugend von heute einmal ordentlich durchleuchtet und auf alle wichtigen Themen hin untersucht: Was halten die von der Bildungspolitik (nicht viel), wie ist das Verh&#228;ltnis zu ihren Eltern (viel zu gut), wie stellen sie sich ihre Zukunft vor (zu viele M&#246;glichkeiten). Es gibt typische Elternthemen (Flatrateparties) und typische Sch&#252;lerthemen (dass man n&#228;mlich st&#228;ndig den 2. Weltkrieg durchnimmt, aber nie das, was danach kam).</p>
<p>Besonders wichtig ist scheinbar das Thema Jugend und Internet. So hat jedes Kapitel einen Untertitel, der aus dem Namen einer popul&#228;ren Sch&#252;lerVZ-Gruppe besteht, es werden die Chatgespr&#228;che der Protagonisten wiedergegeben und ihr Netzgebrauch ausf&#252;hrlich geschildert und analysiert. Das Problem ist nur, dass dabei nicht wirklich etwas Neues herauskommt. Das Ganze ist zwar sehr treffend beschrieben, fasst aber im Grunde nur die Diskussionen zusammen, die in den letzten Jahren in diversen Feuilletons und Talkshows gef&#252;hrt wurden.</p>
<p>Ebenso verh&#228;lt es sich bei der Frage, warum Jugendliche heute nicht mehr rebellieren. Das endet wieder im Portr&#228;t einer pragmatischen Jugend, die vom sicheren Job und heiler Familie tr&#228;umt.</p>
<p>Einzig bei Themen wie Sex, Beziehungen und dem Verh&#228;ltnis zum eigenen K&#246;rper wird der Leser &#252;berrascht – weil die Aussagen so extrem sind. Da ist von Gruppen- und ungesch&#252;tztem Disko-Sex die Rede, von One Night Stands und Brust-OPs. Das sei eben &#8220;wilder Partysex&#8221;, nicht zu vergleichen mit &#8220;z&#228;rtlichem P&#228;rchensex&#8221;. Man fragt sich dann, ob die Protagonisten wirklich so repr&#228;sentativ sind f&#252;r ihre Generation.</p>
<p>Mehrfach entsteht der Eindruck, dass es sich bei ihnen blo&#223; um die &#8220;Coolen&#8221; handelt, diese besondere Clique, die in der Oberstufenhackordnung ganz oben stehen. Wo bleiben die anderen, die Streber, die Nerds, die Normalos? Sie werden nebenbei und viel zu kurz abgehandelt. Wahrscheinlich waren sie einfach nicht spannend genug.</p>
<p>Dieser Eindruck verst&#228;rkt sich, wenn man ganz am Ende des Buches den viel zu klein gedruckten Hinweis darauf findet, dass die Autorin an verschiedenen Schulen recherchiert und ihre Charaktere &#8220;in ihren pers&#246;nlichen Merkmalen typisiert&#8221; hat. Im Einband wird noch vorgegaukelt, Fritzsche habe lediglich eine Abschlussklasse begleitet. Wie viel Sachbuch kann das dann noch sein?</p>
<p>Letztendlich ist &#8220;Das Leben ist kein Ponyhof&#8221; eine leicht wegzulesende Generationenstudie, die f&#252;r all jene, die dieser Generation angeh&#246;ren, zwar keine Neuigkeiten enth&#228;lt, wohl aber die Gelegenheit, sich noch mal in die eigene Abizeit zur&#252;ckzuversetzen. Bleibt nur die Frage, ob man das &#252;berhaupt will.<br />
<strong><br />
Steht im Regal zwischen:</strong><br />
&#8220;Generation Internet – die Digital Natives&#8221; von John Palfrey und Urs Gasser und dem Spiegel Special &#8220;Wir Krisenkinder: Das Selbstportr&#228;t einer Generation&#8221;.<br />
<em><br />
&#8220;Das Leben ist kein Ponyhof – die unbekannte Welt der Abiturienten&#8221; von Lara Fritzsche, erschienen bei Kiepenheuer &#038; Witsch, 215 Seiten, 17,95 Euro </em></p>
<p class="code"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/486502">jetzt.de</a>, 25. September 2009</p>


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<li><a href='http://www.hurra-blog.de/2009/10/26/das-internet-ist-fuer-euch-wie-die-luft-zum-atmen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;Das Internet ist f&#252;r euch wie die Luft zum Atmen&#8221;'>&#8220;Das Internet ist f&#252;r euch wie die Luft zum Atmen&#8221;</a></li>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>F&#252;nf Lieblingszitate aus David Gilmours &#8220;The Film Club&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 21:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;He caught a glimpse of himself in the mirror over the kitchen sink. Turning his head slightly to the side, he sucked in his cheeks, pursed his lips and frowned gravely. This was his &#8220;mirror face&#8221;. A way he never looked otherwise.&#8221; Das ist einer von diesen Gedanken, die man selbst schon ganz oft hatte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="left"><p>&#8220;He caught a glimpse of himself in the mirror over the kitchen sink. Turning his head slightly to the side, he sucked in his cheeks, pursed his lips and frowned gravely. This was his &#8220;mirror face&#8221;. A way he never looked otherwise.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist einer von diesen Gedanken, die man selbst schon ganz oft hatte, aber so unterbewusst, dass sie einem erst klar werden, wenn man es so liest: dass man vor dem Spiegel so aussieht, wie einen sonst niemand kennt. Mit all den Konsequenzen.</p>
<blockquote class="left"><p>&#8220;Some books you only read if you&#8217;re forced to. That&#8217;s the beauty of a formal education. It makes you read a lot of stuff you&#8217;d normally never bother with.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieser Satz hat mich sehr an mein Bewerbungsgespr&#228;ch an der Uni erinnert. &#8220;Sie werden vieles tun, das &#252;berhaupt keinen Sinn zu haben scheint. Manchmal hat es auch einfach keinen.&#8221;</p>
<blockquote class="left"><p>&#8220;The second time you see something is really the <i>first</i> time. You need to know how it ends before you can appreciate how beautifully it&#8217;s put together from the beginning.&#8221;</p></blockquote>
<p>Alte Filmweisheit, auf den Punkt gebracht.</p>
<blockquote class="left"><p>&#8220;How do they succeed in making you nostalgic for a life you never had?&#8221;</p></blockquote>
<p>Gilmour bezieht sich hier auf die &#8220;Waltons&#8221;, die ich nie gesehen habe (war immer mehr der &#8220;Unsere kleine Farm&#8221;-Typ), aber dennoch geht es mir oft ganz genauso. Viele Serien, Filme und B&#252;cher mag ich deshalb so sehr, weil ich unheimlich gern selbst in ihren Welten leben w&#252;rde. Ich will wie Rory in Luke&#8217;s Diner sitzen und Kaffee trinken, obwohl Stars Hollow wahrscheinlich ein schrecklich langweiliges Kaff ist und ich Kaffee gar nicht mag, ich will wie Kathleen Kelly E-Mails an einen Unbekannten schreiben (Tom Hanks!), obwohl 1998 das Internet noch f&#252;rchterlich langsam war, und ich will wie Lizzy mit Mr. Darcy streiten, obwohl die Frauen in ihrer Zeit eine so geringe Rolle spielten. Wenn es einen wehm&#252;tig macht, ist es gut.</p>
<blockquote class="left"><p>&#8220;What did Howard Hawks say constituted a good film?&#8221; &#8211; &#8220;Three good scenes and no bad ones.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit dem Satz h&#228;tte das Buch eigentlich aufh&#246;ren k&#246;nnen, geht es doch zur einen H&#228;lfte um Filme. Die andere H&#228;lfte behandelt aber nunmal eine Vater-Sohn-Beziehung, die noch zu Ende erz&#228;hlt werden muss. Geht das Konzept des Vaters auf, der seinem Sohn erlaubt, die Schule zu schmei&#223;en, einzig unter der Bedingung, drei Mal die Woche mit ihm einen Film anzuschauen?</p>
<p>Das Ganze liest sich leichter, als ich gedacht habe und als die deutschen Kritiken suggerieren. Bei uns hei&#223;t das Buch &#252;brigens &#8220;Unser allerbestes Jahr&#8221;, was etwas merkw&#252;rdig ist, wenn man bedenkt, dass die Handlung sich (niemals z&#228;h) &#252;ber drei Jahre erstreckt. Es ist ein gutes Buch, man muss auch all die Filme nicht gesehen haben (obwohl es dann wahrscheinlich noch mehr Spa&#223; macht), auch wenn der Autor manchmal den Eindruck erweckt, ziemlich von seinem Film-Know-How (zurecht!) und seinen p&#228;dagogischen F&#228;higkeiten (zurecht?) &#252;berzeugt zu sein.</p>
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		<title>Mein Buch des Jahres 2007</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 12:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2008/01/09/mein-buch-des-jahres-2007/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/marishapessl-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Ich wei&#223; noch, dass ich beim Lesen zig Mal eine Seitenecke umknicken wollte, um mir schon ein bestimmtes Zitat vorzumerken, f&#252;r den Tag, an dem ich &#252;ber dieses Buch schreibe. Ich habe es dann doch nie getan (das Umknicken), weil es das so sch&#246;ne Buch ein wenig verschandelt h&#228;tte &#8211; und weil es mich abgehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/marishapessl.jpg" alt="Die allt&#228;gliche Physik des Ungl&#252;cks" /></p></blockquote>
<p>Ich wei&#223; noch, dass ich beim Lesen zig Mal eine Seitenecke umknicken wollte, um mir schon ein bestimmtes Zitat vorzumerken, f&#252;r den Tag, an dem ich &#252;ber dieses Buch schreibe. Ich habe es dann doch nie getan (das Umknicken), weil es das so sch&#246;ne Buch ein wenig verschandelt h&#228;tte &#8211; und weil es mich abgehalten h&#228;tte vom Lesen, der Handlung. Momentan habe ich mein Exemplar verliehen, und so wird hier wohl nie ein Zitat landen. Ich h&#228;tte mich sowieso nicht entscheiden k&#246;nnen.</p>
<p>Das Buch ist gro&#223;artig. Spannend. &#196;u&#223;erst ungew&#246;hnlich. Sehr reich. Dick und doch zu d&#252;nn. &#220;berraschend. Bunt. Tief. Nicht genug.</p>
<p>Lesen! <b>Marisha Pessl &#8211; Die allt&#228;gliche Physik des Ungl&#252;cks</b>.</p>
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		<title>24</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 17:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[So viele B&#252;cher habe ich dieses Jahr aus eigenem Interesse und eigener Motivation heraus gelesen. Wenn man das mal so auflistet, sieht es nach viel mehr aus, als es ist, aber auch viel mehr, als ich Anfang des Jahres erwartet h&#228;tte. Bei 24 B&#252;chern in neun Monaten (denn der letzte z&#228;hlt nicht, da wars ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So viele B&#252;cher habe ich dieses Jahr aus eigenem Interesse und eigener Motivation heraus gelesen. Wenn man das mal so auflistet, sieht es nach viel mehr aus, als es ist, aber auch viel mehr, als ich Anfang des Jahres erwartet h&#228;tte. Bei 24 B&#252;chern in neun Monaten (denn der letzte z&#228;hlt nicht, da wars ja schon so schlimm!), da denkt man sich normalerweise: Eva, du liest drei B&#252;cher im Monat, da geht doch noch was! Warum blickst du jetzt schon zur&#252;ck? GANZ EINFACH: Weil ich wahrscheinlich vor Vollendung meines neunzehnten Lebensjahres gar kein Buch mehr aus eigener Motivation lesen werde. Es kommt ja immer was dazwischen!</p>
<p>Ich dachte, okay, nach der letzten Klausurphase und sowieso dem ganzen Stress liest du jetzt noch schnell die R&#228;uber, und dann, dann darfst du endlich den Franzen beenden und den Stapel neben deinem Bett abarbeiten. Aber nein! Dann winkt meine Englischlehrerin schon mit True West, und zwar bitte &#252;ber das verl&#228;ngerte Wochenende (wozu gibt es schlie&#223;lich Feiertage). Die Festschrift in Philosophie gibts dann bestimmt &#252;ber Weihnachten auf. Und das bl&#246;de Fahrschulbuch, es liegt hinter der Schrankt&#252;r, aber es ruft nach mir, jede Nacht.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das ist nicht bunt, aber da ist so viel davon.</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2007/03/04/das-ist-nicht-bunt-aber-da-ist-so-viel-davon/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 20:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2007/03/04/das-ist-nicht-bunt-aber-da-ist-so-viel-davon/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/vanityfair-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Einmal, mit vier Jahren, als sie durch Silvias Modezeitschriften bl&#228;tterte, st&#246;rte sie sich an den vielen wei&#223;en, unbedruckten Stellen auf der Seite. &#8220;Ich mag Wei&#223; nicht&#8221;, sagte sie. &#8220;Das ist nicht bunt.&#8221; Dann brach sie in Tr&#228;nen aus. &#8220;Das ist nicht bunt, aber da ist so viel davon.&#8221; Schluchzend sa&#223; sie eine Stunde lang &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/vanityfair.jpg" alt="Vanity Fair" /></p>
<p align="center"><font color="#666666">Einmal, mit vier Jahren, als sie durch Silvias Modezeitschriften bl&#228;tterte, st&#246;rte sie sich an den vielen wei&#223;en, unbedruckten Stellen auf der Seite. &#8220;Ich mag Wei&#223; nicht&#8221;, sagte sie. &#8220;Das ist nicht bunt.&#8221; Dann brach sie in Tr&#228;nen aus. &#8220;Das ist nicht bunt, aber da ist so viel davon.&#8221; Schluchzend sa&#223; sie eine Stunde lang &#252;ber die Zeitschrift gebeugt und malte Seite f&#252;r Seite die wei&#223;en Stellen bunt an. Dazu geh&#246;rte das Wei&#223; im Auge der Menschen, deren Z&#228;hne, die Abst&#228;nde zwischen den Spalten, die wei&#223;en R&#228;nder rund um die Anzeigen. Sie weinte, weil ihr bewusst war, dass es bei so viel Wei&#223; aussichtslos war, dass sie sich, wenn sie auch nur diese kleine Geschmacksverirrung korrigieren wollte, in eine nicht endende, hoffnungslose Aufgabe verstrickte. Irgendwann w&#228;re sie alt, und immer noch g&#228;be es wei&#223;e Laken, wei&#223;e W&#228;nde und schlie&#223;lich auch das eigene wei&#223;e Haar.</font></p>
<p>Dieser Ausschnitt steht auf Seite 56 des Buches &#8220;Der Jane Austen Club&#8221; von Karen Joy Fowler. Es handelt von f&#252;nf Frauen und einem Mann, die sich regelm&#228;&#223;ig treffen, um &#252;ber die Romane der ber&#252;hmten englischen Schriftstellerin zu diskutieren. Das Buch ist sehr fl&#252;ssig zu lesen, Fowler gelingt es besonders gut, ihre so unterschiedlichen Figuren ausgiebig zu charakterisieren: Da w&#228;ren die frisch geschiedene Sylvia und ihre lesbische Tochter Allegra (die sich fr&#252;her an wei&#223;en Flecken st&#246;rte), die einsame Hundez&#252;chterin Jocelyn, die alternde Quasselstrippe Bernadette und, neben Franz&#246;sischlehrerin Prudie, Grigg, der Hahn im Korb, welcher eigentlich lieber Science Fiction liest.Letztendlich geht es also mehr um die Menschen als um Austen, aber die Verbindungen dazwischen sind fein und sanft gekn&#252;pft und auch f&#252;r jene verst&#228;ndlich, die sich noch nicht mit der Literatur des 18. Jahrhunderts auseinandergesetzt haben. Trotzdem werde ich das Buch wohl noch einmal lesen, wenn ich mehr als &#8220;Stolz und Vorurteil&#8221; kenne.</p>
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		<title>Expedition ins Bierreich: Ein Deutschlandf&#252;hrer</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2007/02/20/expedition-ins-bierreich-ein-deutschlandfuehrer/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 14:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[jetzt.de]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Angestrichen: "In einem brandneuen Einkaufszentrum aus Glas, Stahl und buntem Kunststoff in Magdeburg musste ich feststellen, dass die Deutschen keine Vorstellung davon haben, wer sie eigentlich sind."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Angestrichen:</b><br />
<span style="background-color: yellow;">&#8220;In einem brandneuen Einkaufszentrum aus Glas, Stahl und buntem Kunststoff in Magdeburg musste ich feststellen, dass die Deutschen keine Vorstellung davon haben, wer sie eigentlich sind.&#8221;</span></p>
<p><b>Wo steht das denn:</b><br />
Im Vorwort von Eric T. Hansens neuem Buch &#8220;Planet Germany&#8221;, in dem der geb&#252;rtige Hawaiianer die typischsten, klischeehaftesten und verr&#252;cktesten Eigenschaften der Deutschen unter die Lupe nimmt. So hei&#223;en seine Kapitel zum Beispiel &#8220;Die Deutschen k&#246;nnen zwar den VW-K&#228;fer erfinden, aber keine lustigen Filme &#252;ber ihn drehen&#8221; oder &#8220;Die Deutschen sind Patrioten – und wissen es nicht&#8221;.</p>
<p>Um diese Aussagen dingfest zu machen, hat er nicht nur umfassend recherchiert, sondern auch unz&#228;hlige Beispiele gefunden, anhand derer sich der Deutsche schnell wiedererkennt. Warum zum Beispiel kann ein Amerikaner einen VW kaufen und sich immer noch als Amerikaner f&#252;hlen, w&#228;hrend ein Deutscher sich f&#252;r einen Verr&#228;ter h&#228;lt, kaum dass er in einen Cheeseburger bei&#223;t? Nicht zuletzt die st&#228;ndigen Vergleiche mit den USA sorgen beim Lesen immer wieder f&#252;r &#220;berraschungen.</p>
<p>Der Autor feuert eine verbl&#252;ffende Tatsache nach der anderen ab, schl&#228;gt wild mit Zahlen um sich und behandelt ganz nebenbei einen Gro&#223;teil der deutschen Geschichte – ohne, dass es je langweilig wird. Schuld daran sind der feine Humor und das Gesp&#252;r f&#252;r jene Dinge, die die Deutschen tats&#228;chlich ausmachen. Letzteres eignete sich Hansen w&#228;hrend der zwanzig Jahre an, die er hier inzwischen lebt. Als Mormonenmissionar schickte man ihn einst nach Deutschland. Trotz seines baldigen Austritts aus dieser Gemeinschaft blieb er. Lernte die Sprache, Winnetou und den Feierabend kennen (und lieben), und noch viele andere Dinge, derer sich die Deutschen bis heute gar nicht bewusst sind. Ein weiterer Grund dieses erfrischende Buch zu lesen! Da darf das ein oder andere Argument ruhig weit hergeholt und – ausgerechnet – das N&#246;rgel-Kapitel irgendwie &#252;berfl&#252;ssig sein. </p>
<p>Daf&#252;r k&#246;nnen wir in der n&#228;chsten Diskussion &#252;ber Amerikanisierung und den Verlust der deutschen Seele zur&#252;ckschlagen. Unseren Gegnern geben wir dieses Buch &#252;ber ein Volk, das man nach dem Lesen endlich und v&#246;llig &#252;berzeugt sein eigenes nennen wird.    </p>
<p><b>Steht im B&#252;cherregal zwischen:</b><br />
&#8220;My dear Krauts&#8221; von Roger Boyes und &#8220;Wie wir Amerikaner wurden&#8221; von Michael Rutschky – denn das hat Hansen immerhin dazu gebracht, dieses Buch zu schreiben.</p>
<p><i>Planet Germany – Eine Expedition in die Heimat des Hawaii-Toasts von Eric T. Hansen, 286 Seiten, 12,95 Euro ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen.</i></p>
<p class="code"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/366200">jetzt.de</a>, 19. Februar 2007</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kultkatze #8</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jan 2007 22:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[You rock, rock. 10,7 MB I &#9829; Roman &#196;hnliche Beitr&#228;ge:Kultkatze #3 Kultkatze #6 Kultkatze #4]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hurra.podspot.de/files/kultkatze8.mp3">You rock, rock. 10,7 MB</a></p>
<p>I &hearts; <a href="http://www.myblog.de/relax" target="_blank">Roman</a></p>


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		<title>PfauenFuchsDJ</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Aug 2006 10:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2006/08/13/pfauenfuchsdj/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/ferienbuecher2-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Da das Lesen von B&#252;chern zum Ende des letzten Schuljahres hin ziemlich kurz kam, nahm ich mir folgendes vor: Jeder Woche deiner Ferien, Eva, widmest du ein Buch. Hier sind nun die zweiten drei Wochen. „Ich kann nicht glauben, dass du DAF&#220;R bezahlt wirst!“ Hans Nieswandt, diesen Namen hatte ich schon mal geh&#246;rt, aber mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da <a href="http://www.hurra-blog.de/2006/07/14/mehrere-gedanken-uber-das-lesen-von-buchern/">das Lesen von B&#252;chern</a> zum Ende des letzten Schuljahres hin ziemlich kurz kam, nahm ich mir folgendes vor: Jeder Woche deiner Ferien, Eva, widmest du ein Buch. Hier sind nun die <a href="http://www.hurra-blog.de/2006/08/10/monstermorderpunk/">zweiten</a> drei Wochen.<br />
<center><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/ferienbuecher2.jpg" alt="Ferienb&#252;cher, 2. Teil" /></center><br />
<em>„Ich kann nicht glauben, dass du DAF&#220;R bezahlt wirst!“</em><br />
Hans Nieswandt, diesen Namen hatte ich schon mal geh&#246;rt, aber mein Gott – wer der Mann ist, was er macht, wo er &#252;berhaupt herkommt, davon hatte ich keine Ahnung. Dann fiel mir sein erstes Buch „plus minus acht – DJ Tage DJ N&#228;chte“ in die H&#228;nde, in dem er laut Klappentext von seinem Leben als DJ erz&#228;hlt „irgendwo in Clubs zwischen K&#246;ln und Johannesburg“. Das stimmt auch. Erstmal geht es aber um seinen Werdegang und ums DJ-Sein im Allgemeinen, und das war f&#252;r mich holprig bis schwer zu lesen. Nicht wegen seiner Formulierungen, Gott bewahre! Sondern vielmehr, weil ich nichts von seinem Handwerk verstehe und noch dazu auch nur geringe Teile der erw&#228;hnten Musik(er) kenne. Denn House, Techno, Hip Hop, das ist alles nicht wirklich mein Metier&#8230; Trotzdem wurde das Buch nach dem komplizierten Start zu einer angenehmen Lesereise, weil Nieswandt doch immer ein wenig erkl&#228;rend erz&#228;hlt, Anekdoten einflicht und niemals den abgehobenen „Master of Ceremony“ spielt. Dieses Buch kam mir nach dem Zuklappen als perfekt vor f&#252;r all die Jungs, die davon tr&#228;umen, einmal in einer Reihe mit DJ Hell, Sven V&#228;th und wiesienichtallehei&#223;en zu stehen, und die daher sowieso schon eine gewisse Begeisterung f&#252;r das Thema hegen. Mir machte es aber auch Spa&#223;, nicht zuletzt aufgrund der lockeren Erz&#228;hlweise und der unterschiedlichsten Reisen, die Nieswandt beschreibt.</p>
<p><em>Allm&#228;hlich meine ich, dass ich heute Nachmittag vielleicht blo&#223; in Panik geraten bin und irgendwie &#252;berreagiert habe.</em><br />
Stuart David ist einer der Mitbegr&#252;nder der schottischen Band Belle and Sebastian, und tats&#228;chlich kann man sagen, dass was f&#252;r seine Musik gilt, auch auf sein Schreiben zutrifft: Es ist verschroben, eigenwillig, fantasievoll &#8211; und verdammt gut. Sein Deb&#252;t „Wie Nalda sagt“ erz&#228;hlt von einem jungen Mann, der ein Geheimnis in sich birgt. Etwas gro&#223;es, wertvolles, von dem niemand wissen darf, niemand! Mit diesem verborgenen Schatz f&#252;hrt er ein rastloses, einsames Leben. Immer auf der Flucht darf er niemandem vertrauen, sich nicht blenden lassen. Wenn ihm da nicht Marie dazwischenk&#228;me, eine &#228;u&#223;erst bezaubernde Krankenschwester&#8230; Die Handlung hier ausf&#252;hrlicher oder weniger r&#228;tselhaft zu beschreiben, w&#228;re dumm. Diese Geschichte, aus der Sicht ihres Protagonisten erz&#228;hlt, ist die grandiose Charakterisierung eines naiven und zu gleich misstrauisch-ver&#228;ngstigten Mannes, der schlie&#223;lich an einer Schwelle steht und es doch nicht schafft, sie zu &#252;bertreten. Aufgebaut wie ein guter Psychothriller, ist sie doch vielmehr Tragikom&#246;die, die durch Einf&#252;hlungsverm&#246;gen und Worte des Autors sowie das tolle Ende besticht. „Bet&#246;rend und verst&#246;rend“, wie das britische The Face schrieb, trifft es sehr.</p>
<p><em>Man nennt mich Peacock &#8211; den Pfau.</em><br />
Weil mir Stuart Davids Erstling so gut gefiel, las ich auch gleich dessen Nachfolger „Peacocks Manifest“. Wieder geht es um einen Typen, der im Grunde das genaue Gegenteil des Protagonisten aus „Wie Nalda sagt“ ist – abgesehen von den Sympathiewerten, die der Leser f&#252;r ihn hegt. Diese sind auch hier recht niedrig, w&#252;rde ich sagen. Und wir erfahren zumindest den Spitznamen der Hauptfigur: Peacock tr&#228;gt etwas in sich, etwas, das er niemandem verr&#228;t&#8230; Und wieder erf&#228;hrt man erst nach und nach, dass es sich um die Idee f&#252;r einen Dancetrack handelt. Aus dem fernen Schottland ist Peacock mit ihr nach Amerika gereist, um sie mithilfe von Evil Bob, dem Freund vom Freund eines Freundes, zu verwirklichen. Doch das wird schwieriger als gedacht, die beiden m&#252;ssen mehr reisen, brauchen mehr Geld und vor allem mehr Geduld als geplant. Als dann noch Peacocks Freundin Beverly anreist, entwickelt sich die Geschichte zu einer wahren Roadnovel, wie es auch auf dem Titel steht. Dieses Buch kann ich mir sehr gut als Film vorstellen, auch, wenn der aufregende Teil wohl erst am Ende kommt. Letzteres ist, nebenbei bemerkt, ab einem gewissen Punkt auch vorhersehbar. Trotzdem: Wem „Wie Nalda sagt“ gef&#228;llt, der mag sicher auch „Peacocks Manifest“.</p>
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		<title>MonsterM&#246;rderPunk</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Aug 2006 14:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.hurra-blog.de/2006/08/10/monstermorderpunk/><img src=http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/ferienbuecher1-85x85.jpg class=imgtfe hspace=10 align=left width=100  border=0></a>Da das Lesen von B&#252;chern zum Ende des letzten Schuljahres hin ziemlich kurz kam, nahm ich mir folgendes vor: Jeder Woche deiner Ferien, Eva, widmest du ein Buch. Und voila! Hier sind die ersten drei Wochen. Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da <a href="http://www.hurra-blog.de/2006/07/14/mehrere-gedanken-uber-das-lesen-von-buchern/">das Lesen von B&#252;chern</a> zum Ende des letzten Schuljahres hin ziemlich kurz kam, nahm ich mir folgendes vor: Jeder Woche deiner Ferien, Eva, widmest du ein Buch. Und voila! Hier sind die ersten drei Wochen.<br />
<center><img src="http://www.hurra-blog.de/wp-content/uploads/frueher/ferienbuecher1.jpg" alt="Ferienb&#252;cher, 1. Teil" /></center><br />
<em>Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche geh&#246;rte.</em><br />
F&#252;r Patrick S&#252;&#223;kinds „Parf&#252;m“ wurde es jetzt einfach mal Zeit, wo momentan jeder davon schw&#228;rmt und noch dazu bald die – allem Anschein nach hochkar&#228;tige &#8211; Verfilmung in die Kinos kommt. Auf diese bin ich nun auch sehr gespannt, da viele Szenen und Umst&#228;nde als nur sehr kompliziert verfilmbar anmuten. Die Geschichte spielt im stinkenden Frankreich des 18. Jahrhunderts. Es geht um Grenouille, einen armen und h&#228;sslichen Jungen mit der besten Nase der Welt, der sp&#228;ter zu einem grausamen M&#246;rder wird. Den Inhalt umfassender zu beschreiben, w&#252;rde den Platz sprengen, den ich mir hier vorgeschrieben habe. Stattdessen muss ich erw&#228;hnen, dass die Idee dieses Buches unglaublich ist und brillant, und dass sie von einem Mann umgesetzt wurde, der sein Handwerk wirklich versteht. F&#252;r dieses Buch wurde sehr gut recherchiert, sehr gut fantasiert und sehr, sehr gut formuliert. Statt einer Zuneigung f&#252;r den Protagonisten werden Gef&#252;hle heraufbeschworen, die von Unverst&#228;ndnis und Staunen &#252;ber Verzweiflung bis hin zu Angst reichen. Am Schluss bleibt diese merkw&#252;rdig-makabere Mischung aus Schadenfreude, Zufriedenheit und Grauen. Und eine G&#228;nsehaut.</p>
<p><em>Das Monster war zur&#252;ckgekehrt.</em><br />
„R&#252;ckkehr nach River’s End“ von Nora Roberts lag etwa zwei Jahrelang irgendwo unten in dem B&#252;cherstapel neben meinem Bett und ich konnte mich einfach nicht aufraffen es zu lesen. Es war ein Geburtstagsgeschenk meiner Tante, das mich aber so gar nicht ansprach. Als ich es jetzt herauskramte, wurde es zu einem Erlebnis, von dem ich mir w&#252;nschte, dass mich die Figuren und diese Welt noch viel l&#228;nger als 470 Seiten begleiten w&#252;rden. Es geht um Livyy, Tochter eines Schauspielerpaares, die im Alter von vier Jahren den Mord an ihrer Mutter beobachtet. Ihr Vater landet als der M&#246;rder im Gef&#228;ngnis, und nach mehreren Zeitspr&#252;ngen wird das, was als Psycho-Thriller angefangen hat, zu einer fast idyllischen Liebesgeschichte. Der Sohn des damals zust&#228;ndigen Cops, Noah, verliebt sich in die inzwischen 24j&#228;hrige Livyy. Sie ist wie unter einer Glasglocke bei ihren Gro&#223;eltern aufgewachsen, die ein G&#228;stehaus in einem Naturschutzgebiet betreiben. Als Noah ein Buch &#252;ber den grausamen Mord schreiben will, begegnet sie ihm wieder – und nicht viel sp&#228;ter auch ihrem grausamen Vater. Abwechselnd spannend und gem&#252;tlich, mit ausgepr&#228;gten Charakteren, wurde mir dieses Buch h&#246;chstens mal ein bisschen zu porno, im letzten Drittel. Ansonsten aber ziemlich gut und das vor allem ziemlich unerwartet, weil Nora Roberts mit inzwischen &#252;ber 100 Romanen nun mal doch eine von diesen amerikanischen Flie&#223;bandautorinnen ist. Aber vielleicht ist meine Begeisterung auch einfach damit zu begr&#252;nden, dass ich lange keine intensive Geschichte mehr gelesen hatte.</p>
<p><em>Es ist der beste Job in ganz England und ich werde ihn nicht kriegen.</em><br />
„Ballroom Blitz“, benannt nach dem gleichnamigen Song von The Sweet, unterscheidet sich, grob gesehen, in lediglich drei Punkten von Nick Hornbys „High Fidelity“: Wir befinden uns noch zwanzig weitere Jahre vorher, gegen Ende der Siebziger, die Hauptperson ist weiblich, und sie arbeitet statt in einem Plattenladen in der Redaktion eines Musikmagazins. Auch sie hat einen Ex-Freund, der einfach nichts von Musik versteht und mit dem zu Beginn des Buches Schluss ist. Daraufhin zieht Linda nach London um dort als Musikjournalistin mit schrulligen Kollegen und in schrulligen Klamotten Kreuzwortr&#228;tsel zu basteln und sich in einen beziehungsscheuen (und nat&#252;rlich v&#246;llig durchgeknallten) Fotografen zu vergucken. Das alles und noch viel mehr auf gut 380 Seiten, diese nat&#252;rlich durchzogen von Song- und Bandlisten, wie man es von Hornby kennt. Nur hat Autorin Jessica Adams bisher nicht den Fehler gemacht, ihre vielleicht beachtenswerte Bibliographie mit einem Buch namens „31 Songs“ anreichern zu wollen, das ausschlie&#223;lich von Liedern handelt, die ihr Leben ver&#228;ndert haben. Verfilmen lassen k&#246;nnte sie „Ballroom Blitz“ aber trotzdem gern. Damit ich mir endlich eine Vorstellung von diesen Frisuren machen kann. </p>
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		<title>Mehrere Gedanken &#252;ber das Lesen von B&#252;chern</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 15:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen Ende eines Schuljahres wird der Alltag so stressig, dass f&#252;r nichts mehr Zeit zu bleiben scheint. Ist auf einmal doch welche da, verbringt man sie damit, herumzuliegen und zu sinnieren, einfach kurz zur Ruhe zu kommen. In solchen Momenten, solchen halben Stunden, w&#228;re ich in meinen letzten letzten Schulwochen gern ab und zu in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Ende eines Schuljahres wird der Alltag so stressig, dass f&#252;r nichts mehr Zeit zu bleiben scheint. Ist auf einmal doch welche da, verbringt man sie damit, herumzuliegen und zu sinnieren, einfach kurz zur Ruhe zu kommen. In solchen Momenten, solchen halben Stunden, w&#228;re ich in meinen letzten letzten Schulwochen gern ab und zu in eine andere Welt geschl&#252;pft und h&#228;tte den ganzen nervt&#246;tenden Rest hinter mir gelassen. Und womit ginge das besser, als mit einem Buch? Was das Lesen von B&#252;chern anbelangt, bin ich aber, wie wohl jeder Leser, eigen. Und habe meine Macken. </p>
<p>Macke Nummer 1 ist, dass ich einen freien Kopf brauche, um ein neues Buch zu beginnen. Ich muss es ein paar Tage lang verlockend auf dem Stapel neben meinem Bett liegen sehen, reizend durch ein tolles Bild, durch Titel oder Autor, durch Klappentext, durch die sch&#246;nen Buchstaben innen drin. W&#228;hrend es dort liegt, w&#228;hrend dieser Vorfreude, versuche ich Platz zu schaffen daf&#252;r in meinem Kopf, eine Art umz&#228;unten Bereich. Bis ich es irgendwann nicht mehr aushalte und unbedingt seine Geschichte, seine Personen, sein Innenleben entdecken muss.</p>
<p>Dann warte ich auf einen guten Moment. Einmal mitten drin in einem Buch, kann ich &#252;berall lesen und zu jedem Zeitpunkt: Morgens beim Fr&#252;hst&#252;ck, beim F&#246;hnen, beim Z&#228;hneputzen, in Werbepausen, im Schulbus (wenn es drau&#223;en dunkel ist) oder Zug, vor, nach, beim Essen, in Warteschlangen. Um aber eine Geschichte zu beginnen, braucht es mindestens eine halbe Stunde Zeit, nat&#252;rliche Stille und eine gewisse Gem&#252;tlichkeit. Diese nehme ich mir abends, vor dem Schlafengehen, oder an einem freien Nachmittag. </p>
<p>Zu solchen Zeiten kann ich neue Menschen kennen lernen, mich mit fremden Regeln anfreunden, in Gedanken andere Welten aufbauen. Das alles packe ich in seinem st&#228;ndigen Umbauzustand in meinen eingez&#228;unten Kopfbereich, den ich in der Lesephase so h&#228;ufig wie m&#246;glich besuche. Zwei B&#252;cher gleichzeitig zu lesen k&#228;me allein deshalb nie in Frage. Das Buch begleitet mich &#252;berall hin. Es ist in der Schultasche und im Rucksack, wenn ich in die Stadt muss, ich trage es im ganzen Haus mit mir herum, wenn ich blo&#223; schnell etwas zu trinken holen m&#246;chte. Schlie&#223;lich kann man &#252;berall schnell hineinschauen, vielleicht l&#228;uft einem gerade im n&#228;chsten Moment, unten vor dem K&#252;hlschrank, die Zeit f&#252;r ein weiteres Kapitel &#252;ber den Weg.</p>
<p>Das ist eine weitere Macke: In Bl&#246;cken lesen. Am liebsten und fast immer einen ganzen Teil, ein ganzes Kapitel. Kommt nach der kleinen Pause der Lehrer in die Klasse, dann doch mindestens noch bis zum n&#228;chsten Absatz. Erst danach kann ich ein Foto zwischen die Seiten legen und das Buch selbst zur Seite, und auf den n&#228;chsten, passenden Moment warten.</p>
<p>(Inspiration zu diesem Text war Kathis <a href="http://myblog.de/wechselhaft/art/3945781" target=“_blank“>aktueller Eintrag</a>.)</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>ein buch</title>
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		<pubDate>Sun, 28 May 2006 18:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[ein buch das ist etwas wundervolles, zauberhaftes du kannst darin versinken du kannst es &#252;berfliegen du kannst lachen weinen den atem anhalten mitf&#252;hlen die seiten zerknicken den einband anmalen die rechtschreibung berichtigen dich &#252;ber den text &#228;rgern oder freuen du kannst dein buch nicht mehr loslassen, ehe du es fertig gelesen hast verfluchen, wenn es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center>ein buch<br />
das ist etwas wundervolles, zauberhaftes<br />
du kannst darin versinken<br />
du kannst es &#252;berfliegen<br />
du kannst<br />
lachen<br />
weinen<br />
den atem anhalten<br />
mitf&#252;hlen<br />
die seiten zerknicken<br />
den einband anmalen<br />
die rechtschreibung berichtigen<br />
dich &#252;ber den text &#228;rgern<br />
oder freuen<br />
du kannst dein buch<br />
nicht mehr loslassen, ehe du es fertig gelesen hast<br />
verfluchen, wenn es ein schulbuch ist<br />
zur seite legen und dar&#252;ber nachdenken<br />
wegwerfen, aber nur wenn es ganz furchtbar schlimm ist.<br />
und anschlie&#223;end schreibst du einen brief an den autor.</center></p>
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		<title>Wieder vom Dach zu steigen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2005 18:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Deswegen ist Silvester ja so ein beliebter Abend f&#252;r Selbstmorde.&#8221; &#8220;Wann ist der n&#228;chste?&#8221; fragte Jess. &#8220;31. Dezember&#8221;, sagte Martin. &#8220;Ja, ja. Sehr witzig. Der n&#228;chstbeliebte Termin?&#8221; &#8220;Das w&#228;re dann Valentinstag&#8221;, sagte Martin. &#8220;Das w&#228;re in &#8230; sechs Wochen? Warten wir doch noch sechs Wochen. Wie w&#228;r&#8217;s? Wahrscheinlich geht&#8217;s uns am Valentinstag allen absolut beschissen.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Deswegen ist Silvester ja so ein beliebter Abend f&#252;r Selbstmorde.&#8221; &#8220;Wann ist der n&#228;chste?&#8221; fragte Jess. &#8220;31. Dezember&#8221;, sagte Martin. &#8220;Ja, ja. Sehr witzig. Der n&#228;chstbeliebte Termin?&#8221; &#8220;Das w&#228;re dann Valentinstag&#8221;, sagte Martin. &#8220;Das w&#228;re in &#8230; sechs Wochen? Warten wir doch noch sechs Wochen. Wie w&#228;r&#8217;s? Wahrscheinlich geht&#8217;s uns am Valentinstag allen absolut beschissen.&#8221; Wir starrten alle in die sch&#246;ne Aussicht. Sechs Wochen &#8211; das klang gut. Sechs Wochen waren nicht allzu lang. Das Leben konnte in sechs Wochen schon ganz anders aussehen &#8211; es sei denn, man muss sich um ein schwerbehindertes Kind k&#252;mmern. Oder die eigene Karriere liegt in Scherben. Oder man ist der Trottel der Nation. &#8220;Wei&#223;t du, wie es dir in sechs Wochen gehen wird?&#8221; fragte mich Maureen. Ach ja, nat&#252;rlich &#8211; oder man hat eine t&#246;dliche Krankheit. Dann s&#228;he das Leben auch nicht sehr viel anders aus.
<div align="right"><em>Nick Hornby, &#8220;A long way down&#8221;</em></div>
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		<title>Frauenheld &#8211; Jude &#8211; Genie</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2005 10:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Borkener Zeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[2005 ist das Einsteinjahr. Ein guter Grund, das Buch „Abenteuer des Denkens“ von David Chotjewitz zu lesen. Dieser Roman erz&#228;hlt spannend und vielseitig vom Leben des weltber&#252;hmten Physikers und Querdenkers und richtet sich dabei besonders an Jugendliche. Er f&#252;hrt sie heran an Einstein als Frauenheld, als Juden, als Musiker und nicht zuletzt als gro&#223;es Genie.Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2005 ist das Einsteinjahr. Ein guter Grund, das Buch „Abenteuer des Denkens“ von David Chotjewitz zu lesen. Dieser Roman erz&#228;hlt spannend und vielseitig vom Leben des weltber&#252;hmten Physikers und Querdenkers und richtet sich dabei besonders an Jugendliche. Er f&#252;hrt sie heran an Einstein als Frauenheld, als Juden, als Musiker und nicht zuletzt als gro&#223;es Genie.Der Leser nimmt auf 350 Seiten Teil am jojoartigen Auf und Ab in dessen Leben. Zwischendurch werden fast unbemerkt die einstein’schen Theorien erkl&#228;rt. Endlich ist einmal halbwegs verst&#228;ndlich beschrieben, was E=mc² bedeutet. Dieses gut recherchierte Buch ist jedem sehr zu empfehlen, der sein Allgemeinwissen bereichern und etwas &#252;ber Leben und Charakter des Ausnahmemenschen Einstein erfahren m&#246;chte.</p>
<p>Bestimmt gibt es detaillierte Biographien, doch kaum eine wird so viele Bereiche dieses so komplexen Lebenslaufs derart fesselnd abdecken.</p>
<p class="code">Borkener Zeitung, 28. Juli 2005</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Ich kenne Ihre Lieblingssorte!&#8221;</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2005/06/19/ich-kenne-ihre-lieblingssorte/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2005 17:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich glaube, ich habe etwas, das Ihnen gefallen wird.&#8221; Ich langte unter die Theke und holte ein silbernes P&#228;ckchen hervor, das etwas gr&#246;&#223;er war als das, was ich sie hatte stibitzen sehen. Das P&#228;ckchen war mit einem wei&#223;en, mit gelben Bl&#252;mchen bestickten Band verschn&#252;rt. Sie starrte mich mit offenem Mund an; Panik lag in ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich glaube, ich habe etwas, das Ihnen gefallen wird.&#8221; Ich langte unter die Theke und holte ein silbernes P&#228;ckchen hervor, das etwas gr&#246;&#223;er war als das, was ich sie hatte stibitzen sehen. Das P&#228;ckchen war mit einem wei&#223;en, mit gelben Bl&#252;mchen bestickten Band verschn&#252;rt. Sie starrte mich mit offenem Mund an; Panik lag in ihren Augen. Ich schob das P&#228;ckchen &#252;ber die Theke. &#8220;Ein Geschenk des Hauses, Joséphine&#8221;, sagte ich sanft. &#8220;Ist schon in Ordnung. Es ist Ihre Lieblingssorte.&#8221;
<div align="right"><em>Joanne Harris, &#8220;Chocolat&#8221;</em></div>
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		<title>Kinderfreundliche Feuerzeuge z&#252;nden einfach nicht</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2005/05/13/kinderfreundliche-feuerzeuge-zunden-einfach-nicht-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2005 15:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Metzger zog weg und an seiner Stelle er&#246;ffnete ein Hanfladen mit einer gr&#252;nen Werbetafel: &#8220;F&#252;r Leute von heute: Wasserpfeifen, Textilien und vieles mehr.&#8221; Meine Tante hat im W&#246;rterbuch das Wort &#8220;Wasserpfeife&#8221; nachgeschlagen, konnte es aber zwischen &#8220;Wassernixe&#8221; und &#8220;Wasserpflanze&#8221; nicht finden. Das W&#246;rterbuch verk&#252;ndet zwar die v&#246;llige Neubearbeitung von Professor Maximilian Braun, stammt aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Metzger zog weg und an seiner Stelle er&#246;ffnete ein Hanfladen mit einer gr&#252;nen Werbetafel: &#8220;F&#252;r Leute von heute: Wasserpfeifen, Textilien und vieles mehr.&#8221; Meine Tante hat im W&#246;rterbuch das Wort &#8220;Wasserpfeife&#8221; nachgeschlagen, konnte es aber zwischen &#8220;Wassernixe&#8221; und &#8220;Wasserpflanze&#8221; nicht finden. Das W&#246;rterbuch verk&#252;ndet zwar die v&#246;llige Neubearbeitung von Professor Maximilian Braun, stammt aber aus dem Jahr 1964. Seitdem h&#228;lt meine Tante Wasserpfeife f&#252;r ein Schimpfwort.
<div align="right"><em>Wladimir Kaminer, &#8220;Sch&#246;nhauser Allee&#8221;</em></div>
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