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Küchenstolz: Süßes Tomatenchutney

Chutneys sind ein Küchenelement, das zu verwenden ich mir erst angewöhnen musste. In Deutschland ist das Denken, was Eingemachtes angeht, meist auf süße Marmeladen und saure Gurken beschränkt. In England hingegen gibt es die pikanten Saucen überall und in unzähligen Variationen: vom klassischen Mangochutney, das während der Kolonialzeit aus Indien importiert wurde, über Ingwer-Rhabarber- oder Rote Beete- bis hin zu Birne-Walnuss- und Apfel-Cranberry-Chutney.

Chutneys sind leicht herzustellen und passen zu allem: aufs Brot oder zum Fleisch, zum Verfeinern von Saucen und Gemüsegerichten, auf Käseplatten oder in Salate. Im Château habe ich vor allem Annies süßes Tomatenchutney schätzen gelernt – zum Glück hat sie mir das Rezept verraten. So ein Glas eignet sich übrigens auch sehr gut als Geschenk! Das stellte sich Zuhause schnell heraus.

Annies süßes Tomatenchutney

Süßes Tomatenchutney

Zutaten:
1 kg frische Tomaten
1 gehackte Zwiebel
2 TL Balsamicoessig
2 Kaffeetassen Zucker
Ein bisschen Piment d’Espelette
1 Bund Basilikum

Drei bis vier Schraubgläser und ihre Deckel unter kochendem Wasser ausspülen und kopfüber trocknen lassen.

Die Tomaten schälen und in einem Topf zusammen mit der gehackten Zwiebel 20 Minuten lang köcheln lassen. Dann Essig, Zucker und Chili hinzugeben und weiter köcheln lassen – mindestens eine Dreiviertelstunde. In der Zwischenzeit das Basilikum hacken und kurz vor Ende der Kochzeit unterrühren. Das Chutney anschließend noch heiß in die vorbereiteten Gläser füllen, verschließen und fünf Minuten lang auf den Kopf stellen. Anschließend an einem kühlen Ort lagern.