Küchenstolz: Wilde Waldbeerenmuffins

Wilde-Waldbeeren-Muffins

In der Münchner Innenstadt gibt es jede Menge Obststände, an denen ich nicht vorbeigehen kann, ohne eine Schale zu kaufen. Nur: Was tun mit all den Beeren? Küchenstolz-Anhänger kennen ja schon dieses Rezept für Heidelbeer-Vanille-Muffins. Allen, die eher auf rote Beeren stehen, seien nun die wilden Waldbeerenmuffins ans Herz gelegt.

Die funktionieren auch herrlich im Winter, als kleine Sommererinnerung quasi, mit Tiefkühlbeeren (vorausgesetzt, man hat ein Eisfach…). In diesem Fall aber unbedingt die Beeren vor dem Backen auftauen, und zwar am besten auf einem Teller oder Blech, wo sie schön neben- und nicht aufeinander liegen – sonst zerquetschen sie sich gegenseitig. Vielleicht lag es an den von Natur aus sauren Waldbeeren, dass mir die Muffins beim letzten Mal etwas arg sauer vorkamen, vielleicht war es aber auch die Zitronenbuttermilch. In den nächsten Tagen starte ich deshalb noch einen Versuch mit normaler Buttermilch. Beeren habe ich ja genug.

Wilde Waldbeerenmuffins

Zutaten:
250 g Waldbeeren
100 g Margarine
120 g Zucker
2 Eier
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
150 ml Zitronenbuttermilch
250 g Mehl
2 ½ TL Backpulver
Fett für die Form

Margarine, Zucker, Eier, Vanillezucker, Salz und Buttermilch mit Handrührgerät schaumig schlagen. Mehl und Backpulver vermischen und anschließend mit dem anderen Kram verrühren. Beeren unterheben. Das Ganze in die Muffinform füllen und um die 23 Minuten bei 200 Grad backen.

11 Kommentare

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  1. bosch sagt:

    Pro-Tipp: Wilde Waldbeerenmuffins schmecken noch besser, wenn man die wilden Waldbeeren durch Schokoflocken ersetzt.

  2. Julia S. aus B. sagt:

    Hm, die sehen lecker aus!

    Mach doch bitte mal welche, die Innen flüssig sind und wo was rausläuft, wenn man die aufmacht ;) Nimmst du die Herausforderung an?

  3. Julian sagt:

    hmm… wie viele Muffin-Geschichten gab es jetzt schon?

    • Eva sagt:

      Gegenfrage: Kann es überhaupt genug geben?? Ich habe mir vorgenommen, während meiner Studienzeit das Backen zu lernen und am Ende als wahre Muffinmeisterin dazustehen. Als Hurra!-Leser musst du da mit durch, ob du willst oder nicht… ;)

  4. Liebe Eva,

    als Hurra-Leser mache ich ja alle Muffin-Geschichten mit. Nur bitte mach keine mit flüssigem Kern. Denn das sind einfach nur nicht durchgebackene, innen rohe Muffins, die irgend ein Sternekoch als das tollste neueste und was weiß ich uns verkauft hat. Leider machen es alle nach und finden ungebackene Muffins auch noch toll.

    Obwohl probiers doch einmal aus. Ich bin dann gespannt, was du von teigigen Muffins hältst. Vielleicht schmecken sie dir ja doch.

    Es grüßt mit muffligen Grüßen

    Martin

    • Eva sagt:

      Das ist lustig, vor zwei Tagen habe ich mich gerade wieder über flüssige Kerne aufgeregt. Ich kenne sie aber bisher gar nicht mit ungebackenem Teig, sondern eher mit Nougat- oder Marmeladenkernen, und die finde ich schon nervig genug! Aber wenn Schwesterlein sich das wünscht, bin ich bereit, es zumindest EIN MAL auszuprobieren – natürlich werde ich dann hier berichten!

  5. Liebe Eva,

    ich habe einmal ein Muffinrezept ausprobiert mit flüssigem Kern und der war einfach nicht fertig gebacken. Seitdem habe ich einfach alle Rezepte bei denen irgend etwas von flüssiger Kernschmelze stand ignoriert. Vielleicht ist es ja mit Nougat oder Marmeladekern besser.

    Es grüßt

    Martin

  6. Laura sagt:

    Ohhh yam yam yam. das sieht super super lecker aus! Ich versuch die Zeit zu finden, es auch mal auszuprobieren.

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  1. hurra! » Mein großer sommerlicher Früchtemüslitest

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