Wie sieht das Paradies aus? Vielleicht so: ein alter Bauernhof mitten im Nichts, weinumrankt, mit einem Garten voller Blumen und versteckter Sitznischen, von denen aus man in die französisch-ländliche Ferne blicken kann. Morgens wird man von einem Hahn geweckt und bekommt frisch gebackenes Brot zum Frühstück, mit Marmelade und Joghurt – alles selbst gemacht, versteht sich. Man trinkt Wasser, dass man sich mit einer Karaffe selbst im Innenhof abfüllt, denn da fließt frischestes Quellwasser. Den Abend verbringt man in der Badewanne, die im Garten unter den schützenden Ästen einer Weide steht, und genießt den klaren Sternenhimmel.
Zehn Jahre ist es her, dass die Deutschen Melanie und Matthias nach Frankreich auswanderten, um sich diesen Traum zu erfüllen. In der Nähe des Dörfchens Montmiral fanden sie einen furchtbar heruntergekommenen Bauernhof. Zwei Jahre dauerte es allein, die drei Gästezimmer – eines davon im ehemaligen Stall – herzurichten. Jetzt sind sie den Sommer über fast ausgebucht, was uns angesichts ihrer Herzlichkeit und dieses wirklich wunderbaren Hofs überhaupt nicht verwundert. Zwischen 50 und 65 Euro kostet die Nacht zu zweit, für einen Aufpreis von 18 Euro kann man sich abends von Melanie bekochen lassen (4 Gänge! Französischer Wein!) und dabei die anderen Gäste kennenlernen.
Wir waren nur zwei Tage zu Gast in Mon Pistoulet, viel zu kurz, vor allem, weil auch die Umgebung so schön ist! Montmiral liegt im Department Drôme, das noch nicht richtig zu Südfrankreich gehört. Es gibt Sonnenblumen- statt Lavendelfeldern, Hügel statt Flachland und vor allem: bisher kaum Touristen. Ein absoluter Geheimtipp also – den ich hiermit mit euch teile.













Das Problem ist dass bei den Franzosen homo-erotische Beziehungen zum guten Ton gehören! Also pass schön auf den Roman auf!
Na na na, wir wollen doch jetzt hier nicht die gesamte Bandbreite der Frankreichklischees ausbreiten! Oder? Doch! http://bit.ly/bJEMro :D
Genauso wie in dem Video ist es! So, jetzt darf ich das ganze Wochenende nicht mehr lästern, habe ich doch gerade mein Wochenende-Läster-Potential völlig aufgebraucht.