Es ist Chopins 200. Geburtstag und Roman und ich fragen uns, warum eigentlich so viele große Künstler, ja so viele Genies, gleichzeitig gelebt haben: Chopin, Liszt, Schumann, Brahms, Mendelssohn, Wagner… Das Gleiche – und auch noch fast zur gleichen Zeit – in der Literatur, um Goethe und Schiller. Roman sagt, heute fallen die Genies einfach nicht mehr auf, es sind zu viele in einer überinformierten Zeit. Ich bin mir da nicht so sicher. War vielleicht das 19. Jahrhundert einfach eine Zeit für Genies? War das Universium gerade so in Schwung, und hat sie in einem fulminant-funkelnden Schöpfungswahn alle auf einmal auf unseren Kontinent purzeln lassen? War soviel Gottesgnadetum ansteckend, oder das Talent der ersten so außerordentlich inspirierend, dass es zu weiteren Schöngeistern führte? Vielleicht hat diese Frage längst einen wissenschaftlichen Namen, oder gibt es womöglich sogar schon eine Antwort? Falls ja, wären wir sehr gespannt darauf – eure (ruhig ganz unwissenschaftlichen) Meinungen zum Thema würden wir aber auch gern hören!



Kommentiert
alex: Hallo Eva, ein schönes Interview und eine technisch ansprechende Umsetzung. Einzige Kritik: Der Ton :) Manchmal musste man doch etwas genauer hinhören...
Nico: Fühlte mich beim Sehen dieses Videos daran erinnert: https://vimeo.com/3608666 9 “I’m not writing it down to remember it later, I am...
anna*: tolle reihe, echt spannend!
anna*: berührend. und das meine ich nicht pathetisch, aber ich weiß mich gerade nicht besser auszudrücken als “das berührt meine seele”.