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	<title>Kommentare zu: Redet mit uns &#8211; nicht &#252;ber uns!</title>
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	<description>Das Weblog von Eva Schulz</description>
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		<title>Von: MEDIEN/UMBRUCH &#187; Redet mit uns – nicht über uns!</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17364</link>
		<dc:creator>MEDIEN/UMBRUCH &#187; Redet mit uns – nicht über uns!</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:48:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eva Schulz w&#252;rde gerne mehr Zeitung lesen, aber die Redaktionen haben es scheinbar noch nicht begriffen, f&#252;r die Jungen zu schreiben, anstatt &#252;ber sie. Den ganzen Text auf Hurra-Blog [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eva Schulz w&#252;rde gerne mehr Zeitung lesen, aber die Redaktionen haben es scheinbar noch nicht begriffen, f&#252;r die Jungen zu schreiben, anstatt &#252;ber sie. Den ganzen Text auf Hurra-Blog [...]</p>
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		<title>Von: jensjetzt</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17329</link>
		<dc:creator>jensjetzt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 01:32:25 +0000</pubDate>
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		<description>ich glaube ja: wenn die zeitung keine news mehr bringt, und damit eher zur wochenzeitung werden soll, dann sind wir schon bei einem spezifischen magazin.

ich glaube auch: die &quot;jugend&quot; zieht sich in den n&#228;chsten 10 jahren immer mehr aktuelle nachrichten aus den digitalen medien, weil die &quot;jugend&quot; mit der unglaublichen geschwindigkeit heranw&#228;chst und damit von beginn an umgehen muss. 

ich glaube an: ein wochentabloid, welches kostenlos in den schulen ausliegt, werbung beinhalten darf, interessante &#252;berregionale und sehr regionale themen aufbereitet - unterst&#252;tzt durch digitale auftritte f&#252;r die t&#228;glichen updates. 

ich glaube an: ein wochentabloid mit ausgew&#228;hlten und fokussierten beitr&#228;gen aus der leserschaft, als wichtigen bestandteil der entstehenden mitmachgesellschaft.

und ps: ich w&#252;nsche ein gesundes, neues jahr! gr&#252;&#223;e aus berlin - jens</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich glaube ja: wenn die zeitung keine news mehr bringt, und damit eher zur wochenzeitung werden soll, dann sind wir schon bei einem spezifischen magazin.</p>
<p>ich glaube auch: die &#8220;jugend&#8221; zieht sich in den n&#228;chsten 10 jahren immer mehr aktuelle nachrichten aus den digitalen medien, weil die &#8220;jugend&#8221; mit der unglaublichen geschwindigkeit heranw&#228;chst und damit von beginn an umgehen muss. </p>
<p>ich glaube an: ein wochentabloid, welches kostenlos in den schulen ausliegt, werbung beinhalten darf, interessante &#252;berregionale und sehr regionale themen aufbereitet &#8211; unterst&#252;tzt durch digitale auftritte f&#252;r die t&#228;glichen updates. </p>
<p>ich glaube an: ein wochentabloid mit ausgew&#228;hlten und fokussierten beitr&#228;gen aus der leserschaft, als wichtigen bestandteil der entstehenden mitmachgesellschaft.</p>
<p>und ps: ich w&#252;nsche ein gesundes, neues jahr! gr&#252;&#223;e aus berlin &#8211; jens</p>
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		<title>Von: Kristof</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17325</link>
		<dc:creator>Kristof</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 15:01:06 +0000</pubDate>
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		<description>Machen wir uns nichts vor. Eine gute Zeitschrift f&#252;r &quot;junge Leute&quot; ist wohl auch eine gute Zeitschrift f&#252;r alle anderen, und umgekehrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Machen wir uns nichts vor. Eine gute Zeitschrift f&#252;r &#8220;junge Leute&#8221; ist wohl auch eine gute Zeitschrift f&#252;r alle anderen, und umgekehrt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17322</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 17:57:54 +0000</pubDate>
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		<description>Wieso zum Teufel scheinen eigentlich s&#228;mtliche Leute zu glauben, man m&#252;sse f&#252;r &quot;die Jugend&quot; (ist nicht eigentlich bereits dieser Begriff eine Diskriminierung? Man redet inzwischen bei &quot;Senioren&quot; anglo-euphemistisch von &quot;Best Agern&quot;, aber das Wort &quot;Jugendlicher&quot; hat f&#252;r mich immer noch einen deutlichen Beigeschmack von &quot;nicht ganz ernst zu nehmen&quot;) eigens Medien kreieren um diese (angeblich scharf eingegrenzte) Zielgruppe anzusprechen? Sicher, das Internet ist in dieser Zielgruppe eines der wichtigsten Medien, aber seien wir mal ehrlich: Der Informationsflut, die auch hinsichtlich Nachrichtenbeitr&#228;gen nicht ganz unerheblich ist, kommt man auch mit Hilfsmitteln wie Google FastFlip nicht bei. Wieso sollte ich (oder irgendjemand, der schul- bzw. studientechnisch voll eingespannt ist) mir hier m&#252;hsam das zusammensuchen, was f&#252;r mich am jeweiligen Tag relevant ist? Da kaufe ich mir (wenn die Zeit es zul&#228;&#223;t) doch lieber am Kiosk eine Tageszeitung.

Fakt ist: diejenigen Jugendlichen, die ich kenne (und ich wei&#223; nicht, ob ich hier eine Ausnahme bin) interessieren sich ebenso f&#252;r aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen wie ich, meine Eltern oder die pomadegestylten Gesch&#228;ftsleute in der Ersten Klasse bei der Bahn. Der Unterschied ist nur: W&#228;hrend meine Eltern seit je her gewohnt sind eine Stunde pro Tag und mehr f&#252;r das Zeitunglesen zu opfern und die jeweilige (Wirtschafts-)Zeitung f&#252;r die erw&#228;hnten Gesch&#228;ftsangeber mehr Prestigeobjekt als Informationsquelle zu sein scheint, habe ich (und die &#252;brigen Leute aus meiner Generation) weder Zeit noch Mu&#223;e, uns durch eine mehrere hundert seiten starke Zeitung zu qu&#228;len. Als Alternative hierzu stehen jedoch nur pornograpisch angehauchte Proletenbl&#228;tter oder die einschl&#228;gige Jugendpresse mit ihrem Yo-Mann-Alder-Geschw&#228;tz zur Verf&#252;gung (bei denjenigen Herausgebern, denen ich mit meiner Generalisierung Unrecht getan habe bitte ich ausdr&#252;cklich um Verzeihung) - mit solcherlei Pamphleten konnte ich bereits zu meiner &quot;Jugend&quot;-Zeit nichts anfangen.

Einen sehr vielversprechenden Ansatz verfolgt hierbei der Herausgeber eines der besagten Proletenbl&#228;tter in Form der &quot;Welt kompakt&quot;. Ein &#252;berschaubarer Nachrichten&#252;berblick, den man auch in einer halbst&#252;ndigen Mittagspause problemlos verdauen kann und der bei Bedarf direkt eine Verbindung zu weiterf&#252;hrenden Informationen im weltweiten Netz herstellt. Meiner Ansicht nach ist das die Zeitung der Zukunft, die, als Erg&#228;nzung zu den klassischen, auf Bestalternde zugeschnittene Monsterpapierstapeln auch ein j&#252;ngeres, &quot;zeitlich hoch beanspruchtes Publikum&quot; anspricht, ohne hierbei den Anspruch einer klassischen Tageszeitung zu untergraben. Animiert man nun noch junge Leser (wozu haben wir denn Deutsch-, Geschichts- und Politikunterricht?) dazu, sich aktiv mit aktuellen, allgemeingesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, so w&#252;rde ich annehmen, da&#223; selbst ein regelm&#228;&#223;iges Verteilen von der heutigen Zeit angepa&#223;ten Tageszeitungen an Schulen von erheblichem Erfolg gekr&#246;nt w&#228;re.

Und w&#252;rde man keine st&#228;ndige Trennung zwischen verschiedenen Altersgruppen vornehmen sondern gezielt zielgruppendisorientiert Themen abdecken, die f&#252;r Leser jeglichen Alters von Interesse sind (was auch die &quot;Generationen&#252;bergreifende Kommunikation&quot; erleichtern w&#252;rde) dann h&#228;tte sich die hier losgetretene Diskussion erledigt, bevor sie &#252;berhaupt begonnen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso zum Teufel scheinen eigentlich s&#228;mtliche Leute zu glauben, man m&#252;sse f&#252;r &#8220;die Jugend&#8221; (ist nicht eigentlich bereits dieser Begriff eine Diskriminierung? Man redet inzwischen bei &#8220;Senioren&#8221; anglo-euphemistisch von &#8220;Best Agern&#8221;, aber das Wort &#8220;Jugendlicher&#8221; hat f&#252;r mich immer noch einen deutlichen Beigeschmack von &#8220;nicht ganz ernst zu nehmen&#8221;) eigens Medien kreieren um diese (angeblich scharf eingegrenzte) Zielgruppe anzusprechen? Sicher, das Internet ist in dieser Zielgruppe eines der wichtigsten Medien, aber seien wir mal ehrlich: Der Informationsflut, die auch hinsichtlich Nachrichtenbeitr&#228;gen nicht ganz unerheblich ist, kommt man auch mit Hilfsmitteln wie Google FastFlip nicht bei. Wieso sollte ich (oder irgendjemand, der schul- bzw. studientechnisch voll eingespannt ist) mir hier m&#252;hsam das zusammensuchen, was f&#252;r mich am jeweiligen Tag relevant ist? Da kaufe ich mir (wenn die Zeit es zul&#228;&#223;t) doch lieber am Kiosk eine Tageszeitung.</p>
<p>Fakt ist: diejenigen Jugendlichen, die ich kenne (und ich wei&#223; nicht, ob ich hier eine Ausnahme bin) interessieren sich ebenso f&#252;r aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen wie ich, meine Eltern oder die pomadegestylten Gesch&#228;ftsleute in der Ersten Klasse bei der Bahn. Der Unterschied ist nur: W&#228;hrend meine Eltern seit je her gewohnt sind eine Stunde pro Tag und mehr f&#252;r das Zeitunglesen zu opfern und die jeweilige (Wirtschafts-)Zeitung f&#252;r die erw&#228;hnten Gesch&#228;ftsangeber mehr Prestigeobjekt als Informationsquelle zu sein scheint, habe ich (und die &#252;brigen Leute aus meiner Generation) weder Zeit noch Mu&#223;e, uns durch eine mehrere hundert seiten starke Zeitung zu qu&#228;len. Als Alternative hierzu stehen jedoch nur pornograpisch angehauchte Proletenbl&#228;tter oder die einschl&#228;gige Jugendpresse mit ihrem Yo-Mann-Alder-Geschw&#228;tz zur Verf&#252;gung (bei denjenigen Herausgebern, denen ich mit meiner Generalisierung Unrecht getan habe bitte ich ausdr&#252;cklich um Verzeihung) &#8211; mit solcherlei Pamphleten konnte ich bereits zu meiner &#8220;Jugend&#8221;-Zeit nichts anfangen.</p>
<p>Einen sehr vielversprechenden Ansatz verfolgt hierbei der Herausgeber eines der besagten Proletenbl&#228;tter in Form der &#8220;Welt kompakt&#8221;. Ein &#252;berschaubarer Nachrichten&#252;berblick, den man auch in einer halbst&#252;ndigen Mittagspause problemlos verdauen kann und der bei Bedarf direkt eine Verbindung zu weiterf&#252;hrenden Informationen im weltweiten Netz herstellt. Meiner Ansicht nach ist das die Zeitung der Zukunft, die, als Erg&#228;nzung zu den klassischen, auf Bestalternde zugeschnittene Monsterpapierstapeln auch ein j&#252;ngeres, &#8220;zeitlich hoch beanspruchtes Publikum&#8221; anspricht, ohne hierbei den Anspruch einer klassischen Tageszeitung zu untergraben. Animiert man nun noch junge Leser (wozu haben wir denn Deutsch-, Geschichts- und Politikunterricht?) dazu, sich aktiv mit aktuellen, allgemeingesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, so w&#252;rde ich annehmen, da&#223; selbst ein regelm&#228;&#223;iges Verteilen von der heutigen Zeit angepa&#223;ten Tageszeitungen an Schulen von erheblichem Erfolg gekr&#246;nt w&#228;re.</p>
<p>Und w&#252;rde man keine st&#228;ndige Trennung zwischen verschiedenen Altersgruppen vornehmen sondern gezielt zielgruppendisorientiert Themen abdecken, die f&#252;r Leser jeglichen Alters von Interesse sind (was auch die &#8220;Generationen&#252;bergreifende Kommunikation&#8221; erleichtern w&#252;rde) dann h&#228;tte sich die hier losgetretene Diskussion erledigt, bevor sie &#252;berhaupt begonnen hat.</p>
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	<item>
		<title>Von: Janos Burghardt</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17321</link>
		<dc:creator>Janos Burghardt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 15:49:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Eva, 

toller Beitrag mit vielen guten Ans&#228;tzen, wie Zeitungen junge Leser besser ansprechen k&#246;nnen. Deine Einsch&#228;tzung zu Social Media halte ich auch f&#252;r etwas optimistisch - ich denke, dass es erst einmal junge Medien wie bspw. yaez oder Welt Kompakt ausfindig machen sollten, was die Rolle einer Redaktion hier sein kann, und dann haben Zeitungen immer noch die Zeit, dies zu adaptieren. Die L&#246;sung des Problems junge Leser steckt meiner Meinung nach weniger in Social Media als auch in formalen Aspekten wie das Tabloid-Format. Da finde ich deine Bemerkung zum Layout auch sehr treffend: Ein vermeintlich poppiges Layout verlangt doch keiner von seiner Tageszeitungen - auch wenn man hier, im Sinne aller Leser, regelm&#228;&#223;ig seine Hausaufgaben machen sollte.  
Das eigentliche Problem sind die Themen, insbesondere bei den Regionalzeitungen (da ist es ja auch im besten Sinne bezeichnend, dass du nur von der Riege SZ/FAZ schreibst). Hier m&#252;ssen die Nachrichtenagenturen als auch die Regionalredaktionen an ihrer Themenkompetenz arbeiten. Dabei sollte man Nachrichtenagenturen auch nicht immer als das &#220;bel darstellen - Regionalzeitungen lassen sich ohne Agenturen ja nicht wirtschaftlich aufrechterhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Eva, </p>
<p>toller Beitrag mit vielen guten Ans&#228;tzen, wie Zeitungen junge Leser besser ansprechen k&#246;nnen. Deine Einsch&#228;tzung zu Social Media halte ich auch f&#252;r etwas optimistisch &#8211; ich denke, dass es erst einmal junge Medien wie bspw. yaez oder Welt Kompakt ausfindig machen sollten, was die Rolle einer Redaktion hier sein kann, und dann haben Zeitungen immer noch die Zeit, dies zu adaptieren. Die L&#246;sung des Problems junge Leser steckt meiner Meinung nach weniger in Social Media als auch in formalen Aspekten wie das Tabloid-Format. Da finde ich deine Bemerkung zum Layout auch sehr treffend: Ein vermeintlich poppiges Layout verlangt doch keiner von seiner Tageszeitungen &#8211; auch wenn man hier, im Sinne aller Leser, regelm&#228;&#223;ig seine Hausaufgaben machen sollte.<br />
Das eigentliche Problem sind die Themen, insbesondere bei den Regionalzeitungen (da ist es ja auch im besten Sinne bezeichnend, dass du nur von der Riege SZ/FAZ schreibst). Hier m&#252;ssen die Nachrichtenagenturen als auch die Regionalredaktionen an ihrer Themenkompetenz arbeiten. Dabei sollte man Nachrichtenagenturen auch nicht immer als das &#220;bel darstellen &#8211; Regionalzeitungen lassen sich ohne Agenturen ja nicht wirtschaftlich aufrechterhalten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tina</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17320</link>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 11:38:36 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian (nicht Wieschowski, der andere ;)):
Die Frage ist doch nicht, ob man jede Info &#252;ber &quot;neue Medien&quot; wie iPhone-Apps abrufen muss. Man kann es nun einmal, und in den meisten F&#228;llen ist es sogar auch noch kostenlos.

Wie Nico bereits treffend meinte, wir brauchen nicht noch mehr Nachrichtenquellen - selbst Jugendliche, die nicht zu den absoluten Profis in Sachen Blogs und Twitter geh&#246;ren surfen bereits am Heim-PC oft genug auf SpiegelOnline vorbei, um am n&#228;chsten Morgen die Meldungen in der Zeitung bereits zu kennen. Wieso sollte ein iPhone-Besitzer seine Apple-Wundert&#252;te also nicht benutzen, wenn er es kann, und wenn es sowohl seinen Lebensumst&#228;nden als auch seinen Interessen entspricht? Warum nicht in der S-Bahn Meldungen checken statt f&#252;r die Zeitungslekt&#252;re am Morgen auch noch fr&#252;her aufzustehen? 

Genau hier f&#228;ngt doch die Orientierung an den jungen Lesern an, meiner Meinung nach m&#252;ssen solche Entwicklungen sogar gleichzeitig zu der Verschiebung thematischer Schwerpunkte und einer &#196;nderung des Schreibstils auf Augenh&#246;he geschehen. Zumal ich nicht sehe, wieso dies mit den von dir genannten ausf&#252;hrlichen Reportagen der &quot;Zeit&quot; nicht vereinbar sein sollte - wie Eva bereits in ihrem Artikel angemerkt hat, auch f&#252;r gut recherchierte Informationen in Magazinen (also f&#252;r die Info verpackt in ausf&#252;hrlicheren Formen!) geben zahlreiche Jugendliche gerne ihr Geld aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian (nicht Wieschowski, der andere ;)):<br />
Die Frage ist doch nicht, ob man jede Info &#252;ber &#8220;neue Medien&#8221; wie iPhone-Apps abrufen muss. Man kann es nun einmal, und in den meisten F&#228;llen ist es sogar auch noch kostenlos.</p>
<p>Wie Nico bereits treffend meinte, wir brauchen nicht noch mehr Nachrichtenquellen &#8211; selbst Jugendliche, die nicht zu den absoluten Profis in Sachen Blogs und Twitter geh&#246;ren surfen bereits am Heim-PC oft genug auf SpiegelOnline vorbei, um am n&#228;chsten Morgen die Meldungen in der Zeitung bereits zu kennen. Wieso sollte ein iPhone-Besitzer seine Apple-Wundert&#252;te also nicht benutzen, wenn er es kann, und wenn es sowohl seinen Lebensumst&#228;nden als auch seinen Interessen entspricht? Warum nicht in der S-Bahn Meldungen checken statt f&#252;r die Zeitungslekt&#252;re am Morgen auch noch fr&#252;her aufzustehen? </p>
<p>Genau hier f&#228;ngt doch die Orientierung an den jungen Lesern an, meiner Meinung nach m&#252;ssen solche Entwicklungen sogar gleichzeitig zu der Verschiebung thematischer Schwerpunkte und einer &#196;nderung des Schreibstils auf Augenh&#246;he geschehen. Zumal ich nicht sehe, wieso dies mit den von dir genannten ausf&#252;hrlichen Reportagen der &#8220;Zeit&#8221; nicht vereinbar sein sollte &#8211; wie Eva bereits in ihrem Artikel angemerkt hat, auch f&#252;r gut recherchierte Informationen in Magazinen (also f&#252;r die Info verpackt in ausf&#252;hrlicheren Formen!) geben zahlreiche Jugendliche gerne ihr Geld aus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Wieschowski</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17319</link>
		<dc:creator>Sebastian Wieschowski</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 10:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hurra-blog.de/?p=3039#comment-17319</guid>
		<description>Hallo Eva. Bin mit Freude &#252;ber deinen Text gestolpert und finde es gut, dass sich mal eine junge Journalistin zu Wort meldet - denn du hast v&#246;llig Recht, dass Chefredakteure gern &#252;ber junge Leser, aber nicht mit jungen Lesern reden. Mit vielen deiner Thesen stimme ich &#252;berein, ich glaube jedoch, dass du - und viele andere, die sich um das Thema &quot;Jugend und Medien&quot; Gedanken machen, einen zentralen Denkfehler machen: Sie verwechseln &quot;die Jugendlichen&quot; und &quot;die Digital Natives&quot;. Nach meiner Erfahrung ist es eben doch nicht so, dass &quot;die junge Generation&quot; bloggt und twittert. Das tut nach meinem Gef&#252;hl neben ein paar wenigen Ausnahmen praktisch niemand, der im Moment zur Schule geht. Und bei diesen wenigen Ausnahmen handelt es sich um junge Menschen, die auch sonst journalismus-affin sind. Deshalb glaube ich auch, dass in deinem und meinem Umfeld &#252;berraschend viele junge Menschen auftauchen, die ein Blog haben oder einen Twitter-Account - wir sind kreative Menschen und mit kreativen Menschen befreundet. Das ist aber ein Mikrokosmos, der sich nicht auf &quot;die Jugendlichen&quot; verallgemeinern l&#228;sst. Denn wenn ich mal in meinem Umfeld gucke und etwas nachforsche, ob von meinen j&#252;ngeren Bekannten oder im Freundeskreis meiner Schwester (22, Abitur, arbeitet nicht im Medienbereich) irgendjemand ein Blog f&#252;hrt oder twittert, treffe ich auf eine g&#228;hnende Leere. Genau so sieht es aus, wenn ich alle Nicht-Journalistik-Studenten durchgehe, die ich in Eichst&#228;tt oder anderswo in Deutschland kenne. Ja, Otto Normaljugendlicher ist bei StudiVZ und Facebook aktiv, aber er ist dadurch nicht schreibw&#252;tiger geworden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Eva. Bin mit Freude &#252;ber deinen Text gestolpert und finde es gut, dass sich mal eine junge Journalistin zu Wort meldet &#8211; denn du hast v&#246;llig Recht, dass Chefredakteure gern &#252;ber junge Leser, aber nicht mit jungen Lesern reden. Mit vielen deiner Thesen stimme ich &#252;berein, ich glaube jedoch, dass du &#8211; und viele andere, die sich um das Thema &#8220;Jugend und Medien&#8221; Gedanken machen, einen zentralen Denkfehler machen: Sie verwechseln &#8220;die Jugendlichen&#8221; und &#8220;die Digital Natives&#8221;. Nach meiner Erfahrung ist es eben doch nicht so, dass &#8220;die junge Generation&#8221; bloggt und twittert. Das tut nach meinem Gef&#252;hl neben ein paar wenigen Ausnahmen praktisch niemand, der im Moment zur Schule geht. Und bei diesen wenigen Ausnahmen handelt es sich um junge Menschen, die auch sonst journalismus-affin sind. Deshalb glaube ich auch, dass in deinem und meinem Umfeld &#252;berraschend viele junge Menschen auftauchen, die ein Blog haben oder einen Twitter-Account &#8211; wir sind kreative Menschen und mit kreativen Menschen befreundet. Das ist aber ein Mikrokosmos, der sich nicht auf &#8220;die Jugendlichen&#8221; verallgemeinern l&#228;sst. Denn wenn ich mal in meinem Umfeld gucke und etwas nachforsche, ob von meinen j&#252;ngeren Bekannten oder im Freundeskreis meiner Schwester (22, Abitur, arbeitet nicht im Medienbereich) irgendjemand ein Blog f&#252;hrt oder twittert, treffe ich auf eine g&#228;hnende Leere. Genau so sieht es aus, wenn ich alle Nicht-Journalistik-Studenten durchgehe, die ich in Eichst&#228;tt oder anderswo in Deutschland kenne. Ja, Otto Normaljugendlicher ist bei StudiVZ und Facebook aktiv, aber er ist dadurch nicht schreibw&#252;tiger geworden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nico</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17318</link>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 23:19:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss sagen, dass ich deine Kritik doch recht flach und undurchdacht finde:
Twitter und Facebook k&#246;nnen sicherlich helfen, aber daf&#252;r m&#252;ssten sie entsprechend genutzt werden. Nur Schlagzeilen und Links abzuladen hilft da nicht sonderlich, da es eher st&#246;rendes Rauschen als Mehrwert ist. Die Welt kompakt geht da inzwischen schon mehr in die Richtung, dass die Redaktion an sich twittert. Web 2.0 besteht nunmal aus Interaktion und die kann nur entstehen, wenn beide Seiten greifbar sind und nicht von einem gro&#223;en Konstrukt Zeitung nur deren Infos abgeladen werden.

Der Freitag mag sicher nicht so laufen, wie man sich das dort vorstellt - rein verkaufsm&#228;&#223;ig gesehen. Aber da spielen anderen Sachen viel mehr rein. Das Konzept mit der starken Integration der Leser ist teils Testfeld als auch Vorbild - aber auf jeden Fall im Blick zu behalten.

Tiefgr&#252;ndigkeit &#228;u&#223;ert sich &#252;brigens nicht unmittelbar in ellenlangen Reportagen. Das kann schon beim 300-Zeichen-Block anfangen. Auch eine Welt kompakt kann tiefgr&#252;ndiger sein als bisher. Nat&#252;rlich kommt man da nicht an lange Beitr&#228;ge aus Spartenmagazinen heran. Muss man auch nicht, aber mehr als Agenturmeldungen abdrucken sollte drin sein.

Und woher die iPhone-App bei dir kommt? Ich denke wir sind uns hier einig, dass so eine gedruckte Zeitung schon noch ihren Stellenwert hat, wenn auch nicht mehr unbedingt f&#252;r Nachrichten. Wer will schon nen Touchscreen beim Fr&#252;hst&#252;ck mit Leberwurstbr&#246;tchen.

In diesem Sinne: eine sch&#246;ne Nacht noch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss sagen, dass ich deine Kritik doch recht flach und undurchdacht finde:<br />
Twitter und Facebook k&#246;nnen sicherlich helfen, aber daf&#252;r m&#252;ssten sie entsprechend genutzt werden. Nur Schlagzeilen und Links abzuladen hilft da nicht sonderlich, da es eher st&#246;rendes Rauschen als Mehrwert ist. Die Welt kompakt geht da inzwischen schon mehr in die Richtung, dass die Redaktion an sich twittert. Web 2.0 besteht nunmal aus Interaktion und die kann nur entstehen, wenn beide Seiten greifbar sind und nicht von einem gro&#223;en Konstrukt Zeitung nur deren Infos abgeladen werden.</p>
<p>Der Freitag mag sicher nicht so laufen, wie man sich das dort vorstellt &#8211; rein verkaufsm&#228;&#223;ig gesehen. Aber da spielen anderen Sachen viel mehr rein. Das Konzept mit der starken Integration der Leser ist teils Testfeld als auch Vorbild &#8211; aber auf jeden Fall im Blick zu behalten.</p>
<p>Tiefgr&#252;ndigkeit &#228;u&#223;ert sich &#252;brigens nicht unmittelbar in ellenlangen Reportagen. Das kann schon beim 300-Zeichen-Block anfangen. Auch eine Welt kompakt kann tiefgr&#252;ndiger sein als bisher. Nat&#252;rlich kommt man da nicht an lange Beitr&#228;ge aus Spartenmagazinen heran. Muss man auch nicht, aber mehr als Agenturmeldungen abdrucken sollte drin sein.</p>
<p>Und woher die iPhone-App bei dir kommt? Ich denke wir sind uns hier einig, dass so eine gedruckte Zeitung schon noch ihren Stellenwert hat, wenn auch nicht mehr unbedingt f&#252;r Nachrichten. Wer will schon nen Touchscreen beim Fr&#252;hst&#252;ck mit Leberwurstbr&#246;tchen.</p>
<p>In diesem Sinne: eine sch&#246;ne Nacht noch.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sebastian</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17317</link>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 21:26:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hurra-blog.de/?p=3039#comment-17317</guid>
		<description>ich bin nicht ganz einverstanden mit diesem kommentar, der f&#252;r mich vor allem durch seine oberfl&#228;chlichkeit besticht. denn nat&#252;rlich m&#252;ssen zeitungen sich mehr und mehr an uns jungen lesern orientieren. twitter und facebook k&#246;nnen dabei auf jeden fall helfen. dass das alleine aber nicht reicht, zeigen die klick-statistiken und abo-zahlen beim ach so gelobten freitag. die k&#246;nnen sich im endeffekt nur halten, weil der gute alte rudolf augstein so viel geld angeh&#228;uft hat...
die format-kritik ist nat&#252;rlich bedingt berechtigt, aber auch sehr konformistisch und - die kritik sei mir erlaubt - echt beunruhgiend unromantisch. muss man denn jede information per touchscreen wie eine bl&#246;de iphone-app abrufen k&#246;nnen?
die hier von allen uniform geforderte tiefgr&#252;ndigkeit eines printmediums zeigt sich wohl auch im format. oder wie viele seiten sollen zeit-reportagen in einer m&#246;chtegern-modernen welt kompakt belegen?
also: ich nehme dich, seit ich auf diesen blog gesto&#223;en bin, als gute und vorw&#228;rtsgewandte journalistin wahr, bin aber hier ein wenig &#252;ber deine oberfl&#228;chlichkeit und pseudo-modernit&#228;t entt&#228;uscht...
allein durch die signalworte twitter, facebook und apple wird journalismus n&#228;mlich wirklich nicht zukunftsf&#228;higer geschweige denn besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bin nicht ganz einverstanden mit diesem kommentar, der f&#252;r mich vor allem durch seine oberfl&#228;chlichkeit besticht. denn nat&#252;rlich m&#252;ssen zeitungen sich mehr und mehr an uns jungen lesern orientieren. twitter und facebook k&#246;nnen dabei auf jeden fall helfen. dass das alleine aber nicht reicht, zeigen die klick-statistiken und abo-zahlen beim ach so gelobten freitag. die k&#246;nnen sich im endeffekt nur halten, weil der gute alte rudolf augstein so viel geld angeh&#228;uft hat&#8230;<br />
die format-kritik ist nat&#252;rlich bedingt berechtigt, aber auch sehr konformistisch und &#8211; die kritik sei mir erlaubt &#8211; echt beunruhgiend unromantisch. muss man denn jede information per touchscreen wie eine bl&#246;de iphone-app abrufen k&#246;nnen?<br />
die hier von allen uniform geforderte tiefgr&#252;ndigkeit eines printmediums zeigt sich wohl auch im format. oder wie viele seiten sollen zeit-reportagen in einer m&#246;chtegern-modernen welt kompakt belegen?<br />
also: ich nehme dich, seit ich auf diesen blog gesto&#223;en bin, als gute und vorw&#228;rtsgewandte journalistin wahr, bin aber hier ein wenig &#252;ber deine oberfl&#228;chlichkeit und pseudo-modernit&#228;t entt&#228;uscht&#8230;<br />
allein durch die signalworte twitter, facebook und apple wird journalismus n&#228;mlich wirklich nicht zukunftsf&#228;higer geschweige denn besser.</p>
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		<title>Von: Nico</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17315</link>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 18:27:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hurra-blog.de/?p=3039#comment-17315</guid>
		<description>Sehr interessanter Beitrag! Da hab ich doch mal ein paar Gedanken zusammengekramt. Erstmal:

Ich brauche nicht:
- Zeitungen als Wiederverwerter der Nachrichtenagenturen, also als Nachrichtenlieferanten. Dazu schau ich zu regelm&#228;&#223;ig auf SpOn vorbei, als dass ich in der Zeitung neue Nachrichten erfahren w&#252;rde.
- Zeitungen bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken. Die bestehen nunmal zwischen Personen.
- Zeitungen bei Twitter, die nur einen Feed aus Schlagzeile und Verlinkung zum Online-Auftritt rauspusten


Es braucht denke ich
- viel mehr Hintergrundinformationen, Reportagen und Kolumnen - einen Mehrwert zum Narichten&#252;berblick. Und ja das kostet weitaus mehr als Leute f&#252;r das Umschreiben von Agenturmeldungen.
- Redakteure die twittern, die interagieren. Nicht nur mit ihren eigenen Sachen, sondern sich &#246;ffentlich auch kritisch zu Beitr&#228;gen von Kollegen &#228;u&#223;ern - DAS w&#228;re mal wirklich Web 2.0
- ein handlicheren Format, aber das fangen Sie an zu begreifen
- eine gute Mischung zwischen verschieden Themengebieten. Quasi eine Platzierung zwischen Nachrichtenlieferant und spezifisches Themenmagazin. Da ist noch reichlich Platz.
- Ruhig mal ein Profil entwickeln, eine Linie zeigen und nicht dauernd vor Angst vor Leserverlust das Gesicht verstecken. Ruhig mal auch ein Thema nicht bringen, auch wenn alle anderen es haben.
- Redakteure, die ire Zielgruppe dann auch auf gleicher Augenh&#246;he betrachten und sie so behandeln. Nur so kann man auch f&#252;r eine Zielgruppe schreiben.
- Und du hast recht: weniger flippige Typo und Logos. Das junge kommt die die Schlichtheit und vielleicht mal durch andere Abs&#228;tze, Bl&#246;cke als bisher. Und Serifen sind ja auch nicht soo ultra hip immer... ja, auch wenn man die wohl in l&#228;ngeren Texten besser lesen kann.

Nebenbei: Ich finde, dass die Zeitung Der Freitag echt verdammt gute Ans&#228;tze zeigt, wie man mit der Interaktion zwischen Leser und Medium umgehen und sie sogar noch f&#246;rdern kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessanter Beitrag! Da hab ich doch mal ein paar Gedanken zusammengekramt. Erstmal:</p>
<p>Ich brauche nicht:<br />
- Zeitungen als Wiederverwerter der Nachrichtenagenturen, also als Nachrichtenlieferanten. Dazu schau ich zu regelm&#228;&#223;ig auf SpOn vorbei, als dass ich in der Zeitung neue Nachrichten erfahren w&#252;rde.<br />
- Zeitungen bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken. Die bestehen nunmal zwischen Personen.<br />
- Zeitungen bei Twitter, die nur einen Feed aus Schlagzeile und Verlinkung zum Online-Auftritt rauspusten</p>
<p>Es braucht denke ich<br />
- viel mehr Hintergrundinformationen, Reportagen und Kolumnen &#8211; einen Mehrwert zum Narichten&#252;berblick. Und ja das kostet weitaus mehr als Leute f&#252;r das Umschreiben von Agenturmeldungen.<br />
- Redakteure die twittern, die interagieren. Nicht nur mit ihren eigenen Sachen, sondern sich &#246;ffentlich auch kritisch zu Beitr&#228;gen von Kollegen &#228;u&#223;ern &#8211; DAS w&#228;re mal wirklich Web 2.0<br />
- ein handlicheren Format, aber das fangen Sie an zu begreifen<br />
- eine gute Mischung zwischen verschieden Themengebieten. Quasi eine Platzierung zwischen Nachrichtenlieferant und spezifisches Themenmagazin. Da ist noch reichlich Platz.<br />
- Ruhig mal ein Profil entwickeln, eine Linie zeigen und nicht dauernd vor Angst vor Leserverlust das Gesicht verstecken. Ruhig mal auch ein Thema nicht bringen, auch wenn alle anderen es haben.<br />
- Redakteure, die ire Zielgruppe dann auch auf gleicher Augenh&#246;he betrachten und sie so behandeln. Nur so kann man auch f&#252;r eine Zielgruppe schreiben.<br />
- Und du hast recht: weniger flippige Typo und Logos. Das junge kommt die die Schlichtheit und vielleicht mal durch andere Abs&#228;tze, Bl&#246;cke als bisher. Und Serifen sind ja auch nicht soo ultra hip immer&#8230; ja, auch wenn man die wohl in l&#228;ngeren Texten besser lesen kann.</p>
<p>Nebenbei: Ich finde, dass die Zeitung Der Freitag echt verdammt gute Ans&#228;tze zeigt, wie man mit der Interaktion zwischen Leser und Medium umgehen und sie sogar noch f&#246;rdern kann.</p>
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		<title>Von: Eva</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17314</link>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 17:24:34 +0000</pubDate>
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		<description>Dann kannst du dich ja schon auf die geplante &quot;junge&quot; Ausgabe der FAZ freuen, Max: http://bit.ly/4LH8Xn!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann kannst du dich ja schon auf die geplante &#8220;junge&#8221; Ausgabe der FAZ freuen, Max: <a href="http://bit.ly/4LH8Xn">http://bit.ly/4LH8Xn</a>!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zeitungen und junge Leser &#171; Verwickeltes</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17313</link>
		<dc:creator>Zeitungen und junge Leser &#171; Verwickeltes</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 17:03:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] anderem pl&#228;diert sie f&#252;r das handlichere Tabloidformat sowie gegen Katztische und Sonderseiten: Hurra!-Blog: Redet mit uns – nicht &#252;ber uns![...]Damit diese Leser nicht ein, sondern sechs Mal die Woche zum Kiosk gehen, sollte junge Themen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] anderem pl&#228;diert sie f&#252;r das handlichere Tabloidformat sowie gegen Katztische und Sonderseiten: Hurra!-Blog: Redet mit uns – nicht &#252;ber uns![...]Damit diese Leser nicht ein, sondern sechs Mal die Woche zum Kiosk gehen, sollte junge Themen [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Max</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17312</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:15:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich f&#252;r meinen Teil brauche keine Facebook-Seite &quot;meiner&quot; Tageszeitung - und wahrscheinlich lohnt es sich f&#252;r Tageszeitungen auch nicht, die junge Zielgruppe zu fokussieren, da die Bev&#246;lkerung ohnehin altert. (Dass damit auch die Fertigkeit, mit neueren Medien umzugehen, in &#228;ltere Bev&#246;lkerungsschichten vordringt, ist meiner Meinung nach eine andere Sache.)

Was ich schon begr&#252;&#223;en w&#252;rde: Ein handliches Format. &quot;The Times&quot; kann man im Bus einigerma&#223;en elegant lesen, bei der (bei mir seit Studienbeginn abonnierten) FAZ ist das ein Ding der Unm&#246;glichkeit. Und wenn ich sie doch in der Uni lesen will, dann muss ich mir daf&#252;r einen eigenen Tisch suchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich f&#252;r meinen Teil brauche keine Facebook-Seite &#8220;meiner&#8221; Tageszeitung &#8211; und wahrscheinlich lohnt es sich f&#252;r Tageszeitungen auch nicht, die junge Zielgruppe zu fokussieren, da die Bev&#246;lkerung ohnehin altert. (Dass damit auch die Fertigkeit, mit neueren Medien umzugehen, in &#228;ltere Bev&#246;lkerungsschichten vordringt, ist meiner Meinung nach eine andere Sache.)</p>
<p>Was ich schon begr&#252;&#223;en w&#252;rde: Ein handliches Format. &#8220;The Times&#8221; kann man im Bus einigerma&#223;en elegant lesen, bei der (bei mir seit Studienbeginn abonnierten) FAZ ist das ein Ding der Unm&#246;glichkeit. Und wenn ich sie doch in der Uni lesen will, dann muss ich mir daf&#252;r einen eigenen Tisch suchen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tina</title>
		<link>http://www.hurra-blog.de/2009/12/25/redet-mit-uns-nicht-ueber-uns/comment-page-1/#comment-17309</link>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 17:00:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hurra-blog.de/?p=3039#comment-17309</guid>
		<description>Hab den Artikel vorgestern im gedruckten Mag gelesen und finde ihn auch beim zweiten Lesen immer noch wirklich gut!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab den Artikel vorgestern im gedruckten Mag gelesen und finde ihn auch beim zweiten Lesen immer noch wirklich gut!</p>
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