Archiv für April, 2009

Ich bin ja doch ein kleines fashion victim

modelfeed.com Wie schon angedeutet, wollte ich ja noch ein paar Blogs aufzählen, die nicht von Deutschen kommen und die ich aber trotzdem lese. Weil im Moment Australian Fashion Week ist (wie man zum Beispiel bei Les Mads verfolgen kann) und ich ja doch ein kleines fashion victim bin, fange ich mit einem noch ganz jungen Netzprojekt an.

Für modelfeed.com haben sich, wenn ich das richtig verstanden habe, eine australische und eine New Yorker Modelagentur zusammengeschlossen, deren Models uns auf dieser herrlich bunten Website erlauben, einen Blick hinter die schillernden Kulissen der Modewelt zu werfen. Da wird gebloggt, fotografiert, gefilmt und getwittert aus allen möglichen Erdteilen und zu den verrücktesten Gelegenheiten. So zeigt Alyssa, wie sie bei einem Fotoshoot im hohen afrikanischen Gras ihre Pyjamahose anbehielt – aus Angst vor den Schlangen. Und Sarah erklärt jüngst in einem Filmchen, wie es in einer Model WG mit der Badbenutzung läuft.

Das Ganze ist kurzweilig, ungewöhnlich und für mich besonders wegen dieses “Livefeed”-Aspekts interessant. Ich finde es cool, wenn die verschiedenen Kanäle, die man im Internet so mit seinem Kram bespülen kann, derart gekonnt zusammengeführt werden wie auf dieser Seite. Was meint ihr?

Achtung, ab jetzt neue (alte) Feed-Adresse!

Mensch, Mama!

Heute Morgen war meine Mutter so dreist, den Deutsch-Teil von meiner To Do-Liste einfach abzuschneiden, nach dem Motto: “Den brauchen wir ja jetzt nicht mehr!” Aber das war die falsche Einstellung! Schließlich würde das ja sonst aussehen, als hätte ich noch gar nichts gemacht. Gaaanz schlecht fürs Ego. Also haben wir ein bisschen im Müll gekramt und alles wieder richtig gemacht. Hach.

Apropos richtig machen: Viele von euch lesen hurra! per RSS Feed. Wer die Feedburneradressen gespeichert hat, möge – sofern er noch erfahren will, ob ich das Abi schaffe – diese nun bitte ändern: RSS Einträge und RSS Kommentare.

Ein ♥ für Blogs

Ganz aufgeregt habe ich Roman erzählt, wie viele tolle Blogentdeckungen ich in den letzten Wochen und Monaten gemacht habe und dass ich euch die im Rahmen der tollen Aktion vom Stylespion heute alle zeigen werde. Aber dann hat Roman gesagt, Eva, du Dummerchen, das sind doch alles gar keine deutschen Blogs.

Da habe ich erstmal gemerkt, dass tatsächlich ein beträchtlicher Teil der – zugebenermaßen eher fotolastigen – Weblogs in meinem Reader aus den USA oder anderen fernen Ländern kommt. Schrecklich, diese globalisierte Jugend, der ist das schon gar nicht mehr bewusst! Jedenfalls beschränke ich mich deshalb heute auf zwei Weblogs von Deutschen, die aber trotzdem aus ganz anderen Ländern schreiben. Ich lese sie, weil sie mir mit schönen Bildern und Geschichten Lust auf Reisen und Ferne machen und mich das alles zumindest ein Stück weit von zuhause aus erleben lassen.

Da wäre zum Einen “Auf Abwegen”, das Blog von Lisa, die als Flubegleiterin um die ganze Welt fliegt. Ich dachte immer, in dem Job hätte man nie Zeit, sich auch mal dort umzusehen, wo man landet – Lisa beweist regelmäßig das Gegenteil und berichtet begeistert von ihren Städtetrips. Toll ist auch ihr Flugplan in der Sidebar, da kann man sich immer schon vorfreuen.

Und zum Anderen das noch recht junge Fotoblog von Sebastian, der statt Zivil- einen anderen Dienst im Ausland, genauer in Michigan, USA absolviert. Seine Fotos gefallen mir bislang sehr gut und wecken leise Amerikasehnsüchte – ich bin gespannt, was da noch kommt. Mit ein paar Klicks findet man auch seine Website und seinen Twitterfeed.

Und wo wir schon beim Reisen sind: Kübra, die in meiner Seiteleiste noch immer nicht verlinkt ist (Schande! Kümmere mich aber bald drum), hat neulich einen herrlichen Text über Urlaub geschrieben. Der steht hier und will kommentiert werden.

Spieltrieb

Bei Opas Geburtstag trifft man auf die gesamte Cousinenherde.
“Eva, spielst du mit mir Fangen?”
“Nein! Nicht, wenn du mich als allerletzte fragst, das ist unhöflich.”
“Dann frag ich dich gleich nochmal als erste.”

20 neue todischere Wege sich vorm Lernen zu drücken

  1. Die Abizeitung planen
  2. Den Chaostag planen
  3. Den Abiball planen
  4. Im Supermarkt eine kleine Ewigkeit lang nach den optimalen Lernkeksen suchen (Voraussetzungen: lecker, wenig Kalorien, trotzdem Energiebooster, billig, keine Schmierfinger wegen der Schulbücher)
  5. Statt zum Aldi gegenüber den langen Weg bis zum Lokalsupermarkt fahren, weil es da die BESSEREN Kekse gibt
  6. Neue Rezepte ausprobieren
  7. Im Internet nach Lerntipps suchen
  8. Losfahren Loslaufen, um alle ausgeliehenen DVDs und Bücher persönlich zurückzugeben
  9. Germany’s Next Topmodel
  10. Die Reisen nach dem Abi organisieren
  11. Mal wieder zum Arzt gehen (weil die Besuche beim ersten Mal zu einer neuen Terminkette geführt haben: Da müssen wir noch einen Zahn versiegeln, da noch eine Allergie antesten…)
  12. Unis und Studiengänge googlen und gleich alle Zulassungsvorschriften und Bewerbungsabläufe recherchieren
  13. Shoppen
  14. Den allerersten Kalender kaufen, der von Januar bis Dezember geht und nicht von Juli bis August, und alle Geburtstage eintragen
  15. Chatten
  16. Blumen gießen
  17. Zur Schule fahren und nachgucken, ob die Termine für die mündlichen Prüfungen schon feststehen
  18. Ins Fitnessstudio gehen (wegen der Kekse)
  19. Alle Rezensionen bei Amazon lesen um rauszufinden, welche Lektüreschlüssel die besten sind
  20. Theater, zum Beispiel – für ein ruhiges Gewissen – in „Don Karlos“, 17./18./19.4. im ehemaligen Stadtarchiv Bochum