#1: Medientage mit Matussek

1. Januar 2009 · 22 Kommentare

Mal was Neues in 2009: Eva probiert sich im Videobloggen. Der Inhalt stammt allerdings noch aus dem letzten Jahr, von den Jugendmedientagen. Während sich die Leute aus der ZAPP-Redaktion schon nach zwei Wochen nicht mehr trauten, das zu erwähnen, haben wir es nach zwei Monaten technischen Hin und Hers (“Jetzt habe ich die Kassetten und du hast das Kabel!”) endlich geschafft, das Ganze mal fertig zu machen. Das heißt, eigentlich hat Roman fertig gemacht, mein Job war ja schnell getan. Herzlichen Dank, Roman!

Und wer jetzt Lust hat auf mehr / gute / professionelle Videoblogs, sollte unbedingt bei Matthias Matussek vorbeischauen.

Nachtrag: Er hat geantwortet! Und mir gleich einen Job gegeben..


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    Bis jetzt 22 Kommentare

    • Marcel 1. Januar 2009 um 16:48 Uhr

      Wow, das Video ist echt toll gemacht. Macht Spaß dir zuzuschauen. Cool!

    • Flo 1. Januar 2009 um 17:36 Uhr

      Oha! Da habt ihr ja das Matussek-vs.-Martenstein-Video gesehen http://tinyurl.com/7enuhl … Matussek schaue ich nicht so oft – die einzigen Videoblogs, die ich regelmäßig konsumiert habe, hatte ich watchberlin zu verdanken (möge es in Frieden ruhen): Martenstein, Blattschuss (Oliver Gehrs), Rinjehaun, Broder, oder! und MEINKIEZ.

      Und das erste Video unserer Kanzlerin habe ich damals natürlich auch gesehen ;)

    • Annika 1. Januar 2009 um 18:40 Uhr

      Frau Eva,
      ich fand deinen aller ersten videoblog-geh-versuch ganz toll!!!

      Ich war (und bin immernoch) Fan von den vlogbrothers. die kann man auf youtube ansehen.
      Der tolle Schriftsteller John Green (schreibt ganz tolle philosophische Jugendbücher), der ein Jahr lang mit seinem Bruder nur über videoblogs kommunizierte. Daraus wurde dann Kult und ist jetzt eine feste Institution bei youtube.

    • bosch 1. Januar 2009 um 18:30 Uhr

      Wunderbarer Bericht, vielen Dank.

      Zum Thema Matussek hier noch ein kleiner Videobeitrag meines Bloggerkollegen mspro:

      http://mymspro.blogspot.com/2008/05/matussek-und-die-twitteratur.html

    • bosch 1. Januar 2009 um 19:05 Uhr

      Kleiner Nachtrag:

      ich lese ungefähr 500 Blogs regelmäßig, verfolge aber so gut wie kaum Videoblogs: Der elektrische Reporter und Matussek – das war ‘s auch schon.

      Podcasts höre ich auch noch eine ganze Menge. Mittlerweile ist es schon so, dass die großen Radiosender hier die Führung übernommen haben. Ist aber auch nicht schlimm, denn die haben qualitativ hochwertigen Content, der sich ansonsten – jedenfalls für mich – versendet. So fange ich die für mich relavanten Themen auf und kann die Sendungen hören, wann ich will.

      Ähnlich wie bei Blogs oder Podcasts wird die Zukunft des Videoblogs bzw. Videocasts zum einen bei den professionellen Medien liegen, da immer mehr Reporter darauf getrimmt werden, auch eine Kamera bedienen zu können (Spiegel Online ist mittlerweile auch voll von Videos) – oder aber das Ganze wird sich in der Nische abspielen. Einer meiner liebsten Podcasts ist mittlerweile Happy Shooting, ein hervorragend gemachter Audiopodcast zum Thema Fotografie.

      Ach ja, jetzt.de hat ja mit dem Podcasting auch nicht lange durchgehalten. Das fand ich schon ziemlich schwach für ein Jugendmagazin (Neon ist übrigens auch nicht besser in dieser Hinsicht).

    • elephantwalks! • Weblog von Roman Hagenbrock 1. Januar 2009 um 20:21 Uhr

      M&M…

      Medientage & Matussek. Der erste VLOG von hurra! Wollt ihr mehr?
      Vielleicht erinnert sich noch wer an die guten, alten VLOGs von früher?! Hier zum Beispiel ist eine Sendung in der ich vor allem eins habe: lange Haare. Jetzt ein neuer Versuch. E…

    • Katha 1. Januar 2009 um 21:45 Uhr

      Klasse gemacht.

      Ich gucke kaum Videoblogs, nur 2 regelmäßig, die beide zufällig aus Österreich kommen. Zum einen den Vlog des Wiener Journalisten Robert Misik und die Videos zweier Mitglieder der Band Jive (sofaTV), die mit dem Medium experimentieren.

    • Marc 1. Januar 2009 um 23:09 Uhr

      Matthias Matussek war mir vor zweieinhalb Jahren im ARD-Presseclub eher unangenehm aufgefallen. Von wegen cholerisch und so.

      Zudem würde ich auf solchen Veranstaltungen wenig darauf geben. Das ist zu öffentlich und so lange können sich einige beherrschen. (Ich kenne da zauberhafte Uni-Profs, aber ich möchte die nicht als Doktorväter haben)

      Das mit dem “wie kann ich das verwerten” stimmt. Ich husche hier als Lokaljournalist durch die Stadt und jedesmal wenn mir einer was erzählt, überlege ich, ob das eine Geschichte sein könnte.

      Die Sorge, dass Videoblogs das Podcastschicksal erleiden, könnte sein, denn wir sind durch die perfekten Bilder im Fernsehen schon sehr geprägt. Und wenn es da dauern wackelt und nichts zu verstehen ist (Handy filmt Popkonzert) , dann muss der Inhalt schon super sein – und das kann kaum einer hobbymäßig schaffen.

      Zudem wird man nicht ohne sowas wie ein Drehbuch und entsprechende Zwischenszenen auskommen, wenn man einen Spannungsbogen schaffen will. Einfach immer draufhalten wird irgendwann so öde wie die Gruppenfotos der berüchtigsten Kaninchenzüchter im Lokalteil.

      Videoblogs meide ich – aus drei Gründen: ISDN ist langsam. Video verlangt viel Aufmerksamkeit und kann nicht nebenbei dahinplätschern wie Radio. Zumal ja auch nichts belangloses gezeigt wird.. Und ich kann nicht querlesen um zu gucken, ob was für mich interessantes kommt. Schneller Vorlauf funktioniert wegen des fehlenden Tons nur bedingt.

    • Flo 1. Januar 2009 um 23:44 Uhr

      @Marc: Ich glaube, dass sich Videoblogs und Fernsehen qualitativ annähern. Die Qualität von Fernsehnachrichten wird auf vielen Sendern zunehmend schlechter (nur noch Agentur- und Laienmaterial, dazu kommt der Zeitdruck) – die Qualität von Videoblogs oft besser (man lernt dazu, bekommt neues Equipment, meist steckt Herzblut in den Projekten).
      Ich nehme jetzt mal nicht unbedingt Videoblogs als Beispiel, aber wenn man sich Zeug auf Vimeo ansieht (zum Beispiel Romans Filme, um mal die viele zeitraubende Schnitt-Arbeit zu loben), ist das teils schon höherwertig als Fernsehen (generell, nicht nur auf Nachrichten bezogen).
      Als “perfekt” würde ich die Fernsehbilder also nicht unbedingt bezeichnen. Vielleicht sollte man auch zwischen Nachrichten-Videos im Netz und wirklichen Videoblogs (insbesondere privaten) differenzieren, um speziell über Qualitätsunterschiede sprechen zu können.

    • Michael W. 2. Januar 2009 um 2:28 Uhr

      Misik sehe ich auch regelmäßig, cool, dass man den in Deutschland kennt. Seine Artikel sind aber wesentlich besser, weil differenzierter und nüchterner…..

    • jensjetzt 2. Januar 2009 um 11:38 Uhr

      hallo eva, hallo roman,

      feine sache, das!

      meine vlog-empfehlungen:
      - http://www.elektrischer-reporter.de (medienkram)
      - http://undertube.de (musikmagazin)
      - http://www.tonimahoni.com (toni eben)

      gruß aus berlin/fhain

    • Katha 2. Januar 2009 um 13:54 Uhr

      @ Michael
      Du hast recht mit der Qualität von Misiks Artikel. Ich finde, sie gehören zum besten, was man im deutschsprachigen Blätterwald finden kann.

    • Christoph 2. Januar 2009 um 22:34 Uhr

      Toll Eva! Du bist einfach schon zu professionell ;)
      Die einzigen VideoPODCASTS, die ich gesehen habe, sind die von Roman und der eine damals von kleingedruckt, und es gab mal ein paar Mitschnitte, in denen Sarah Kuttner auf Poetry Slams war, die hatte ich über iTunes abonniert. Ansonsten war da nie was, auch in Sachen Audio Podcasts habe ich nur Roman, dich und noch zwei drei andere gehört. Eher spärlich also.
      Aber ich bin echt gespannt, was von dir noch so kommt! Wurde ja Zeit, dass du das mit Roman zusammen mal wieder angehst, wo du doch schon so eine coole Kamera hast!
      Allerbeste Grüße! (:

    • Rainer Knast 3. Januar 2009 um 0:00 Uhr

      Liebe Eva,
      ich bin an dieser Stelle mal so frei und erlaube mir eine Frage aufzuwerfen, welche die konvenionelle Quaksalberei und das hohle Geschaffel außen vor lässt.
      Dein Videoblog reduziert sich zum größten Teil auf eine Beweicherung des “Video-Gurus” ohne irgendeine einigermaßen interessante Botschaft von Belang zu transportieren. Die auswendiggelernte Phrasendrescherei verkörpert für mich eine Art Prostitution gegenüber Mediengrößen.. Mädchen, lass hier ein gutgemeinter väterlicher Ratschlag für dein Leben: “Qua Kompetenz und nicht durch Anbiedern wird man ´berühmt´.
      Und da ich nicht einmal dir zutraue, den Weg eines gecasteten
      Dieter B. Produkts einzuschlagen, nimm dir das zu Herzen.
      Dies ist wahrscheinlich die erste Kritik in deinem achso narzistischen Leben als designierte Starjournalistin, ich hoffe du weißt damit umzugehen, denn in der Schwäche offenbart sich wahre Größe,madame. Natürlich wäre es angemessener diese Fudamentalkritik in persöhnlicher Atmosphäre loszuwerden, aber verzeih mir, ich konnte den Wallungen in meinem Busen nichts entgegensetzten, weshalb sich in der hastig niedergeschrieben Anmaßung gegenüber deiner wichtigtuerischen Existenz wohl einige Ausdrucksfehler finden lassen. Oh weh!
      Peace out, Rainer ist draußen wie im Freibad (eigendlich wird er von seinen Ärzten gezwungen seine Psychopharmaka einzunehmen und nicht seine kostbare Zeit auf milfhunter.com zu verschwenden…)

      Nichtsdestotrotz (auch wenn dieser literarisch wertvolle Kommentar wahrscheinlich aufgrund mangelnder Kritikfähigkeit zum Leidwesen wahrer Bildungssteppenwölfe extinguiert wird) *dichtrotzdemganzlautliebhabbussi-hdgdl*

    • Michael W. 3. Januar 2009 um 3:31 Uhr

      Wahre Größe offenbart sich im Umgang mit anderen Menschen und da versagst du vollkommen….seinen Kommentar selbst als literarisch wertvoll zu bezeichnen , zeugt nicht gerade von einer angemessenen Selbst-Reflexion, wenn du also nicht Goethe, Hauptmann oder Mann heißt, sodass man über deinen Hochmut aufgrund deines weltumstürzenden Talentes noch hinwegsehen könnte, würde ich dir einen (keinen väterlichen, den eines Menschen, der sich selbst auch immer kritisch betrachtet) Rat geben: Nämlich dich in Bescheidenheit zu üben. Da du dich durch diesen Blog und seine Verfasserin dermaßen provoziert fühlst, dass du deinen unglaublichen Verriss, der auf einer einzigen (!) Arbeit der Verfasserin basiert, die du aber aufgrund deiner unglaublichen Menschenkenntnis sofort geschickt als “Prostituierte” der Medienelite entlarvt hast, hier abschickst und die Verfasserin, und das ist das traurigste, nicht ernst nimmst, was sie WIE JEDER VERDAMMTE MENSCH AUF DIESEM PLANETEN verdient hat, nehme ich an, dass du ein unglaublich verbitterter mensch bist. Ich finde es erbärmlich, dass du dir ein solches urteil anmaßt! Egal wie du den Beitrag beurteilst………………

    • Flo 3. Januar 2009 um 16:49 Uhr

      Dito.

    • Marc 4. Januar 2009 um 13:54 Uhr

      Bei mir im Blog flöge so ein Kommentar kommentarlos raus, weil er einfach nur anmaßend ist.. Meine Erfahrung ist, dass wenn man solche Typen gewähren lässt, werden sie von Mal zu Mal dreister.

      Sowas kann man also gleich löschen, “Zensur!” jammern die so oder so.

    • Eva 4. Januar 2009 um 16:02 Uhr

      Ich weiß auch nicht, was ich darauf noch antworten soll, aber ich freu mich riesig, dass dieser erste Versuch ansonsten so gut ankommen ist! Dann machen wir uns mal an Folge Zwei, was?

    • qüpra 4. Januar 2009 um 16:19 Uhr

      Es ist ja auch so: Ganz egal, was man antwortet – es ist falsch und man bietet nur noch mehr Angriffsfläche. Was solls.
      Wir lernen: Das passiert, wenn sich jemand Reich-Ranikisch den Frust von der Seele schreiben will, aber vollkommen im Ton und Stil vergreift. Vielen Dank Herr Knast für den väterlichen Rat!

    • Flo 4. Januar 2009 um 22:24 Uhr

      Nachdem gerade die Antwort von Rainer per Abo-Mail reinkam, lässt sich getrost sagen: ein Troll, mehr nicht.

    • jensjetzt 5. Januar 2009 um 16:51 Uhr

      @rainer: kritik ist ja prinzipiell gut, aber der ton macht die musik.

      @all: ich würde es nicht löschen, seine schreibe hat rainer selbst ins abseits geschossen ;-)

      gruß aus berlin

    • frauki 7. Januar 2009 um 16:07 Uhr

      find ich ganz ganz toll. Machst dich gut vor der Kamera. Bin gespannt auf mehr.
      Uned übriges: Frohes neues Jahr :)

    Schenk mir deine Worte

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