Kurz vor Oslo

Aus dem Fenster hatte ich zuletzt gestern um 14 Uhr 30 geschaut, auf dem Weg vom Deck runter in unseren Tagungsraum (der eher einem Kino ähnelt). Als wir heute Morgen nach einer kaum schaukeligen Nacht in der Kabine zum Aufzug gingen, hatte ich fast schon vergessen, dass es überhaupt Fenster gibt, und musste erst von meiner Zimmergenossin daran erinnert werden. Auf einmal waren wir in Skandinavien!

Beim Frühstück zog wie auf einer Leinwand Norwegens Küste an uns vorbei. Mit den vielen kaum bewohnten Felsen wirkt es wie ein schroffes Schweden, kühler, aber das könnte auch am Herbst liegen. Der färbt die Bäume herrlich bunt in alle möglichen Grün- und Brauntöne.

Jetzt gerade sitze ich wieder vor einem Fenster, einem riesigen, und es zeigt mir die Vororte Oslos durch einen verregnet-diesigen Schleier. Da sind diese typischen Holzhäuser neben schön verwinkelten kleinen Villen, unzählige Segelboote und jede Menge kleine Lichter. Ich muss das schnell fotografieren!

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  1. mais oui sagt:

    Oslo.
    Mein Neid ist dir sicher.

    was du schreibst, über das Land, das liegt nicht nur am Herbst. Ich wählte letztes Jahr im Sommer fast exakt die gleichen Worte, um es zu beschreiben. Da war ich mit Scanrail in Schweden und Norwegen unterwegs.

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