Haare auf den Zähnen

Dies mit einem herzlichen Gruß an Kathrin, der ich meine Haare inzwischen seit einer halben Ewigkeit anvertrauen kann: Warum ich so gern zum Friseur gehe.

  1. Man wird schön gemacht.
  2. Mit Pony darf man ganz oft umsonst zum Friseur.
  3. Instyle lesen! Das ist die optimale Friseurzeitschrift: wenig Text, viele Bilder. Das bedeutet, dass man sie schon nach einer Runde Spitzenschneiden durchgelesen hat und ohne Unterbrechung des Leseflusses das Heft und/oder den Kopf höher und tiefer halten kann, wenn die Friseurin das will. Gemeinsam mit ihr kann man dann aufwendige Roter-Teppich-Frisuren analysieren und auf jeder Seite das schönste Kleid aussuchen.
  4. Kathrin bestätigt mir, dass meine Haarfarbe nicht “orange” heißt und auch nicht “rot”, sondern “rotgold”.
  5. Wir planen meine Frisur für den Abiball.
  6. Man kriegt Haarspangen geschenkt.
  7. Und Proben von Volumenspray, das nach Weintrauben duftet.
  8. Die Dauerwellenomis erzählen immer so lustige Sachen, wenn sie unter der Trockenhaube sitzen.
  9. Wenn ich nur zum Ponyschneiden da bin, darf ich nachher noch dableiben, bis ich InStyle durchgelesen habe.
  10. Ponyschneiden ist auch die einzige Möglichkeit, bei der man sich über Haare auf den Zähnen beschweren kann, ohne schief angeschaut zu werden.
  11. Anschließend fühlt man sich meistens toll – außer man hat eine ganz neue Frisur bekommen, dann setzt dieses Gefühl hoffentlich nach ein paar Stunden ein.

4 Kommentare

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  1. Chris sagt:

    Jeder Friseur hat einen Ponyhof.

  2. Eva sagt:

    (Pseudo-)Ponyhof-Sprichwoerter verfolgen mich in letzter Zeit! Aber dieses gefällt mir.

  3. Chris sagt:

    Es ist nun einfach wahr. Aber ich weiß sehr genau was Du meinst.

  4. elin sagt:

    so viel spaß hab ich beim friseur nicht. :(

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