Jeden Tag ein Samstag Morgen

In den letzten Tagen wache ich morgens noch vor dem Haus auf. Dann setze ich mich im Bett auf, schalte meine Welt an und lese ein bisschen, oh was für ein Genuss, Zeit zum Lesen zu haben, und das noch vor dem Frühstück.

So sitze ich in der ersten Reihe, wenn sich pünktlich um halb neun die elektrischen Jalousien, der graue Vorhang hebt, um das Bühnenbild für diesen Tag bekanntzugeben. Im Grunde ist es, aus diesem Blickwinkel betrachtet, immer das gleiche, aber die Beleuchtung ändert sich.

Heute sind die beiden großen Bäume nicht mehr länger grün, ihre Farben vermischen sich mit denen des Himmels. Sie sind grau wie der Himmel, der grau ist wie die Straßenlaterne. Die Tage werden immer grauer. Ich habe das Gefühl, zu früh Ferien zu haben.

P.S.: Es ist doch verrückt, dass man sich manchmal in seiner Art zu schreiben ein wenig dem Buch angleicht, das man gerade liest.

5 Kommentare

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  1. Lena sagt:

    O ja, ich liebe die Ferien. Aber dass wir zu früh damit gesegnet sind, ist allerdings wahr: Von Sommer habe ich hier schon tagelang nichts mehr gesehen.
    Du wachst ziemlich früh auf, Respekt. Ich bin da ein paar Stündchen später dran …

  2. Eva sagt:

    Ja, meine innere Uhr funktioniert erstaunlich gut. Ich bekomme auch noch regelmäßig meinen 10 Uhr 20-Hunger…

  3. Kathi sagt:

    Bonjour, wir kennen uns noch nicht ;) Ja, Supermarktbuchabteilungen sind deprimierend, aber ich steh auf die Gruschelkiste bei Real, da hab ich vor Jahren mal noch zu D-Markpreisen eines meiner Lieblingsbücher durch Zufall und aus Langeweile mitgenommen. Aber ich bin da eh schrecklich. Bücherkaufen = mittlerweile nur noch bei der Amazone und am Flohmarkt. Hmpf.

    Liest sich aber nett, dein Blog, muss ich mal ein bisschen durchstöbern, vielleicht find ich ja mehr über dich heraus…

    Übrigens: Sport: bin für Badminton. Will ich auch mal ausprobieren, bin mir nur nicht so sicher, ob sie Leute wie mich da reinlassen.

    Ach, und: “Achja, und Steffi hatte einen Autounfall. Zum Glück mit Airbags.” – In der Fahrstunde? Huch, was ist passiert?? Raus damit! Zum Autofahren muss ich sagen… ich weiß nicht, ob ich das in meinem Blog irgendwie zum Ausdruck gebracht habe, aber: ich weiß noch genau, als ich das erste Mal in der Theoriestunde gesessen bin, ich wollte nur noch ganz schnell nach Hause. Aber es ist mit jedem einzelnen Mal besser geworden, sobald man da mal ein paar Worte mit den anderen wechselt und sich besser kennt, besonders den Fahrlehrer! Die praktischen Fahrstunden waren am Ende einfach nur noch göttlich, obwohl ich noch ein halbes Jahr zuvor die schrecklichste Angst davor hatte, überhaupt im Auto MITzufahren, geschweige denn selber zu fahren. Ich hatte einfach das wahnsinnige Glück, mich mit meinem Fahrlehrer anzufreunden. Ich bin mittlerweile wahnsinnig traurig, dass ich den Schein hab und überleg schon fast, noch den Motorradschein dranzuhängen (was aber eh zu teuer wär ;) Also, ich hoff du lässt dich von dem Unfall (wie auch immer es dazu gekommen ist, der Job vom Fahrlehrer ist eigentlich, sowas zu VERHINDERN, egal wie blöd du dich anstellst) nicht zu sehr verunsichern und hast bald Spaß dran… am besten durch nette Gespräche mit dem, der da im Auto neben dir sitzt :) PS: Theorieprüfung = schnickschnack, machst du mit links.

  4. Eva sagt:

    Was war das denn für ein Buch, das du da gefunden hast?

    Steffis Autounfall war, wie gesagt, zum Glück nicht zu schlimm, sie ist auch nicht gefahren sondern war nur Beifahrerin. Aber aus der Fahrschule ist sie, im Gegensatz zu mir, schon lange raus…

  5. Kathi sagt:

    “Ruf!Mich!An!” von Else Buschheuer. Keine große Literatur aber so UNGLAUBLICH WITZIG :D find ich zumindest. Trifft leider Gottes genau meinen Humor…

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