So viele Bücher habe ich dieses Jahr aus eigenem Interesse und eigener Motivation heraus gelesen. Wenn man das mal so auflistet, sieht es nach viel mehr aus, als es ist, aber auch viel mehr, als ich Anfang des Jahres erwartet hätte. Bei 24 Büchern in neun Monaten (denn der letzte zählt nicht, da wars ja schon so schlimm!), da denkt man sich normalerweise: Eva, du liest drei Bücher im Monat, da geht doch noch was! Warum blickst du jetzt schon zurück? GANZ EINFACH: Weil ich wahrscheinlich vor Vollendung meines neunzehnten Lebensjahres gar kein Buch mehr aus eigener Motivation lesen werde. Es kommt ja immer was dazwischen!
Ich dachte, okay, nach der letzten Klausurphase und sowieso dem ganzen Stress liest du jetzt noch schnell die Räuber, und dann, dann darfst du endlich den Franzen beenden und den Stapel neben deinem Bett abarbeiten. Aber nein! Dann winkt meine Englischlehrerin schon mit True West, und zwar bitte über das verlängerte Wochenende (wozu gibt es schließlich Feiertage). Die Festschrift in Philosophie gibts dann bestimmt über Weihnachten auf. Und das blöde Fahrschulbuch, es liegt hinter der Schranktür, aber es ruft nach mir, jede Nacht.


Du kannst trotzdem unglaublich stolz auf dich sein. 24 Bücher, das habe ich in den letzten drei Jahren gelesen! Ach mann. In letzter Zeit lese ich doppelt so viele Bücher für die Schule wie aus eigener Motivation.
“Fahrschulbuch”? Sachen gibt’s …
(Was steht denn da so drin?)
Du hattest kein Buch in dem du die Zeichen und Regeln und Schilder erklärt bekommen hast? Das Lehrbuch?
Nö, wieso, es gab doch Unterricht. Und massiv Probeprüfungsbögen.
(Weia, hoffentlich krieg ich jetzt den Führerschein nicht wieder abgenommen.)
Ja, wie in den Schwafelfächern. Tolle Wurst.