Ein Tag im Schlafanzug macht mich depressiv

12. März 2006 · 7 Kommentare

Dieser Tag hat für mich keinen Sinn.

Also gehe ich nach dem Frühstück gar nicht erst duschen (die Zeit bis genau zum Frühstück bleibt man natürlich im Bett liegen, und zwar so lange, bis die Familie schon gesammelt am Tisch sitzt, wenn man herunterkommt. Außer, es gibt einen irgendwie gearteten guten Grund, ganz früh aufzustehen, so etwas macht einen Sonntag dann besonders und mich glücklich), sondern lottere so rum. Und wenn es schon so losgeht, dann werde ich höchstwahrscheinlich den ganzen Tag lang nicht herauskommen aus dem Schlafanzug.

Einen ganzen Tag im Schlafanzug zu verbringen macht mich depressiv. Also verbringe ich den Tag im Schlafanzug und demotiviert, und hänge nur so auf irgendwelchen Sesseln, an Tischen und auf Sofas. Liege auf dem Boden rum und versuche Ordnung zu schaffen in meinem Kopf, indem Möglichkeiten herumwirbeln, Dinge, die ich tun könnte, aber nicht tun will.

Ich versuche Frust zu füttern mit selbstgemachten Schokocrossies, auf die nach der Produktion kein Hunger mehr ist, und finde keinen Gefallen an Filmen, selbst, wenn sie noch so toll sein sollen. Und ich schreibe merkwürdige Texte jeglicher Sinnfreiheit, die nachher nur noch da sein werden, um das Gefühl eines ebenso sinnfreien Sonntags einmal umrissen zu wissen.


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    Bis jetzt 7 Kommentare

    • Tobias Wolter 12. März 2006 um 20:23 Uhr

      Klingt ziemlich SFPig. Was spricht dagegen, einfach mal probeweise etwas anderes als den Schlafanzug anzuziehen? [Oder, alternativ, irgendwas auf den Sonntag so zu legen, daß man früh aufstehen muß, was ja scheinbar auch helfe..]

    • Fabian 12. März 2006 um 22:58 Uhr

      Kenn ich, hab ich eigentlich jede Woche… aber bin trotzdem gegen 17 Uhr duschen gegangen und hab dann einfach angezogen weiterhin nichts gemacht.

    • Alex 13. März 2006 um 11:23 Uhr

      Ich musste um 5 raus weil mein Dienst um 6 begonnen hat ;-)

      LG, Alex

    • blacky 13. März 2006 um 14:00 Uhr

      Sonntage. Immerhin besteht die Aussicht, daß in Zukunft das Wetter etwas besser ist. Was mich dann zum Fotografieren reizt. Und da die Mittagssonne nicht zum fotografieren taugt (naja, nicht so wie Morgensonne eben), habe ich sogar einen grund, früh aufzustehen.

      Unter der Woche mache ich das ja eh nicht (das früh aufstehen).

    • Cornelius 14. März 2006 um 6:59 Uhr

      Hach.

    • Fabian 14. März 2006 um 8:36 Uhr

      Da issa ja wieder -Glück im Unglück? ;)

    • Olaf 14. März 2006 um 15:23 Uhr

      Eva bekommt einen Herzinfarkt, Cornelius mit einem blauen Auge davon ;)

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