1. Tiefschwarz & Chikinki – Wait & See
Ähh, ja, super. Also, das Lied habe ich geschenkt bekommen von der NEON. Die hatte in ihrer letzten Ausgabe die wunderbare Idee eines „Soundtracks für den Frühling“ umgesetzt, indem sie nicht nur eine komplette Tracklist mit Songbeschreibungen druckte, sondern gleich auch ein vorgedrucktes Cover sowie CD-Aufkleber beilegte. Und: Die ersten vier Songs als Geschenkdownload bei iTunes. Habe ich mir natürlich schenken lassen. Am meisten erfreut war ich dabei über „I Need Some Fine Wine And You, You Need to Be Nicer“ von den Cardigans, ich meine – allein der Titel! Mit Wait & See kann ich allerdings nicht so viel anfangen. Beginnt mit gutem Schlagzeug, aber der Rest ist Elektronik, klingt nach Sirene und einoktavigem Kinderkeyboard. Verstaubt ab jetzt in der neuen „Einkäufe“-Wiedergabeliste.
2. Die Ärzte – Schrei nach Liebe (unplugged)
Hatte ich nicht schon mal ein Lied vom Unpluggedalbum in der Randomaktion? Hatte ich nicht schon mal gesagt, wie wunderbar die Idee für dieses Konzert war, wie grandios es selbst im Fernsehen herüberkam und wie toll es auf der Platte abgemischt ist? So, als spielten sie nur einen Meter vor einem. Aber so breit. Und wusstet ihr, dass das Konzert sechs Stunden gedauert hat? Sie haben wohl ihr halbes Repertoire gespielt. Die Ärzte. Ich erinnere mich an wilde Zeiten.
3. Pinback – Fortress
Eingängiges, typisches Fernsehserienlied. „Die Kamera begleitet ihren jugendlichen Protagonisten eine bestimmte Strecke lang, ohne sonstige Geräusche. Vielleicht knallt er zwischendurch noch mit irgendwem zusammen, geht aber weiter, oder muss etwas umrunden.“ Ihr wisst schon. Aber streicht das jugendlich, mir kommt, wenn ich das durchlese, nur Hugh Grant in „Notting Hill“ in den Sinn, auf dem Weg zu seiner blauen Tür. Tzz. Verwendet wurde Fortress nämlich in O.C. California, glaube ich.
4. Emiliana Torrini – Heartstopper
Ganz wunderbares Lied, die Dame gefunden bei Kathi. Deshalb muss ich mir wohl auch immer das von ihr so gerühmte Café Chaos vorstellen, wenn ich es höre. Dieses Lied ist für mich braun und gold und ocker und beige und komisch terrakottafarben. (Noch toller ist aber „I Hope That I Don’t Fall in Love with You“.)
5. Dean Martin – Volare
Hach. Wir bleiben gleich bei der Kaffeehausatmosphäre. (Kaffeehaus ist ein tolles Wort.) Bei Dean Martin muss man an die alten, schlecht synchronisierten Filme denken, mit Frauen in schwingenden Röcken, die immer an irgendwelchen Seen spielten und in denen oft irgendjemand auf Autodächern tanzte. Singt Mr. Martin die italienischen Teile, kommt noch dazu die wunderbare Stadt Bozen in den Sinn. Hier sind zwischendurch immer diese Feen-Töne drin, wer nicht weiß, was ich meine, vergleicht mit „Singing in The Rain“. Übrigens: Volare heißt Fliegen.



Kommentiert
Yannic: Herzlichen Glückwunsch! Hat sich in meinen Augen schon auf den JMT 2009 abgezeichnet. War – wie hier schon treffend gesagt – nur eine...
Marco: Ich wusste anfangs garnicht, dass der Film auf einem Buch basiert! Ich fand oder finde den Film wunderschön, er hat alles was ein Hollywood-Drama...
lisa: Eva, das ist ja Wahnsinn. So ein – Glück. Vor allem auch für die Macher, dich gefunden zu haben. Ich wünsche viel Erfolg und bin gespannt! (Du...
Anne: Sehr sehr fein! Freu mich schon auf mehr! Liebe Grüße und noch ein feines Wochenende! Anne