Vielleicht bin ich ein bisschen zu Retro.

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12 Kommentare

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  1. Céline sagt:

    Eine traurige Geschichte, doch ist sie wunderbar erzählt, Madame! Und irgendwie macht sie sentimental…lässt mich an Wendy-Lektüren- und Sattelclub-Bücher-Zeiten denken.

  2. David sagt:

    ich habs mir über telefon angehört! :)

    es lebe die technik
    *hüpf*

  3. Olaf sagt:

    Ab 1:30 und für ca. 30 Sekunde hört sich das an wie die Gedichte von Blumfeld-CDs.

  4. Sven sagt:

    Du hast eine sehr schöne Stimme. Wie Du an solch traurig-melancholische Erinnerungen kommst, obwohl Du noch so jung bist, bleibt mir schleierhaft. Da ist noch mehr drin als ,,no tits – no ass” :-)

  5. Eva sagt:

    “Wie kann ein Erwachsener seine Jugend so vollkommen vergessen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wie traurig und unglücklich Kinder bisweilen sein können?
    Es ist nämlich gleichgültig, ob man wegen einer zerbrochenen Puppe weint, oder weil man, später einmal, einen Freund verliert.”
    Erich Kästner

  6. Arne sagt:

    Toll! Die Frage ist glaube ich nicht, ob man in jungen Jahren melancholisch sein kann, oder ob man das im Alter vergißt. Das aber so zu Papier zu bringen ist sehr toll! Danke !
    Kennst Du eigentlich Bücher von Haruki Murakami?

  7. roman sagt:

    Darf ich mal vorbei kommen? Warum hast du keine Lust mehr? Warum trägst du so Bonzen Zeug? Spielst du kein Lego mehr? Warum werden wir älter? Haben wir nicht versprochen Freunde zu bleiben? Er ist weggezogen! Darf ich ein Eis? Nein! Verdrängt. Vergessen. Nicht wahr genommen. Ohne aber. Oder? Ist es nicht auch normal? Es liegt an uns. Schreiben wir zu wenig über die Jugend. Schreiben wir zu wenig über die Melanchonie. Über das manchmal so triste dahin treiben? Scheint die Jugend nach außen nur fröhlich? Ich finde nicht. Aber sie ist es, auch wert sie zu behalten.Fragezeichen.

  8. Eva sagt:

    Haruki Murakami, ohh. Er steht auf Platz 1 der Büchereiliste, seit ich seine “Birthday Stories” gelesen habe, zu denen er nur eine Kurzgeschichte und einige ziemlich gute Vorworte zufügte. Momentan liegen da allerdings noch zwei Stapel Bücher neben dem Bett, alte, neue, Pflicht-lektüre. Deshalb verweigere ich mich noch jedem Besuch in der Bücherei. Aber: Er hat gesagt, er weiß nicht, wie viele Geschichten noch in ihm drin stecken – mit dem Satz hat er bei mir schon gewonnen.

  9. Arne sagt:

    Hm. Diese Stapel mit der Pflichtlektüre kenne ich. Man kann die aber ganz gut als Beistelltisch benutzen, wenn sie nur lange genug herum liegen :-)

    Bei Murakami solltest Du wirklich “Naokos Lächeln” (dt.) bzw. Norwegian Wood (engl.) lesen. Hast Du den Film Tony Takitani gesehen?

  10. Eva sagt:

    Ouh, mit englischer Freizeitlektüre lasse ich mir noch ein bisschen Zeit, das würde zu wenig Genuss… Und den Film kenne ich nicht – worum gehts?

  11. Arne sagt:

    Tony Takitani ist ein Film, der auf einer Kurzgeschichte von Murakami beruht. Er ist letztes Jahr in deutschen Kinos (jedenfalls manchen, in den Städten) gewesen. Der Film war voller toller Bilder, die irgendwie sehr zu Murakami passten.

  12. Eva sagt:

    Dann werde ich ihn mir merken – danke!

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