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Kultcast #11 (9,57 Minuten | 9,1 MB) |
Archiv für Januar, 2006
Wohoo!
Backgammon
Sie spielen es schon eine halbe Ewigkeit. Seit 5000 Jahren. So in etwa. Wo es herkommt, weiß deshalb keiner so genau. Das älteste Brett fanden sie im Iran, in einer Stadt, die heute die Verbrannte genannt wird. Gute 1000 Jahre später spielte Tutenchamun. Er spielte es so oft und gern, dass er sich sogar gleich vier Bretter mitgeben ließ in sein Grab, damit es ihm in seiner Ewigkeit nicht langweilig würde. Er nannte es aber noch anders. Bei Tutenchamun hieß Backgammon Senat.
Überhaupt gab es viele Namen dafür in all der Zeit. Aber das kann man ja auch schlecht verbieten, in tausenden Jahren. Da haben sich so viele Worte geändert. Nur einige Wenige blieben übrig. Roman zum Beispiel, die Römer von damals nannten sich schon immer so. Aber die gibt es auch noch nicht ganz so lange. Bei ihnen hieß das Spiel übrigens Ludus Duodecim Scriptorum. Und Caesar hat es auch gespielt, klar.
Irgendwie schafften er und seine Kollegen es, Backgammon überall zu verbreiten in Europa. Während die Kirche stets gegen das Glücksspiel wetterte, alle davon abzubringen versuchte, kam es zu den kleinen Leuten. Irgendwann spielten es alle. In England musste König Löwenherz Gesetze machen, weil seine Soldaten spielten statt zu kämpfen (was sie heute auch mal machen sollten. Aber ich glaube, die Amis sind nicht so Brettspieleverrückt, oder?). Da durfte dann nur noch um Geld spielen, wer mindestens ein Ritter war.
Und jetzt springen wir kurz in der Zeit, von Löwenherz über einen Mann, der im 18. Jahrhundert die Regeln aufschrieb, endgültig, so, wie sie noch heute sind, rüber hinter den zweiten Weltkrieg. 1964. Da gibt es ein erstes richtiges Turnier, ausgerichtet von, klar, einem Prinzen. In, klar, Las Vegas. Und da ging der Hype los. Jetzt findet dieses Turnier jedes Jahr statt. Jetzt gibt es Bücher und Studien und Weltmeister. Und jetzt heißt es Backgammon.
“Sonst werd ICH gleich isotonisch, Alter!”
Hard Fi – Stars of CCTV
Hallo, Hard Fi! Schönes Album für im Auto auf dem Weg zum Training. Pusht. Und das Lied hat diesen Hall, der gefällt mir. Und dann hat die Band seit dem letzten Artikel, den ich las, ja noch diesen Bildernebeneffekt. Immer, wenn ich sie höre, sehe ich den Sänger mit seinen Huskyaugen und den Brauen vor mir. Huuu. Harte Augen, aber sehr gute. Wie hieß er noch mal. 2 Minuten noch. Laut.de.
Arctic Monkeys – Scummy
Richard Archer. (Und der Typ von US5 ist „nicht schwul!!“)
Gabs irgendwo umsonst, und gefällt sehr. Steffi steigt gerade auf Indie um, ich scrollte ein wenig rum, um ihr einiges zu zeigen. Zwischen Libertines, Franz Ferdinand und Kings of Leon auch die Affen. O-Ton: „Hey! Moment! Lass DAS! LASS DAS!“ Damit wäre ja wohl alles klar.
Ben Kweller – The Rules
Ohhh, Ben Kweller! Ben Kweller Ben Kweller Ben Kweller! So! Toll! Wahrscheinlich mein Lieblingsalbum im Moment. Der ist so was wie Adam Green, also, mit langen Haaren und guter Stimme und ziemlich schlaksig, aber nicht so durchgeknallt. Sprich, auch sehr gute Texte, aber die von ihm, die versteht man. Und die Musik dahinter ist sehr ohrwurmig und mitwippig und erinnert oft an die Beatles. Und daran, dass man noch mehr Platten von Ben Kweller kaufen wollte. Übrigens schon wieder Huskys. Auf dem Cover. Obwohl… nee, das sind Wölfe. Die haben auch schönere Augen.
Tegan and Sara – I Can’t Take It
Bei dem Lied denke ich immer, sie sind nachts, auf dem Weg nach Hause. Zu Fuß. Allein, mit den Händen in den Taschen. „I’ve got nowhere to go.“ Text wohl wie immer herausragend; musikalisch, weil steigernd vor allem ein guter Refrain.
The Subways – Holiday
Huuu, da hauen wir nochmal rein. Hallo. Das ist dann das Lied für b e i m Training. Hehe. GitarrenWÄNDE. Mag ich ja, so was. Und sie sind verdammt gut tapeziert bei den Subways. Da darf es auch mal nur 1:50 lang sein, kein Problem.
Und ich würd mal sagen, die Shufflefunktion ist doch ganz okay, oder? (Insider) Das waren sehr gute Fünf. Die machen gut gelaunt. Ha! Adios, adios.
Eine neue Domain für hurra! (Weißt du eine?)
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Zehntes speichern (6,33 Minuten | 6 MB) |
es dauert übrigens, bis man 1 index 1 und 1 index 2 findet und das dann zusammenzählen kann.
Eva (09:53 PM):
ja, ich bin auch irgendwie verwirrt. high-
olaf (09:54 PM):
du solltest nicht so lang auf den hintergrund von deinem blog starren


Kommentiert
Yannic: Herzlichen Glückwunsch! Hat sich in meinen Augen schon auf den JMT 2009 abgezeichnet. War – wie hier schon treffend gesagt – nur eine...
Marco: Ich wusste anfangs garnicht, dass der Film auf einem Buch basiert! Ich fand oder finde den Film wunderschön, er hat alles was ein Hollywood-Drama...
lisa: Eva, das ist ja Wahnsinn. So ein – Glück. Vor allem auch für die Macher, dich gefunden zu haben. Ich wünsche viel Erfolg und bin gespannt! (Du...
Anne: Sehr sehr fein! Freu mich schon auf mehr! Liebe Grüße und noch ein feines Wochenende! Anne