Und ich dachte, der Russenaustausch damals wäre ein Aufstand gewesen. Faux pas.

Wenn Franzosen sagen, sie kommen am 2. November gegen Mittag, kommen sie am 3. November. Um neun.

„Oh, hej, schaumal. Hmm, sie sehen gar nicht so schlecht aus. Da, der Blonde, hast du den Blonden gesehen?? Vielleicht kriegst du den?“

In Frankreich verbindet man mit deutscher Musik Rammstein, die Fantastischen Vier und Schnappi.

„Lena hat den BLONDEN!!“

Franzosen können auch nach einer 16stündigen Busfahrt noch drei Stunden in einer Schule herumstehen, anschließend eine Stadtführung machen und abends bowlen gehen.

Herr K.: „Wer einen französischen Austauschschüler bei sich aufnimmt, kann zum Kennenlernen gegen Ende der dritten Stunde zum Kloster kommen.“
Herr B.: „Wer ist hier betroffen?“

„Also, äh, von Nahem sehen Franzosen irgendwie doch nicht mehr so toll aus.“

(David? Schieß los.)

5 Kommentare

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  1. Lutz sagt:

    Ich möchte nur schnell auf das Verhalten nach langen Busfahrten eingehen, das Dich in diesem Fall ja etwas verwundert haben mag. Aus eigener – zum Teil leidvoller – Erfahrung weiss ich jedoch, dass man nach mehr als zehn Stunden im Bus eigentlich kaum noch in der Lage ist, Eigeninitiative zu zeigen. Das gleichmäßige Vibrieren des Busses hat spätestens nach dieser Zeit die Kreativität zum Einschlafen gebracht.
    Es macht dann keinen Unterschied mehr, ob man im Bus sitzt oder irgendwo drei Stunden herumsteht – oder sitzt, oder liegt (es sei denn es ist ein Bett).
    Gegen Stadtführungen kann man sich dann auch nicht mehr wehren, und das Bowlen war vermutlich nur ein Aufarbeiten des Bewegungsmangels.

    Ach ja: genau betrachtet sehen auch Engländer, Tschechen, Ukrainer, Amerikaner usw. nicht toller oder weniger toll aus als Franzosen oder Deutsche.
    Das was man zunächst dafür hält ist ein gewisser “Exotik-Faktor”, der aber schnell verfliegt.

  2. marcc sagt:

    “In Frankreich verbindet man mit deutscher Musik Rammstein, die Fantastischen Vier und Schnappi.”

    Hm, nicht so mein Fall. Was würde ich denn als deutsche Musik denen verkaufen? Helden, Silbermond, Fettes Brot, Rosenstolz und Die Happy? Naja, bin aber auch nicht mehr ganz Zielgrupe.

    Wobei mir auch nicht mehr zu französischer Musik einfällt als Jean-Jacques Goldmann und Patricia Kaas. Was denen bestimmt auch nicht mehr gerecht wird. Als ich noch zu Schule ging gab es in Frankreich die wohl ganz angesagte Band “Indochine”. Aber das ist doch etwas länger her…

  3. lisa sagt:

    ich muss lutz recht geben, auch wenn es immer wieder heißt “die heißen spanier” oder “die heißen surferboys”… es gibt natürlich immer wieder hübsche unter ihnen, aber nicht wesentlich mehr als in deutschland auch.
    die franzosen.. ja.. halt so gar nicht mein geschmack. damals auf meinem austausch in der 9 hab ich keinen einzigen hübschen gesehn, glaube ich. sahen alle ungepflegt, picklig und (an den haaren) fettig aus.
    aber das war vielleicht einfach nur pech.

  4. David sagt:

    Also erstmal zur Musik… Ich bitte doch Die Happy zu streichen weil das gar nicht nach deutscher Musik klingt (das ist viel zu amerikanisch angehaucht) :)
    Sportfreunde Stiller, Tomte, Kettcar und neuerdings auch die Hansen Band, Beatsteaks… ??
    Und aus Frankreiche bitte ich auch Phoenix und Air zu erwähnen!

    *hehe* :)
    Die Franzosen an sich nutzen den Austausch um sich zu besaufen und bei Gelegenheit auch zu bekiffen.
    Härtefälle bei meinem Austausch waren bis auf den Boxershort ausgezogen Franzosen im Europabrunnen, kotzende Franzosen in Bussen und bekiffte Franzosen verschollen im Westffalenpark
    Ich hoffe es kommt nicht so weit :)
    ungefähr die Hälfte haben mehr als komische Essgewohnheiten…

    Aber sie sind alle ganz nett und immer bereit dem französisch sprechenden Deutschen zuzuhören!

  5. Olaf sagt:

    Brennt ihnen ein Best of Hamburger Schule.

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