Danke. Für die schönen Bilder und fürs Lesen. Danke.
(Und weitere Bilder werden gern hinzugefügt.)
Archiv für 2005
Hurrahasen
“Maybe this Christmas will mean something more”
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Weihnachtliches speichern (7,33 Minuten | 6,9 MB) |
Und dann war da noch… die Auflösung der letzten Katze:
1. Moritz von Uslar, „100 Fragen“
2. Paul Maar, „Eine Woche voller Samstage“
3. Astrid Lindgren, „Michel bringt die Welt in Ordnung“
4. wissen wir selbst nicht mehr so genau
5. Aristophanes, „Lysistrate“
6. Markus Orths, „Lehrerzimmer“
7. Adam Green, „magazine“
8. William Golding, „Lord of the Flies“
9. Helen Fielding, „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“
Schöne Weihnachten euch allen. Ein gutes Fest, mit viel Glück und guten Last-Christmas-Versionen. Denkt dran, was George Michael singt: Es kann nur besser werden. Alles Gute!
Katharina hat ihr Herz verschenkt
Wie ein Stück Papier zum Lebensretter macht
1982 wurde Gregory Scott Johnson in Indiana/USA zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung durch die Giftspritze war für den 25. Mai 2005 angesetzt. Doch wenige Tage vorher reichte er einen ganz speziellen Antrag ein: Bei seiner Schwester Debbie war drei Wochen zuvor eine schwere Leberentzündung diagnostiziert worden, sodass sie nun dringend auf eine Spenderleber aus dem engeren Kreis ihrer Angehörigen angewiesen war. Johnson beantragte eine Verzögerung seiner Hinrichtung, damit seine Leber entnommen und der Schwester eingesetzt werden konnte.
Immer mehr Menschen sind heute auf die Spende fremder, Leben rettender Organe angewiesen. Doch viel zu wenige wissen, wie das überhaupt funktioniert und möglich ist. Dabei ist es so einfach! Das fand auch die 16jährige Katharina Müller, nachdem ein Werbeplakat ihr Interesse geweckt hatte und sie sich informierte. Sie stieß auf die Website des Vereins Junge Helden e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, besonders junge Menschen in Deutschland zur Organspende zu motivieren.
Grund dafür war Claudia Kotter. Sie benötigte im Sommer 2003 plötzlich selbst eine Spenderlunge und gründete mit einigen Freunden und Familienmitgliedern den Verein. Inzwischen konnte sie auch viele Prominente zur Unterstützung gewinnen um ihre Botschaft zu verkünden. So sind Jürgen Vogel und Jana Pallaske in einem Werbespot zu sehen, die Berliner Band Virginia Jetzt! macht die Musik dazu, und bei Benefizpartys steht Markus Kavka hinter der Theke und Thees Uhlmann an den Turntables. „Es muss jede Menge Aufklärungsarbeit zum Thema geleistet werden, diffuse Ängste müssen verschwinden“, erklärt Claudia Kotter. „Die meisten Deutschen finden Organspende zwar okay, aber nur ein Bruchteil von ihnen besitzt den dazu nötigen Spendenausweis.“
Katharina besitzt einen. Unter www.junge-helden.org hat sie ihn ganz einfach ausgedruckt und dann „Ja“ angekreuzt, jetzt hat sie ihn immer dabei. „Wenn ich mit einem kleinen Stückchen Papier im Portemonnaie irgendwann mal Menschenleben retten kann, ist das doch klasse“, findet sie. „Falls ich vom Auto überfahren werde, brauche ich auch kein Herz, keine Leber und keine Nieren mehr. Ein anderer wartet vielleicht schon lange darauf. Und insofern ist es mir schon egal, was mit meinen Innereien und meiner Haut nach dem Tod passiert. Ich will bloß nicht, dass nichts mit meinen Organen geschieht. Dafür sind sie zu wertvoll.“
Was genau mit Katharinas Organen passierte, falls sie durch einen Unfall sterben würde, kann Claudia Kotter erklären: „Zuerst müssen zwei Ärzte den Spender unabhängig voneinander für hirntot erklären. Das heißt, dass die Wiedererlangung des Bewusstseins vollkommen ausgeschlossen ist.“ Anschließend würde die Tauglichkeit der Organe intensiv geprüft. „Dabei können bestimmte Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes eine Spende einschränken. Krebserkrankungen oder spezielle Nervenleiden schließen eine Transplantation aus.“
Die Erfolgsquote von Transplantationen liegt heute bei über 75 Prozent. Fast genauso hoch ist auch der Anteil der Jugendlichen, die einer Organspende heutzutage grundsätzlich positiv gegenüber stehen. Die jungen Helden wollen sie dazu bewegen, ihren Willen zu dokumentieren und sich einen Ausweis zu besorgen: In der Arztpraxis, bei der Krankenkasse oder aus dem Internet. Denn jeder über 14 darf selbst entscheiden, was einmal mit den eigenen Organen passieren soll, so legt es ein spezielles Gesetz von 1997 fest.
Katharina hat ihr Herz bereits verschenkt. Und ihre Niere, ihre Lunge, und alle anderen Organe, die noch gebraucht werden. Irgendwann kann sie damit vielleicht ein Leben retten.
Das gelang Gregory Scott Johnson jedoch nicht: Der Antrag auf eine Verschiebung seiner Hinrichtung ist zurückgewiesen worden. Am 25. Mai starb er und seine Leber wurde durch das tödliche Gift verseucht. Nach der Hinrichtung fand man eine handschriftliche Notiz: “Es gibt Menschen, die sagen, Debbie würde innerhalb von drei Wochen nach Einschreibung auf der Warteliste eine neue Leber erhalten. Ich werde das von oben beobachten und erwarte, dass sie sich dann erholen wird.”
Achtung: Das Interview mit Claudia Kotter habe ich nicht wirklich geführt.
Und jaha, das ist diese Katharina. Danke nochmal.
14. Platz Schülerwettbewerb zum Film “Sophie Scholl”
1. Platz Comeseedo, Sparte Journalismus
Subject: Where I Was.
(Ihr wisst schon, E-Mail für dich. Tom Hanks schreibt an Meg Ryan, nachdem er sie versetzt hat – ach, was soll das eigentlich. Ist doch Mist, seine eigenen Überschriften zu erklären.)
Zu erst einmal vielen Dank für all die Nachfragen in Kommentaren und Mails, wo ich denn abgeblieben sei. Schön, dass ein so kleines Weblog scheinbar doch ein wenig vermisst wird. Da wurde viel geraten: Ob ich verreist sei oder krank. Oder einfach im Stress, ob Klausuren geschrieben werden müssten (noch nie) oder Geschenke verpackt (schon eher). Aber den wahren Grund errietet ihr nicht.
Das ist kein Wunder, niemand sollte schließlich von einem Computerfreak, einem stolzen Homepage AG-Mitglied, einem seit mehr als der Hälfte seines Lebens mit Rechnern arbeitenden Menschen erwarten, dass er seinen Laptop schrottet. Nach allen Regeln der Kunst. In der Königsdisziplin.
Der Mensch soll zwei Liter Wasser trinken am Tag, oder auch drei. Das schaffe ich locker. Vor allem, wenn ich mir die Gläser einfach so hinstelle und dann während der Arbeit an irgendetwas eins nach dem anderen trinke. Zum Beispiel beim Schreiben. So kam es, dass ich in genau so einer Situation am letzten Novembermittwoch ein Glas umstieß. Genau über die Tastatur. Im gleichen Moment gab es ein sehr unschönes sssst, und der Rechner verabschiedete sich auf unbestimmte Zeit ins Nirwana. Schwarzer Bildschirm, kein Signal bei Drücken des Powerknopfes, allerdings auch kein Plätschern auf Schütteln hin. Immerhin.
Papa reagierte unerwartet milde. Wie sollte er auch bestrafen, mit Wasserverbot? Oder Computerverbot? Mein schlechtes Gewissen war und ist Schule genug, und ich glaube, das weiß er. Der Rechner wurde in Kur geschickt. Die Daten gerettet auf dem Server des Arztes. Die einzige Strafe war die Tatsache, dass ich meine Weihnachtsgeschenke fast komplett überdenken musste. Und ständige piesackende Sprüche seitens der Lehrer und Mitschüler aus Physik-Informatik-Kurs und Homepage AG. „Na, Eva, was macht deine Wasserkühlung?“ oder „Ich habe dir mal einen Link geschickt zu einem wasserfesten PC“, was mir wegen seines doppelten Witzes auch nicht schlecht gefällt.
Gestern kam er zurück. Noch ist es, als sei er gerade aus dem Koma erwacht, alles funktioniert erst nach und nach. Papa drückte mir die alte Tastatur in die Hand, sie sieht aus, als wäre nichts passiert. Mal schauen, welchen besonderen Platz sie bekommt.
Writing Utensils
Ich wollte schon immer einmal können, was Jason Sho Green kann.

Dies sind die, die ich meistens und zu 75% nutze:
- der alte, hölzerne Grundschulfüller, nachdem der letzte den Geist aufgab (und er ist grandios!)
- das Namibia-Lineal, das einzige noch überlebende Expo2000-Souvenir
- das löchrige, aber heißgeliebte Felix-Radiergummi
- die Faber-Castell-Bleistifte, übrig geblieben aus dem Kunstjahr 2003/2004
- all die zusammengesammelten Kugelschreiber
- Kleber und Schere
Anderes Zeugs:
- ein Anspitzer, der eigentlich auch noch nach oben gehört
- zwei nicht mehr funktionierende Tintenkiller mit jeweils vertauschten Kappen, einer davon mit Diddlmuster (geklaut, halbwegs)
- 36 Buntstifte, darunter 12 von Max zum Wichteln geschenkte und 9, die die Grundschule überlebt haben
- vier weitere Bleistifte (unter anderem der Lamy-Grundschul-Bleistift – mindestens 6B)
- acht Fineliner
- ein Pinsel
- ein silberner Stift, der dauernd auseinander fällt und den ich eigentlich längst Michael geschenkt hatte (?!)
- ein komischer, türkis-grüner “‘s move” (geklaut, bzw. gefunden)
- ein nur noch schwacher blauer Filzstift
- ein ekliges Radiergummi, das Ruben Freitag loswerden wollte (kann man genug Radiergummis haben?)
In der Diddlmappe meiner Schwester, die die Ersatzmappe für die Ersatzmappe ist. Ich suche noch immer nach einer Leder- oder sonstwie guten, robusten Mappe, die mindestens genau so groß ist.












Kommentiert
Yannic: Herzlichen Glückwunsch! Hat sich in meinen Augen schon auf den JMT 2009 abgezeichnet. War – wie hier schon treffend gesagt – nur eine...
Marco: Ich wusste anfangs garnicht, dass der Film auf einem Buch basiert! Ich fand oder finde den Film wunderschön, er hat alles was ein Hollywood-Drama...
lisa: Eva, das ist ja Wahnsinn. So ein – Glück. Vor allem auch für die Macher, dich gefunden zu haben. Ich wünsche viel Erfolg und bin gespannt! (Du...
Anne: Sehr sehr fein! Freu mich schon auf mehr! Liebe Grüße und noch ein feines Wochenende! Anne